Iron Maiden

Re: Iron Maiden

Beitragvon mindreader » Donnerstag 12. August 2010, 12:16

Zu 'Running Free' ... klar, kein Originalitätsbonus und die Wiederholungsschleifchen wurden auch damals schon gebunden. Aber: Das war nur ein - sehr kurzer und deshalb mitreißender - Song auf einem ansonsten völlig anders gestrickten Meisterwerk, das vor Energie nur so strotzt. Geschrieben, um als Hitsingel eine gewisse Aufmerksamkeit und eventuell auch Airplay zu erlangen. So schlau war Harris damals schon. Und genau diesen Zweck hat der Song ja auch bestens erfüllt.

Auf den aktuellen Alben sind die Songs aber mal locker doppelt so lang und eben auch doppelt so langatmig. Und von Hitsingles ebensowenig etwas in Sicht, wie von Energie auf dem restlichen ALbum. Sie machen das ja heute bei sehr vielen Songs und nicht nur bei einem.


Der Running Free Vergleich sollte ja nur verdeutlichen, dass es zu einem geilen Song nicht notgedrungen einen innovativen Refrain braucht. Dass der Song eine hitsingle werden sollte und auf airplay im radio schielte, ist mir allerdings neu! Kommerzielle Massstäbe angesetzt, hat er das meines Erachtens auch nicht erreicht - mir ist nichts davon bekannt, dass Running Free im Radio lief (gut - ich war damals 2 jahre alt, aber laut einschlägigen Biographien war das damals nicht so ;-)

Und morgen werd ich mir all die neuen Refrains von Maiden reinziehen, egal, ob sie aus drei Worten oder drei Zeilen bestehen und egal, ob sie 4, 8 oder 16 mal am stück wiederholt werden! Was ich bisher gelesen hab, wirds ein ziemlich flottes Album, dass den Vergleich zu anderen "post-reunion" alben nicht scheuen muss - bin sehr gespannt (und stolz auf mich, es noch nicht gedownloadet zu haben!)
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 13. August 2010, 22:22

so. 7x in Folge gehört. Hier das erste Ergebnis:
http://powermetal.de/review/review-Iron ... 16592.html
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Feamorn » Freitag 13. August 2010, 22:34

Peter Kubaschk hat geschrieben:so. 7x in Folge gehört. Hier das erste Ergebnis:
http://powermetal.de/review/review-Iron ... 16592.html


War ja klar, dass die beiden vorab bekannten Songs die Schwächsten waren (hatte es ja gehofft, aber trotzdem "Bammel", denn vor allem der Titeltrack konnte mich so gar nicht begeistern). Dank deinem Review werde ich dann wohl doch schon morgen zum CD-Laden rennen. Danke! ;)
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Frozen » Samstag 14. August 2010, 09:58

Unterschreibe das Review grösstenteils. Die einzige Abweichung ist wohl, dass ich den Abschlusssong "When the Wild Wind Blows" auch auf ein Niveau mit "Coming Home", "The Alchemist" und "Isle of Avalon" setze, gerade wegen der sehr starken Vocals und der extrem stimmungsvollen Melodie. Die Vier Tracks allein sind den Kauf der Scheibe wert und bringen es zusammen auch immerhin auf eine halbe Stunde, also man würde selbst mit diesen vier tracks schon was kriegen.

Ich hab schon gesagt, von Brave new World oder den Klassikern ist sie recht weit entfernt, gerade die Pre-Releases fallen sogar leicht ab. "Matter of Life and Death" fand ich nach den ersten Durchläufen fast besser, aber im Endeffekt laufen sie beide etwa auf das gleiche hinaus.

Ich hab mir vorgenommen, keine echten Bewertungen abzugeben, bevor ich sie nicht ein paar mal durch habe. Nach 4 mal (Ich hab noch anderes zu hören, anders als gewisse andere :P) würde ich mich auch der Note anschliessen. 8-8.5 ist sie sicher wert. Ein Absturz ist es sicher nicht, aber auch der Überhit wird es nicht werden. Dennoch pflicht für jeden Maiden Fan, denn die klassischen Elemente sind immer noch da.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 15. August 2010, 15:46

Und, schon weitere Einschätzungen? Ich bin noch unschlüssig. Sicher nicht schlecht, aber ob viel mehr daraus wird, ist momentan noch sehr fraglich.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Feamorn » Sonntag 15. August 2010, 16:04

Höre sie grad zufällig, sind ein paar ziemlich gute Songs dabei, aber auch viel, was eben "nur" nicht schlecht ist. Momentane Vermutung: es wird das gleiche Schicksal wie bei den letzten beiden Alben werden. Am Anfang ein paar Mal gehört und irgendwann wende ich mich wieder eher den Sachen aus dem letzten Jahrtausend zu. Wenn ich ganz streng nach meiner Notenskala gehe ist, nach nur zweimal hören allerdings, vermutlich nicht wirklich eine 8 drin. Mir fehlt irgendwie das richtig "zwingende" Element, was die großen Alben damals ausgemacht hat. Zudem, wie immer in letzter Zeit, sie ist zu gleichförmig. Letztendlich lege ich von den Post-Reunion-Sachen nur die Brave New World öfter auf. Ein weiteres Dickinson-Solo-Album (aber bitte MIT Smith (UND Z)) wäre mir vermutlich lieber gewesen. Selbst Isle Of Avalon, der ohne Zweifel toll ist, und der beste Song der Scheibe, bleibt mir nicht wirklich lange im Ohr.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Feamorn » Sonntag 15. August 2010, 16:15

Ach ja, erster Kommentar von 'nem Freund beim Hören: "Klingt wie Maiden." :grins:
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Mr. Know-It-All » Sonntag 15. August 2010, 17:45

Ich bin gerade bei meinem dritten Durchgang und finde das Album bisher klasse.
Der Opener und Titeltrack ist das schwächste Stück, auch wenn er ein gutes Intro hat und die ersten 4:30 Minuten echt interessant ist.
Mit "Isle of Avalon" und "When the wild Wind blows" enthält die Scheibe zwei grandiose Stücke, die allein schon dafür sorgen, dass das Vorgängeralbum überboten wird.
"Coming Home", "The Alchemist" und "The Talisman" sind ebenfalls sehr gute Stücke. Lediglich "The Final Frontier" enttäuscht etwas, aber selbst dort würde ich kein schlechteres Urteil als "gut" ansetzen wollen.
Überzeugende Scheibe, für mich auch jetzt schon auf jeden Fall über No Prayer for the Dying, X-Factor und Virtual XI.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 15. August 2010, 18:48

Inzwischen bin ich zirka sechs mal durch und muss sagen, dass der große Aha-Effekt bisher ausbleibt. Natürlich bin ich weit davon entfernt zu sagen, dass die Scheibe nicht gut sei. Dafür ist sie viel zu heimelig, will sagen, dass alle typischen Maiden-Markenzeichen vorhanden sind und auch gut umgesetzt wurden. Bruce Dickinson singt sehr gut, der Bass galoppelt oftmals sehr hübsch, eine epische Atmosphäre kommt hier und da zum Tragen. Gerade bei 'Coming Home' fällt mir der heute schon gezogene Vergleich zwischen Bruce Dickinson und David Byron wieder ein. Das ist schon toll. Aber den unbändigen Drang zum Ausflippen, den mir aus dem Hause Maiden dereinst letztmals "Ghost Of The Navigator" und "The Wicker Man" verschafft haben, kann die Scheibe bislang nicht entfachen. Dazu ist scheint sie mir bislang zu entspannt und ausladend. Vermutlich wird sie die Probe der Zeit allerdings besser bestehen als die beiden Vorgänger. Weniger überfrachtet, etwas geradliniger und mit mehr Platz zum Schwelgen versehen, verspricht das Album noch ein gewisses Potential zum Wachsen. Ich bin gespannt.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Chavo89 » Sonntag 15. August 2010, 21:06

Ich find se geil.
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