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von Eike » Dienstag 24. August 2010, 17:57
Nein, Björk ist nichts für mich. Zu verkopft, zu zwanghaft, zu nervig. Ich frage mich immer, wie diese Musik überhaupt Erfolg haben konnte.
Lange isländische Winternächte und im Fernsehen kommt eh nichts gescheites? Zwanghaft-krampfig finde ich das nicht, eher offen und --- äh, seltsam. Braucht halt Zeit...
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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von firestarter » Dienstag 24. August 2010, 18:06
So durchgeknallt wie Madame Gudmundsdottir auch ist, bin ich vor allem in den 90ern echter Fan ihrer Mucke und Stimme gewesen, besonders zu SUGARCUBES-Zeiten. Die "Stick around for joy" hat mich damals fasziniert. Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an "Hit". http://www.youtube.com/watch?v=taDg9U2JNgE
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von Loenz » Dienstag 24. August 2010, 18:28
Findet ihr das jetzt echt so dermaßen verschroben usw. Ich find das relativ einfach konsumierbar. Was macht ihr dann bei diversen Sachen die hier noch kommen. Mich zerreißen mich rausschmeißen, euch das Maul über mich zerfetzen *g*.
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von firestarter » Dienstag 24. August 2010, 18:30
Ich find da gar nix verschroben... naja, bis auf Fräulein Björk herself halt... 
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von Eike » Dienstag 24. August 2010, 18:34
Ich finde sie schon recht frei in dem, wie sie ihren Gesang einsetzt; das ist jetzt keine total extreme Stimme, aber eben halt auch kein total konventioneller Gesang und auch kein konventioneller Umgang mit den englischen Silben - jedenfalls nicht immer. Es gibt sicherlich auch poptypischere Stücke von ihr, aber eben auch sehr ungewöhnliches. Und auf "Medullah", gab's da überhaupt noch Instrumente außer der Stimme? Verschroben, naja, ... vielleicht sagen wir besser: eigenwillig und eigenständig.
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von Holger Andrae » Dienstag 24. August 2010, 18:37
Bei BJÖRK ist es für mich in erster Linie die Stimmfarbe. Ertrag ich nur sehr kurz. Das klingt völlig verspannt und gepresst. Die Musik wirkt auf mich bei allem Freiheitsdrang völlig überladen ud krampfhaft auf schlau getrimmt. So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Loenz » Dienstag 24. August 2010, 18:41
Joa das schon eher, wobei ich halt nur die Debut und Vespertine kenne. Die beiden sind aber relativ einfach hörbar und jetzt nicht irgendwo total vertrackt, klar nutzt Björk ihre Stimme nicht klassisch wie andere Pop Künstler und auch ihre Songideen sind etwas anders. Aber so anders find ich das jetzt auch nicht. Geht nech. Da kenn ich deutlich seltsameres Zeug.
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von Loenz » Dienstag 24. August 2010, 18:45
Gut das mit dem gepressten Gesang kann ich sogar noch nachvollziehen. Aber das es bewusst auf Klug gemacht ist. Hmm ich denke sie will sich halt eher so ausdrücken. So empfindet halt jeder Musik anders.
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von Loenz » Dienstag 24. August 2010, 18:58
So eins hab ich noch für heute Abend. Platz 81 Stolen Babies – There Be Squabbles Ahead Mit Platz 81 kommen wir zu den Stolen Babies, ähnlich wie bei Eatliz erlebt man hier eine Mischung aus progressiven und Alternative Rock. Nur das es hier alles ein wenig verrückter, abgedrehter klingt. Der Gesang auch mal etwas härter wird. Dazu hat man noch Gastmusiker wie Dan Rathburn und Carla Kihlstedt von Sleepytime Gorilla Museum, integriert. Ein mittlerweile mir gut vertrauter Reszent von den Babyblauen Seiten, sagte zu dieser Art von Musik, progressiver Kirmes Metal, fand ich interessant die Aussage. Auf alle Fälle sollten offene Ohren mal reinhören. Anspieltipps: Filistata http://www.youtube.com/watch?v=t6lPnuFQrtsPush Button http://www.youtube.com/watch?v=bHDhA35KR_I
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von Drumtier » Mittwoch 25. August 2010, 00:47
Hui, ja das klingt wirklich ganz interessant! Dabei aber auch durchaus ganz gut, wenn auch nicht unbedingt was, das ich mir jetzt normal anhören würd.
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