Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 18. August 2010, 18:50

Rüdiger wird dir da Recht geben. Ich finde "Kings Of Metal" schon recht deutlich schwächer als "Hail To England", aber die war schon noch sehr stark. Bis "Triumpf Of Steel" kann man eigentlich nicht allzu viel falsch machen. Dass sie aber schon in der Frühzeit polarisiert haben (wenn auch nicht so sehr wie heute), siehst du an solchen Kommentaren.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon firestarter » Mittwoch 18. August 2010, 18:57

Ja ja, das leidige Thema MANOWAR... Ganz ohne Flacks, ich finde die "Battle hymns" hervorragend und die "Hail to England" auch noch super. Aber das wars leider für mich. Vom Gehabe der Band will ich überhaupt nicht reden.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Frozen » Mittwoch 18. August 2010, 19:03

Da gebe ich dir wiederum recht. Das Gehabe sollten sie endlich mal lassen und sich wieder auf die Musik konzentrieren. Die Möglichkeiten dazu haben sie allemal, ich versteh nicht wie man sich so gehen lassen kann und dann auch die neuen Werke vollen ernstes als die besten ihrer Geschichte sehen, das sind sie definitiv nicht.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 18. August 2010, 20:31

In dem Punkt dürften sich hier so ziemlich alle einig sein.

Was die Diskographie angeht, habe ich ja schon gesagt. 1-7 sind für mich unantastbar (die 5 mit leichten Abstrichen). Nr. 8 (Louder Than Hell) ist noch ein toller Party-Metal-Kracher, aber der Anspruch und der Tiefgang ging hier verloren. Nr. 9 und Nr. 10 haben zwar noch etliche gute Songs und einen tollen Sänger, aber sie sind um den Spirit beraubt und haben keine zündenden Ideen mehr. Also für mich geht die gute alte Zeit bis zur "Triumph Of Steel", die "Louder Than Hell" ist gut, aber eben auch der Vorbote des Abstiegs, und danach geht es bergab. Ich hadere noch ganz gewaltig damit, die Band vollends aufzugeben, aber die Illusionen sind nicht mehr groß.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 18. August 2010, 21:00

Ich habe mir das jetzt mit viel Wohlwollen angehört und musste die ganze Zeit schmunzeln. Daher könnte ich jetzt schreiben, es hat mich zumindest gut unterhalten. Auch eine Auszeichnung. Toll ist das aber leider nicht. Das Gitarrenspiel bei 'Courage' ist teilweise gruselig, die schmalzige Melodie ist Schlager tauglich. 'The Gods Made HM' ist Kirmes Metal der Güteklasse 1A. Und 'Outlaw' ... hm ... es ist schnell, aber gut? Episch? Eric singt toll.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Frozen » Mittwoch 18. August 2010, 21:47

Holger Andrae hat geschrieben:Eric singt toll.


Sind wir ehrlich, er ist der einzige Grund warum die letzten Alben überhaupt noch passabel abgeschnitten haben. Je nach Ansicht natürlich. Die Gods of War spielt bei mir jedenfalls nicht mehr, ich hab sie irgendwo rumliegen, habe aber nicht das Bedürfnis sie wieder zu suchen, das sagt viel.

Wie gesagt, die Scheibe hat bei mir persönlichen Klassikerstatus. Ich bin nicht ganz sicher, aber sie könnte die erste überhaupt gewesen sein.

Heute kein neues Album, ich bin kaputt und mag keinen längeren Bericht schreiben. Von mir gibts morgen wieder was. Holger, dir sag ich schonmal dass du frühestens Freitag wieder einschalten solltest, eher Samstag, die nächsten beiden Scheiben werden bei dir wohl keine guten Reaktionen auslösen ;) Und auch die anderen der Redaktion werden mir nicht unbedingt recht geben bei der morgigen ^^
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon firestarter » Mittwoch 18. August 2010, 21:56

Eric Adams ist echt einmalig - als Sänger und dass er es bei der Bagage so lange aushält. Ich hab mir damals (in jugendlicher Unbedarftheit) total gewünscht, dass er Nachfolger von Neil Turbin bei ANTHRAX wird. Was das wohl gegeben hätte... :grins:
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Havoc » Mittwoch 18. August 2010, 22:32

Rüdiger Stehle hat geschrieben:In dem Punkt dürften sich hier so ziemlich alle einig sein.

Was die Diskographie angeht, habe ich ja schon gesagt. 1-7 sind für mich unantastbar (die 5 mit leichten Abstrichen). Nr. 8 (Louder Than Hell) ist noch ein toller Party-Metal-Kracher, aber der Anspruch und der Tiefgang ging hier verloren. Nr. 9 und Nr. 10 haben zwar noch etliche gute Songs und einen tollen Sänger, aber sie sind um den Spirit beraubt und haben keine zündenden Ideen mehr. Also für mich geht die gute alte Zeit bis zur "Triumph Of Steel", die "Louder Than Hell" ist gut, aber eben auch der Vorbote des Abstiegs, und danach geht es bergab. Ich hadere noch ganz gewaltig damit, die Band vollends aufzugeben, aber die Illusionen sind nicht mehr groß.


Das würde ich unterschreiben. Da sind wir echt fast völlig einer Meinung. Nur die "Sign Of The Hammer" finde ich auch etwas schwächer. Würde ich also auch unter "mit leichten Abstrichen" einsortieren.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 18. August 2010, 22:41

Frozen hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Eric singt toll.


Holger, dir sag ich schonmal dass du frühestens Freitag wieder einschalten solltest, eher Samstag, die nächsten beiden Scheiben werden bei dir wohl keine guten Reaktionen auslösen ;) Und auch die anderen der Redaktion werden mir nicht unbedingt recht geben bei der morgigen ^^


Nett von dir, mich vorher zu warnen, aber ich werde mir alles anhören.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Frozen » Freitag 20. August 2010, 21:23

So, nach mehr oder weniger ungewollter Pause jetzt die nächste Runde. Holger wurde gewarnt ;)

Platz 88:

Bild

SONATA ARCTICA - The Days of Grays
Jahr: 2009
Genre: Symphonic Rock

Ja, ich traue mich nicht, das Album wie üblicherweise als "Symphonic Metal" zu beschreiben. Denn nicht einmal ich sehe die Scheibe wirklich als Metal Album an. Viel mehr ist es melodiöser Rock, aber in der Richtung allerhöchste Qualität.

Es hat schon etwas Metal drin allerdings. "Flag in the Ground" ist ein schneller Power Metal Song, der doch an die Anfänge von Sonata erinnert. Die eingängigen Melodien und starken Gitarrensoli tun ihr übriges dazu, mir diesen Song sehr schmackhaft zu machen. Zudem lieferte er mir eine gute Anlaufstation an der Gitarre, um erstens das spielen nach Gehör und zweitens das Spielen auf Tempo zu üben.

Ansonsten ist das Album eher ruhig gehalten, allerdings mit tollen Melodien und herrlich gefühlvoller Atmosphäre, was zwar nicht jedem gefallen mag, mir jedoch gerade als Ausgleich für härtere Nummern immer wieder gute Dienste leistet. Dann sind es meist das dunkle Epos "Death Aura" oder der Wolfsong "The Last Amazing Grays", die angespielt werden. Auch "Everything Fades to Gray" weiss gerade im instrumentalen Bereich zu überzeugen. Positiv sei hier anzumerken, dass die Songs immer noch sehr anspruchsvolles Songwriting mit sich bringen, jedoch nicht mehr derart komplex sind wie auf der Unia. Das macht die Atmosphäre der einzelnen Stücke schneller zugänglich und macht aus "The Days of Grays" das eventuell unüblichste Album meiner Sammlung. Aber mir gefällt es.

FLAG IN THE GROUND

THE LAST AMAZING GRAYS

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