Jakob hat geschrieben:Eike hat geschrieben:Joah, geht. Dieser moderne Metal klingt für mich im Kern ja meistens eh nach Metalcore plus Popmelodik, einer seltsamen Mischung, und einfach nicht meiner Welt, und ob da jetzt noch Prog, Death, Djent oder Thrash beigemengt wird, ändert da auch nicht mehr viel dran, dass mich das emotional seltenst anspricht. Aber ist schon okay gemacht. [...]
Das PERIPHERY-Album (aus dem der Song ist) ist aber auch als Konzept aufgebaut, einzelne Songs funktionieren nicht wirklich. Metalcore ist das aber nicht, dafür ists zu komplex
Klar, es wird immer schwerer heutzutage was wirklich innovatives zu machen. Trotzdem gibt es auch dieses Jahr im Metal-Bereich mit (spontane Einfälle) THE ALGORITHM oder INCURA Veröffentlichungen von Bands, die sehr innovativ sind. Für dich müsste man ja neue Musikinstrumente und Tonskalen entwickeln, damit du zufrieden bist

np: MESHUGGAH - "Obzen" DAS ist auch sehr innovativ

"Obzen" habe ich mir damals in Auszügen angehört, das fand ich auch schon beeindruckend. Nicht ganz meine Baustelle, aber sehr gut gemacht, eigen und ansatzweise atemberaubend komponiert.
salisbury hat geschrieben:Jemand, der geschmacklich so breit aufgestellt ist wie Du, lieber Eike, ist wohl tatsächlich sehr schwer mit etwas Neuem beizukommen. Und vielleicht gibt es ja auch genau deshalb auch keinen Bedarf mehr. Ich als immer eher optimistisch eingestelltes Tier glaube, wennimmer man etwas Neues finden WILL, wird man damit auch Erfolg haben. Das Musiversum ist unendlich. Mann kann ja auch in der Vergangheit suchen. Wie tief bist Du in klassischer Musik drin, Eike? Mein eigenes Wissen darum hört mit Malmsteen und Turilli-Soli schon auf. Und das ist ein Musikfundus, mit dem man sein ganzes Leben gefüttert werden kann...
Klassik ist bei mir extrem stark unterpräsent:
VIVALDI (inklusive dieses DAVE LOMBARDO-Projekt), SCHUBERT, SMETANA, LISZT, CHOPIN, MAHLER ganz oberflächlich mit wenigen Werken oder Auszügen daraus - ansonsten gähnende Leere.
Verdammt zum Leben...