Musikalische Erkenntnis des Tages

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Dienstag 24. Juni 2014, 00:08

Ich achte da zwar eher wenig drauf, aber ich denke, ich habe noch NIE eine Band in Cordhosen auftreten sehen. Selbst wenn sie mit "The" anfängt... ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Dienstag 24. Juni 2014, 00:11

Rüdiger Stehle hat geschrieben:SLEEPYTIME GORILLA MUSEUM klingt nach meinem Gefühl für Namensästhetik nicht völlig behämmert, und das ist auch die einzige Band, bei der ich mir vorstellen könnte, dass die irgendwie spannend ist (ohne deswegen gleich interessant für mich sein zu müssen). Das ist so ein Namen in der Art wie BLUE ÖYSTER CULT.
[...]
Ich mag ikonographische, monolithische Bandnamen, die wie Feldzeichen, Wappen, Banner, Insignien wirken und auch entsprechende Logos abgeben.

...und hast Dich trotzdem immer noch zu wenig mit CRIPPLED BLACK PHOENIX beschäftigt. :boes:


;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 24. Juni 2014, 00:13

Nee, aber es klingt so: Kammermusik von Kindern, die von ihren Eltern gezwungen wurden, ein Instrument zu lernen .. Blockflöten Metal eben.
Oh, Crippled Black Phoenix ... eine angenehme Ausnahmeerscheinung, die auch rabentauglich sein dürfte. Zumindest live.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 24. Juni 2014, 00:21

Ich wollte ja gerade schon schreiben, dass ich mich eher schon zu viel mit CRIPPLED BLACK PHOENIX beschäftigt habe, aber das wäre sowohl gelogen als auch voreilig gewesen.

Es läuft gerade "Northern Comfort". Jo, das ist in jedem Fall schon einmal deutlich toller als alle Namenskatastrophen, die Thommy so gepostet hat.

Wobei ich noch relativieren möchte, dass ich das natürlich nicht strikt an der Zahl festmache. CRIPPLED BLACK PHOENIX ist ja von der Struktur her dasselbe wie oben auch SLEEPYTIME GORILLA MUSEUM oder eben BLUE ÖYSTER CULT. Es gibt ein Subjekt mit zwei Attributen und einer klaren Struktur. Da bleibt das Ikonographische erhalten. Unabhängig von der Zahl der Attribute funktionieren solche Bandnamen für mich. Der extreme Bandname THE NATIONAL ORCHESTRA OF THE UNITED KINGDOM OF GOATS ist auch so ein Name, der für mich funktioniert. Da war mir trotz der enormen Länge sofort klar, dass das keine Band ist, die in mein Anti-Schema passt. Hier war es sogar der Name, der mich für die Band angewärmt hat. Hey, wie kann man sich denn heraldischer und ikonographischer benennen als THE NATIONAL ORCHESTRA OF THE UNITED KINGDOM OF GOATS. Auch die ganzen Attributiv ergänzten Konstrukte mit "of" oder "of the" sind für mich kein Problem.

Schlimm finde ich die Bandnamen, die aus Ganzsätzen, Halbsätzen, Ausrufen, Aufforderungen, Prosa bestehen. Ganz schlimm: AS I LAY DYING, AND YOU WILL KNOW US BY THE..., LAY DOWN ROTTEN, AUGUST BURNS RED,
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Dienstag 24. Juni 2014, 00:26

Holger Andrae hat geschrieben:Nee, aber es klingt so: Kammermusik von Kindern, die von ihren Eltern gezwungen wurden, ein Instrument zu lernen .. Blockflöten Metal eben.


Ich glaube, Du da hast eine blühende Fantasie, aber so lang diese angeregt wird, hat ja die Band/die Bands etwas richtig gemacht :grins: .
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 24. Juni 2014, 00:29

salisbury hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Nee, aber es klingt so: Kammermusik von Kindern, die von ihren Eltern gezwungen wurden, ein Instrument zu lernen .. Blockflöten Metal eben.


Ich glaube, Du da hast eine blühende Fantasie, aber so lang diese angeregt wird, hat ja die Band/die Bands etwas richtig gemacht :grins: .


Sicher, das entspringt einer Fantasiewelt und in eben jener ist slche Musik pastellfarben, matt, mild, rund, gepolstert und milchig.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 24. Juni 2014, 09:06

Was Rüdiger & holg hier erzählen, ist total wahr. Was bin ich froh, dass ich Bands wie The 3rd & The Mortal, The Black Heart Procession, Nick Cave & The Bad Seeds, The God Machine, Damn The Machine, Dead Soul Tribe, Faith No More, Fear Of God, Flotsam & Jetsam, The Gates Of Slumber, The Gracious Few, Hail Of Bullets, Hammers Of Misfortune, Heart Of Cygnus, Life After Death, Tribe After Tribe, Mirror Of Deception, Pain Of Salvation, Poverty's No Crime, Pride Of Lions, Rhapsody Of Fire, Subway To Sally, System Of A Down, The Tea Party, Twisted Into Form, Twisted Tower Dire, Tygers Of Pan Tang, The Violet Hour oder While Heaven Wept nie angehört habe, weil sie viel zu viele Wörter im Bandnamen haben. Gott, was habe ich da Zeit gespart.

Stattdessen konnte ich mit ikonischen Bands wie Sepultura, Korn, Slipknot, Limp Bizkit, Linkin Park, Lacuna Coil, Soilwork, Sabaton, Dragonforce, Hammerfall, Rhapsody, Rammstein, Sonic Syndicate, Meshuggah, Nightwish, Epica, Sirenia, JBO oder Knorkator viele wertvolle Stunden verbringen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Klaus » Dienstag 24. Juni 2014, 09:17

Peter Kubaschk hat geschrieben:The Gates Of Slumber, The Gracious Few, Hail Of Bullets, System Of A Down, The Tea Party


Es ist aber auffällig, dass du "The" und "of" offenbar wahlweise mitzählst, oder eben nicht, Hauptsache die Summe der Wörter ist 3. :)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 24. Juni 2014, 09:28

es ging nicht um Bands mit drei Wörtern, sondern mit mindestens drei Wörtern. >3 ist nur noch dööferererer.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Klaus » Dienstag 24. Juni 2014, 09:33

Ach, ich dachte die Zahl 3 wäre die böse...
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