Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Sonntag 9. März 2014, 14:57

Der Pillamyd entwickelt sich zum krassen Allesgutfinder :grins:. Kann ja auch nicht jeder so ne Nörgeltante wie ich sein. ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 9. März 2014, 16:16

salisbury hat geschrieben:Der Pillamyd entwickelt sich zum krassen Allesgutfinder :grins:. Kann ja auch nicht jeder so ne Nörgeltante wie ich sein. ;-)


Kommt das so rüber, ja? :grins:
Nein im Ernst. Mir fällt auch auf, dass mir ungewöhnlich viele Sachen gefallen. Hab das auch ein wenig anders gedacht.

Aber gerade zum Beispiel bei Klaus gefallen mir unglaublich viele Sachen, weil das so ein klein bisschen meine Verbundenheit zum Thrash wieder aufgeweckt hat. Da sind echt tolle Sachen dabei. Und bei holg und Rüdiger habe ich zwar befürchtet, dass mir einiges nicht gefallen würde (bis jetzt). Aber erstaunlich wie sich meine Befürchtungen nicht bestätigt haben. Ob ich natürlich jetzt was mit dem Black Metal anfangen kann, den Rüdiger jetzt noch bringt weiß ich nicht. Aber ich bin weiterhin gespannt :dafuer:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 10. März 2014, 00:49

Ich mach weiter, wenn Game Of Thrones vorbei ist.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 12. März 2014, 09:17

Momentan fehlt mir bei einem Grossteil der aktuellen Heavy-Metal-Veröffentlichungen die Emotionen, die Energie, die Rebellion, das Extreme, die Ecken und Kanten, die Suche nach neuen Wegen, Originalität, Herzblut ... Höre lieber TRIUMPHANT, BÖLZER, TRIPTYKON, ARTILLERY, HOLOCAUST, TANK, OGRE, THE WOUNDED KINGS oder DREAD SOVEREIGN, da ich hier zumindest irgendeine Art von Querdenken und Herzblut hören kann. Da stören mich dann sogar gehustete Gesangslinien und vereinzelte Blastbeats weniger als die aalglatten Metalscheiben, die völlig austauschbar aus den Boxen rauschen. Das ist jetzt natürlich keine neue Erkenntnis, mich überkommt diese Wahrnehmung in dieser Krassheit aber erst in den letzten Wochen, Da läuft hier lieber Nick Cave, Hexvessel oder Jex Thoth als die neue Metal Church. Mal sehen, wo mich das hinführt. Irgendwie ist das ein bisschen wie in den 80ern, wo man auf Entdeckungsreise nach neuen Extremen war. NWoBHM, Speed, Thrash ...
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jesus » Mittwoch 12. März 2014, 09:23

Im Alter reift der Musikgeschmack also doch noch nach?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 12. März 2014, 09:42

In meinem engen Horizont sind Holocaust oder Artillery aber klar Heavy Metal klassischer Prägung :D

Aber ich verstehe was du meinst.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 12. März 2014, 20:14

Holger Andrae hat geschrieben:Mal sehen, wo mich das hinführt.

It will lead you to...
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Raphael Paebst » Mittwoch 12. März 2014, 23:35

Wobei natürlich gerade auch der Black Metal eine Unmenge an völlig austauschbaren, harmlosen und belanglosen Bands hervorgebracht hat, die von Rebellion mindestens so weit entfernt sind, wie die letzte HAMMERFALL oder STRATOVARIUS. Letztendlich hast du das ja in jedemm Genre, sobald die Grenzen grob umrissen sind. Der Großteil der Bands beschränkt sich dann darauf, in diesem Kerngebiet mehr oder weniger originell entlang der Regeln zu musizieren und ein paar wenige denken quer und loten Extreme aus. Das ist dann der Unterschied zwischen Kunsthandwerk und Kunst. Das eine kann gut Unterhalten und auch für einen Moment begeistern, das andere begleitet dich ein Leben lang, gibt immer neue Denkanstöße und belohnt jede neue Beschäftigung.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 13. März 2014, 00:43

Klar, keine Frage. Es gibt in jedem Genre belanglose bzw. schlicht und ergreifend Bands, die nicht mehr sind als "einfach nur generisch und austauschbar". Dass es hiervon im Black Metal mindestens genauso viele gibt, wie im Melodic Speed, im Thrash, im Retrorock oder im Grindcore, das steht außer Zweifel und war ja für mich auch der Hauptgrund, warum ich in der zweiten Hälfte der Neunziger für einige Jahre fast komplett das Interesse an BM-Newcomern verloren hatte und eine Rückbesinnung auf die alten Helden der 70er und 80er erfolgte.

Mir ging's hier im Moment mehr darum, dass der Black Metal für Holg noch ziemlich viel zum Entdecken bereit halten dürfte, und dass sich im Black Metal auch sehr viele Bands (teils mit durchaus großen Namen und ellenlangem Backkatalog) finden, die in dem von Holg oben abgesteckten Raster der Anforderungen durchaus Qualität liefern können, weil sie eben doch für räudig, extrem, rebellisch, eckig, kantig, charakterstark, emotional bis wahnhaft und eben nicht austauschbar und aalglatt stehen. Sei es Mayhem, Darkthrone, Emperor, Tormentor, Shining, Gehenna... Da gibt es viel, was aus meiner Sicht genau da hinein passt, und wenn man da eben noch nicht alles abgegrast hat, dann gibt's da eben noch viel zu entdecken; gerade, wenn man sich in Büchern wie The Slayer Diaries oder in Mayhem Reportagen aktuell sehr wohl fühlt.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Raphael Paebst » Donnerstag 13. März 2014, 00:53

Das auf jeden Fall, wobei es bei GEHENNA drauf ankommt, welche du meinst...

Ich hingegen freue mich, dass dieses Jahr der typisch europäische Melodic Metal einen neuen Frühling erlebt. Die GAMMA RAY, die neue EDGUY, dazu SINBREED und auch BRAINSTORM, auch wenn die natürlich viel näher am US Metal sind, das läuft mir momentan viel besser rein, als die letzten Jahre, auch völlig ohne Rebellion.
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