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von Jesus » Donnerstag 4. Juli 2013, 06:23
firestarter hat geschrieben:"Extended Play" hat sich aber nie auf die Spielzeit, sondern immer auf die Anzahl der Songs, 4-6 (7), bezogen.
Nein, auf das Verhältnis von Anzahl der Songs zu Spielzeit. Es gibt reichlich Doom-Releases, die mit 2 oder 3 Songs auf 60 Minuten kommen und somit LPs sind. Ganz zu schweigen von LPs mit nur einem Song wie bei GREEN CARNATION oder CORRUPTED. Aber z.B. die 70-minütige "Tulimyrski" von MOONSORROW gilt als EP, weil nur ein originaler Song mit 29 Minuten Spielzeit enthalten ist und die restlichen Songs sind Coverversionen. Die 14-minütige "Unsilent Death" von NAILS gilt mit ihren originalen 10 Songs als LP. Und dann gibt es halt Fälle wie bei "No Sadness Or Farewell" oder REVEREND BIZARREs 64-minütiger "Harbinger of Doom", wo die Bands die Alben nur aus marketing- oder vertragstechnischen Gründen als EP bezeichnen...
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Jesus
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von 123_7 » Mittwoch 10. Juli 2013, 19:55
Oh man... 'What Have We Got To Lose'... ich dachte, dass man 'Bastogne Blues' nicht toppen könne, aber die Band schafft es tatsächlich mit diesem Song. Irgendwie merke ich in letzter Zeit eh, dass ich unheimlich auf in sich ruhende Musik abfahre, die mehr pulsiert, als fortschreitet. Und dieser Song zelebrierte diese Insich-Gekehrtheit in Perfektion. Abschalten, abtauchen, versinken. Ertrinken.
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von Havoc » Donnerstag 11. Juli 2013, 22:04
Die Begeisterung kann ich gut nachvollziehen. Ich finde die "No Sadness Or Farewell" auch richtig klasse. Ebenso wie "Mankind" und "I, Vigilante". In Sachen Gänsehautatmosphäre macht der Band wohl kaum jemand etwas vor.
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von Eike » Donnerstag 11. Juli 2013, 22:50
Seit dem Debüt nicht. 
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von salisbury » Freitag 12. Juli 2013, 02:48
Ich hab die noch nicht...hab sowieso nur "Mankind" und "I Vigilante".
Ich hab festgestellt, wenn ich von einer Band ein für mich perfektes Album kenne, zögere ich extrem lange, mir weiteres Material dieser Band zuzulegen. Nach "I Vigilante", meinem Erstkontakte war ich extrem scharf auf "Mankind". "Mankind" ist so über-toll, dass ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen kann, wie das noch besser geht. Deshalb habe ich bislang auf kein weiteres Album der Band Bock gehabt. Verquer, unlogisch, fast sogar dumm, ja ich weiss, aber das ist nicht nur bei CBP so...
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von Eike » Freitag 12. Juli 2013, 03:34
salisbury hat geschrieben:Ich hab festgestellt, wenn ich von einer Band ein für mich perfektes Album kenne, zögere ich extrem lange, mir weiteres Material dieser Band zuzulegen.
Das geht mir auch so! Etwas höhere Chancen, mir doch noch ein weiteres zu holen, habe ich, wenn dieses perfekte Album das (damals noch aktuelle) Debütalbum der Band ist. Vielleicht, weil ich dann das Gefühl habe, von Anfang an dabei zu sein, statt einfach irgendwo einzusteigen bei einer Band, von der alles zu haben mir vermutlich ohnehin zuviel würde. Da habe ich dann eher das Gefühl, jederzeit aussteigen zu können, es stellt sich auch nicht die Frage "Wo mache ich weiter?", wenn dann erst das zweite Album erscheint. Beim CBP ging es mir so, dass ich von Anfang an dabei war. Ansonsten wäre es mir mit "A Love Of Shared Disasters" wohl genauso gegangen wie Dir jetzt mit Mankind: "ist so über-toll, dass ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen kann, wie das noch besser geht." Muss ja aber auch gar nicht besser, wenn es schlicht genausogut geht und dabei nicht einfach wie eine Neuauflage alter Tugenden klingt, sondern den Soundhorizont der Band erweitert. Oder?
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von Holger Andrae » Freitag 12. Juli 2013, 08:18
Das geht mir in der Tat ofr ähnlich. Entdecke ich eine Band erst spät in ihrer Diskographie und finde dann ein Album ganz toll, wie zum Beispiel bei Black Heart Procession, dann verweile ich erstmal eine lange Weile bei eben jenem ALbum bis ich weitere Scheiben dazu kaufe. Hätte ich das zweite Ashbury Album nicht günstig gesehen, wäre das auch noch nicht in der Sammlung. Und um hier nicht völlig off topic zu gehen: Bei CBP ist es ebenso. Ich habe mir "I, Vigilante" gekauft und war vezaubert. Dann war ich skeptisch bei einem Konzert... und war noch verzauberter. Es kam die ' A Love Of Shared Disasters" ins Regal und schon mit dieser hatte ich meinen Anfangskampf. trotz Liveerlebnis. Ein weiteres Konzert folgte, ein weiteres Mal verzaubert. Da ist Potential nach ganz oben drin.
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von Havoc » Freitag 12. Juli 2013, 08:55
Jesus hat geschrieben:Ist ein Album mit Songs der "The Resurrectionists & Night Raider", aber eben nicht komplett. Kein Best-Of, da kein anderes Material berücksichtigt wurde und keine LP, weil die Songs ursprünglich in einem anderen Zusammenhang aufgenommen wurden. Ich würde es daher als 77-minütige EP bezeichnen.
Ich frag mich grad ob ich mir nun die "200 Tons..." holen soll. Wie kam es denn zu dieser EP? Hat das Label das einfach mal eben so verbrochen? Wie steht die Band zu diesem Tonträger? Braucht man unbedingt die teuerere Komplettversion? Brauche ich zudem auch noch "A Love Of Shared Disasters"? Fragen über Fragen. Ein wenig geht es mir allerdings auch so wie Sally. Die drei Scheiben die ich habe sind so ausladend und überwältigend, dass man sich damit noch lange beschäftigen kann bevor es einem wirklich nach weiterem Material dürstet. Und dennoch...das nächste CBP-Werk werde ich sicher sofort verhaften. Auch so ein komischer Effekt. Neues Material muss ich bei mir wichtigen Bands immer sehr zeitnah haben, während ich oft Jahre dafür brauche mir die älteren Platten endlich mal anzuschafffen. 
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von Eike » Freitag 12. Juli 2013, 11:17
Das Label wollte damals wohl kein Doppelalbum veröffentlichen, die Band hat ihnen dann allerdings eines als sozusagen Special Edition in kleinerer Auflage abgetrotzt, und das war The R./Nightraider. Quasi parallel dazu erschien 200 Tons, was die Band damals allerdings eher als Compilation sah, das Doppelding sei "as it's supposed to be". Ne hübsche Box ist das Doppelding, darin: Booklet und zwei CDs im einfachen Pappschuber. Ob sich das lohnt, wenn man die 200 tons hat, mag jeder selbst entscheiden. Im Zweifel würde ich die 2CD nehmen, aber wenn das preislich sehr weit auseinanderliegt, wüsste ich auch nicht, wie ich mich entscheiden sollte. A Love... hat meine damalige bessere Hälfte seinerzeit als "Totensonntagmusik" bezeichnet; die ist ziemlich melancholisch, langsam, schleppend über weite Passagen, eher ruhig verglichen mit bspw. Mankind. Vielleicht das ausladendste Album von ihnen. Irgendwie auch homogener, die Doppelalben können einen hingegen schon ziemlich erschlagen. Also, "I, Vigilante" und "A Love Of Shared Disasters" finde ich bislang noch am "griffigsten", gefolgt von "No Sadness Or Farewell". Am schwierigsten finde ich bisher die "Mankind", die ist halt stilistisch auch sehr heterogen; gleichzeitig aber vielleicht die "normalste" Scheibe der Band.
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von Pillamyd » Sonntag 2. Februar 2014, 15:24
Trackliste und Cover sind bekanntgegeben:  WHITE LIGHT GENERATOR (Black Light Side) Sweeter Than You NO! (pt1 & pt2) Let’s Have An Apocalypse Now! Black Light Generator Parasites _________ (White Light Side) Northern Comfort Wake Me Up When It’s Time To Sleep Caring Breeds The Horror You’ll Be Murdered We Remember You A Bright Tomorrow There will also be two(2) extra tracks, available as a limited 7″ vinyl with the double vinyl album version…. …Album trailer coming soon, and maybe we’ll sneak a leak out at some point!
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