Raphael Paebst hat geschrieben:13. ? 04:05
Flotter Metal mit Sängerin, auch wieder aus den Achtzigern vom Sound her, eher amerikanisch vom Riffing Her, der Gesang ist ziemlich aggressiv, könten das vielleicht die Belgier von ACID sein? Das gefällt mir jedenfalls wieder sehr gut, geht schön nach vorne und bietet coole Klampfen mit charismatischem Gesang, immer am Rande des Kontrollverlusts.
Hach, wie mich diese Beschreibung freut! Gründe: "charismatischer Gesang"

, "coole Klampfen"

, "vielleicht die Belgier von ACID" Stimmt zwar nicht, aber der Vergleich ist sehr cool. Schwedisches Demo von 2008 (nix Achtziger)
Raphael Paebst hat geschrieben:14. ? 04:12
Das Riff kommt mir direkt bekannt vor, was entweder daran liegt, dass ich den Song kenne, oder es doch ein sehr generisches Thema ist. Der Gesang ist melodisch, das Tempo leicht verschleppt. Es geht um den Wald, wie ich dem Sänger anzuhören glaube. Nach der ersten Strophe wird erst mal soliert, einen echten Refrain kann ich noch nicht ausmachen."Between the Castle Walls" scheint besagter Refrain zu sein, der stark akzentuiert vorgebracht wird. Das ist klassischer Heavy Metal mit leichtem Epik-Touch, vermutlich aus Skandinavien oder möglicherweise Südeuropa. Flottes Solo und weitere Fantasy-Zeilen im Text, das könnte mir gefallen, etwas mehr müsste ich von der Band aber noch hören.
Weder Skandinavien, noch Süd-Europa, sondern Belgien (1990). Der Song ist nicht ganz repräsentativ für die Band, die gemeinhin dem Power Metal (mit Thrash-Einflüssen) zugerechnet wird. Es steckt aber auch NWoBHM drin. Toller Sänger btw!
Raphael Paebst hat geschrieben:15. ? 04:35
Der Sound wird mächtiger und moderner, das Riff fängt kraftvoll an, dann kommt die Hektik. Das ist wieder Thrash, der moderneren Zeit, würde ich sagen. Geht gut nach vorne und müsste aus Amerika kommen oder bedient sich stark dort. Sehr aggressiver Gesang, der manchmal von Zeilen, die im Rudel gebrüllt werden, unterbrochen wird. Später wird der Gesang sogar noch Death Metallisch, Textzeilen zu verstehen, ist leider nicht so leicht. "Destruction of your Mind" dürfte aber eine lauten, die vor dem Solo zweimal wiederholt wird. Das Solo ist flink und Genretypisch, bevor es dann mit einem Break zurück zum Hauptriff und einer weiteren Strophe geht. SLAYER haben die Jungs sicher schon mal gehört. Nett, aber nicht so meins.
Aus 2013 und ich sag nur: Demolition Hammer, ick hör dir trappsen... Martin, bitte auflösen!
Raphael Paebst hat geschrieben:16. ? 04:11
So, jetzt fängt es schwerfällig an, was entweder Doom oder einen Break und dann Thrash verspricht. Man entscheidet sich für eine Mischung, also schwerfälligen Thrash, der im leicht angedoomten Midtempo daherkommt. Der Gesang ist wieder extrem aggressiv und eigentlich nur Gebrüll, dem Textfetzen nur schwer zu entreißen sind. Das ist dann wohl nix für mich und dieser Eindruck wird auch durch das nette Solo nicht mehr gerettet.
Hm, ich hab hier zwar einen langsamen, doomigeren Song ausgewählt, aber ansonsten liefern diese US-Boys eher extremes Zeuch ab - Death Metal (Stockholm-Sound), Crust, Hardcore-Crossover und ja, auch etwas Thrash. (2012)
Raphael Paebst hat geschrieben:17. ? 04:54
Eine leicht angezerrte Gitarre fängt mit einer leicht orientalischen Melodie an, zu der eine Frau (?) flüstert. Dann setzt die Band ein, darf mal kurz zeigen, dass es sie gibt, bevor es ruhiger wird und die Sängerin (!) sich im Vollbesitz ihrer Stimme präsentiert. Der Stimmumfang der guten ist beeindruckend, der Refrain lautet "Lost my Soul, Lost my Inner Peace, I've Lost the Contact to Your Heart, Feels Like Memories" und der leichte Akzent könnte deutsch sein. Da stecken viele Aggressionen im Song und das ganze hat einen gewissen Alternative-Touch, der mir den Zugang erschwert. Inkompetent, wie ich in diesem Bereich bin, fallen mir eigentlich nur GUANO APES ein, die es vermutlich nicht sind.
Oh jeh, einen Alternative-Touch gibt es hier zwar, aber diese deutsche Band ist soweit weg von Guano Apes, wie Motörhead von Slipknot. "Melodic Progressive Metal" ist hier angesagt. Es singt meine liebste deutsche Sängerin, deren Nachname allerdings eher einen "Mann" vermuten lässt.
Raphael Paebst hat geschrieben:18. RIOT - "Swords & Tequila" (Live) 04:43
Live-Kulisse und der Hinweis, dass der nächste Song von einem Album wäre, über das bereits gesprochen wurde. "Swords & Tequila" wird mir entgegengebrüllt und es ist klar, wie der Hase läuft: He's running RIOT! Geiler Song, geile Band, hoffentlich werden die Auftritte im neuen Line-Up bei Metal Assault und HOA so gut, wie ich es mir erhoffe.
Wie bereits erwähnt, lässt hier Mark Reale sein tolles Spiel live erklingen, aber es ist nicht Riot.