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Weekly PlaylistRe: Weekly Playlist
danke naja, da sitzt man ja immer gleich ne halbe Stunde, bis alle Cover raussortiert sind usw. das nervt schon ![]()
Re: Weekly PlaylistWie sagt der Rüdiger immer: Im Editor schreiben und ins Forum kopieren...
![]() alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Weekly PlaylistSPOCK´S BEARD – The Light
![]() SPOCK´S BEARD – Beware Of Darkness ![]() SPOCK´S BEARD – V ![]() SPOCK´S BEARD –X ![]() Diese Band ist sowas von phantastisch. Ein Unding, dass ich nicht längst alle Alben der Band besitze. Ich denke, man kann durchaus behaupten, dass es kaum was besseres im Bereich Progrock gibt. Besonders „The Light“ ist zuletzt geradezu explodiert. „Go The Way You Go“ ist der Knaller. Und auch der Megalongtrack „The Water“ mit seinen „Fuck You!!!- Parts“ ist total genial. Aber auch die neueren Alben wie „X“ mag ich ja bekanntlich sehr. Ach…ich muss mir unbedingt bald noch weitere Scheiben holen. Sind momentan ja recht günstig. Mir fehlen noch so einige.
Re: Weekly PlaylistSo, dann versuche ich mich auch erstmals an solch einer Spielliste, die in diesm Fall allerdings nur ein paar ausgewählte Alben der vergangenen Tage enthält.
![]() Wolf - The Black Flame (2006) Ich habe mich bislang viel zu wenig mit den Schweden beschäftigt, was mir nach dem gestrigen Genuss dieses Albums klar geworden ist. Ich besitze nur dieses eine Werk der Band und die CD hat bislang ein recht staubiges Dasein im Regal gefristet. Aus irgendeinem Grund hatte ich die Band in der "Klingt wie Hammerfall"-Schublade vergraben und ihr kaum Beachtung geschenkt... Mein aktueller Eindruck ist nun, dass es sich bei "The Black Flame" um feinsten 80er Heavy Metal, ohne Schnickschnack und zu offensichtliche Retro-Style handelt. Wolf wecken Assoziationen zu Maiden, Accept, Priest, Fate, etc., ohne wirklich nach besagten Bands zu klingen. "Retro" wirkt hier nicht wie ein Vorsatz, sondern die Band hat scheinbar einfach nicht mitbekommen, dass die 80er vorbei sind und spielt einfach so weiter. Lediglich am Sound, der überhaupt nicht old-school ist, merkt man, dass das Album gerade mal ein paar Jahre alt ist. In Gestalt ihres Sängers Niklas Stålvind besitzt die Band dann sogar noch ein Alleinstellungsmerkmal, denn der Kerl hat nun mal wirklich eine einmalige Stimme. Fazit: 10 tolle Heavy Metal-Songs, komponiert vor 30 Jahren, aber im Studio des neuen Jahrtausends eingespielt - ich brauche mehr davon! http://www.youtube.com/watch?v=m-1WPHKsUgg ![]() Portrait - s/t (2008) Was habe ich die EP nach ihrem Erscheinen gefressen... aber in den letzten Jahren auch viel zu selten gehört. Vielleicht lag es daran, dass mich "Crimen Laesae Majestatis Divinae", nach anfänglicher Euphorie, recht schnell gelangweilt hat. Genau das kann ich von der EP nach den aktuellen Durchläufen überhaupt nicht behaupten - Portrait beeindrucken hier mit ihrem melodischen Trad-Metal, der zwar auch ohne Philip Svennefelts Stimme deutlich im Mercyful Fate-Fahrwasser schippert, aber auch mit kraftvollem Selbstbewusstsein ausgestattet ist. Freudige Wiederentdeckung! http://www.youtube.com/watch?v=YVEi3nFpWAI ![]() Tokyo Blade - Burning Down Paradise (1995) Diagnose: Geheimtipp mit Selbstzerstörungsmechanismus In einer Zeit, als es nicht selbstverständlich war, dass Ursuppen-NWoBHM-Bands noch starken Heavy Metal abliefern, ziehen Tokyo Blade hier einfach ihr ureigenes Ding durch und spielen gewohnt melodischen, kraftvollen Metal, der für meine Ohren kaum britischer klingen könnte. "Burning Down Paradise" ist ein durch und durch starkes Album... Leider trifft all das nur für das erste Drittel der Songs zu. Danach verzetteln sich die Jungs leider in dem Versuch, amerikanisch zu klingen, im merkwürdig gehäuften Einsatz von Funk-Basslinien, in Sprechgesang und in uninspiriertem Songwriting. Schade das! ![]() Helloween - s/t (1985) Eine der besten EPs der damaligen Zeit, die seinerzeit die Sub-Genres "Speed Metal" und "Power Metal" aus deutscher Perspektive mitdefiniert hat (zusammen mit Iron Angel, Warrant, Angel Dust, Grave Digger) und sich dabei nicht hinter Agent Steel oder Savage Grace verstecken musste. Victim Of Fate = Gott http://www.youtube.com/watch?v=txiLYhYr9fQ ![]() Helloween - Walls Of Jericho (1985) Dazu muss ich nicht viel schreiben - logischer Nachfolger zur genialen EP und noch ohne den späteren Schunkel-Faktor - Speed Metal mit Melodie und Biss. Ride The Sky = Gott 2.0 http://www.youtube.com/watch?v=ug_JdOQDxwY (geiles Eingangs-Riff!) ![]() Exmortus - In Hatred's Flame (2008) Was für ein Debut! Die überaus talentierten Burschen aus Kalifornien (diese Gitarren!!) haben mit ihrem Mix aus traditionellem (Power) Metal (Songwriting, Arrangements), Thrash (Speed, Riffs), Death Metal (Vocals, Drumming) und Shredding (Leads) einen großartigen Einstand gefeiert. Einzige Kritikpunkte sind für mich der etwas übersteuerte und teilweise hallig-krachige Sound, sowie das zeitweilige Overacting der Band, die versucht wirklich alles in einzelne Songs zu packen. Diese beiden Punkte machen das Album leider etwas anstrengend, aber das Potential der Band ist wirklich beeindruckend und mitreißend! http://www.youtube.com/watch?v=ZjlJQ9yM3wk
Re: Weekly PlaylistMoi Kommentar:
WOLF: Selbes hier - muss ich mich auch mal näher mit beschäftigen. Coole Sache. Klingt ja auch wie HAMMERFALL. Nein, die Unterschiede sind schon klar. PORTRAIT: Gefielen mir aufgrund des Sängers auf der ersten LP nicht so. Aber das hier ist nicht übel. HELLOWEEN: Ich bin ja eigentlich keiner, der Bands auf ihre ersten veröffentlichungen festnagelt, aber die "Walls.." ist ihre beste. Gott. EXMORTUS: Wie geil ist das denn bitte? Absolute Mega-Klasse-Mischung, zumindest vom Prinzip her (also alles zwischen Power/Speed und Death Metal munter verbraten) und mit dem richtigen Maß an Ungestüm und Wildheit. Die Songs scheinen auch was zu können. Wird mal im Auge behalten.
Re: Weekly PlaylistIch hab seltsamerweise auch nur diese eine von Wolf. Dabei ist das Album total genial!
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