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SepulturaRe: SepulturaIch hab sie in den letzten zwei Jahren zweimal Live gesehen und muss sagen: Die sind live einfach geil! Das darf man sich eigentlich nicht entgehen lassen. Derrick Leon Green hat echt ne tolle Livepräsenz.
Re: Sepultura...und er ist - wenn man mal ehrlich ist - schon länger bei Sepultura dabei als Max es gewesen ist;-)
...This is so Death Metal! (M. van Drunen)
Re: SepulturaIch finde den Titel super. Und das Artwork hat auch was.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: SepulturaNachdem schon die Essentials-Platzierung von "Chaos A.D." mittleren Aufruhr erregt, gibt's hier noch ein wenig Nachschlag aus Tribalistan:
http://powermetal.de/content/artikel/sh ... 066-1.html alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: SepulturaMuss man nicht so sehen
Ne, im Ernst - von den Max-Werken für mich klar die schwächste Scheibe der Band. Da finde ich "Chaos A.D." schon noch deutlich stärker. Und auch die letzte bläst "Roots" aus meiner Sicht mal locker weg.
Re: SepulturaJo. Für mich ist die "Roots" auch mit Abstand die schlimmste Sepultura insgesamt. Aber so sind die Geschmäcker verschieden.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: SepulturaLeute, leute!
Ich habe das Album schon ein bisschen. Aber das Ding hat heute komplett eingeschlagen. Ich lasse meine Gedanken ein bisschen kreisen und werde die Tage versuchen was aufzuschreiben. Wollte vorher schon loslegen, aber das ist unmöglich. Zu viele Gedanken und Glücksmomente. Ich muss das erst einmal ordnen.
Re: SepulturaIch komme gerade nicht los von der "Quadra". Habe immer wieder Lust die aufzulegen. Im Soundcheck war sie Sieger. Darüber geredet wird leider nicht so viel. Ich möchte trotzdem meine Gedanken zur Scheibe kundtun:
"Isolation" hat mir ja am Anfang gar nicht wirklich gefallen. Umso überraschte bin ich wie stark ich das Album im Endeffekt finde. "Quadra" ist wieder ein Konzeptalbum. Es geht um die Zahl 4 um Nummerologie und das Quadrivium. Ich bin nicht so belesen in den Dingen und bevor ich hier halbwahrheiten niederschreibe, gehe ich da nicht weiter drauf ein. Schielt man auf das Booklet erkennt man, dass die Tracklist in 4 Bereichen mit jeweils 3 Songs aufgeteilt ist. Aus der recherche raus, erfährt man dass jeder Bereich einen Aspekt der Band hervorheben soll. Die ersten 3 Songs den Thrash-Anteil, die nächsten 3 den groovigen, dann den experimentellen und zu guter letzt den technischen Teil. Als ich davon las, hatte ich erstmal bedenken. Das Teil könnte richtig zerfahren und wirr klingen. Ob die Band sich damit ein gefallen tut? Mir schwante böses... Während den ersten Durchläufen achtet man natürlich darauf. Was ist der letzte Song, wo fängt der neue Abschnitt an und so weiter. Aber im Grunde genommen war mir das mit jedem Durchlauf immer mehr egaler, weil keine klaren bzw. abgehackten Grenzen gemacht wurden. Und das ist gut so, denn „Quadra“ klingt nicht wie eine zusammengewürfelte Rifftombola. Vor allem die oft erwähnten Orchester- und Chorparts halten das Album meiner Meinung nach sehr gut zusammen und finden sich in vielen Songs wieder. Und trotz der dann doch auffallenden letzten experimentelleren Songs klingt „Quadra“ wie aus einem Guss. Weil die Mischung einfach passt. Es ist ein sehr ausgewogenes und abwechslungsreiches Scheibchen geworden. Hervorgehoben muss werden: Derrick hat hier seine beste Gesangsleistung abgegeben. Vor allem weil er zeigt, dass er variieren und mit seiner Stimme spielen kann. „Quadra“ klingt frisch und auf eine Art auch irgendwie befreiend. „Sepultura“ haben ihren Sound gefunden. Der eine mag es und geht mit, der andere zuckt mit den Schultern. Ich gehör zur ersten Fraktion. Das Album macht mir unheimlichen Spaß und ich habe immer wieder Lust es aufzulegen. Und auch wenn das Thema ein alter Hut ist. Aber zumindest sollte jeder der den „Sepultura“ mit Derrick nichts anfangen kann und den alten Tagen immer noch hinterherheult hier anerkennend mit dem Kopf nicken. Besser klangen sie nie mit Derrick. Zum Schluss möchte ich hier zwei oder drei Songs herausnehmen, die für mich das Album zu einem Highlight machen. Da wäre zum einem „Means To An End“. Mit der typischste Sepultura Song auf dem Album. Keine große Überraschung. Aber der Song geht so rattenscharf nach vorne. Nicht zuletzt weil der Drummer sich um den Verstand drescht. „Guardians Of Earth“ leutet die experimentelle Phase ein. Und ja, so viel gefühlsbetont hab ich die Band noch nie gehört. Die akustische Gitarre zu Anfang. Die eingebauten Orchesterparts. Das Solo. So ein songdienliches Solo habe ich bei „Sepultura“ selten gehört. Der Song wirkt sphärisch, zu großen Teilen sehr episch. Derrick experimentiert mit seiner Stimme nachdem Solo. Meiner Meinung nach ein Mörderbrett von einem Song. "Agony Of Defeat“: Nach „Guardians Of Earth“ auf jeden Fall der spannendste und zugleich untypischste Song der Band. Derrick singt gleich zu Anfang so gefühlvoll, dass mir tatsächlich die Kinnlade runterfällt. Nur um sich dann stimmlich so zu steigern, dass es passender nich sein könnte. Und wieder das Solo. Die Orchester- und die Choreinsprengsel verleihen dem Song die gewisse Dramaturgie, die ich an dem Song so schätze. Das ist erste Güte. Wirklich! Von mir gibts ne 9/10
Re: Sepultura
Ich bin ja eindeutig Team Max und verfolge die Band, die ihren Namen behalten hat, nur mehr so viel, wie man halt in Metal-Kreisen immer mitbekommt. Aber ich verfolge dieses Forum und wenn sich jemand die Mühe macht, bei einer Band oder Songs so ins Detail zu gehen, und ich gewisse Verbindungen zur Band habe, dann höre schon auch einmal rein. Aber Agony of Defeat verzeihe ich dir nicht so schnell. Hab nach 3 Minuten abschalten wollen, aber das dann doch nicht übers Herz gebracht. Stattdessen habe ich das Trauerspiel nach 5 Minuten beendet. 50 Sekunden vor Ende des Songs. Höchststrafe also. Guardians Of Earth ist Durchschnitt und damit schon einmal um Größenordnungen besser. Das Solo ist tatsächlich sehr schön eingeleitet und umgesetzt. Wenn du aber noch selten so ein songdienliches Solo bei SEPULTURA gehört hast, solltest du vielleicht einmal der verschmähten Frühzeit ein Ohr leihen. "Mass Hypnosis“ bittet um ein Wort. Meine größten Hoffnungen setzte ich der Beschreibung nach in Means to an End und hörte das entsprechend am Schluss. So ist das halt, wenn man Bands aus den Augen verliert, man freut sich doch, wenn Menschen mit ihrer Musik Erfolg haben. Wer hätte gedacht, dass es KoRn immer noch gibt? Sogar mit Tribal-Elementen, da gabs eine Band, SOULFLY, die haben das auch bis zur Erschöpfung durchgezogen. Sprich nein, das wird nichts. Ich habe den Bruch nicht aus falscher Loyalität vollzogen, sondern weil mir die Musik nicht gefällt. Tut sie immer noch nicht. Aber vom Drummer hab ich schon von verschiedenen Seiten Gutes gehört, da nicke ich sehr gerne anerkennend mit dem Kopf. Zu allem anderen? Leider nein.
Re: SepulturaDas ist schade. Macht aber natürlich nichts.
Mich freut es, dass du trotzdem reinghört hast. Mein Beitrag zum Album war somit nicht ganz umsonst. Ich kann mich nur wiederholen. Sepultura ab Derrick haben einen langen Weg hinter sich. Und irgendwo werde ich das Gefühl nicht los, dass sie da angekommen sind wo sie mit Derrick hin wollten. Sie haben sich nicht aus der Ruhe bringen lassen bei dem ganzen Gegenwind. Deswegen finde ich kann man das ruhig mal anerkennen. Ich möchte nochmal betonen, dass ich im Beitrag kurz darauf eingegangen bin, weil es zu jedem neuen Album diese Diskussion um Max gibt.
Finde ich völlig ok.
Ich kenne "Mass Hypnosis". Ich kenne "Beneath The Remains" und ich schätze die Alben sehr. Ich finde das schon hart, was manchmal gesagt wird. Ich kenne keinen Song mit dem man "Guardians Of Earth" vergleichen kann. Und für das was der Song ist, ist der Song für mich sehr rund und da passt dieses Solo einfach wie der berühmte Arsch auf Eimer. Im nächsten Absatz zu "Agony Of Defeat" erwähnte ich bereits, dass dies ein sehr untypischer Song für "Sepultura" ist.
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