|
|
Eure letzten Live-ErlebnisseRe: Eure letzten Live-ErlebnisseUngewöhnlich ist diese Praktik leider nicht. Meiner Erfahrung nach passiert das ca. bei jedem zehnten Konzert einmal.
Oh you ironic pop-rock fucks
DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseIn manchen Locations passiert das sogar immer.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Jap. Markthalle Hamburg zum Beispiel... Meine Sammlung: http://www.musik-sammler.de/sammlung/jakobeh
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Echt? Ich war da schon circa hundert mal und mir ist das nie aufgefallen. Wahrscheinlich weil ich normalerweise immer schon zum Einlass da bin.
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Das Longhorn in Stuttgart ist auch so ein Fall. Ich fahre normal so los, dass ich pünktlich zum angesagten Einlass da bin. Da auf der B10 oft Stau ist, kommt man dann in der Regel so ca. 30 Minuten nach Einlass, sprich pünktlich zum regulären Beginn an, und da ist dann oft die erste Vorgruppe gerade fertig. Ich kann mich nicht an einen Gig im Longhorn erinnern, bei dem ich die erste Vorgruppe komplett gesehen hätte, oft auch wegen sehr schleppender Abfertigung am Einlass. Das finde ich auch für die Vorbands sehr schade, die oft schon mit dem Spielen anfangen müssen, bevor alle Leute überhaupt die Chance hatten, in die Halle zu kommen. Klar, wenn einer zu spät kommt, dann hat er Pech gehabt, aber wenn ich ewig für ein Ticket anstehen muss und dann die Band quasi mit Einlassbeginn auf die Bretter muss, dann ist das schon doof. Ist mir bestimmt schon fünfmal dort passiert. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseHaha, umgekehrt ist es aber noch viel, viel dümmer. Im Epplehaus in Tübingen fangen die Bands meist erst 30 bis 60 Minuten später als angekündigt an. Dumm nur, wenn man noch mit den Öffentlichen unterwegs ist, denn mehr als eine Band sieht man dort selten, da die letzte Bahn um 23 Uhr fährt, pünktlich zum Start der zweiten Band. Ist mir schon ein paar Mal passiert, wodurch ich mich durch belanglosen Schrott quälen musste, um bei spannenden Sachen nach einem Song zu gehen. Ich frag mich immer: warum??
Und Rüdiger: geh du mal am 04.01. in's Hexenhaus und schau dir White Daze mit dem Frank an. Fontasdig, wie der Franzmann sagt! Verbitterter Unruhestifter
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseGut, öffentliche Verkehrsmittel existieren in meiner Landei-Welt natürlich nicht, daher bin ich diesem Problem noch nicht begegnet.
![]() 04.01. Hexenhaus... mal schauen, ob das klappt, und ob ich mir das merken kann. Fontasdig? Habe jetzt echt überlegen müssen, was für ein Wochentag das denn sein soll. Dooschdig, Meedig, Zaeschdig, Freydig, Samschdig, Sunndig... Fontasdig...? ![]() alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseHeavy X-Mas in Dietikon
Super Lineup, zwei Bühnen, zwölf Stunden, ich hab mir einiges erwartet und nur zwei Dinge auszusetzen. Man durfte ja noch etwas an der Organisation und Technik zweifeln, Stadthallenkonzert etc., aber das stellte sich als unnötig heraus, gratis Shuttlebus vom Bahnhof, pünktlich bis zum letzten und nach anfänglichen Schwierigkeiten auch Soundtechnisch gut. DEVILS RAGE hatten damit noch etwas zu kämpfen, der Opener mit seinem Todesmetall litt darunter dass man den Sänger fast gar nicht hörte und die Gitarren ziemlich schwummrig waren. Zeit sich nach Essbarem und sonstiger Unterhaltung umzusehen. Witzig: Im Foyer hat Rockstation ein Musikquiz aufgestellt, fünf von 66 Songs werden abgespielt, man muss den Artisten erraten. Da fast nur Hardrock drin war keine leichte Aufgabe, aber man hatte stets eine Gruppe um sich die mithalf, so kam fast jeder zu seinem Preis, einer Gratis-CD. Auch Ernährungstechnisch gab es nichts auszusetzen. Aus der Hausküche gab es Burger, Fritten und Fackelspiesse, vor dem Haus standen diverse Food Stände, es gab eine Riesenauswahl Met und mit Turbinenbräu ein gutes lokales Bier. Die zweite Bühne lag im Keller, aus dem man trotz der schlechten Akustik sehr viel machte. Hier spielten CROWN OF GLORY, noch vor recht leeren Rängen, auch mich zog es wieder weg, denn gleich spielte wofür ich da war: DEATH ANGEL. Die Thrashlegenden brachten eine Setliste aus alten wie neuen Songs, und wussten offenbar zu überzeugen, nicht wenige sahen sie zum ersten Mal und waren angenehm überrascht. Für mich als Fan der Bay Area Titanen war die Überraschung in Form der neuen Songs, die absolut überzeugten. "Caster of Shame" oder "Left for Dead" dürften ihren Platz gerne halten. Dazu natürlich die Klassiker für die ich Death Angel liebe, schade dass es für den ganzen Titeltrack von "The Ultra Violence" nicht reichte, für mich das Musterbeispiel von Instrumentalem Thrash. Mark Osegueda liess denn auch keine Gelegenheit aus zu sagen wie sehr die Jungs diese Auftritte genossen, was mich schon freudig auf den nächsten Death Angel Gig warten lässt. Auch Bühne Zwei sah jetzt Thrash, der weniger in meine Richtung ging, aber enorm energiegeladen daherkam. DEW SCENTED lieferten vor inzwischen beachtlicher Menge ihre Show ab und holten sich verdienten Applaus ab, und meldeten Ansprüche an, demnächst nicht mehr auf zweitbühnen aufzutreten. Beachtlich. Über SABATON muss ich derweil wenig schreiben, viele waren genau für die Schweden da, und dass Charismabombe Joakim weiss, wie man mit dem Publikum umgeht, ist bekannt. Bombastischer Stimmungsmetal, teils auch mit Songs auf Zuruf (Swedish Pagans) und mit toller Interaktion mit dem Publikum. Die Stimmung entsprechend auf dem Höhepunkt. Langsam zeigte sich jedoch das erste angesprochene Problem: Das Essen ging aus. Einzelne Stände waren ausverkauft, die Fackelspiesse auch - dabei war die Halle nicht mal voll. Da hat man sich verkalkuliert. Ab 11 Uhr musste man das Essen schon länger suchen. Auf der Hauptbühne ging es mit Headliner ACCEPT weiter, die vor weniger Leuten auftreten mussten als noch Sabaton... Seltsam bei diesem Namen. Doch inzwischen war der Sound hervorragend, neue Songs wie "Hung, Drawn and Quartered" trafen den Nerv genauso wie die Überhits des klassischen Heavy Metal wie "Metal Heart" oder "Balls to the Wall". Das Lineup versprach ja schon vorher viel, hielt dies aber auch, und das mit lediglich 5 Minuten verspätung bislang. Leider leerte sich die Halle jetzt mehr und mehr. BULLET, die den Abschluss machten, spielten vor enttäuschend wenigen Zuschauern, trotz starkem (und etwas zu langen) Auftritt. So wurde es fast Drei bis die Schweden mit "Bite the Bullet" den Schlusspunkt setzten, aber noch diverse Fans mit Gassenhauern wie "Full Pull" oder "HIghway Pirates" auf den Lippen zurückliessen. Wie schon beim kommen zeigte sich aber hier der zweite Schwachpunkt: Die Location. Der Bahnhof gefüllt mit Metalheads, wie schon bei der Anreise, wie ich es noch nie sah. Ab Bern war das ganze ein Metal Train, für die Rückfahrt das gleiche. Aus Richtung Zürich, wo das Ganze doch Stattfand, nichtmal halbsoviele Leute präsent. Das erklärt auch die kleine Besucherzahl, die Festhalle in Bern hatte mit deutlich schwächeren Lineups und nur einer Bühne fast doppelt soviele Zuschauer, weil Bern kaum Konzerte sieht, Zürich wiederum hat einen Overkill, an gewissen Tagen vier Konzerte, die für alle Nicht-Zürcher kaum zu sehen sind, weil die Öffentlichen nach 12 kaum noch fahren. Grosser Fehler, das Vorweihnachtliche Festival nach Zürich zu bringen statt in Bern zu lassen. Immerhin, die gesprochenen Akzente machten auch aus Dietikon an diesem Abend ein neues Berner Dorf ^^ Nach 18 Stunden Reise und Konzerte war ich geschafft, aber sehr zufrieden, denn von diesen Punkten abgesehen war das überaus gelungen. Und da man die Bands auf Touren abfing, wohl sogar gar nicht so unerfolgreich, obwohl ein viertel der Halle leer blieb. Also: Gerne wieder. Top 5 Jahr 2015
1. ENFORCER - From Beyond 2. VISIGOTH - The Revenant King 3. ARMORED SAINT - Win Hands Down 4. SATAN - Atom by Atom 5. HORACLE - Dead Eyes Revelations MEINE SAMMLUNG Current Taste: Traditional Heavy Metal
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseICE ROCK FESTIVAL in Wasen im Emmental
Drei Tage das Coolste Festival seit es Schnee gibt. Komisch, bei uns im Mittelland hat es keinen... Aber im Emmental wars schön weiss ^^ Hübsche Atmosphäre, am Waldrand steht eine Scheune mit einem Festvorzelt, davor ein grosses Lagerfeuer um sich auch draussen aufzuwärmen. Drinnen eine Festwirtschaft mit allem was Gastronomisch dazugehört, nur anständiges Bier sucht man vergebens - schade. Die Bühne ist von anständiger Grösse und ich würde die Kapazität auf gut 500 Leute schätzen - was zu unser aller grosser Freude alle drei Tage ziemlich ausgelastet wurde. Am Donnerstag standen mit ENDORAS, PERTNESS und EXCELSIS drei Schweizer Bands auf dem Programm, die GLORYHAMMER flankierten. Letztere gefielen live deutlich besser als auf dem Album, Sowohl Tomas Winkler als auch Alestorm Mastermind Chris Bowes sind starke Animateure und die Songs sind so richtig schön Happy Metal. PERTNESS bestachen mit einer etwas abgeänderten Setliste, so hörte ich erstmals die beiden "Riders of Heaven", passend an dem Abend. Etwas Lachen als der Background Track plötzlich einen Sprung hatte. Die Krönung gelang jedoch EXCELSIS, Eifach geili Sieche, "Chrieger" ein überepischer Song, Besenklopfen inklusive. Daumen einmal mehr nach oben für diese sympathische Band. Freitag war dann eher Rockig als Metallisch, beginnend mit CHICKENHOUSE, wo Ice Rock Meister Fridu Gerber an den Drums sitzt. Und seinen Job sehr gut macht, Chickenhouse hatten mächtigen Groove drauf, sehr erfreulich. Auch MOTORJESUS wussten zu überzeugen und kamen vor allem bei den jüngeren Zuschauern sehr gut an. Doch für mich war das Highlight NITROGODS, ist das geiler Old School Hardrock im Stile von Motörhead, zwei Leadsänger die sich abwechseln, hervorragende Gitarren und Bass Parts und ein extrem sympathisches Metronom hinter der Schiessbude. "At Least I'm Drunk" oder "Lipsynch Stars", geile Songs einer nach dem anderen, das war eine grosse Überraschung und eine Band, die ich absolut auf dem Radar behalten muss. Der Samstag war für mich und meine Entourage dann nur noch ein Vorgeplänkel das auf eine Band hinauslief: FREEDOM CALL. Ich sage es immer wieder, keine andere Band kann derartige Happy Metal Parties schmeissen wie Chris und seine Mannen, und auch diesem Ruf wurden sie erneut gerecht. Bei Freedom Call muss man nicht einmal zum mitsingen auffordern, das kommt automatisch. Keine Frage, dieser Headliner war es einmal mehr Wert ihn gesehen zu haben, und wird das auch immer wieder sein. Starkes Lineup eines sympathischen, relativ kleinen Festivals an das ich nächstes Jahr gerne wieder gehen werde. Top 5 Jahr 2015
1. ENFORCER - From Beyond 2. VISIGOTH - The Revenant King 3. ARMORED SAINT - Win Hands Down 4. SATAN - Atom by Atom 5. HORACLE - Dead Eyes Revelations MEINE SAMMLUNG Current Taste: Traditional Heavy Metal
Wer ist online?Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste |
|