Hundertundeins minus eins Meisterwerke

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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 17. August 2010, 01:40

Da kann ich mich relativ kurz fassen:

- Jaguar: Toll. Proto-Speed-NWoBHM-Sound vom Feinsten.

- Heir Apparent: Noch toller. Herrlich gesungen. Herrliches Artwork. Großartig!

- Acid: Jau, schöner Euro-Speed. Muss ich mal intensiver in mein Vinyl hinein hören. Habe nur die Black Car und die Engine Beast. Das Debüt und die Maniac fehlen mir noch. Muss ich ändern.
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon firestarter » Dienstag 17. August 2010, 08:37

Platz 85 - John "Cougar" Mellencamp - The lonesome jubilee / US 1987
Platz 84 - John "Cougar" Mellencamp - Whenever we wanted / US 1991

Bild Bild

Eigentlich wollte ich mich auf ein Album beschränken, aber es geht beim besten Willen nicht - diese beiden Alben haben einen derart hohen persönlichen Stellenwert und sind in meinem Empfinden absolut gleichwertig, so dass es zu dieser Doppelnennung kommt.

"The lonesome jubilee" war 1987 bereits das neunte Album des Südstaaten-Rockers, der als John Cougar bereits 1982 mit "Jack & Diane" einen Riesenhit hatte. Auf diesem Album hat er es dann endgültig geschafft, seinen puren Heartland Rock so mit Country- und Folk-Elementen einzuhüllen, dass es für mich nicht besser geht. Besonders stark ist auf "Lonesome jubilee" der Cajun-Einfluss in Melodie und Instrumentierung. Akkordeon, Dobro, Mandoline, Banjo, Harmonika und die Fiedel der grandiosen Lisa Germano verschmelzen hier mit der üblichen Rock-Instrumentierung. Der Hit "Paper in fire" (super Text) bringt all das auf den Punkt.

"Whenever we wanted" ist deutlich rockiger, aber genauso erdig ausgefallen. Mit "Love & happiness" enthält das Album den wohl härtesten Song seiner Karriere. Ich liebe den ursprünglichen Gitarrensound! Auch auf diesem elften John Mellencamp Album gibt es wieder ansehnliche, selbst-reflexive und sozial-kritische Texte.

"The lonesome jubilee":

Paper in fire - http://www.youtube.com/watch?v=Uqb-Ml_AnlY

Cherry bomb - http://www.youtube.com/watch?v=o1D4fgmsRZU

Hotdogs & hamburgers - http://www.youtube.com/watch?v=ckHaF94_KjA

We are the people - http://www.youtube.com/watch?v=o1D4fgmsRZU


"Whenever we wanted":

Love & happiness - http://www.youtube.com/watch?v=M1pMlxRXtqI

Melting pot - http://www.youtube.com/watch?v=yP7n6M-RD1Y

Last chance - http://www.youtube.com/watch?v=f5pYFr2ZxJE

Get a leg up - http://www.youtube.com/watch?v=m93TwUm32Hs
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon 123_7 » Dienstag 17. August 2010, 09:03

Cooler, rockiger Sound. Ich finde "The Lonsesome Jubilee" auf den ersten Hörer ein Tick interessanter, gerade wegen dieser Folk- und Country-Einflüsse. Muss ich mal im Auge behalten.
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon firestarter » Dienstag 17. August 2010, 09:10

Cherry bomb hat nen falschen LInk - hier der richtige:

http://www.youtube.com/watch?v=Gym0tgA5O9c
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 17. August 2010, 21:14

'Papers On fire' und 'Love & Happienss' kenne ich sehr gut. Da hängen Erinnerungen dran. Sehr fein.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon firestarter » Mittwoch 18. August 2010, 07:15

Nun zu etwas völlig anderem...

Platz 83 - Hellanbach - Now hear this / UK 1983

Bild

Was hab ich mich gefreut, als es das Ding endlich auf CD gab, so konnte ich endlich mein 27 Jahre altes Vinyl "entsorgen".
Es war 1983, als ich im Radio (BFBS Heavy Metal Show) einen Song gehört habe, der mich total von den Socken gehauen hat. Da gab es diese Gitarre, die extrem sägend und kreischend klang, dabei aber typische Van Halen-Licks und -Riffs spielte, diesen Sänger, der wie eine Mischung aus David Lee Roth, Punk und NWoBHM klang und eine Rhythm-Section die alles niederknüppelte... was zum Teufel war das??? Es war der Übersong "Taken by surprise", vom Debut der NWoBHM-Legende HELLANBACH - mal wieder ein Beispiel, wie vielfältig die damalige Szene war. Wer sich also eine Mischung aus VAN HALEN, RAVEN und Punk Rock, versehen mit einigem Humor (wie im Closer "Everybody wants to be a cat") nicht vorstellen kann, sollte hier mal reinhören. Love it!

Times are getting harder - http://www.youtube.com/watch?v=9a78Asqg82M

Motivated by desire - http://www.youtube.com/watch?v=hKII0DYFlqM

All the way - http://www.youtube.com/watch?v=riPnvCAafGk

All systems go - http://www.youtube.com/watch?v=t-IWLqAw2Rs
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 18. August 2010, 07:34

Das finde ich cool, gerade 'Times Are Getting Harder' rockt ordentlich. Fände ich aber wohl noch viel besser, wenn ich 1983 damit aufgewachsen wäre.
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon firestarter » Mittwoch 18. August 2010, 07:44

Peter Kubaschk hat geschrieben:Fände ich aber wohl noch viel besser, wenn ich 1983 damit aufgewachsen wäre.


Späte Geburt ist halt nicht immer eine Gnade... :)
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 18. August 2010, 07:46

Gerade in der Musik nicht. Wie gerne hätte ich Keith Emerson mit Flügel einen Salto schlagen sehen. Live. Oder das Maiden-Debüt live erlebt oder oder oder.... und ich habe ja noch Glück. Was sollen die 20-jährigen sagen, die sogar das Beben verpasst, das das RATM-Debüt oder "Smells Like Teen Spirit" ausgelöst haben.
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon firestarter » Mittwoch 18. August 2010, 07:50

Ich habe mich lange wie Sau geärgert, dass ich Bon Scott knapp verpasst habe und Keith Moon nie hab live trommeln sehen können.
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