111 Alben, die die Welt nicht braucht.

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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Dienstag 24. August 2010, 16:24

Peter Kubaschk hat geschrieben:Ja, das ist toll. Ziemlich WovenHand-ig.... und die Stimme ist wirklich toll. Ist der Song repräsentativ für das Album?


Ach, jetzt habe ich das hier glatt übersehen. Ja, der Song ist repräsentativ. WOVEN HAND wäre mir dabei nie in den Sinn gekommen. Fabian meinte, es klinge nach MUSE. Jedem so, wie es ihm passt.

Hier noch ein paar Stücke zum Vergleich:
Strange Television
Waking Up Insane
Barefoot in the Dark

frankjaeger hat geschrieben:Puuh, nicht so schnell, Jesus! Ich schaffe es sonst nicht, nachzukommen.


Null Prob, das war's für heute.

frankjaeger hat geschrieben:Life Of Agony: Wie bitte???? Ich stimme dir ja zu, dass die Scheibe gut ist, auch dass sie sich danach nochmal steigerten, aber das ist doch genau das, was du ablehnst! Crossover, moderner Sound, typisch 90er. Anti-Jesus-Mucke, sozusagen.


Nö. Das ist Hardcore mit BLACK SABBATH-Grooves :)
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon frankjaeger » Dienstag 24. August 2010, 16:30

Dass du Life Of AGony magst, ist einfach nur wieder ein Beweis für meine These, dass es in fast jeder Musikrichtung etwas zu entdecken gibt. Außer im Reggae vielleicht. Deswegen lehne ich keinen Stil grundsätzlich ab, auch wenn bei BM zum Beispiel selten etwas dabei ist, was mich packt, aber es gibt halt Ausnahmen (so wie Pharao für dich okay ist, was mich sehr wundert; übrigens, der Sänger hat auch Chucks Projekt CONTROL DENIED eingesungen, auch sehr empfehlenswert, falls du es noch nicht kennst).
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Dienstag 24. August 2010, 16:38

frankjaeger hat geschrieben:meine These, dass es in fast jeder Musikrichtung etwas zu entdecken gibt.


Das sowieso.


frankjaeger hat geschrieben:(so wie Pharao für dich okay ist, was mich sehr wundert; übrigens, der Sänger hat auch Chucks Projekt CONTROL DENIED eingesungen, auch sehr empfehlenswert, falls du es noch nicht kennst).


Bei der Championship, die wir mal im alten Forum veranstaltet hatten, gab's auch 'nen Song von PHARAO, den ich ebenfalls nicht schlecht fand. Ich würde mir zwar sowas nicht auf Albumlänge geben, aber mich wundert, dass die mit ihrem doch recht gelungenen Sound nicht annähernd so bekannt und erfolgreich sind wie MANOWAR oder ähnliche Bands, die ich ganz, ganz furchtbar finde.

CONTROL DENIED "kenne" ich zwar, habe aber ehrlich gesagt noch nichts von gehört. Sollte ich vielleicht mal ändern. Aber wenn das bloß so klingt wie "The Sound of Perseverance" mit klarem Gesang, kann ich auch drauf verzichten.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon frankjaeger » Dienstag 24. August 2010, 16:48

Ist schon dem "Sound of P" recht ähnlich, aber eben mit dem klaren Gesang. Finde ich naturgemäß besser. 'Consumed': http://www.youtube.com/watch?v=NU9F126WCUc
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Loenz » Dienstag 24. August 2010, 16:56

Von Yes werde ich mir auch noch was besorgen müssen. Aber erstmal kommt die Verwollständigung von Genesis und King Crimson dran. Danach kann ich mich um Yes und Konsorten kümmern. Tolle Musik natürlich. Zu Genesis hab ich ja schon im Jhonny Thread was gesagt, super Band und tolle Musik.

Zu Beth Gibbons. Find ich bei Portishead natürlich Phantastisch. Ihre Solo Werke kannte ich bisher noch gar nicht, muss ich dazu sagen. Träumerisch, atmosphärisch, toll wie Portishead halt, nur das es hier deutlich weniger elektronisch zu geht. Kauf ich dann doch auch mal Solo.

Zu The Stone. Das Thema hatten wir ja schon. Black Metal ist nicht meins und wird sehr wahrscheinlich in 95 % der Fälle auch nicht mehr meins.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Dienstag 24. August 2010, 17:05

frankjaeger hat geschrieben:Ist schon dem "Sound of P" recht ähnlich, aber eben mit dem klaren Gesang. Finde ich naturgemäß besser. 'Consumed': http://www.youtube.com/watch?v=NU9F126WCUc


Hm. Mir war die "Sound" schon zu unterkühlt und verkopft im Vergleich zu den Vorgängern. Gute bis großartige Songs (besonders "Flesh and the Power It Holds" ist göttlich), aber man hatte oftmals das Gefühl, Chuck wolle nur um jeden Preis noch ein paar Breaks, Taktwechsel und Riffs einbauen nur um der Progressivität Willen. Man hört zwar jetzt bei "Consumed" die chucktypische Gitarrenarbeit heraus, aber das kickt mich jetzt auch nicht so sonderlich. Vielleicht weil der klare Gesang es "progtypischer" macht (argh, schon wieder dieses Wort!) oder weil Chuck die Technik noch mehr in den Vordergrund stellt. Weiß nicht. Bin unschlüssig, was ich jetzt davon halten soll.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 24. August 2010, 18:08

Mit Yes komme ich auch nicht so gut klar. Besitze auch nur die 3 LP Yessongs. Selten gehört. Genesis hatten wir bei Johhny schon. Leider eine Lücke bei mir.

The Stone ist natürlich nicht meine Baustelle, wobei mich die schleppenden Passagen schon fesseln können. Das ist fein mit Hass gefüllt.

LOA war auch nie meins. Das klingt manchmal genau so "Gothic" wie Type O.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Eike » Dienstag 24. August 2010, 18:10

L.o.A. hat mich auch überrascht, aber ist ja ein gutes Album, obschon noch nicht ganz so überragend wie die "Ugly". Plus Nostalgie halt. @ BETH: Gute Wahl, 'Mysteries' und 'Tom The Model' zum Einstieg zu präsentieren; 'Sand River' fehlt aber. @ SAVOY GRAND: Volle Zustimmung, 'Recovery Positions' ist noch besser als der Rest. Und ja, Kubi, komplett ohne den blöden Rock, an den man sich nichtschwimmermäßig klammern könnte; da heißt es raustreiben lassen ins Meer der Vollkommenheit. In den Rest werde ich mal reinlauschen, wenigstens mit einem Track pro Album. Wie, der Thread hat schon eine zweite Seite? Mannomann, da muss ich mich ja ranhalten...
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Eike » Dienstag 24. August 2010, 18:15

@ Loenz: Das Album mit RUSTIN MAN ist meines Wissens das einzige "Solo"werk von Beth Gibbons bislang. Deine Beschreibung trifft es schon ganz gut, insgesamt halt auch ruhiger als PORTISHEAD, auch stimmlich/gesanglich oft nicht so angestrengt/anstrengend/überspannt wie dort bisweilen; kurzum: Eine sehr, sehr schöne Altweibersommer/Herbst-Platte.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 24. August 2010, 18:16

Ach, gar nichts zu Beth geschrieben. Die gefällt mir wirklich gut.
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