Da wären erstmal Genres an sich. Black Metal steht nach wie vor auf Platz eins, auch wenn er zwischendrin einen sehr harten Stand hatte. Danach kommt Death Metal, der sich ganz interessant gliedert: Zum einen sind da die finnischen Melo Death Bands (Insomnium!), auf der anderen Seite gibt es die tendenziell old schoolige/ finstere Abteilung (Necros Christos!), dazwischen gibt's nichts wirklich. An dritter Stelle konnte sich der geliebte Symphonic Metal als eigenständiges Genre etablieren. Genre-Besonderheiten sind die erstmalige Nennung von Hip Hop (!!!
) mit 12 Alben. Gerne und viel wird auch Filmmusik und Klassik gehört. Führendes Land ist Deutschland mit einer schieren Übermacht, danach kommt Finnland mit Klasse statt Masse. Die wichtigsten Alben dieser Zeit (interessanter Weise alles neue):
INSOMNIUM - "Shadows Of The Dying Sun" Dazu muss ich nichts mehr schreiben, da ich das an dieser Stelle ausführlichst getan habe: http://powermetal.de/review/review-Inso ... 24036.html
EPICA - The Quantum Enigma Meine Überraschung des Jahres. Ich mag EPICA schon lange, fand sie aber nie mega-genial oder so, weil einfach zuviel Potential in ihrer Einfachheit verschenkt wurde. Das neue Album ist in dieser Hinsicht ein so gewaltiger Schritt nach vorne (in meinen Epica-unwissenden Ohren) , dass ich mich über die eine oder andere Banalität gar nicht mehr aufregen mag.
BEHEMOTH - The Satanist Auch hier wurde schon ausführlich berichtet: http://powermetal.de/review/review-Behe ... 23821.html
ALCEST - Shelter Das Album hat mich mit schöner regelmäßigkeit morgens auf dem Weg zur Arbeit begleitet und tut es noch. So ein Fall von in Musik gegossener Schönheit.
AMORPHIS - Circles Wenigstens ein Album nicht von letztem Jahr. AMORPHIS sind einfach wieder gewaltig gut (besser als auf dem Vorgänger). Das einzige Manko sind die zu simplen Songstrukturen, die leider ab dem zweiten Drittel etwas vorhersehbar werden, was mit genug Hits wieder wett gemacht wird.
Generell muss man sagen, dass dieses erste Halbjahr für meine Hörgewohnheiten oftmals eine Neuland-Entdeckung darstellte, weswegen Referenz-Alben und -Bands für mich ungewöhnlich wenige vorkommen. Das liegt daran, dass ich mich selber existenziell generell ein bisschen justieren und neu verorten musste, was sich bei mir grundsätzlich auch in den Hörgwohnheiten niederschlägt. Feststellung: Egal wie, der Black Metal findet so sicher wie das Amen in der Kirche wieder zu mir zurück.



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Muss ja nicht alles cool sein, aber die Mischung find' ich cool. Und zweifelsohne sind da ein paar 1a Alben dabei.