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von Frozen » Samstag 7. August 2010, 12:42
Ich glaube, dass du Helloween vermutlich mit dem Sound assoziiert hast, den die unzähligen von Helloween beeinflussten Melo-Power-Bands daraus gemacht haben. Den Helloween-Sound an sich gibt es nicht. Die waren am Anfang sehr hart, rauh, speedig und fast thrashig; haben dann mit Kiske die beiden Keeper-Alben veröffentlicht, die zur Blaupause des späteren Euro-Melo-Power-Metals wurden, den du vermutlich mit Helloween assoziiert hast, die aber m.E. noch heute besser sind als alle Nachahmer zusammen, weil sie eben weit mehr waren, als mit schwülstigem Pathos Kinderliedmelodien zu verbraten und dazu zu schunkeln. Dann wurden sie sehr experimentell und unmetallisch, bis Kiske rausflog und mit Andi Deris die Rückkehr zum härteren Melodic-Speed-Metal kam, der sich aber - wie ich oben schon angedeutet habe - nie darauf ausruhte, das alte Keeper-Erfolgsrezept, also den vermeintlichen "Helloween-Sound" aufzuwärmen, sondern immer und meist auch erfolgreich versuchte, das Korsett zu sprengen und Neues auszuprobieren.
Amen! Leider auch wieder eine Band die hierzulande verdammt schwer zu kriegen ist, wie meine fast endlose Suche nach den Keepern schon zeigte. Fällt mir grad ein dass ich beim neuen Händler gestern gar nicht nach Helloween geschaut habe, wär mal ne Option gewesen. Jedenfalls gute Wahl und gute Erklärungen warum sie hier hingehört. In meine hat sies nicht geschafft, nicht zuletzt weil ich sie eben noch nie ganz gehört habe 
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Frozen
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von Holger Andrae » Samstag 7. August 2010, 12:57
Es war zu erwarten, dass die Kürbisköpfe beim Raben ab und an auftauchen würden. Habe mir die Links alle angehört und komme zu folgendem Ergebnis: Das ist sehr gut gemacht, spielerisch natürlich top notch und - wie erwartet - ohne Triolen Tralala.Warum mir der Zugang trotzdem fehlt? Weil es Hamburger sind.  Nee, nicht wirklich. Irgendwie klingt mir das zu "deutsch". Und auch ein wenig zu glatt. Sicher 'Push' hat ein mitreißendes Riffing, aber der Gesang nimmt der ganzen Sache die Energie für mich. Das Gegenteil von Rock'n'Roll. Wäre das jetzt irgendwie progressiv, würde der Gesang in meinen Ohren besser passen. Mir fehlt da der Dreck, die Kanten und der Schweiß. Keine Ahnung, schwer zu erklären. Wenn ich Helloween auflege endet meine, ende ich spätestens mit der "Keepers"-Phase. Die mag ich komischerweise, auch wenn ich das Zeug vorher noch mehr mag. Das war damals cool. Mit Hansen im Logo gesehen. Mit Fangfarce. Okay, ich bin alt.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Samstag 7. August 2010, 18:48
 Auf Feamorns Anregung: Wer Lust hat, der kann ja Länder raten!
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von Feamorn » Samstag 7. August 2010, 19:07
Ich bin versucht, dir für das größte Stück Norwegen zu unterstellen, ich bin gespannt. 
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von 123_7 » Samstag 7. August 2010, 19:11
Quatsch, Tuwa ist der größte Anteil 
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von Rüdiger Stehle » Samstag 7. August 2010, 19:24
Ja, das wär's. 38 Scheiben aus Tuwa in meinen Top-100.  Norwegen ist gemeinsam mit Deutschland auf Platz 3 mit je 13 Alben. Das wären die Felder 2 und 9. Ich denke es wird nun relativ einfach zu tippen, wer auf 1, 2 und 5 steht (wie ich diese pythoneske Zahlenfolge liebe!). Platz 6 (3 Scheiben) von den übrigen Plätzen mit je einer Scheibe zu trennen wird dagegen schwieriger werden.
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von Feamorn » Samstag 7. August 2010, 19:30
Jetzt bin ich überrascht, dann ist unser Norweger-Anteil gar nicht sooo weit auseinander (womit ich auch schonmal einen Tipp gegeben hätte  ). Als Größtes vielleicht tatsächlich die USofA?
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von 123_7 » Samstag 7. August 2010, 19:32
1) ist wohl auch USA. Ich denke 1,2 oder 5 könnte Schweden sein, wenn ich da an Unleashed und Konsorten denke und ich denke auch England könnte dabei sein?!
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von Rüdiger Stehle » Samstag 7. August 2010, 19:55
Jau. Die USA sind natürlich auf Platz 1, obwohl ich nicht einmal so ein vehementer US-Metal-Fan bin, wie meine traditionell interessierten Redaktionskollegen. Aber wenn man so schaut, was da alles an alten traditionellen Heavy-Metal-Flaggschiffen herkommt, dann ist das eigentlich kaum verwunderlich. Denkt mal an meine absoluten Lieblingsbands und einiges wird klar.
Norwegen ist natürlich von der Qualitätsdichte her aus meiner Sicht weit vor den USA, aber wenn man Metal Archives traut, gibt/gab es in den USA über 15.000 Metalbands und in Norwegen eben "nur" knappe 1.200. Wenn man nicht bewusst antiamerikanisch Musik hört, dann spricht eben jede Wahrscheinlichkeit für einen USA-Sieg in der Zahlenwertung.
Und ja, die Top-5 Länder sind damit genannt:
1. USA 2. England 3. Deutschland & Norwegen 5. Schweden
England ist mit der NWoBHM-Grandiosität und den großen Flaggschiffen der 70er eigentlich auch obligatorisch für den Old-School-Metaller, oder nicht? Schweden macht im Übrigen nicht nur Unleashed aus, da wird es präsentere Bands in meiner Liste geben.
Jetzt steht nur noch Platz 6 mit drei Alben zum Raten aus, der sich über den großen Rest mit je einem Album erhebt. Irgendwelche Tipps?
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 8. August 2010, 02:16
Einen schönen guten Sonntagmorgen, liebe Leute: 97. FALCON "Falcon"Liquid Flame Records / Eigenvertrieb (c)2004  Ihr wisst ja, welche meine Lieblingsband ist? Ja? Genau, Cirith Ungol! Nun, C.U. gibt es nicht mehr, und die Wahrscheinlichkeit, dass es die Band jemals wieder geben wird ist eher gering. Zumindest aus der Sicht des Jahres 2004 schien dies gar völlig undenkbar. Daher war die Freude riesig, als ich hörte, dass CU-Gründungsmitglied Greg Lindstrom zusammen mit CU-Fan und ex-Destiny's End-Klampfer Perry Grayson eine neue Band an den Start gebracht hat. Noch größer wurde die Freude, als ich hörte, dass Greg die Hälfte der Songs geschrieben habe, und dass teils gar unveröffentlichte CU-Kompositionen oder deren Fragmente verwendet werden sollten. Nun, die Rechnung ging mit dem Debüt voll auf. Wegen des Gesanges von Perry ist natürlich schon ein großer Unterschied zu CU da, doch der Spirit der besten Band des Universums wurde von Falcon doch irgendwie zum Leben erweckt. Gerade mit den Lindstrom-Songs, doch auch Perrys Songs, die eher von Pentagram, Sabbath und Blue Cheer beeinflusst scheinen. Ach ja, Pentagrams Bobby hat auch einen Song eingesungen. Alles in allem ein großartiges Album, nicht nur für CU-Fans. 'Shelob's Lair' - http://www.youtube.com/watch?v=TbDhwX17pvg(einer der unveröffentlichten CU-Songs mit passendem LOTR-Clip - ultimativ bester Song des Jahres 2004!) 'Shelob's Lair' - http://www.youtube.com/user/Falconrawk (Livemitschnitt 2004 - toll!) 'On The Slab' - http://www.youtube.com/watch?v=uQHAaT273Ck(hier singt Pentagrams Bobby Liebling herrlich abgefuckt; Pentagram meets Lizzy) 'Downer' - http://www.youtube.com/watch?v=FRApaNfJ3b8 (der rockende Opener - was das Video dazu soll, weiß ich auch nicht... egal!) Ich würde euch noch gerne den Über-Epic "Half Past Human" vorstellen, der das Album beschließt, doch den kann ich online leider nicht finden.
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Rüdiger Stehle
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