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von Holger Andrae » Mittwoch 19. Februar 2014, 14:58
salisbury hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Auf Alter Bridger wäre ich in dem Zusammenhang nie gekommen. Das klingt doch wie Metal.
Huch???? Holger? Nee, oder? Hör auf mich zu verwirren.
Hahaha. Für mich hat ALTER BRIDGE deutlich mehr Faustfaktor als zum Beispiel Rhapsody. Nach Rüdigers Definition ist das also auch mehr Metal und ich widerspreche unserem Juristen nur ungern. 
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von Martin van der Laan » Mittwoch 19. Februar 2014, 15:05
Ich glaube, ich bin inzwischen doch für das Erstellen eines Glossars zum Gebrauch dieses Magazins. Auf die Definition von "Faustfaktor" bin ich besonders gespannt. Da den Begriff sonst in der Tat meistens Rüdiger benutzt, glaubte ich zu wissen, was das ist. Jetzt glaube ich das nicht mehr... 
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von Holger Andrae » Mittwoch 19. Februar 2014, 15:12
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ernsthaft? Für mich gibt es die erste Welle durchaus, und die würde ich umreißen mit - natürlich - Black Sabbath und Judas Priest, aber auch mit Uriah Heep, Deep Purple, Led Zeppelin, Motörhead, Hawkwind... Der Begriff "Heavy Metal" war ja in deren Frühphase erst im Werden, so dass sie sich selber erstmal nicht so bezeichnet haben mögen. Aber als dann die NWoBHM eben so getauft wurde, denke ich schon, dass die Namensgeber (Neal Kay) und Vermarkter (EMI u.a.) die "Neue Welle" in Abgrenzung zu den aber eben auch in Tradition von Hardrock-Dinosauriern, Proto-Metallern und Frühmetallern der späten Sechziger und frühen Siebziger bewusst so betitelt haben. Ich finde den Begriff auch richtig und schlüssig.
Das ist ein schlüssige Theorie. IKch bezog das "falsch" eher darauf, dass es ja weder eine neue _Stilistik_, noch eine neue _Welle_ war. Es war ja vielmehr ein Modifikation bereits vorhandener Stilmittel plus der Hinzunahme von genreübergreifenden Elementen (--> Punk). Aber wir sind nicht (leider) nicht bei www.haarspalten.de.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 19. Februar 2014, 15:15
Die offizielle Defintion von Faustfaktor ist, dass man im Zweifel mich fragen muss, was Faustfaktor ist.  Ich freue mich aber sehr darüber, dass der Begriff seine Kreise zieht und mannigfaltige Neuinterpretationen erfährt. Holg hat aber - noch obiger Definition des Faustfaktors - Unrecht, wenn er Alter Bridge mehr Faustfaktor zuspricht als Rhapsody. Rhapsody hat in jeder Note mehr Faustfaktor als Alter Bridge auf einem ganzen Album. Das muss im Übrigen nicht zwangsläufig eine gute Eigenschaft sein. 
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von Martin van der Laan » Mittwoch 19. Februar 2014, 15:18
Hiiiiillllffffeeeeeeeee!!!!!! 
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von Holger Andrae » Mittwoch 19. Februar 2014, 15:19
Greatartig! Ich kann da nur für mich reden: Beim Anhören eines kraftvoll-dynamischen ALTER-BRIDGE-Songes balle ich eher die Faust gen Himmel und beginne mit zu "singen", während mir beim Anhören beinahe jedens RHAPSODY-Songes eher die Fingerkuppeln verschrumpeln.
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von Klaus » Mittwoch 19. Februar 2014, 15:26
Rhapsody und Faustfaktor sind eine Ungleichung. A priori!
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von Holger Andrae » Mittwoch 19. Februar 2014, 15:29
Klaus hat geschrieben:Rhapsody und Faustfaktor sind eine Ungleichung. A priori!
Komm' an mein Herz, Klaus!
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von Martin van der Laan » Mittwoch 19. Februar 2014, 15:30
Und jetzt alle: "Life is Life - Nanaaa-nanana, LIIIFE IS LIFE - Nanaa-nanana" ... ach nee, das war Mitklatschen, nicht Faustrecken... sorry. Ihr seid doch alle komisch.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 19. Februar 2014, 15:31
Für mich ist neben dem von Holg beschriebenen Effekt, dass er ein Recken der Faust zum Himmel hervorruft (was natürlich stets sehr subjektiv ist), für mich charakterisierendes Merkmal des Faustfaktors, dass er genau dies auch final erreichen will, und zwar im wagnerianischen Sinne mit Pomp, Bombast und Pathos und im heldischen, theatralischen Sinne. Also ist Faustfaktor für mich ohne zumindest ein gewisses Maß an Pathos und Theatralik kaum denkbar, und das finde ich bei Alter Bridge nicht wirklich. Ich glaube auch nicht, dass die Band hier einen entsprechenden Vorsatz mitbringt, in großem Maße Faustrecken zu provozieren. Es wird ihr doch eher um Abrocken im weiteren Sinne gehen. Ach ja... 
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