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von Jesus » Sonntag 11. August 2013, 14:58
Havoc hat geschrieben:Jesus hat geschrieben:Havoc hat geschrieben:An "Rebel" und "Volcano" kommen sie aber sicherlich nicht mehr ran.
Du hast "The Shadowthrone" und "Nemesis Divina" falsch geschrieben.
Nee. Hab ich nicht. Die beiden Alben finde ich allerdings auch total klasse. Vielleicht schreibe ich hier zu Ehren der neuen Scheibe noch mal was zu jedem Album. So wie zuletzt bei RUSH. Mal gucken.
Wird sicher lustig. Wir können ja beide ein Pro-und-Contra-Minireview zu jeder Scheibe machen 
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Jesus
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von Havoc » Sonntag 11. August 2013, 15:07
Havoc hat geschrieben:Ich mag die Räudigkeit der ersten beiden Platten, die Aggressivität der "Nemesis Divina", die Sterilität der "Rebel Extravaganza" und auch die neueren Black´n Roll Sachen. Mein Favorit, der diese ganzen Eigenschaften am besten bündelt und fast Perfektion darstellt ist für mich die "Volcano".
Sehe gerade, dass ich das vor gut 3 Jahren schon mal ziemlich kurz und treffend zusammengefasst habe. 
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Havoc
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von Jesus » Sonntag 11. August 2013, 15:12
Kurz? Ja. Treffend? Hmm... 
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von Havoc » Sonntag 11. August 2013, 17:43
Hier die etwas längere Version...teils halt so aus dem Gedächtnis ohne jetzt alles noch mal anzuhören. Mein erstes Album der Band war tatsächlich das Debüt "Dark Medieval Times". Das hat mich damals völlig weggeblasen und zählte zu meinen Lieblingsalben überhaupt. Vor allem die Atmosphäre fand ich irgendwie total beängstigend. Mein zweites Album war dann "Nemesis Divina". Das fand ich auch stark, aber so richtig mitgenommen hat mich das Teil dann nie. "Mother North" fand ich auch immer überbewertet. "The Shadowthrone" ist schon sehr cool. Aus meiner Sicht sowas wie der räudigere Bruder vom Debüt. Alles stark, aber vom Sound her gefallen mir die neueren Alben dann einfach besser. Danach habe ich jahrelang nichts mehr von der Band gekauft, bis ich mir dann irgendwann Jahre nach der VÖ "Volcano" kaufte. Die hat mich dann vollends erwischt. Saugeil fand ich das. Und bis heute halte ich dieses Meisterwerk für ihr bestes Album und eines der besten Black Metal Werke überhaupt. Warum? Nun. Es verbindet irgendwie alles was die Band bis heute ausmacht. Es klingt erdig, modern, hart, rockig, wild....es verkörpert Satyricon aus meiner Sicht wie kein anderes ihrer Werke. Erst danach mußte ich mir sofort "Rebel Extravaganza" kaufen. Die tönt sehr viel steriler, beeindruckt mich aber fast noch mehr als "Volcano". Es ist einfach völlig irre und ausgefallen, was die Herren hier abziehen. Es ist aber auch eindeutig ihr anstrengendstes Album. Deswegen ziehe ich "Volcano" doch wohl noch ein kleinwenig vor. Das änder aber nichts daran, dass "Rebel" für mich eines der wegweisendsten und auch besten BM-Avantgarde-Alben überhaupt ist. Locker auf Augenhöhe mit "Grand Declaration" von Mayhem. Und dann folgte halt die rockige Phase mit "Now, Diabolical". Das Album gefällt mir auch sehr. Besonders das abschließende "To The Mountains" ist richtig fett. Bis hier hin hat sich die Band aus meiner Sicht immer weiterentwickelt. Mit "The Age Of Nero" war das dann erstmals nicht der Fall, da es stilistisch genau wie der Vorgänger tönt. Das ändert aber nichts daran, dass ich auch dieses Album ziemlich cool finde. Das hat Satyr dann jetzt wohl auch erkannt.....bin mal mehr als gespannt auf "Satyricon".
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von enemy-of-reality » Sonntag 11. August 2013, 21:39
Für mich ist nur "Volcano" unverzichtbar. "Rebel Extravaganza" und "Now, Diabolical" fallen eher in die Kategorie "ganz nett" und mit den älteren Alben bin ich eigentlich nie richtig warm geworden. Mein Interesse an der neuen Scheibe hält sich auch stark in Grenzen.
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von Havoc » Freitag 16. August 2013, 22:18
enemy-of-reality hat geschrieben:"Rebel Extravaganza"... eher in die Kategorie "ganz nett"
Wie kann man das Album "ganz nett" finden. Das kann man eigentlich nur spektakulär, visionär, geil, steril, kalt, total scheiße, verkopft, knallhart, überambitioniert oder so finden....aber "ganz nett"? 
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von enemy-of-reality » Freitag 16. August 2013, 22:46
Tja, keine Ahnung. Ich fand das früher auch schon mal besser, aber in letzter Zeit hat's mich einfach nicht mehr so richtig gekickt  Musikgeschmack ist halt nichts konstantes, der ändert sich immer wieder mal, nicht nur stimmungsabhängig, sondern auch ganz allgemein. Und das ist wohl auch ganz gut so.
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von Rüdiger Stehle » Samstag 17. August 2013, 00:36
Mein Musikgeschmack hat sich nur in so weit geändert, dass er immer weiter geworden ist. Sprich, ich mag heute viele Sachen, die ich früher nicht gemocht habe. Aber es gibt gar nichts, das ich mal gut fand und heute nicht mehr mögen würde. Klar, die Beliebtheit schwankt etwas und man kann auch seine absoluten Faves nicht jeden Tag anhören und setzt mal andere Schwerpunkte in den Hörgewohnheiten, aber es gibt wirklich nichts, was mal unter "toll" eingeordnet wurde, das ich heute nicht mehr toll fände.
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von enemy-of-reality » Samstag 17. August 2013, 00:54
Naja, es ist ja nicht so, dass ich das Album mal total überragend gefunden hätte. Ich fand's halt mal schon ganz gut - sagen wir mal 8 - und letztens war's für mich halt nur noch 'ne 6 oder 6.5. Vielleicht wär sie morgen wieder eine 7, keine Ahnung, ich kann ja nicht ständig alle Alben hören und bewerten und einreihen  Jedenfalls ist das einzige Satyricon-Album, das ich bisher eigentlich immer (also konstant) richtig gut fand, eben "Volcano", daher meine Aussage, dass das eigentlich das einzige wirklich relevante Album der Band für mich ist. Ob's jetzt ganz allgemein gesehen möglich ist, dass ich ein Album, dass ich mal richtig toll fand plötzlich nur noch mittelmässig finde - hm, ja, ich denke schon. Auch wenn mir jetzt gerade tatsächlich kein Beispiel einfällt und der umgekehrte Fall natürlich deutlich öfter eintritt.
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