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von Feamorn » Sonntag 29. Juni 2014, 18:21
Eigentlich wollte ich den Sampler heute komplett besprechen, leider ist mir etwas dazwischen gekommen. Aber die Eindrücke zu den ersten vier Stücken gibt es schonmal. Ich habe schon ein wenig weiter gehört und meine Vermutung zum potentiellen Wichtel verfestigt sich langsam (tatsächlich bin ich mir seit dem Blick auf das Cover halbwegs sicher  ), aber hierzu zu einem späteren Zeitpunkt mehr, vielleicht ändert sich ja doch noch etwas. Mein Sampler hört auf den Namen "Sommersonnwendwichteln 2014 - Schwert im Fels" und zeigt passend das schwarzweiß Foto dreier Schwerter im Gestein steckend/stehend. 01. (06:20) Mich begrüßt epischer Power Metal. (Aus dem Untergrund? kommt mir beim Sound etwas so vor.) Geht auf jeden Fall direkt gut nach vorne, das Bassgetrappel erinnert mich zu Beginn etwas an Lemmy, der Gesang hingegen findet bei mir am ehesen Assoziationen zum Hammerfall-Kehlchen, das trifft es allerdings auch nicht so zu hundert Prozent. Bleibt am Ende erstmal nur der Eindruck, dass es ganz nett ist, mich aber nicht so richtig vom Hocker reißt. 02. (07:26) Musikalisch bleiben wir grob in dem Bereich, aber das hier ist schon eine Ecke variabler und die Leute spielen mehr mit der Stimmung. "God in heaven, my only friend, will I live to see my journey's end?" Der Sound ist ein wenig, mhm voller, aber auch flacher, würde ich sagen. Während der Strophe bleiben die Leute etwas ruhiger, das Schlagzeug nimmt sich zurück, bleibt aber treibend, die Gitarren offen mit sanfterem Anschlag. Im Refrain langen dann alle kräftig zu. Zur Mitte hin darf sich einmal der Bass unterlegt durch Becken präsentieren. Nach dem zweiten Drittel dann ein langes Solo. Gefällt mir schon einmal besser als der Opener, aber dieser Knalleffekt, dass ich sage "das ist es", bleibt erstmal aus. 03. (07:18) Ruhiger Beginn der Saiten-Fraktion, dann der Sänger "The winds of are blowing strong again", später "technology has made it easier to sacrifice the brothers (of the earth?)". Am Ende des ersten Textparts "We have turned the art of war to genocide", dann schon ein erstes kurz Solo, weiterhin aber bleibt es ruhig, kein Schlagzeug am Horizont zu hören. Man merkt allerdings von der Stimmung her, dass man sich langsam auf etwas zubewegt, es steigert sich. "Crimson Tides on every shore". So, Schlagzeug, das "klackert" aber ziemlich, fast schon blechernd. Tut der Sache allerdings mal gar keinen Abbruch. Mit dem Schlagzeug kommt das nächste Solo, diesmal länger, die Geschwindigkeit hat sich immer noch nicht geändert, wir sind schon über Minute Vier hinaus. Der Sänger hat irgendwie etwas Eigenes. Mhm, wenn ich jetzt sage "leicht quäkend", kommt das negativer als es gemeint ist... Holla, jetzt setzt richtig "böses" Riffing ein, böse und langsam. Sehr sehr stark, und darüber schwebt die Lead-Gitarre und soliert munter vor sich hin. Sehr, sehr gelungene Stimmung die hier aufgebaut wurde, richtig bedrohlich. Im Refrain taucht übrigens "teach your children well the art of war". Der Solist bekommt sich gar nicht mehr ein. Wie an der Beschreibung unschwer zu erkennen sein dürfte, geht mir das Ding richtig gut rein!  04. (05:15) Wieder ein sich steigernder Beginn, wieder bedrohliches Riffing, der Sänger hat irgendeinen Effekt auf der Stimme, dann kommt plötzlich ein mehrstimmiger Shout und der Song wird noch heftiger. Dieses Riff ist nicht übel, treibt einen langsam vor sich her, vorsicht, bissig! Ich verstehe den Burschen leider nicht, die Stimme geht zwischen den Gitarren und Becken etwas unter. Jetzt shreddert es etwas, und ein verzerrtes Solo setzt ein. Schnell wird auch dieser Song nicht, muss er aber auch nicht. Das hier ist irgendwie fies, böse, grimmig, dabei sind wir (irgendwie) immer noch im Heavy Metal Turf würde ich sagen. Das Ganze fadet dann, fast wie erwartet bei diesem repititiven Riff, am Ende einfach aus.
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Feamorn
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von frankjaeger » Sonntag 29. Juni 2014, 19:06
2 ist Metal Church mit 'Badlands'.
Weiter "as the world awakens me so hard, my values have been changed, I make a promise to myself, never again, sme dusty godforsaken path, endless to my dismay, I know these are the badlands, somehow I'm on my way.
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von salisbury » Sonntag 29. Juni 2014, 19:16
Super Song! Love it! Schwer zu erkennen allerdings aufgrund der Beschreibung. Aber es gibt ja textsichere Leutchen  . 
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von frankjaeger » Sonntag 29. Juni 2014, 19:38
Hab ich gelesen und sofort angefangen zu singen 
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von Martin van der Laan » Sonntag 29. Juni 2014, 20:57
Nummer 3 ist doch "Art Of War" von MANILLA ROAD, oder!?
668 - Neighbor of the Beast
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von frankjaeger » Sonntag 29. Juni 2014, 21:03
Hatte ich auch erst gedacht, aber der Text passt nur geringfügig, oder?
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von Permafrost » Sonntag 29. Juni 2014, 21:24
Bin auf dasselbe Ergebnis gekommen. ^^ Art of War.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 29. Juni 2014, 21:48
KlArt of War. 
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Feamorn » Montag 30. Juni 2014, 20:57
Jo, beides richtig, höre/schreibe gerade weiter. 
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von Feamorn » Montag 30. Juni 2014, 21:21
05. (03:42) Der Drummer leitet ein und los geht es. Stimmungsmäßig habe ich da irgendwie gleich die frühen Achtziger im Kopf, der Sänger ist eher in der mittleren Stimmlage angelegt. Keine NWOBHM-Gitarren, trotzdem muss ich irgendwie etwas an die frühen Maiden denken, so leicht punkige Attitüde (auch wenn Steve Harris mir für den Vergleich wohl eine verpassen würde  ), ich meine "extermination day" oder so rauszuhören, ich weiß nicht warum, aber sonst versteh ich nichts. 06. (03:26) Es wird immer kürzer, aber für meinen Geschmack nicht unbedingt knackiger. Zeitlich weckt das ähnliche Assoziationen, wenn nicht nach noch früheren Zeiten. Das Stück bleibt komplett im Midtempo und bevor ich auch nur halbwegs in mich gefühl habe, war es das auch schon wieder. Also nochmal zurück skippen. Die Effekte hinter den Gitarren lassen mich kurz mal an BÖC denken. Oder doch an den Heavy Metal Film? Da würde das Soundtechnisch jedenfalls auf dem Soundtrack durchaus passen. Der erzählt mir dauernd, dass er was sucht glaub ich. Ich suche leider noch den richtigen Zugang zu dem Stück. "To his kingdom he is not bound(?)" Dunno, sorry.... 07. (06:02) Ah, das geht gleich besser rein. Definitiv epischer und etwas mehr biss. Der Sound ist dünner, aber die Transparenz gefällt mir. Beim kurzen Intro wurde was erzählt, hab ich natürlich wieder nicht verstanden. Ich hab das ganz dumpfe Gefühl entweder Song oder Band schon einmal gehört zu haben. Hat er gerade was von Hydra gesungen? Kann aber auch ganz daneben liegen. Der Sänger ist zwar einerseits total typisch für diesen untergrundigen Stil, aber nicht zu hoch und angenehm rau. Hum, jetzt meine ich ein paar Mal das Wort "Children" erkannt zu haben, vielleicht sogar mal "Children of the Damned"? Schön variabel ist es auch, gerade über einem Drumpattern Sänger + tiefer Sprechgesang, danach Doppelgitarre gefolgt vom Solo. Auch alles im Midtempo, aber für mich ungleich spannender als das Stück vorher. Irgendwas "with my blade of steel" ("the serpent is gone(?)") Ich höre für Eingeweihte bestimmt wieder lustigen Voll-Nonsense.  Aber das Stück gefällt mir! 08. (08:54) Bedrohlicher Anfang (ich glaub der Bass ist's), dann nach einigen Sekunden plötzlich extrem "schneidende" Gitarren (teilweise soundbedingt, die sind schon relativ dünn, passt aber total). Dann geht das Riffing los, dazu die Rhytmusabteilung. Der Sänger schreit ziemlich, ich verstehe diesmal mehr oder weniger unverschuldet nichts. Klingt jetzt erstmal wie True Metal mit early Black Metal Sound. Bestimmt ganz schön finstere Gesellen.  Relativ langsam und immer wieder schleppendes Riffing, gepaart mit diesem Sound irgendwie krass (im positiven Sinne). Jetzt tritt die Gitarre plötzlich auf's Gaspedal und der Schlagzeuger jagt wie von der Tarantel gestochen hinterher und dann kommen Shouts dazu. Extremer, geiler Scheiß! Jetzt wird es "anstrengender" und immer schwärzer. Wow! Ich muss gerade an die Diskussion zum Herrn Fischer denken, und dem "last es einfach raus Jungs", das tut der Schreihals. Jetzt spielt die Gitarre plötzlich wieder etwas truer, geiles Riffing, geile Energie. Schlagzeug und Bass machen auch gut Alarm. Was für eine Wundertüte der Song, geht echt krass nach vorne, immer wieder Geschwindigkeitsexplosionen, die toben sich immer wieder massivst aus, bis einem dann wieder einfällt, dass er mal kurz noch dieses oder jenes machen möchte. Dann brüllt der Mann am Mikro nochmal gerade. Puh, eine Tour-de-force. Das kann ich ganz sicher nicht immer hören (der Sound ist noch etwas roher als beim Sodom-Erstling, aber der Drummer ist deutlich besser als der Witchhunter damals, okay, alle sind besser an ihren Instrumenten als Sodom damals), aber das macht gerade echt einen Heidenspaß! 
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Feamorn
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