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von Holger Andrae » Donnerstag 17. April 2014, 14:18
Teichfrosch hat geschrieben:Oke Holger, dann werd ich da mal reinhorchen. Nachdem ich das Review gelesen hatte gabs ohnehin kein zurück mehr, auf diese Weise hast du mich damals schon für HADES und WATCHTOWER schwer interessieren können, selbst wenn ich beide Bands dann doch nicht so toll finde wie du. Selbst "Kill 'Em All" hab ich letztens nochmal gehört, nur wegen des Reviews. Hör bitte auf solche Wasser-im-Mund-zusammenlaufen-lassende Reviews zu schreiben, ich komme gar nicht mehr dazu Thrash doof zu finden und meine eigene Musik zu hören 
So etwas lese ich natürlich sehr gerne. Vielen Dank. Ein schöneres Feedback gibt es ja kaum. Da Du aber meine Präferenzen kennst, kannst Du einigermaßen einschätzen, was ich gut finde und was dann eventuell auch etwas für Dich sein könnte. Hier mal ein paar Triumphant Hörschnipsel: Der beinahe hymnische Thrasher: http://www.youtube.com/watch?v=fkeO_LUxfRgder furios-wilde Verzehrer: http://www.youtube.com/watch?v=ZjDHg36PoiAder fremdsprachige Faustrecker: http://www.youtube.com/watch?v=KJbPD5RvABE
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Siebi » Donnerstag 17. April 2014, 14:25
Sind einige Platten dabei, die auf reges Interesse stoßen. Anubis Gate als günstiger Grooves-Kauf ist bereits im Anflug, Triptykon fliegt im schicken schwarzen 12"-Format ebenso im metallisch-düsteren Orbit umher und sollte bald erste Runden drehen.
Mekong Delta wird gelauscht, ist seltsamerweise eine selten gehörte Band, obwohl der Backkatalog bis vor der Reunion vorhanden ist. Das Debüt und der Erich liefen Ende der 80er in Dauerschleife, das Post-Reunion-Zeux hat mich bis dato nicht erreicht. Mal die Öhrchen spitzen.
Autopsy sind ungehört Pflicht, ansonsten werden Portrait, Below, Holy Sabrina und das öde Schulband-Gedudel (klasse Umschreibung von Jakob) von High Spirits geprüft werden. Auch Triumphant werde ich nochmal versuchen.
Ganz erschreckend finde ich die Helstar-Ausrichtung. Es gibt seit einigen Jahren nur eine Handvoll starker US Metal-Aben. Rivera könnte der Welt zeigen, wie der Lone Star hellstens leuchten könnte und dann kommt seit Jahren nur noch Plastikgrützen-T(h)rash für neometallische Loudness War-Fanatiker. Pfuideife...
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von Raphael Paebst » Donnerstag 17. April 2014, 15:26
Jhonny hat geschrieben:Hmm, viele interessante Sachen dabei, werde mal ein paar Ohren verleihen. Holy Moses oder Helstar wären mit Rüdiger im Voting-Team sicher weiter oben gelandet 
Nun, die sind beide einfach nicht sonderlihc interessant, was mir bei HOLY MOSES egal ist, bei HELSTAR schon etwas schmerzt. Die MEKONG DELTA ist schon sehr gut, packt mich aber, wie fast alles der Band, nicht so richtig. IAN ANDERSON überragt in diesem Monat einfach alles, TRIPTYKON ist nicht so gut wie der Vorgänger, aber immer noch stark, PORTRAIT solide und wie bisher mit überragenden Gitarren und kritischem Gesang. BELOW ist was für Schween-Doom-Nostalgiker, die Innovationen scheuen. HIGH SPIRITS ist wieder mal völlig kraftlos und ziemlich zuckrig, die Band schafft es einfach nicht, den energischen Livesound auf Platte zu bringen. AUTOPSY ist schön AUTOPSYig. Ich persönlich predige ja noch gerne für DEAD CITY RUINS, gebe aber zu, dass das vielleicht etwas bodenständig ist. Essentiell ist aber IAN ANDERSON, der musikalisch und textlich einmal mehr alles in Grund und Boden spielt, aber eben sehr stilvoll. 
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von Jakob » Donnerstag 17. April 2014, 16:09
Also deine Meinung zur TRIPTYKON teile ich total, aber meinste das mit der IAN ANDERSON ernst  ?!
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von Raphael Paebst » Donnerstag 17. April 2014, 16:39
Jakob hat geschrieben:Also deine Meinung zur TRIPTYKON teile ich total, aber meinste das mit der IAN ANDERSON ernst  ?!
Klar, die ist absolut großartig, für mich mindestens auf dem Niveau von TAAB2.
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 17. April 2014, 16:54
Raphael Paebst hat geschrieben:Klar, die ist absolut großartig, für mich mindestens auf dem Niveau von TAAB2.
Auf dem Niveau von WAS, bitte?
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Raphael Paebst » Donnerstag 17. April 2014, 17:10
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Raphael Paebst hat geschrieben:Klar, die ist absolut großartig, für mich mindestens auf dem Niveau von TAAB2.
Auf dem Niveau von WAS, bitte?
"Thick As A Brick 2", das 2012er Album von IAn ANDERSON, bzw. IAN ANDERSON'S JETHRO TULL, wie es damals noch hieß. 
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von Nils Macher » Donnerstag 17. April 2014, 21:22
Raphael Paebst hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Raphael Paebst hat geschrieben:Klar, die ist absolut großartig, für mich mindestens auf dem Niveau von TAAB2.
Auf dem Niveau von WAS, bitte?
"Thick As A Brick 2", das 2012er Album von IAn ANDERSON, bzw. IAN ANDERSON'S JETHRO TULL, wie es damals noch hieß. 
Für mich rangiert die neue Scheibe etwas unter TAAB, aber das macht sie nicht partout schlecht^^
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von Jhonny » Donnerstag 17. April 2014, 21:24
Portrait muss sein. Autopsy habe ich schon länger mal vor, mich mit zu beschäftigen, aber irgendwie komme ich da nicht zum Einstieg.
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von Raphael Paebst » Freitag 18. April 2014, 11:09
Nils Macher hat geschrieben:Raphael Paebst hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Raphael Paebst hat geschrieben:Klar, die ist absolut großartig, für mich mindestens auf dem Niveau von TAAB2.
Auf dem Niveau von WAS, bitte?
"Thick As A Brick 2", das 2012er Album von IAn ANDERSON, bzw. IAN ANDERSON'S JETHRO TULL, wie es damals noch hieß. 
Für mich rangiert die neue Scheibe etwas unter TAAB, aber das macht sie nicht partout schlecht^^
Ich find sie momentan etwas stärker, das liegt aber auch an dem tollen Textkonzept. Der fiktive Gerald Bostock schreibt Texte, basierend auf den fiktiven Aufzeichnungen des fiktiven Amateur-Historikers Ernest T. Parritt. Das gefällt mir noch etwas besser als das Konzept des zweiten Backsteins, bei dem alternative Lebenswege von Gerald ausgelotet wurden. Die tolle Edition im Leineneinband mit 60 Seiten Buch und 2 CDs und 2 DVDs tut ihr übriges. Alleine die 37 Minuten Kommentar der Band zu jedem Song sind großartig und vor allem sehr interessant. Zusätzlich gefallen mir 'Doggerland', 'The Turnpike Inn' und 'The Engineer' auch als einzelne Songs hervorragend, was beim Vorgänger eigentlich nur mit 'Kismet In Suburbia' so war. Letztendlich beeindruckt mich Anderson aber einfach immer mit der Detailverliebtheit seiner Kompositionen, dem musikalischen Können und vor allem auch der sehr intellektuellen, aber stets kritischen Herangehensweise in den Texten. Der Mann hat immer was zu sagen und kann sich auch noch exzellent ausdrücken. Ich freu mich auch schon auf die Tour im Herbst, dieses Mal sollte es nämlich auch zeitlich und finanziell passen.
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