Ich schaus mal in Ruhe durch, danke!
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Weekly PlaylistRe: Weekly PlaylistOK, so wird Glen Hughes unübersichtlich
Ich schaus mal in Ruhe durch, danke!
Re: Weekly PlaylistGlenn Hughes gehört zu den meistbeschäftigsten und besten Sängern in diesem Segment. Alleine seine Sachen mit Trapeze, Phemomena, Gary Moore, Hughes/Thrall und solo sind mehr als empfehlenswert.
http://www.youtube.com/watch?v=YIto7QcOqmE
Re: Weekly Playlist
Ich hab mich vorhin mal etwas durch die Discographie geklickt, das ist ja Wahnsinn, was der alles veröffentlicht hat. Ich werde wohl alles mitnehmen, was mir über den Weg läuft, sofern der Preis passt. Aber so direkt ne Must-Have-Scheibe zum Einstieg ist mir noch nicht ins Auge gesprungen.
Re: Weekly PlaylistWas sind schon Must-Have Scheiben?! Die hier kann ich dir aber nur wärmstens empfehlen:
![]() http://www.youtube.com/watch?v=qkMH03edoQc
Re: Weekly Playlist
die ist leider sehr teuer (unter 20 € hab ich nich wirklich was gefunden). Trotzdem danke für den Tip ![]()
Re: Weekly Playlist![]() CELTIC FROST - "Monotheist" ![]() CRIPPLED BLACK PHOENIX - "No Sadness Or Farewell" ![]() DEATH - "The Sound Of Perseverance" EMINEM - "The Eminem Show" ![]() EXCITER - "Violence And Force" ![]() FEHLFARBEN - "Monarchie und Alltag" ![]() ISOLATION - "Closing A Circle" ![]() MASTODON - "Blood Mountain" ![]() MY DYING BRIDE - "The Dreadful Hours" ![]() ONYX - "Bacdafucup" ![]() RETOX - "YPLL" ![]() TRIBULATION - "The Horror" ![]() YOB - "The Illusion Of Motion" Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Weekly PlaylistDie Band kannte ich bislang nur dem Namen nach, habe mir aber gerade mal die komplette EP bei YT angehört. Jau, das kann man unter dem Banner "Death-Thrash" laufen lassen. Geiles Geballer, danke für den Tipp! Dazu fallen mir direkt noch ein paar Schweden ein, die ihren Death ähnlich thrashig spielen - Repugnant (Album "Epitome Of Darkness" 2006): http://www.youtube.com/watch?v=hA6rLKknO7U
Re: Weekly PlaylistAbermals ist die Liste mehr als nur rechtzeitig fertig und ob ich sie nun heute Abend zur Prime Time oder morgen zum Frühstück poste, ist sich dann ja doch Jacke wie Hose, n'est-ce pas?
![]() THE RUINS OF BEVERAST "Blood Vaults" → So langsam schält sich aus dem schwarzen Dickicht ein tonnenschwerer Koloss heraus, welcher sich zwar stilistisch nicht radikal von "Foulest Semen of a Sheltered Elite" unterscheidet, aber doch deutlich ambitionierter und kompositorisch gereifter wirkt. Und mehr denn je nach EVOKEN und kaum noch nach Black Metal klingt. Inhaltlich nicht allzu überraschend, nicht komplett neu, aber immer noch mit mit genügend Sorgfalt, Köpfchen und Riffs gebraut, um jeden Freund dunkeldoomiger Klänge zufrieden zu stellen. Und im Gegensatz zu einigen anderen mag ich das minimalistische Cover des Digipaks mehr als das überladene Standard-Cover. Anhören: 'A Failed Exorcism' ![]() COIL "The Ape of Naples" → Sallys außerordentlich vage Anfrage nach "elektronischer Musik" ließ mich mal wieder dieses Meisterwerk der ambient-elektronischen Klänge aus dem Regal zerren. Auch wenn ich jedem an COIL Interessierten zum verstörenden 86er Klassiker "Horse Rotorvator" raten würde, ist die wesentlich ruhigere "The Ape of Naples" nichtsdestotrotz bei eingehender Beschäftigung ein unglaublich intensives Klangerlebnis aus anderen Sphären. Anhören: 'The Last Amethyst Deceiver' ![]() BLOODLET "Three Humid Nights in the Cypress Trees" → Hatte kürzlich die Diskographie dieser Opas des Metalcore vervollständigt. Wie zu erwarten ist dieses letzte Album des Quartetts immer noch schleifend und hässlich, jedoch leider nicht ganz so herrlich widerwärtig garstig wie die Vorgänger "Entheogen" und "The Seraphim Fall". Fieses Gestrüpp wurde gegen Eingängigkeit, vereinzelte klare Gesangspassagen und mehr Melodie eingetauscht. Well, there ain't no shame in being pretty. Solange es keine schwulifizierten AT-THE-GATES-Riffs oder tuntige Schlagerrefrains zu hören gibt, bin ich mit meinem Core eigentlich ganz zufrieden. Anhören: 'Three Humid Nights in the Cypress Trees' ![]() KOSHEEN "Damage" → Auch diese elektronische Perle wurde nach langer Abstinenz auf der Suche nach sallytauglicher Musik entstaubt, doch mit Trip-Hop dürfte das Blautierchen dank populärer Vertreter wie PORTISHEAD und ARCHIVE eigentlich recht vertraut sein; und seine beiden breakbeatigen Bands, für die er sich interessiert (APHEX TWIN und die andere da), sind relativ weit entfernt von dem düster-poppigen Bristol-Sound. Das ist nicht so schlimm, denn mir fiel dafür auf, dass ich dieser grandiosen Scheibe hier schon viel zu lange keine Aufmerksamkeit mehr gewidmet hatte. Pure Wonne in CD-Form. Feel the love. Anhören: 'Under Fire' ![]() BLASPHEMOPHAGHER "For Chaos, Obscurity and Desolation" → Manchmal ist stumpf halt doch Trumpf. Wenn einem das Denken zu lästig wird und all diese modernen Black-Metal-Bands musikalisch zu anspruchsvoll und lyrisch zu prätentiös agieren, hilft einem die wunderbar feinsinnig betitelte BM-Spielart des Bestial War Metal dabei, all diese ärgerlichen Gehirnzellen einzuäschern. Wem also in den letzten 25 Jahren zu viel von dieser "Weiterentwicklung" im extremen Metal herrschte und wer nur MAYHEMs "Deathcrush", SARCÓFAGOs "I.N.R.I.", HELLHAMMER, IMPIETY, BLASPHEMY und alte BEHERIT als die wahre Lehre ansieht, wird mit diesem augenzwinkernden Manifest des satanischen nuklearen Holocaust durchaus seine Freude haben. Kann man sich nicht immer geben, aber in Verbindung mit 'ner Flasche Hochprozentigem will einem beim Genuss dieses eindimensionalen Gemetzels das Grinsen einfach nicht mehr vergehen. Bei genauerer Betrachtung beherrschen die Jungs ihre Instrumente eigentlich schon viel zu gut für diesen Stil... Anhören: 'Fleshripping Terrordeath' ![]() SATYRICON "Satyricon" → Nicht allzu bemerkenswert, aber um so vieles besser als die beiden Vorgänger, dass einem die Band schon wieder sympathisch werden kann. Nettes, etwas unauffälliges Pop-Metal-Album, in seiner hochglänzend radiotauglichen Glätte durchaus vergleichbar mit METALLICAs Selbstbetitelter, die ja nun auch nicht ganz so übel ist wie ihr schlechter Ruf in der Metalszene suggerieren mag. Also Sonnenbrille auf, Haare gelen, "Satyricon" im Cabrio aufdrehen und den Arm um die schöne Beifahrerin legen, während man am sonnigen Strand entlang cruist. Vielleicht muss man ja ganz froh sein, dass Satyr dem Black Metal den Rücken gekehrt hat, denn seine Stärken scheinen heutzutage anderswo zu liegen. Auf alle Fälle scheint er sich wieder auf dem Pfad der Besserung zu bewegen. Anhören: 'Nocturnal Flare' ![]() SULPHUR AEON "Swallowed by the Ocean's Tide" → Im Death Metal bin ich nicht ganz so bewandert wie im Black Metal, von daher sind mir sicherlich im Gegensatz zum Trommeltierchen noch viele andere gute 2013er Alben entgangen. Aber wenn diese hier nicht zusammen mit der GORGUTS (und ganz im Gegensatz zu der langweilig zahnlosen CARCASS) am Ende des Jahres in den Top 10 des Death Metal landet, opfere ich ein Kätzchen auf dem Altar von Xexanoth. Anhören: 'Where Black Ships Sail' ![]() STARKWEATHER "This Sheltering Night" → Ich bin zu faul, das Album zum dreißigsten Mal detailliert zu beschreiben, von daher eine einfache Mathematikstunde in bunten Bildern: + + + + + + ≈ ![]() Anhören: 'One Among Vermin' ![]() TRUE WIDOW "Circumambulation" → Steinig-gazender Schrammel-Pop, stilistisch in der Schnittmenge zwischen PALE SAINTS' ätherischen Soundscapes und ELECTRIC WIZARDs ultraverzerrten Stoner-Riffs. Oder in anderen Worten: SLOWDIVE meets ORANGE GOBLIN. LOW meets KYUSS? THE DAYSLEEPERS meets FU MANCHU? Irgendwie so in der Art jedenfalls... Anhören: 'Four Teeth' ![]() CULTES DES GHOULES "Henbane" → Das bisher beste BM-Album des Jahres. Das soll keine Schelte gegen THE RUINS OF BEVERAST sein, aber "Blood Vaults" ist eigentlich schon mehr Death Doom als Black Metal, während "Henbane" eher die reine Lehre vertritt. Anhören: 'The Passion of a Sorceress' ![]() KIMBRA "Vows" → Hm, das ist ja auch elektronische Musik. Ob Sally sowas meinte? Anhören: 'Sally I Can See You' ![]() DENOUNCEMENT PYRE "Almighty Arcanum" → Pulverisiert die Schwachen, zermalmt die Christen, huldigt Satan und nascht Gummibärchen!!! (Nicht zwangsläufig in dieser Reihenfolge) Anhören: 'Almighty Arcanum' ![]() NEUROSIS "Times of Grace" → Möglicherweise bringt ja die Erwähnung in dieser komischen Prog-Metal-Liste dem Album hier einen kleinen Popularitätsschub? Es ist zumindest progressiver als schätzungsweise 80 andere dort aufgeführte Alben. Auf jeden Fall ist es das NEUROSIS-Album, welches am längsten brauchte, um bei mir zu zünden. Aber im Augenblick ist es mir von all ihren Werken am liebsten, obwohl "The Eye of Every Storm", "Through Silver in Blood" und "Given to the Rising" sicherlich zu meinen absoluten Lieblingsalben gehören. Vielleicht ist es die Abwechslung oder der etwas andere, tightere, rifflastigere, marginal gewalttätigere Sound, der mich momentan häufiger in die Arme der anmutigen Zeiten treibt. Anhören: 'The Last You'll Know' ![]() FIRST AID KIT "The Lion's Roar" → Liebreizende organische Wohlfühlklänge. Anhören: 'Emmylou' ![]() ST. VINCENT "Strange Mercy" → Weniger liebreizend, eher steril, kantig und dem Wohlgefühl auf interessante Weise abträglich. Und Miss Clark hat immer noch nicht auf meinen Heiratsantrag geantwortet! Dabei hatte ich extra jeden i-Punkt wie ein Herzchen gemalt ![]() Anhören: 'Neutered Fruit' ![]() WATAIN "The Wild Hunt" → Passabel. WATAIN in der fettarmen Light-Variante, entkoffeiniert und mit Süßstoff. Es gibt ja auf der Welt auch durchaus eine Daseinsberechtigung für alkoholfreies Bier, Kaffee-Ersatz, Soja-Milch und Tofu-Steaks. Anhören: 'Outlaw' ![]() CULT OF LUNA "Vertikal" → Ich mag zwar flächige Soundscapes, aber das Album hat definitiv einen Tick zu viel Leerlauf. Es ist zwar eindeutig empfehlenswert, aber nach den grandiosen Epen "Salvation", "Somewhere Along the Highway" und "Eternal Kingdom" fehlt noch das gewisse Etwas. Mit gerade mal 5 richtigen Songs (in der regulären Version), von denen einer seine Überlänge im Gegensatz zu 'Dark City, Dead Man' nicht ganz rechtfertigen kann, ist zudem einfach zu wenig Substanz enthalten, in die man sich verbeißen kann. Wenn die Musik dann mal richtig reinhaut, ist sie absolut großartig, aber häufiger als sonst verliert sich die Band in selbstgefälligem Gewaber, was vor allem angesichts des tight wie ein Entenarsch komponierten Vorgängers etwas verwundert. Wer das Album nicht besitzt und sich dafür interessiert, sollte auch unbedingt zur Version mit dem tollen Bonustrack greifen, denn die ist gleich einen ganzen Punkt mehr wert. Anhören: 'In Awe Of' ![]() GORGUTS "Colored Sands" → Sehr geehrte CARCASS: So macht man das mit dem Comeback-Album. Sehr geehrte AMON AMARTH: So macht man Death Metal. Sehr geehrte SOILWORK: So macht man Metal. Sehr geehrte BROKEN HOPE: So macht man Musik. Mit freundlichen Grüßen, die Death-Metal-Fans dieser Welt Anhören: 'An Ocean of Wisdom' ![]() GAZA "No Absolutes in Human Suffering" → Hehe, der Genre-Tag auf last.fm sagt eigentlich schon alles: What metalcore is supposed to sound like — ich bin also mit meinem elitären Gebaren nicht allein, sondern mit Gleichgesinnten vereint im Kampf gegen Gaycore und Gothenburgcore Jetzt müsste nur noch jemand den Tag "What power metal is supposed to sound like" erstellen... Anhören: 'The Vipers' Und was ist eigentlich "Jacke wie Hose" für eine bescheuerte Phrase? Beinkleider und Obergewänder sind zwei völlig unterschiedliche Kleidungsstücke!
Re: Weekly Playlist
das klingt wirklich klasse! Vielleicht brauche ich dieses Jahr neben Isvind sogar noch ein Black Metal Album mehr? (Und Gehenna kommt ja auch noch!)
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