Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon enemy-of-reality » Freitag 4. Juli 2014, 19:51

Drumtier hat geschrieben:"Where ignorance is bliss, 'tis folly to be wise."

Manchmal fühle ich mich ja einsam. Sehr einsam. Die "normale" Gesellschaft versteht mich nicht wegen meines Musikgeschmackes und in der Metal-Gesellschaft fehlt mir oft das grundlegendste Basisvokabular um mitreden zu können. Also ja, ich hab von dem Song bzw dessen Existenz gehört, er kommt bei YT als zweiter Vorschlag nach Stairway und somit glaub ichs euch gern, dass das eine ziemlich bekannte Nummer ist. Wenn dann Landsmann enemy davon spricht, dass das deren Paradenummer hier ist und auch im Radio zu hören ist, dann fühle ich mich auch noch von den Österreichern entfremdet.

Ein Geständnis, ich habe mit meinen 24 Jahren noch NIE Led Zeppelins "Whole Lotta Love" gehört. Vielleicht liefs einmal im Radio und ich hab mit einem halben Ohr mitgehört aber ich hab nie die Verbindung zu Led Zeppelin gemacht oder sonst irgendwelche Synapsen gebildet um mir dieses Ereignis erinnerlich zu halten. Aber mit heutigen Mitteln ist das ja kein Problem, schnell angehört und siehe da, mir ist nichts entgangen. Allerdings bin ich (wenig überraschend) frappierend unterqualifiziert für jede Diskussion und wollte eure damit auch gar nicht unterbrechen, ich fand und find es halt erstaunlich, wie sehr ich anscheinend immer noch in meiner eigenen, kleinen (musikalischen) Blase lebe^^

Mach dir nix draus, mit 24 hab ich LZ auch maximal vom Namen her gekannt. Die CD's hab ich mir erst so mit 30 oder knapp danach gekauft.
Also keine Sorge, auch dich wird der Pfeil der Erkenntnis noch früher oder später treffen. Und in 15 Jahren siehst du dann die Stones live und bist völlig begeistert ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Klaus » Samstag 5. Juli 2014, 08:54

enemy-of-reality hat geschrieben:Und in 15 Jahren siehst du dann die Stones live...


... auf DVD (falls es sowas dann noch gibt).
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Samstag 5. Juli 2014, 11:59

Klaus hat geschrieben:Zum Thema "Extreme Musik" hat Greg Mackintosh (Paradise Lost, Vallenfyre) im Rock Hard Interview gesagt: "Extreme Musik ist in den nuller Jahren vom Weg abgekommen, wurde zu poliert, clean, editiert und clicky. Die Leute haben vergessen, wie man Songs schreibt und ein gewisses Feeling transportiert." Da ist was dran...


...und liefert dabei selber ein ALbum ab, das an Ödnis kaum zu überbieten ist. Ich musste mich durchquälen durch VALLENFYRE im Soundcheck :boes: . Ich konnte weder gute Songs erkennen noch etwas Gewisses fühlen ausser Genervtsein. Aber das ist bei Death Metal bei mir sehr oft so, so sehr ich mir auch vornehme, meine Lauscherchen dafür zu öffnen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Klaus » Samstag 5. Juli 2014, 13:07

Ich hab das auch nicht zitiert, weil etwa die neue Vallenfyre ein gutes Gegenbeispiel wäre - ich kenne gar nichts von der Band - sondern nur, weil ich die Aussage für weitestgehend richtig halte. Hat mit seinen Bands nichts zu tun.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Samstag 5. Juli 2014, 14:06

Klaus hat geschrieben:Ich hab das auch nicht zitiert, weil etwa die neue Vallenfyre ein gutes Gegenbeispiel wäre - ich kenne gar nichts von der Band - sondern nur, weil ich die Aussage für weitestgehend richtig halte. Hat mit seinen Bands nichts zu tun.


Eh, klar, Klaus ;-) . Ich frage mich nebenbei, wie man extremen Metal denn noch extremer machen kann. Ihn so zu spielen wie frü
her in den 90iger die Death- und Black-Metaller wäre ja heute nicht mehr extrem. Schneller geht ja heutzutage kaum mehr, und wie bekommt man den Sound noch krasser hin? Wurde da zwischen BURZUM und OBITUARY nicht schon alles ausprobiert? Also wurde der Stil ein stückweit dreamtheaterisiert und Extremität auf ein sehr hohes technisches Level gestellt. Was dem Ganzen natürlich die Rohheit nimmt. Hmm, mir fehlt hier ein wenig die Fantasie, weil mir bis auf wenige Ausnahmen das meiste Extreme, alt wie neu, nicht zusagt. Und ich frage mich allgemein, wo kann der Metal noch Grenzen ausloten oder gar verschieben? Nicht, dass ich da jetzt unbedingt sehr scharf drauf wäre... ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Drumtier » Samstag 5. Juli 2014, 17:09

Diese Sache zum vermeintlich nicht mehr extremem Extrem Metal kommt ja häufig auf, versteh ich aber einfach nicht. Besonders wenn ich dann das Zitat lese, dass ausgerechnet ab den Nullerjahren extreme Musik vom Weg abgekommen sei. Sicher davor war die erste Welle vorbei als erst einmal alles ausgelotet wurde, was man in extremer Musik so machen kann aber so wie überall kam ja auch dann eine neue Welle, die erheblich mehr bietet als Musik, die "poliert, clean, editiert und clicky" ist. Das ist vielleicht in der Schneller-höher-weiter-Nische so und ich vermute auf diese ist das bezogen, aber damals gabs ja dann auch so Bands wie GORGUTS die völlig neue Elemente in den (in diesem Fall) Death Metal gebracht haben und alles andere als zB clean sind. Im Black Metal gibts dann wieder Bands wie BLUT AUS NORD oder DEATHSPELL OMEGA die dasselbe im Black Metal gemacht haben. Wieder andere haben diese Sachen dann miteinander verbunden und alleine die ganzen Postrock/Black Metal-Hybride, die wieder völlig neue Facetten in extremer Musik hinzufügen. Wie kann man denn da sagen, dass extreme Musik vom Weg abgekommen sei und ihnen Songwriting und Feeling absprechen? Man muss doch nur die Augen aufmachen?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Christian Schwarzer » Sonntag 6. Juli 2014, 13:30

Ja, ich ärgere mich auch etwas über das Zitat, weil es a) übergeneralisierend ist und b) dieser Tage auch ziemlich banal, weil es als Teil der allumfassenden Retro-Orientierung sowieso von allen Dächern gepfiffen wird.

Aber warum ich eigentlich hier bin (das Thema ergänzt sich lustiger Weise sehr gut mit dem vorigen):

OPETH IST JA SO ETWAS VON EINE MEGAGENIALE ENDGEILE BAND!!!!!!!!!! :-) oO :subber: :-D :blumen: 8-)

"Blackwater Park" ist von 2001. Kein Feeling und so, is klar.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Montag 7. Juli 2014, 22:27

Erster Fear Factory Durchlauf bisher oO :dafuer:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jakob » Montag 7. Juli 2014, 23:25

Jhonny hat geschrieben:Erster Fear Factory Durchlauf bisher oO :dafuer:


Cool :dafuer:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Montag 7. Juli 2014, 23:26

Jakob hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:Erster Fear Factory Durchlauf bisher oO :dafuer:


Cool :dafuer:


Der zweite Durchlauf macht auch Laune!
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