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Musikalische Erkenntnis des TagesRe: Musikalische Erkenntnis des TagesIch brauche einen Partykeller mit Leuchtreklamenkriegerairbrushposterfototapete. Oder einen Fluxkompensator.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesIch bin ein wenig verwirrt, ich glaube, ich höre Damian Wilson mittlerweile lieber als Bruce Dickinson.
Muss mir mal noch mehr Musik mit dem besorgen.
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesDann guckst du erstmal hier:
http://www.damianwilsonmusic.com/ Seine Sololaben als kostenfreier Download. Und wenn es dir gefällt, kannst du sie hier ordern: http://www.damianwilson.com/shop.htm Ich finde die "Disciple" stark und auch "Let's Start A Commune". "Cosmas" fällt etwas ab.
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesHab sie schon runtergeladen, bin vorhin schon selber drüber gestolpert, aber danke!
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Re: Musikalische Erkenntnis des TagesAls ich vorhin meine Top 10 für 2005 tippte, fiel mir auf, dass "This Godless Endeavor" und "Ghost Reveries" die letzten beiden Alben waren, die ich gezielt in einem CD-Laden gesucht und gekauft hatte. Seitdem bestelle ich entweder im Internet oder finde selten mal irgendwas auf gut Glück im Saturn oder Media Mark. Allerdings war laut meinem Gedächtnis die letzte Scheibe, die ich in einem dieser Etablissements erworben hatte, die letzte Neurosis und das ist auch schon 3 Jahre her
Irgendwie vermisse ich das Gefühl, 'ne gute Scheibe in einem richtigen Musikgeschäft zu suchen und zu finden, sich voller Vorfreude in den Bus oder ins Auto zu setzen und entweder auf der Busfahrt sich das Booklet anzusehen oder im Auto während der Fahrt erstmals den neuen Klängen zu lauschen. Aber wie an anderer Stelle erwähnt, sind die Preise heutzutage unmenschlich hoch und die Auswahl in Sachen Metal und anderer interessanter Musik wird natürlich immer kleiner, weil die Läden ja auch zusehen müssen, wie sie über die Runden kommen und das geht eben mit Mainstream-Pop besser als mit Mainstream-Metal (wozu ich jetzt mal Opeth und Nevermore zähle), geschweige denn mit undergroundigem Metal. So praktisch Bestellungen übers Internet sein mögen, es fehlt irgendwie dieses warme, nostalgische Gefühl, welches einem das simple Herausholen der Alben aus dem Briefkasten nicht so recht geben kann... ![]() [/stupid rant]
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesIch versteh Dich.
![]() Ich hab hier in Bonn zum Glück noch den Mr. Music, die haben eine recht ordentliche Metal-Abteilung im Keller (da ist mir das Red Album von Baroness neulich wieder über den Weg gelaufen, weshalb ich da nochmal reingehört habe) und da hole ich mir gerne neue Platten, wenn die nicht zu teuer sind, und finde auch ab und an mal ein Schnäppchen. Die letzten vier Platten im Einkäufe-Thread sind z.B. von da, ebenso die neue BG. Ich bezahle da auch durchaus mal bewusst einen Euro oder zwei mehr. Allerdings kommen die auf Dauer auch fast wieder rein, weil die für "Eingeweihte" ein Coupon-System haben, für jeweils volle 11,11 Euro Einkaufspreis gibt es einen Aufkleber, wenn man 20 hat, wirkt der Coupon als 20-Euro-Gutschein. Allerdings bestelle ich auch deutlich mehr im Internet, Preisunterschiede bis zu 10 Euro oder mehr kommen nämlich (immer häufiger?) vor... ![]() Ich hab aber auch gemerkt, dass meine Heimmärsche immer "strammer" sind, wenn ich gerade eine Tüte mit Neueinkäufen von denen in der Hand habe. ![]() Ach ja, und man hat noch Kundenservice... Die letzte My Dying Bride hatte Ursprünglich ein Preisschild von 7,99. Beim Befüllen der Hülle/Bezahlen ist der Verkäuferin dann aufgefallen, dass das Digipack einen kleinen Fleck hatte, der mir vermutlich bis heute nicht aufgefallen wäre, dann ist sie zum Chef und ich hab am Ende noch 2 Euro runterbekommen. Zudem gibt es bei kaputten Jewel-Cases Ersatz (was beim Versand ja eher schwer wird) und ich hatte einmal eine Slough Feg mit Kratzer, da ging die Rückgabe auch völlig problemlos, obwohl ich das erst zu Hause gemerkt habe (sprich schon offen bzw. nicht versiegelt), hab dann Geld zurückbekommen und auf die nächste Lieferung gewartet.
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesIch merk grade wieder wie verdammt viel Spaß Shining macht. Diese kaputten Norweger mit ihren Elektronischen Avantmetaljazzcore irgendwas. Was ein höllisch abgedrehter Parforce Ritt.
Re: Musikalische Erkenntnis des Tages
Ja, das fehlt mir auch ganz massiv. Mein Traum ist ja immer mal so viel Geld zu haben, dass ich mir darum keine Sorgen mehr machen muss, nur um dann einen eigenen Laden aufzumachen, in dem ich EINKAUFEN(!) kann. So wie bei "Hi Fidelity", wo Kunden ausgelacht werden, wenn sie nach SABATON fragen und so. Was war das damals toll, als ich zum CD-Laden meines Vertrauens gefahren bin, der schon einen Stapel für mich bereitliegen hatte, wir gemeinsam Kaffe getrunken und Schokonüsse gegessen haben, ich stundenlang(!) CDs angestet habe, nur um dann 50 - 500 DM ärmer da wieder rauszustiefeln und überglücklich zu sein. Wahnsinn. Später habe ich da dann sogar eine Weile gearbeitet. Das war auch super. Ich habe allen gute Musik angedreht. ![]()
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesIn einem Platten Laden und ich betone Plattenladen zu arbeiten wäre schon sowas wie ein Traum sich stundenlang nur über Musik austauschen und den ganzen Tag leute coole Musik andrehen das hätte was. *g* Hier in der näheren Umgebung, gibts halt noch den Idiots Records in Dortmund aber das sind halt auch jedes Mal 60 KM.
Re: Musikalische Erkenntnis des Tages
In den Jahren 1982 bis 1984 fuhr ich 3 bis 4mal im Jahr mit meinen Metal-Kumpels per Linienbus nach Köln. Ziel war jeweils der damals einzige Saturn Markt, der Kult-Plattenladen ELPI und McDreck am Bahnhof. Der Bus legte für die einfache Fahrt ca. 60 km zurück, wobei an jeder pisseligen Haltestelle gehalten wurde und somit eine mehrstündige Fahrzeit zustande kam. Nachdem wir jeweils mehrere hundert DM in Köln gelassen hatten, saßen wir dann mit unserem Plattenstapel im Bus, ohne auch nur die geringste Chance, einen Ton zu hören (und damals mussten wir meist blind kaufen). Nach dem genauesten Studium und der Diskussion von Cover und Innencover, kam es dann oft sogar dazu, dass wir anfingen, aus den Rillen zu lesen, um etwas über die Art der zu erwartenden Musik zu erfahren. Weiterhin wurde bereits auf der Rückfahrt ausgelost, in welcher Reihenfolge dann zuhause die einzelnen LPs aufgelegt wurden. So quälend, wie diese Prozedur jeweils war, so sehr hab ich es vermisst, als wir dann ab 1985 mal eben schlank mit dem Auto dahin fahren konnten. Als ich gerade bei Amazon auf "Kaufen" geklickt habe, kam irgendwie kein vergleichbares Feel auf... ![]()
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