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Musikalische Erkenntnis des TagesRe: Musikalische Erkenntnis des TagesÜbrigens: Nichts gegen Tom Warrior. Er hat natürlich auch recht, dass es Schwachsinn ist, zu üben um einem künstlichen (!) Schönheitsideal gerecht zu werden. Das kann man aber nicht gegen den Wert von üben an sich ausspielen, was halt immer wieder passiert. Technisches Können ist Macht und hindert nicht Kreativität, es kann sie wie gesagt durchaus beflügeln und Horizonte extrem erweitern, wobei man halt entweder grundsätzlich mal kreativ ist oder nicht. Und Tom sagt ja selber u.a., dass Arrangements immernoch ein "Buch mit sieben Siegeln" für ihn sind etc. und Victor andererseits, der Gitarrist von Tryptikon (und Dark Fortress) ist ein mindestens guter, wenn nicht sehr guter Techniker.
Re: Musikalische Erkenntnis des Tages
Falls die Hauptfront soweit geklärt ist und das hier trotz Smiley in seiner Aussage ernst gemeint war, würde ich hier gerne eine Nebenfront eröffnen. Die Messer sind gewetzt, so kann ich das natürlich nicht stehen lassen ![]()
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesWohe nimmst Du nur solche Strohmannbehauptungen? Das hat doch überhaupt niemand behauptet. Verdammt zum Leben...
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesIch halte auch nix vom triggern. Ist doch eigentlich nur ein Sample, dass da abgespielt wird, oder? Im Prinzip könnte man also, statt das Pedal zu treten, das Sample auch von 'nem Keyboard abspielen, indem man dort zärtlich auf eine Taste drückt. Da könnte dann sogar ich den geilsten Blastbeat spiele
Wie sehen das eigentlich die Top-Drummer so? Ist bei denen Triggern allgemein verpönt? Bei DT z.B. waren die Drums doch nur auf I&W getriggert, oder? Wenn ich mich recht erinnere war MP darüber nicht wirklich froh. What if there is nothing more
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages
Hm, da lag ich wohl falsch: http://www.youtube.com/watch?v=dc-nIEEyR3k What if there is nothing more
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Re: Musikalische Erkenntnis des TagesDa ich da Gefühl habe, hier ein wenig im Dunkeln zu tappen, les da grad ein bischen. Beim Samplen geht es darum, die Töne eines original (live) gespielten Schlagzeugs mit Samples zu ersetzen. Die können auch von ein und demselben Schlagzeug sein. Hierzu wird jedes Drumteil einzeln aufgenommen und soweit ich das richtig verstehe, mit verschiedenen Anschlagsdynamiken. Am Ende hast Du dann ein Set an verschiedenen, richtug cleanen, reinen Sounds von deinem Schlagzeug. Die große Kunst ist nun das Ersetzen und hier scheint es gewiefte Software zu geben, die deinen Originaltrack analysiert und dann die Schläge ersetzt. Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass man es hinterher deutlich einfacher hat, die Drums zu mixen und eventuell mit Effekten zu manipulieren, damit die Drums in Endmix so gut wie möglich zu Geltung zu bringen. Das heisst im Idealfall, dass die Drums so echt wie möglich klingen. Ein Widerspruch? Nein. Denn eines der grössten Hindernisse beim Drumrecording sind Störgeräusche. Vibrationen, Einstreuung von Fremdsignalen in die Mikrophone (besonders promlematisch bei Becken). Jeder, der mal im Proberaum zu Spaß ein paar Mikros aufgestellt hat um seinen Drummer aufzunehmen weiss. Es klingt immer total kacke. Es gibt Tricks, dass es besser wird, aber es wird nie richtig gut. Deshalb ist die Aufnahme und der Mix von Drums mit die knifflgste Wissenschaft beim Recording, die auch gewiefte Produzenten immer wieder optimieren (müssen).
Ein Drummer kann das sicher besser erklären... Realer Name: Thomas Becker
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesJajaja, aber dann muss man halt versuchen, das beste draus zu machen. LZ haben in den 70ern auch nicht getriggert (ich stell mir gerade vor, wie jemand dem besoffenen Bonzo erklärt, was das eigentlich ist
) sondern auf andere Art und Weise versucht, die Drums besser klingen zu lassen. Da hat man dann halt mit verschiedenen Örtlichkeiten und Mikrofonpositionen experimentiert. Und zum Thema Störgeräusche, Vibrationen, etc. So fucking what? Muss doch nicht immer klinisch sauber sein, der Klang, vor allem im Metal nicht. What if there is nothing more
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Re: Musikalische Erkenntnis des TagesBeim Triggern ersetzt ein elektronisches/künstliches Signal den Schlag, beim sampeln wird der ursprüngliche Schlag verstärkt, das kann durch eigene oder fremde, aber halt natürliche Sounds passieren (hat Sally ganz gut beschrieben).
Ich halte triggern/sampeln nicht per se für falsch, man muss es aber können und vor allem: Auch ohne spielen können. Und da hapert es bei vielen Drummern. Meine Sammlung: http://www.musik-sammler.de/sammlung/jakobeh
Re: Musikalische Erkenntnis des Tages
Ja, klar. In den Siebzigern war ne andere Welt. Selbst Mitte der Neunziger war es noch lang nicht so einfach, simpel anmutende Effekte zu erreichen. Die Mayfairs haben mir erzählt wie lang sie rumgepfriemelt haben, bis diesen Band-Rückwärtseffekt im Kasten haben. Heute drückst Du auf ein Knöpfchen. Und es klingt genau so...aber da bin ich ja schon wieder abgeschweift. Ohne das jetzt gut oder schlecht zu werten, verstehe ich natürlich das Bestreben, ein System absolut unter Kontrolle zu haben. Der Mensch möchte einfach alles in seine Bestandteile zerlegen und hinterher wieder zusammen fügen, wie er es will. Erst dann versteht er genau, wie einzelne Komponenten zusammenwirken. So ist es in Wissenschaft, so ist es in der Aufnahme-Technik. Und wenn der Produzent schon sein Setup zusmannen hat, wird der den Teufel tun und wieder anfangen, Mikros zu schieben. Schon gar nicht bei der Underground-Metal-Band. Die hat ihren Studiotermin, hat ihr Zeuch einzutrümmern und der Produzent schiebts dann hin. Vielleicht füllt sie nen Zettel aus, auf dem sie spezifieren kann, wie sie es gern hätte. Dann kommt die nächste dran. High-Throughtput. Ein sehr wirtschaftliches Konzept. Und wer da die gute alte Analog-Produktion mit eigenem Sound haben will, der blecht halt. Oder hat ne finanzkräftige Plattenfirma. Oder macht es einfach selber wie es viele der Schwedenprogger tun .Realer Name: Thomas Becker
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