Primordial

Re: Primordial

Beitragvon Tragic_Idol » Sonntag 30. November 2014, 23:03

Ich gehöre ja eher zur Sorte von Musikhörern, die es schnell man bemängelt, wenn sich eine Band stilistisch zu krass wiederholt, bzw. nicht ausreichend weiterentwickelt. Hier aber muss ich sagen, dass mich die neue Primordial bisher sehr packt, obwohl die Änderungen im Vergleich zu den Vorgängern jetzt nur marginal sind. Aber "Where Greater Men..." ist irgendwie atmosphärischer und dunkler als z.B. "Redemption..." und wird sich wohl in meiner Rangliste vor letzterer einreihen. Ich bin auch etwas überrascht, dass viele "Babel's Tower" als Schwachpunkt sehen. Mich nimmt der jedes Mal voll mit.
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Re: Primordial

Beitragvon Potti » Montag 1. Dezember 2014, 18:48

Ich will heute mal meinen Jungfrauen-Postingstatus loswerden :grins:

Ich bin eigentlich nur durch die Sideprojects von Alan auf Primordial gestossen.

Die Stimme hat mich schon bei Twilight of the Gods und Dread Sovereign begeistert (Es mag bessere Sänger geben aber nicht viele die leidenschaftlicher sind), daher musste ich mir natürlich auch was von Primordial besorgen

Mit recht hohen Erwartungen holte ich mir also die beiden, bis dato, aktuellsten Alben TTNG und Redemption bei einer CD-Börse

Anfangs fand ich nur wenig Zugang zu den Alben (insbesondere mit Redemption tat ich mich schwer) und war aufgrund meiner recht hohen Erwartungshaltung ein wenig enttäuscht.
Ich fand den Sound ein wenig verwaschen und irgendwie wollte es nicht Klick machen.

Nach mehrmaligem Hören hat sich das aber sehr schnell geändert. Mittlerweile gehört Primordial zu meinen absoluten Faves.
Es ist allerdings wirklich Musik die man nicht nebenbei hören sollte.

Ich kenne nicht viele Bands oder Alben die diese Intensität erreichen (vielleicht noch die Bathory Alben Hammerheart und Twilight)

lange Rede kurzer Sinn, ich finde das neue Album reiht sich absolut nahtlos an die letzten 3 Veröffentlichungen an und den Sound finde ich sogar noch einen Tacken besser.
Solange sie solche Alben rausbringen wird weiterentwickeln eh schwer, obwohl ich es normalerweise auch sehr gut finde wenn sich eine Band mal verändert und weiterentwickelt
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Re: Primordial

Beitragvon Oliver Passgang » Samstag 6. Dezember 2014, 01:38

Ich habe mich ein wenig mit Alan persönlich unterhalten. :)
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Re: Primordial

Beitragvon Christian Schwarzer » Samstag 6. Dezember 2014, 15:19

Schönes Interview, habs grad gelesen. :) :dafuer: Macht Laune, die Scheibe nochmal aufzulegen. Und der Indiana Jones-Vergleich ist klasse. Auch wenn ich mich da selber etwas anders positioniere, mag ich die anscheinend recht offene und wenig verbissene Art, wie er das dargelegt hat.
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Re: Primordial

Beitragvon Havoc » Samstag 6. Dezember 2014, 23:46

Ich finde die neue Scheibe bisher verdammt stark. Das sie das Niveau der letzten drei Platten tatsächlich halten können ist schon krass. Ich finde es super, dass die Band weiter ihr Ding durchzieht und die bekannte Schiene weiterfährt. Diese Band schafft es sogesehen ein zweites und drittes "Master Of Puppets" einzuspielen. Und das soll dann auch wieder langweilig oder falsch sein?? Hammergeil das Ding. Könnte mein Album des Jahres werden. :)
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Re: Primordial

Beitragvon Oliver Passgang » Sonntag 7. Dezember 2014, 22:49

Christian Schwarzer hat geschrieben:Schönes Interview, habs grad gelesen. :) :dafuer:


Dankeschön! :)

Christian Schwarzer hat geschrieben:[...] die anscheinend recht offene und wenig verbissene Art, wie er das dargelegt hat.


Genau das ist der Punkt: Beeinflusst durch verschiedenste Darstellungen und Meinungen habe ich mich darauf eingestellt, einen weiß Odin wie abgehobenen Musiker vor mir zu haben, der entweder nur Plakatives oder Schwurbeliges von sich gibt. Das war halt überhaupt nicht der Fall. Ein wirklich angenehmer Gesprächspartner, auf den die Worte "offen" und "wenig verbissen" sehr gut passen. Es sei denn, es geht gegen den Mainstream. ;-)
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Re: Primordial

Beitragvon salisbury » Sonntag 7. Dezember 2014, 23:40

Oliver Passgang hat geschrieben:Ein wirklich angenehmer Gesprächspartner, auf den die Worte "offen" und "wenig verbissen" sehr gut passen. Es sei denn, es geht gegen den Mainstream. ;-)


Jaja, Verfall der Pop-Kultur, Verblödung, verrottender Kadaver. So ein Quatsch. Ich denke, der am meisten unterschätzte Musikhörer ist jemand, der Mainstream mag. Ich finde es ungeheuer frech und anmaßend, diesen als blöden, minderwertigen und verdammenswerten Hörer anzuprangern. Nur weil er vielleicht nicht seine Freizeit mit Listen, Bandhistorien und dem Erforschen von allerlei Undergroundbands verbringt. Aber vielleicht spielt er ja lieber Tennis oder baut Segelschiffe. Dann kennt er halt nur IRON MAIDEN und METALLICA, wenn es um Metal geht, aber er kann doch seine Musik genauso lieben und ich bin mir mehr als sicher, dass er aus dem Angebot aus dem Mainstream Musik findet, die ihn zutiefst befriedigt. Ich verstehe nicht, was sich mache Herren da manchmal rausnehmen, nur weil sie meinen, Supporter des Underground zu sein... :narf:

Zumindest deklariert Oli dieses Geschwätz für "streitbar" ;-)
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Re: Primordial

Beitragvon Potti » Montag 8. Dezember 2014, 18:08

War doch ein gutes Interview mit einem interessanten Typen :dafuer:
Ich konnte bisher auch bei anderen Interviews, die ich mit ihm gelesen habe, nicht wirklich feststellen warum sich an ihm so die Geister scheiden :?

Hab mich jedenfalls verdammt schwarz geärgert keine Tickets mehr für das Turock bekommen zu haben. :boes: ,
denn bisher habe ich sie leider noch nicht live gesehen.
Hoffe die kommen in absehbarer Zeit mal wieder innen Pott.

Finde übrigens nach ein paar Durchläufen mehr, daß das Album immer noch wächst .... insbesondere einzelne Songs (Babel´s Tower) .... finde es jedenfalls keinen Deut schlechter als Redemption, meinen bisherigen Favoriten.
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Re: Primordial

Beitragvon frankjaeger » Montag 8. Dezember 2014, 18:14

Ganz schön erfolgreich, die Band momentan, was? Ich finde das auch toll, obwohl mir die "Storm Before Teh Calm" noch nicht so gefiel. Jetzt sind die Jungs allerdings stark.
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Re: Primordial

Beitragvon Havoc » Dienstag 9. Dezember 2014, 18:10

Ich denke, der am meisten unterschätzte Musikhörer ist jemand, der Mainstream mag.


Interessante Aussage. Klar kann auch der Mainstream seine Musik lieben. Kann sogar gut sein, dass sich ein solcher Hörer noch sehr viel
mehr auf die Musik konzentriert. Der Rest interessiert ihn halt vielleicht einfach nicht.
Ich denke es sind wohl zwei verschiedene Welten. Einen Musikfan wie mich interessiert halt quasi alles was damit zusammenhängt....den Mainstream-Hörer
wohl eher nur die pure Musik.
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