Weekly Playlist

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Sonntag 15. September 2013, 22:59

So, was lief letzte Woche?

Running Wild - Shadowmaker
Bild

die Scheibe wird mir zu schlecht gemacht, da sind viele schöne gute Laune Rocker dabei.


Running Wild - The Rivalry
Bild

Wobei das hier schon noch ne Liga besser war, keine Frage.


Running Wild - Pile Of Skulls
Bild

Hier wären wir dann im 10-Zähler-Bereich angekommen.


Running Wild - Black Hand Inn
Bild

Vielleicht meine liebste Scheibe von Rolf, die geht eigentlich immer!


Running Wild - Masquerade
Bild

Die hab ich bisher zu selten aufgelegt. Schade eigentlich, liegt auch qualitativ zwischen Vorgänger und Nachfolger.


Edguy - Mandrake
Bild

Edguy auf dem Zenit? Für mich jedenfalls die Scheibe, die ihren ganz eigenen Klang am besten einfängt.


Edguy - Theater Of Salvation
Bild

Nahe dran, aber noch nicht ganz so viele tolle Hymnen drauf. Edguy haben sich insgesamt sehr interessant entwickelt und zuletzt auch etwas die Kurve gekriegt.


Shadows Fall - Threads Of Life
Bild

Nicht die einzige Thrash Metal Band, die fälschlicherweiße unter Metalcore geführt wird. Neben Cataract und Trivium haben Shadows Fall einen anderen Zugang in dieser stilistischen Grauzone.


Bad English - Bad English
Bild

AOR in Perfektion.


Edguy - Hellfire Club
Bild

Soundcheck-Sieger in meiner ersten RH; bei mir ist die Scheibe erst ein paar Jahre später tatsächlich gelandet. So viele Hits, die meine Metal-Sozialisation geprägt haben!


Edguy - Lavatory Love Machine
Bild

Die Edguy-Singles sind ja öfter mit ordentlichen Bonus-Songs bestückt, so auch hier.


Edguy - Vain Glory Opera
Bild

Ein weiterer Edguy-Klassiker, auch wenn er bei mir nicht so den hohen Status hat, weil ich die Scheibe viel später entdeckt habe.


Hammers Of Misfortune - The Bastard
Bild

urigster Metal, neben den Locust Years mein Liebling bei der Truppe.


Heathen - The Evolution Of Chaos
Bild

Da ich schon mal mit ner Beschreibung verwirrt habe, verzichte ich drauf :grins:


Dust Bolt - Violent Demolition
Bild

Fetter Thrash aus deutschen Landen, der mir ohne 3-für-15 wahrscheinlich leider nicht im Regal gelandet wäre...


Isvind - Daumyra
Bild

Lief schon 8 mal! Der Wahnsinn, die Scheibe!


Symphony X - The Divine Wings Of Tragedy
Bild

Was für ein wunderbarer Gesang. Schade, dass die bisher zu selten lief.


The Pogues - If I Should Fall From Grace With God
Bild

Holgs Top 100 hat mich drauf gebracht, die wieder aufzulegen - es wird wohl nicht meine letzte Scheibe der Jungs sein.


Ozzy Osbourne - Black Rain
Bild

Ozzy komplettiert und zufrieden. Klar besser als der Vorgänger.


Edguy - Rocket Ride
Bild

2006 auf der Tour gewesen (mit sehr freundlichen Sabaton im Vorprogramm), eine weitere ganz prägende Scheibe für mich.


Edguy - Age Of The Joker
Bild

Nach dem eher langweiligen Vorgänger ein echtes Highlight! Aber das ganz große Ding im deutschen Metal sind Edguy heute eher nicht mehr.


Edguy - Tinnitus Sanctus
Bild

Ein ziemlicher Schock für mich und fast schon Hard Rock, die ganz netten Tendenzen der Vorgänger wurden übertrieben. Trotzdem sind natürlich gute Songs dabei, und die Live-Bonus-CD ist auch sehr stark.


Nightwish - Once
Bild

Lief ehrlich gesagt schon länger nicht mehr, die Band. Auch heute für mich ein außergewöhnliches Album, das mich heute aber nie so einnehmen könnte wie mit 16.


Edguy - The Savage Poetry
Bild

Das neu eingespielte Debüt ist ein guter Start, aber doch noch sehr klar ein (guter) Helloween-Klon. Beachtlich, wie schnell es dann die Leiter rauf ging.


Crimson Glory - Transcendence
Bild

Einer der besten Einkäufe der letzten 12 Monate, ein absolutes Meisterwerk.


Megadeth - Youthanasia
Bild

Leider etwas unterschätzt, da der Thrash Metal hier keine Rolle mehr spielte. Mustaine hat aber auch in den 90ern etliche starke Songs geschrieben.


Jag Panzer - Ample Destruction
Bild

Vielleicht bald in meiner Top 100? Viel mehr Jhonny-Metal geht nicht.


Judas Priest - Turbo
Bild

Nicht das Karrierehighlight. Aber auch kein Tiefpunkt. Unteres Mittelmaß in einer starken Karriere.


Sacred Oath - A Crystal Vision
Bild

Eine der kleineren US-Metal-Legenden mit einem Klassiker.


Sacred Oath - Fallen
Bild

Dieses Niveau hat die Band heute leider nicht mehr.


Dio - Lock Up The Wolves
Bild

Eine von so vielen Scheiben, die ich günstig mitgenommen habe, und eine sehr gute Investition. Mit dieser Stimme konnte auch nicht viel schiefgehen.


Live - Throwing Copper
Bild

Da konnte nicht viel schiefgehen. Das ist voll mein Ding und wird oft laufen. Kubi-Musik.


Defleshed - Fast Forward
Bild
Fetter Death Thrash aus Schweden. Ein sehr schnelles Album, sowohl was das Geholze der Truppe als auch die Songlänge angeht.


Amon Amarth - Deceiver Of The Gods + Under The Influence
Bild

Tolles Album der Schweden-Deather und eine süperbe EP!


Kataklysm - Serenity In Fire
Bild

Hochgeschwindigkeits-DM, der aber definitiv (noch?) kein Nintendo Metal war.


Suffocation - Effigy Of The Forgotten
Bild

Diese technische DM Scheibe macht Spaß und lief, gerade für das Genre, schon ziemlich oft.


Testament - Low
Bild

Lief erst ein Mal und klingt sehr nach 90ern. Die Jungs haben wohl auch mal Pantera gehört? Ich bin gespannt, wie sich das Album entwickelt.


Helloween - Keeper Of The Seven Keys I
Bild

Klar, einer der großen Klassiker des Metal. Mittlerweile finde ich "Halloween" überragend, anfangs mochte ich die kurzen Gute-Laune-Rocker deutlich lieber.


Testament - The Gathering
Bild

Relativ harter Thrash Metal von Testament in Hochform.


Taylor Swift - Fearless
Bild

Wunderschöne gute Laune Musik. Da geht das Herz auf :)
Benutzeravatar
Jhonny
Musikredaktion
 
Beiträge: 36915
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 16:48
Wohnort: Landshut

Re: Weekly Playlist

Beitragvon firestarter » Sonntag 15. September 2013, 23:13

Jhonny hat geschrieben:Defleshed - Fast Forward
Bild
Fetter Death Thrash aus Schweden. Ein sehr schnelles Album, sowohl was das Geholze der Truppe als auch die Songlänge angeht.


Einzigartiges Geprügel.
Benutzeravatar
firestarter
Mosh-Pit-Veteran
 
Beiträge: 9242
Registriert: Samstag 7. August 2010, 20:55

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 16. September 2013, 02:17

Jhonny hat geschrieben:Running Wild - Shadowmaker
die Scheibe wird mir zu schlecht gemacht, da sind viele schöne gute Laune Rocker dabei.

Isvind - Daumyra
Lief schon 8 mal! Der Wahnsinn, die Scheibe!


@ Jhonny:
Da bin ich aber mal richtig neidisch. So ausgiebig in den eigenen Sammlungsannalen zu wildern, darauf hätte ich auch mal richtig Lust.


@ Running Wild:
Jupp. RW-Bashing und Manowar-Bashing sind beliebte Trendsportarten geworden. Ehrlicherweise muss man natürlich gestehen, dass das Album sicher kein Meisterwerk ist, aber mir hat das Ding auch ordentlich gute Laune beschert.


@ Isvind:
Ich muss wirklich noch mal betonen, wie sehr es mich freut, dass diese Scheibe sowohl bei den Kollegen als auch hier im Forum doch fast ausnahmslos sehr gut angenommen wird. Das ist bei dem rohen, urgrimmigen und völlig kompromisslosen Sound ja dann doch nicht selbstverständlich. Dass sie dir gefallen würde, davon bin ich zwar ausgegangen, weil du ja bei Old-School immer gerne dabei bist, aber die Aussage "Der Wahnsinn, die Scheibe!" übertrifft dann doch meine Erwartungen, auch wenn ich sie natürlich sofort unterschreibe. Was ich noch loswerden wollte: Es lohnt sich hier echt, mal die Texte mitzulesen. Die fesseln mich ziemlich, gerade die norwegischen zum Opener und zu "Klabautermann". Leider ist irgendwas im Booklet beim Typesetting schief gegangen, dass "fl" und "fi" am Wortanfang als "C" dargestellt werden. Blöd, dass dass keiner gemerkt hat. Egal, man findet heraus, was es heißt, und die Passagen im Refrain von "Klabautermann", wo Goblin singt: "Vi kan ikke tro hva vi ser" ("wir können nicht glauben, was wir sehen) und "Sett dine sko ved ripa og kast deg i dypet" ("setz deinen Schuh auf die Bordkante und stürz dich in die Tiefe), die reißen mich jedes Mal weg, das ist so surreal und passt perfekt zum Artwork auf dem Backcover der Scheibe. Keine Ahnung warum, aber mir geht der Song voll unter die Haut.
:jaja:
:grins:
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35308
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Montag 16. September 2013, 09:49

firestarter hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:Defleshed - Fast Forward
Bild
Fetter Death Thrash aus Schweden. Ein sehr schnelles Album, sowohl was das Geholze der Truppe als auch die Songlänge angeht.


Einzigartiges Geprügel.

:dafuer:
oh ja!


Rüdiger Stehle hat geschrieben:@ Jhonny:
Da bin ich aber mal richtig neidisch. So ausgiebig in den eigenen Sammlungsannalen zu wildern, darauf hätte ich auch mal richtig Lust.



nimmer dir doch mal die Zeit dazu ;-)
Dafür hat man doch die ganzen Scheiben...
Benutzeravatar
Jhonny
Musikredaktion
 
Beiträge: 36915
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 16:48
Wohnort: Landshut

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Samstag 21. September 2013, 19:30

Juchhu, wieder rechtzeitig fertig geworden! Ich habe kein Leben! Bild


Bild
LOWOOD "Close to Violence"
→ Pop-Schäfchen auf östrogenhaltigen Abwegen. Als ein laut Wahl-O-Mat veganer Baumknutscher und potentieller NPD-Wähler (unser Führer, der Herr Apfel, nennt solche Leute Veget-Arier) kann ich es mir nicht erlauben, unvölkische oder gar von Punk und Karnivoren beeinflusste Musik zu hören. Hmmm, auf irgendetwas wollte ich doch hinaus. Ach ja, Schweden sind ja auch arisch... also nicht linguistisch betrachtet, denn in dieser Hinsicht sind Arier so braune Untermenschen wie Perser, Paschtunen und die Hälfte der Inder; sondern nach ethnologischen Kriterien, die seit 100 Jahren veraltet sind. Und diese beiden Damen hier, Therese Johansson und Kiki Halmos, sind Schwedinnen. Und... ähm... die machen Musik. Ja. Puh, da habe ich ja doch noch beinahe die Kurve zum eigentlichen Thema gekriegt. Und da ich als einziger von etwa 22000 Musik-Sammler-Nutzern dieses Album besitze und mein Verwursteln in ein oder zwei Wichtelaktionen leider keinen Erfolg hatte, wird es halt hier noch einmal angepriesen für alle Pop-Weichmuschis wie mich, Loenz und Sally. LOWOOD spielen so eine Art Dream Pop/Indie Pop/Slowcore gewürzt mit einer handvoll rockigen Momenten, haben also mit z.B. den eher folkigen, wenn auch oberflächlich betrachtet ähnlich wirkenden FIRST AID KIT nichts gemeinsam außer der Nationalität, der Anzahl, dem Geschlecht und der generellen Knuffigkeit der jeweiligen Bandmitglieder. Und die könnten nach 4 Jahren ruhig mal ein neues Album veröffentlichen! Schließlich habe ich ja auch geduldig 8 lange Jahre auf die neue GRABNEBELFÜRSTEN gewartet und nun liegt sie ignoriert auf meinem Stapel ungehörter Alben herum, denn irgendwie verspüre ich im Augenblick keine Lust darauf, obwohl ich "Dynastie" und "Schwarz gegen Weiß" seinerzeit großartig fand. Zu langes Warten ruiniert wahrscheinlich die Vorfreude. Also, meine Damen, beeilt euch mit dem Nachfolger, bevor mir auch noch die Lust an eurer Musik vergeht!

Anhören: 'Sailor'


Bild
KOSHEEN "Damage"
→ Tja, was soll ich jetzt dazu schreiben, was ich nicht schon letzte Woche erwähnt hatte...? Freunde von Electro-Pop und Trip-Hop kommen auf ihre Kosten und von KOSHEENs vier Alben ist "Damage" auch das mit der meisten Eleganz. Klar, ich mag auch die anderen Alben, aber dieses hier ist wie eine geheimnisvolle Lady im feinen roten Abendkleid. Nicht tanzbar wie das Debüt, nicht struppig wie der Zweitling "Kokopelli", nicht groovy wie die letztjährige "Independence", eher understated Downtempo Synth Pop denn Drum'n'Bass und Trip-Hop. Nun, was bei DEPECHE MODE oder NEW ORDER funktioniert, kann für andere Bands auch nicht ganz verkehrt sein. Ich bin allerdings auch froh, dass sie nicht bei diesem glatten Sound verblieben sind. Einmal ist überraschend, zweimal wäre dagegen langweilig.

Anhören: 'Not Enough Love'


Bild
ST. VINCENT "Strange Mercy"
→ Auch dieses schräge Werk habe ich ja nun mehrere Wochenenden hintereinander beschrieben. Was bleibt noch zu sagen? Wer sperrigen Avant-Pop mag, sollte damit glücklich werden. Es ist nicht glatt, nicht sofort eingängig, aber eben auch nicht völlig unzugänglich. Mir fällt auch keine vergleichbare Band ein, sämtliche "Ähnliche Künstler" auf last.fm sind entweder Nebenprojekte, völlig anders und nur beim gleichen Publikum beliebt oder Singer/Songwriter wie FIONA APPLE oder LAURA MARLING. Ich mag Fräulein Apple ja auch sehr, sehr gerne, doch sie teilt mit Fräulein Clark eigentlich nur die Geschlechtsmerkmale und nicht wirklich den Sound. Beim schleppenden 'Cheerleader' kommt mir noch GARBAGE in den Sinn, aber das wäre auch nur dieser eine Song. Keine Ahnung, das Album ist halt so strange wie der Titel verspricht, macht aber gleichzeitig furchtbar süchtig.

Anhören: 'Chloe in the Afternoon'


Bild
THE TING TINGS "Sounds from Nowheresville"
Stupid silly feel-good ditties, verpackt in schrammelnden Minimalismus und völlig albernen Elektropunk. Regt zum Kopfnicken und zufriedenen Lächeln an. Elektronischer als das Debüt, aber jetzt nicht elektronisch in dem Sinne, wie Sally es sucht ;) Künstlerisch anspruchsvoll wie preisgünstiges Dosenbier, macht jedoch wesentlich mehr Spaß. Nicht, dass man mit preisgünstigem Dosenbier generell keinen Spaß haben könnte, aber manche Leute bevorzugen ja französischen Rotwein. Ich persönlich mag keinen Wein, außer zum Kochen. Also "The Sound from Nowheresville" im Autoradio anschmeißen, Sonnenbrille auf, Ellenbogen weit aus dem Fenster lehnen, den Swag aufdrehen und einfach nur verdammt cool gucken, dann kommt der Rest von ganz alleine. Das Leben ist schon ernst genug. Und ja, ich habe ganz bewusst das folgende Video als Anspieltipp gewählt wegen Katie Whites sehr kurz geratenen Höschen.

Angucken: 'Hang It Up'


Bild
MOLOKO "Statues"
→ Tz, Sally lamentiert, ich würde nicht genügend "fröhliche" Musik höre. Dabei fegt dieses Album hier beschwingt über den verfickten Dancefloor! Swings and grooves like a motherfucker! Das Cover präsentiert zudem die liebsten Dinge des Mannes: Titties 'n' beer! Ähnlich wie oben bei KOSHEEN ist "Statues" nicht das verrückteste, spontanste oder eingängigste Album der Band; vielleicht nicht einmal das beste? Aber definitiv das eleganteste. Mit diesem bedächtigen Hochglanz, der eben vermuten lässt, dass wirklich jede auf die CD gepresste Note auf die Nanosekunde genau sich exakt dort befindet, wo Songwriter Mark Brydon sie haben wollte. Oh, and miss Murphy... yes, I do like your tight sweater. I would like you even more without it. Und wieso stelle ich mir gerade einen Dreier mit Róisín Murphy und Katie White vor? Ich stehe doch eigentlich auf Brünette wie die Mädels von LOWOOD oder ST. VINCENT! Oder noch viel lieber auf Schwarzhaarige exotischer Herkunft wie unsere Hang! Ächem... also... *räusper* Worauf wollte ich noch gleich hinaus? :hmmm: Sorry, manchmal kommt mir mein Penis beim Tippen in die Quere. Weil... äh... weil er mir die Sicht auf den Monitor versperrt, versteht sich Bild

Anhören: 'Forever More'


Bild
MESHUGGAH "Contradictions Collapse"
→ Hach, waren die mal gut. Klaus hatte mir im Düll 'Future Breed Machine' von der "Destroy Erase Improve" serviert und dadurch wurde ich daran erinnert, wie vielversprechend die Band und vor allem "Contradictions Collapse" waren. Eigenständiger Technical Thrash Metal mit Köpfchen. Nicht dieses elend monotone Geschrubbe von heute, welches von jeder drittklassigen Schülerband kopiert wird. Warum zum Geier haben all diese talentlosen Hipster sich dafür entschieden, ausgerechnet die "Nothing" zu imitieren anstatt eines der guten Alben?! Dieser verfickte Djent geht mir auf die Eier mit seinem DRRRR! DRRRR! DRRRR! *würg*

Anhören: 'Paralyzing Ignorance'


Bild
THE RUINS OF BEVERAST "Blood Vaults"
→ Das drittschlechteste Album des Monats, welches sich das untere Treppchen mit talentfreien Unfällen wie BROKEN HOPE und die Punktzahl mit schwuchteligem Homolord-Gejodel wie MYSTIC PROPHECY teilen musste. Und aus irgendeinem Grund auch eines der besseren Death/Black-Doom-Alben des Jahres. Interessante, wenn auch schwer nachvollziehbare Dichotomie. Zugegeben, die Konkurrenz in dem Sektor ist vielleicht nicht immens groß und das Intro klingt auch tatsächlich unfreiwillig komisch, aber Metal ist eben generell recht albern. Satan, Drachen, Wikinger: Metalheads sind allesamt Nerds und Kellerkinder. Für meine Ohren bietet das Album das, was man von Doom erwartet: Tonnenschwere, alles zermalmende Riffs, erdrückende Finsternis und theatralische Atmosphäre. Es hilft natürlich, dass ich im Gegensatz zu Fußball-Sally auch ähnlich gelagerte Bands wie EVOKEN, TRIPTYKON, ELYSIAN BLAZE und SKEPTICISM mag und als beinharter Doom-Fan mit längeren Kompositionen umgehen kann. Allerdings würde ich auch sagen, dass "Blood Vaults" trotz großer Ambitionen und beeindruckender Songs wie 'Malefica' eindeutig nicht an "Rain upon the Impure" und "Foulest Semen of a Sheltered Elite" herankommt. Ich vermisse auch das hohe, schwarzmetallische Kreischen der Vorgänger, die das verzerrte Gegrummel etwas aufgelockert hätten. Alles in allem würde ich wohl zu soliden 7 bis 7,5 Punkten tendieren, was doch unter den beiden direkten Vorgängern und etwa auf Höhe des Debüts liegt. Um das in Perspektive zu setzen: Bei den jeweils letzten Alben der eben genannten Vergleichsbands hätten sich SKEPTICISMs "Alloy" und ELYSIAN BLAZEs "Blood Geometry" dagegen die vollen 10 Punkte verdient, EVOKENs "Atra Mors" 8 Punkte und "Eparistera Daimones" wäre mit 8,5 bis 9 Punkten nach Hause gegangen. D.h. Sallys 3,5 Punkte finde ich zwar wirklich äußerst unverständlich, aber ich sehe durchaus Aspekte, die der Herr Meilenwald an seinem neuen, entblackten Stil durchaus verbessern könnte.

Anhören: 'Malefica'


Bild
GORGUTS "Colored Sands"
→ Die Einflüsse der neuen Mitstreiter Colin Marston und Kevin Hufnagel machen sich bemerkbar. So mancher Part hätte durchaus auch von KRALLICE stammen können. Es ziehen sich atonale Hardcore-angeleckte USBM-Einflüsse à la WEAKLING oder avantgardistische Klänge im Stil von KAYO DOT fast durchs ganze Album, auch wenn das Fundament nach wie vor "From Wisdom to Hate" heißt. Die Scheibe stößt einem nicht so rabiat vor den Kopf wie "Obscura" und das erhöhte Maß an Melodie und Atmosphäre lässt es einfach nur angenehm die Ohren schmeicheln, ohne dass es jemals zu sehr in schwule Melodeath-Gefilde abdriftet. Dafür sorgt schon Monsieur Lemay. Er propagiert zwar gerne seine Leidenschaft für moderne Musik progressiver und atmosphärischer Art, aber das bedeutet nicht gleich, dass er TOOL und PORCUPINE TREE imitiert oder den Death Metal zugunsten eines von KRALLICE und DEATHSPELL OMEGA inspirierten Black-Metal-Sounds aufgibt. Noch ist GORGUTS sich selbst treu und das NEGATIVA-Debakel fast vergessen, insofern empfinde ich diese Reunion als sinnvoll und gelungen. Der arg getriggerte Bassdrum-Sound hätte dafür ruhig dumpfer und kräftiger ausfallen können; der durchschnittliche Schlagzeuger von heute bevorzugt es scheinbar, wenn seine Arbeit glasklar zu hören ist, anstatt den Gesamtsound zu unterstützen. Wir können halt nicht alle gewinnen. Ansonsten sehr gute Arbeit, Jungs.

Anhören: 'Absconders'


Bild
BETWEEN THE BURIED AND ME "Parallax: The Hypersleep Dialogues"
→ Man ist weit gekommen seit "Alaska" und "Colors". Zwar beherrscht immer noch die Aufmerksamkeitsschwäche der Komponisten die Songs, aber — hey, ein Eichhörnchen! — aber es fließt alles ungemein angenehmer und nachvollziehbarer als früher und die Songs sind mit Ambition — uh, da glänzt was! — mit Ambition und Epik gewürzt anstatt auf Teufel komm raus zusammengestückelt. 'Specular Reflection' erinnert mich zudem an OPETHs "Ghost Reveries", nur so nebenbei erwähnt. Keine Ahnung, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Die drei überlangen Songs sind jedenfalls vertrackt und verfrickelt genug, um Spaß zu machen, aber nicht so selbstverliebt instrumentalmasturbierend, wie es bei typischem Prog-Metal der Fall wäre, von daher gehen alle Daumen doch noch trotz ADS nach oben.

Anhören: 'Lunar Wilderness'


Bild
BETWEEN THE BURIED AND ME "Parallax II: Future Sequence"
→ Leichter verdauliches Sequel mit den gleichen Zutaten, diesmal in mundgerechten Portionen. Immer noch prätentiös as fuck, aber es macht auch irgendwie gute Laune; kein abrupter Takt- oder Stilwechsel verursacht gleich einen Herzinfarkt und manchmal lässt die Band den Hörer sogar eine oder anderthalb Minuten einen Part genießen, bevor sie mit einem Taschenrechner in der einen Hand und einer komplexen Gleichung in der anderen wieder radikal andere Gefilde aufsucht und dem Hörer die Synapsen verzwirbelt. Bei beiden "Parallax"-Teilen wäre allerdings die entsetzlich laute und gleichförmige Produktion zu kritisieren. Der Mix der Instrumente zueinander ist gar nicht mal so schlecht, aber die Brickwall-Produktion killt meine Trommelfelle. Deshalb ist es auch absolut unmöglich, beide Alben hintereinander zu hören. Schade eigentlich.

Anhören: 'Extremophile Elite'


Bild
MALADIE "Plague Within"
→ Auch hier findet sich das Problem des Brickwalling, was wiederum ein ausgezeichnetes modernes Avant-Black-Metal-Album etwas verschandelt. "Plague Within" kann ich rein vom Stil her jedem Fan von ENSLAVED, ARCTURUS, IHSAHN, CODE und VED BUENS ENDE empfehlen, doch hört das Album auf keinen Fall zu laut oder gar unter Kopfhörern, wenn euch eure Ohren lieb sind. Von diesem Makel abgesehen wird hervorragender progressiver Black Metal geboten, mit gemischt deutschen und englischen Texten, jeder Menge songdienlichem Gefrickel, abwechslungsreichem Gesang, sinnvollen Interludi zur Entspannung und alles wird in erfreulich kurzweiligen 38 Minuten knackig auf den Punkt gebracht.

Anhören: '1979'


Bild
AENAON "Cendres et Sang"
→ Noch mal Avant-Black, diesmal mit ein paar jazzigen Elementen, sexy Saxophon, psychedelischen Orgeln und Tech-Death-Drumming. Auch hier standen wohl späte EMPEROR, VED BUENS ENDE und IHSAHN Pate, was ja auch nicht die schlechtesten Referenzen sind. Eklektisch, technisch, häufig hektisch, gerne frickelig, abwechslungsreich und schwer zu durchschauen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass auch Havoc hiermit etwas anfangen könnte.

Anhören: 'Suncord'


Bild
OF MONTREAL "Satanic Panic in the Attic"
→ Proggy Psychedelic Pop mit dickem 60er-Anstrich. Lysergsäurehaltige Sphären und naive Melodien mit etwas in Retro-Folk verpackter unterschwelliger Dunkelheit; und dazu ein paar verdammt groovige Basslinien. Man nehme eine dicke Scheibe späte BEATLES, drei gehäufte Esslöffel THE BYRDS, einen Teelöffel ANIMAL COLLECTIVE und eine Prise NEUTRAL MILK HOTEL, alles mit den bewusstseinserweiternden Mittelchen der eigenen Wahl in einen Mixer geben, ordentlich wolfen und danach quellen lassen.

Anhören: 'Disconnect the Dots'


Bild
OF MONTREAL "Hissing Fauna, Are You the Destroyer?"
→ Das ist gegenüber der satanischen Panik um einiges ambitionierter, anspruchsvoller, abwechslungsreicher und progressiver; allerdings auch kühler, elektronischer und distanzierter. Die an Disco-Glam erinnernden Elemente schockieren zu Beginn, aber wenn man sich näher mit dem Album beschäftigt, ist es alles andere als fröhlich, stumpf oder tanzbar. Liest man die Texte und achtet mehr auf die Nutzung der verschiedenen musikalischen Elemente, verwandelt sich der scheinbare Frohsinn in bösartigen Zynismus und Verzweiflung. Mit Sicherheit eines der interessantesten Alben meiner Sammlung. Wobei es auch schwer zu beschreiben ist, ohne jemanden gleich von vornherein mit dieser Beschreibung abzuschrecken. Ich könnte allerdings die Lyrics zitieren:

"I spent the winter on the verge of a total breakdown while living in Norway
I felt the darkness of the black metal bands
But being such fawn of a man I didn't burn down any old churches"


Wenn das nicht verdammt grimmig und frostgebissen ist ;)

Anhören: 'The Past Is a Grotesque Animal'


Bild
FORGOTTEN SILENCE "La Grande Bouffe"
→ Nachdem die irren Tschechen auf dem 2006er "Kro Ni Ka" den Metal gänzlich hinter sich ließen und dem Post-Rock frönten, kehrt man nun zu dem Avant-Jazz-Prog-Death-Metal der 2000er "Ka Ba Ach" zurück, allerdings mit allerlei neuen Tricks im Ärmel; was man nach 12 Jahren auch erwarten kann. Man ließ auch den ORPHANED-LAND-mäßigen Folk-Metal-Sound der kurzen 2004er EP "Bya Bamahe Neem" hinter sich — ganz offensichtlich wurden sich die Jungs ihrer eigentlichen Stärken bewusst. Die riesige Trackliste verschreckt erst einmal, aber man beschränkt sich eigentlich auf 6 längere Songs (bzw. 5 Songs und 1 Instrumental), die das ganze Spektrum des Prog Metal abdecken. Dazu kommen halt 7 kurze Zwischenspiele, manche Samples, andere Pianogeklimper oder Akustikgezupfe. Eben kleine Verschnaufpausen zwischen dem Wahnwitz. Spacy Synths à la YES, verrückte Death-Metal-Parts zwischen OPETH und LYKATHEA AFLAME, folkige CARAVAN-Momente, verquere KING-CRIMSON-Takte — und das beschreibt nur den ersten Song. Das leider nicht in voller Länge online verfügbare 'Les Collines de Senyaan Pt. III' klingt wie eine Mischung aus "Elements"-Ära ATHEIST mit einem orientalischen Touch und MOGWAI; das ebenfalls nicht verfügbare 'Fermeture de la Bouche' kombiniert Thrash-Metal-Riffs, "Spheres"-Ära PESTILENCE, beknackte Jazz-Breaks und AYREON-artige spacige Keyboardsoli. Wie ich schon beim ersten Durchlauf vermutete, hat man sich einen neuen und vor allem besseren Sänger an Bord geholt, der insbesondere im klaren Bereich der Band neue Dimensionen eröffnet, die ihnen vorher aufgrund mäßigem Sangestalent verwährt blieben. Wenn ich eine Band zum Vergleich nennen müsste, die alle diese Elemente auf ähnliche Weise vereint, wäre es wohl MAUDLIN OF THE WELL, die auf ihren ersten 3 Alben auch allen möglichen Death Metal, Jazz, Folk, Prog, Post-Rock, Post-Hardcore, Doom und Co. zusammenwürfelten, jeden Song komplett anders klingen ließen und doch irgendwie eine funktionierende Melange daraus schufen. Zugegeben, das unkontrollierte Gebrüll auf 'Dichroisme (Two–Rooms World)' ist anstrengend, aber zumindest versucht der Sänger hier mal was anderes. Einen Song lang (der zudem recht kurz ausfällt) hält man das schon mal durch. Erst im Nachhinein fiel mir auf, dass man die auf allen vorhergehenden Alben trällernde Sängerin rausgeworfen hat, ich habe sie aber während der gesamten Spielzeit nicht wirklich vermisst. Irgendwie fließt der Stilmix ohne die Dame etwas homogener als auf "Ka Ba Ach". Vielleicht liegt es auch nur am besseren Songwriting. Wie man dem vielen Getippsel entnehmen kann, bin ich trotz eklatanter Frankophobie von dem "großen Fressen" ("Festgelage"? "Büffet"?) recht angetan und würde jedem Freund eklektischer Stilmixe (und jedem Fan von MAUDLIN OF THE WELL) dazu raten, mal ein Ohr zu riskieren.

Anhören: 'The Black Rider 4k8 (Chanson Pour La Station De Service)'


Bild
STARKWEATHER "This Sheltering Night"
→ Seufz. Jetzt stehe ich zum zigsten Mal vor der Aufgabe, diesem Album eine Beschreibung zuzuschustern. Dabei hatte ich erst letzte Woche eine simple Gleichung in der Playlist verfasst. Darum kurz und gut: Wer seine Musik heavy, zäh, vertrackt, verdreht und brachial mag, auf kantige und tonnenschwere Riffs und vielseitig garstigen Gesang steht und keine Angst vor richtigem Metalcore hat und/oder NEUROSIS schätzt, sollte wirklich mal diese Band anchecken.

Anhören: 'Broken from Inside' (Nein, der Song ist nicht wirklich knapp 17 Minuten lang, das Video enthält 7 Minute Stille am Ende)



Bild
BURST "Lazarus Bird"
→ Wir begannen in Schweden, wir schließen diese Liste auch mit Schweden ab. Das Land mit der etwas unglücklichen Gestalt ist eben kreativer, als es seine erschlaffende Form vermuten lässt. Hach ja, es sinkt für Sie heute Abend wieder mal das Niveau. Oberflächlich betrachtet verwenden BURST die gleichen Elemente wie BETWEEN THE BURIED AND ME, lassen die Musik allerdings öfter atmen und für sich sprechen, anstatt den Hörer mit einer Flut von Ideen zu überwältigen. In dieser amüsanten Top-100-Liste der Prog-Alben kam ja "Lazarus Bird" zumindest unter die "Honorable Mentions", obwohl die Scheibe eigentlich eher Metal ist als z.B.RIVERSIDE oder GIANT SQUID. Und ich habe jetzt ganz bewusst Bands genannt, die ich auch höre, damit mir keiner unterstellt, ich würde nur wieder andere Bands anpissen wollen. Anyway, wer der Meinung ist, "Metalcore" sei nichts für ihn, braucht das Album trotzdem nicht zu ignorieren, denn es ist immer noch mehr als genug progressiver Metal und klarer Gesang enthalten, um eigentlich jedem Fan verfrickelt atmosphärischer Hartwurstmucke zu gefallen. Das Album hat noch nie meinen MP3-Player verlassen und ist einfach immer wieder eine wahre Wonne zu hören. Im Prinzip hat "Lazarus Bird" den Stil von MASTODONs "Blood Mountain" fortgeführt und verfeinert und das vorweg genommen, was CONVERGE später auf der "All We Love We Leave Behind" gemacht haben, d.h. es ist stilistisch irgendwo zwischen diesen beiden Werken. Natürlich ist es sehr schade, dass die Band sich gleich danach auflöste, aber zumindest beendeten sie ihre kurze Karriere auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. Nebenbei gesagt ist die Band auch ein Paradebeispiel für "Evolution" im musikalischen Sinne, denn "Lazarus Bird" könnte kaum komplexer und reifer sein im Vergleich zum simpel gestrickten Hardcore-Punk des 10 Jahre zuvor erschienenen Debüts. Na, wenn so viel Lob und Begeisterung meinerseits nicht ansteckend ist, weiß ich auch nicht mehr weiter...

Anhören: 'I Hold Vertigo'


#weeklyplaylist #metalstuffz #trvekvltevil #swag #yolo
Benutzeravatar
Jesus
Super-Duper-Mega-Ober Metaller
 
Beiträge: 10890
Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 13:20
Wohnort: Das Herz Preußens

Re: Weekly Playlist

Beitragvon firestarter » Samstag 21. September 2013, 20:17

Ich bin immer wieder ob der ausführlichen und geradezu plastischen Beschreibung deiner Eindrücke zu den einzelnen Alben erstaunt. Machst du dir direkt nach dem Hören Notizen, oder hast du samstags noch alles so präsent, was du in der Woche gehört hast?
Benutzeravatar
firestarter
Mosh-Pit-Veteran
 
Beiträge: 9242
Registriert: Samstag 7. August 2010, 20:55

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Sonntag 22. September 2013, 08:23

Nein, ich merke mir das nicht wirklich, sondern lege Montag oder Dienstag hier einen Entwurf an und erweitere ihn dann Tag für Tag um die zuvor gehörten Alben und tippe auch schon Beschreibungen, die manchmal am Samstag Abend oder Sonntag Morgen noch geändert werden aufgrund von weiteren Durchläufen oder um alles kohärenter zu gestalten. Die Playlists sind also tendenziell, wenn auch nicht absolut chronologisch; Alben von gleichen Bands packe ich der Einfachheit halber zusammen. Liest sich besser. Und ja, ich mache mir ganz offensichtlich viel zu viele Gedanken um etwas, was im Endeffekt nur zwei Leute lesen und bestenfalls einer anhört, aber man wird halt auf Dauer seltsam, wenn man nicht arbeiten kann/darf/soll und sich mit mit allerlei Drogen vollstopfen muss, um nicht urplötzlich tot umzukippen. Da gibt einem eine dermaßen ausführliche Playlist jeden Abend ein bisschen was zu tun und lenkt ab.
Benutzeravatar
Jesus
Super-Duper-Mega-Ober Metaller
 
Beiträge: 10890
Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 13:20
Wohnort: Das Herz Preußens

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 22. September 2013, 11:35

Ich finde das absolut super und lese es (meist). Manchmal höre ich auch in was rein. Ich werde mit angewöhnen wieder mehr dazu zu scheiben. Etwas Futterback ist ja auch ganz smart. Ich möchte ja nicht, dass Du damit aufhörst.

Ich darf so einen Rückblick nicht schreiben, da ich andauernd über zukünftige Scheiben schreiben würde.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Benutzeravatar
Holger Andrae
Musikredaktion
 
Beiträge: 26380
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44

Re: Weekly Playlist

Beitragvon salisbury » Sonntag 22. September 2013, 12:11

Holger Andrae hat geschrieben:Ich finde das absolut super und lese es (meist). Manchmal höre ich auch in was rein. Ich werde mit angewöhnen wieder mehr dazu zu scheiben. Etwas Futterback ist ja auch ganz smart. Ich möchte ja nicht, dass Du damit aufhörst.

Ich darf so einen Rückblick nicht schreiben, da ich andauernd über zukünftige Scheiben schreiben würde.


Du könntest aber zu den 25 SC-Scheiben je 2-3 Sätzchen aus Deiner Sicht schreiben und den nackten Zahlenwert mit Leben füllen.
Realer Name: Thomas Becker
Benutzeravatar
salisbury
Musikredaktion
 
Beiträge: 22802
Registriert: Samstag 10. April 2010, 15:52
Wohnort: München

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 22. September 2013, 12:18

salisbury hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Ich finde das absolut super und lese es (meist). Manchmal höre ich auch in was rein. Ich werde mit angewöhnen wieder mehr dazu zu scheiben. Etwas Futterback ist ja auch ganz smart. Ich möchte ja nicht, dass Du damit aufhörst.

Ich darf so einen Rückblick nicht schreiben, da ich andauernd über zukünftige Scheiben schreiben würde.


Du könntest aber zu den 25 SC-Scheiben je 2-3 Sätzchen aus Deiner Sicht schreiben und den nackten Zahlenwert mit Leben füllen.

Vor dem SC? Nee, kontraproduktiv. Außerdem reden wir dann ja wider nur über ungelegte Eier und Insider.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Benutzeravatar
Holger Andrae
Musikredaktion
 
Beiträge: 26380
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44

VorherigeNächste

Zurück zu Die Rockbar

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 27 Gäste