Dream Theater 30.01.2014 in Ludwigsburg, MHP ArenaDann lass ich mal das Konzert von gestern Revue passieren:
Gott, was habe ich mich auf das Konzert gefreut. Endlich wieder Dream Theater live. Und dann sah ich diese Setlist. Ein Traum. Gestern war es dann soweit. Also ab nach Ludwigsburg mit der Bahn und beim durchfahren durch Esslingen mal kurz noch den Ingolf Lück beim Brille putzen zugesehen.
Die Halle war dann auch schnell gefunden. Dort herrschte aber noch gähnende Leere.
Bei dieser klirrenden Kälte war dann aber ein Kaffee genau das richtige. Also auf die Suche nach dem nächstbesten Kaffee gemacht und eines gefunden mit Blickrichtung zur Halle. Immer in Beobachtung ob sich da was tut. Um ca. 17.00 Uhr war da aber immer noch nicht wirklich viel los.
Nun gut, also hab ich mich dann doch vor die Halle gestellt (was wundere ich mich eigentlich, bei dieser Kälte?).
Dann bisschen mit einem anderen Fan gequatscht und mit Musik im Ohr ging die Zeit dann auch relativ gut vorbei. In der Zwischenzeit gab es einige die diese Platin und Gold Meet&Greets Karten hatten. Die Befürchtung, dass die Fans früher in die Halle durften und sich somit die ersten Reihen sicherten wurde aber zerschlagen. Die Fans durften danach zwar drinnen warten, aber nicht in die Halle. Anders als beim letzten Konzert in Stuttgart vor 2 Jahren.
Der Einlass war dann auch 15 Min. früher als angedacht (da hatte die Security wohl großes Erbarmen mit uns arsch-abfrierenden-Fans).
Die Stunde ging dann auch locker flockig rum.
Pünktlich um 20 Uhr fing das Konzert an. Das erste was mir auffiel war der Sound. Der war nämlich 10 Mal besser als in der Liederhalle in Stuttgart. Mit fetter Spielfreude ging es los.
„The Enemy Inside“ ist perfekt für den Opener und knallt live ordentlich.
Den ersten richtig großen Gänsehaut-Moment hatte ich dann aber bei
„Trial Of Tears“. Himmel, war das geil!!!
Erwähnenswert vor allem waren die superben Leinwandanimationen, die Teils witzig aber auch einfach sehr schön waren.
Und auch Mike Mangini durfte dann wieder zeigen was er drauf hat und legte ein Drum Solo hin, welches mir viel besser gefiel als das letzte was ich von ihm gesehen hatte.
Als die letzte Note von
„Breaking All Illusion“ gespielt wurde, gab es dann erst einmal eine 15 minütige Pause. (Also ich hätte ja keine gebraucht

).
Somit fing dann aber auch, der für mich, interessanteste Part auf diesem Konzert an. James kündigte das 20-jährige Jubiläum von
„Awake“ und das 15-jährige von
„Scenes From A Memory“ an.
Leute ich sag es euch. Der
„Awake“ Block war großartig, grandios, unglaublich, Zucker, bockstark. Mir ging während des ganzen Blocks so einer ab. Und dann natürlich kam das auf was hoffentlich jeder gewartet hat der die Setlist zuvor gesehen hatte:
"Space Dye-Vest". Famos sag ich euch.
Wem eines übrigens nicht schon früher aufgefallen ist dann spätestens ab da. James LaBrie war so unglaublich gut bei Stimme. Sagenhaft was der an diesem Abend abgeliefert hat.
Natürlich war dann der
„Scenes From A Memory“ Block auch keinen Deut schlechter. Und für mich auch unglaublich schön mehr aus diesem Album live zu hören als nur
„The Spirit Carries On“ (der natürlich auch spitze ist).
Insgesamt also ein absolut geiles Konzert. Mit einem super Sound, einer Spielfreudigen Band, einem Sänger der unglaublich gut mit dem Publikum agiert hat. Ich jedenfalls bin schon lange nicht mehr so steil gegangen wie gestern Abend. Und ich muss auch echt anmerken, dass die Songs des neuen Albums auch live wahnsinnig geil rüberkommen.
„Illumination Theory“ legt live sogar noch ne Schippe drauf.
Bleibt für mich nur noch zu sagen, dass ich hoffe dass es zu dieser Tour ne Aufnahme geben wird. Aber dann bitte die Animationen nochmal extra als Bonus dazu. Die haben mir wirklich gefallen.
Ich bin jedenfalls ein schönes Konzert und dank eines Herrn Petrucci ein Plektrum reicher
