111 Alben, die die Welt nicht braucht.

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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Eike » Dienstag 24. August 2010, 18:25

Hätte mich fast gewundert, wenn nicht. Zwar nur fast, weil Du eh immer wieder für eine Überraschung gut bist, aber immerhin. Wenn einem die Anspieler alle gefallen, darf man blindkaufen.

Bei SOLITUDE AERTURNUS ging's mir jetzt wieder wie damals im Laden beim Lauschangriff: Zu aufdringliche Rhythmusvorgaben vom Schlagzeuger, der klingt, als könne er sich nur mit Mühe das Solo verbeißen, und zu "epische" Meingitarrenspielhatdenlängstensolos, zu wenig Doooooooooooom. Mir geht's wie Jesus: Der Bonustrack ist der mit Abstand beste der Scheibe, daran hätte sich die Band allgemein mal halten können.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon firestarter » Dienstag 24. August 2010, 18:28

Das alles hätte ich lieber in homöopathischen Dosen gehabt.... :hmmm:
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jhonny » Dienstag 24. August 2010, 23:39

die Yes-Scheibe besitze ich auch und finde ich toll!

Zu Genesis wurde alles gesagt...

Ebenfalls überzeugen konnten Life Of Agony, und auch The Stone waren toll

Völlig an mir vorbeigerauscht ist in diesem Abwasch leider nur Beth Gibbson & Rustin Man - das war gar nich mein Ding.

Sonst - an diesem Teil der Liste bin ich ganz bei dir ;-)
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 25. August 2010, 02:19

Khanate klingt schonmal sehr interessant, kommt aber in der richtigen Stimmung und Umgebung sicher noch besser, ist vorgemerkt.

The Stone klingt ganz cool, dürfte aber nichts sein, was ich jetzt unbedingt brauch.

Von Solitude Aeturnus kannte ich eh schon ein bisschen was, aber so richtig zünden will das irgendwie noch immer nicht...
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon firestarter » Mittwoch 25. August 2010, 02:33

LIFE OF AGONY - sehr cool.
GENESIS und YES - Klassiker halt.
KHANATE - das hat tatsächlich was und ich finde das (kein Witz!) wirklich eingängig.
DER REST - hmmm....
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Mittwoch 25. August 2010, 15:50

THE BEATLES – Abbey Road
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Veröffentlichungsjahr: 1969
Land: Bild
Genre: Pop/ Psychedelic Rock

„Revolver“ war das Album, mit dem die Fab Four erst für mich richtig interessant wurden. Davor waren sie mir etwas zu poppig. Aber ab dann wurde quasi jedes Album besser als das vorherige. „Abbey Road“ ist mein persönlicher Liebling und zwecks Abwechslung auch das einzige, das es jetzt in diese List geschafft hat. Es soll stellvertretend sein für 2 oder 3 weitere Alben der Pilzköppe.

Muss ich jetzt wirklich Links zu einem der bekanntesten Alben der Musikgeschichte angeben?

Come Together
Here Comes the Sun
I Want You (She’s So Heavy)


SUN OF NOTHING – …in the Weak and the Wounded
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Veröffentlichungsjahr: 2007
Land: Bild
Land: Sludge/ Black Metal/ Hardcore/ Drone Doom Metal

Nach KHANATE muss ich euch ja auch weiterhin ein bisschen wach halten. Wenn mir schöngeistige Popmusik wie THE BEATLES auf den Keks geht, dann lege ich gerne solche Sachen auf. SUN OF NOTHING verbinden guten alten hardcorigen Sludge à la GRIEF oder NOOTHGRUSH mit fiesem Black Metal. Mal ehrlich, das liest sich doch schon super, nicht wahr? Saust herab wie Zeus' Blitze und ist niederträchtig wie Phobos und Deimos.

Hollow
The Prisons You Create
White Freak


BAUHAUS – In the Flat Field
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Veröffentlichungsjahr: 1980
Land: Bild
Genre: Post-Punk/ Proto-Gothic/ Destructive Rock

Auch noch nicht so lange in meinem Besitz, aber dank meiner Bekanntschaft mit JOY DIVISION und einer generellen Tendenz zu solchen Klängen hat sich das sehr schnell hochgearbeitet. Frei nach Eikes Worten: das beschwört Visionen von Tod und Zerstörung.

Double Dare
In the Flat Field
Nerves


BLACK SABBATH – Black Sabbath
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Veröffentlichungsjahr: 1970
Land: Bild
Genre: Hard Rock/ Doom Metal/ Psychedelic Heavy Blues etc. – goddamnit, take a pick!

Meine liebste SABBATH, weil so undurchdringlich, dunkel, verquollen, neblig, verschroben, bekifft, psychedelisch und generell weniger Rock oder Metal als einige der folgenden, eher aufgeräumten Werke.

Der Song. Das Riff.
Das Bassintro.

THE RUINS OF BEVERAST – Foulest Semen of a Sheltered Elite
Bild
Veröffentlichungsjahr: 2009
Land: Bild
Genre: Doomish Black Metal

Deutscher Black Metal ist so ein Steckenpferdchen von mir. Und RUINS machen das seit 3 Alben ganz hervorragend, drum war es schwierig, mir nur eins davon auszusuchen. Es sollte nun das neueste Werk sein. Warum? Weil es so schön doomig ist. Bitterböse und tiefschwarz sind ja alle Alben der Band, aber gebt mir ein paar BPM unterm Gefrierpunkt und ich werde noch viel hellhöriger.

I Raised This Stone as a Ghastly Memorial
Kain’s Countenance Fell
Blood Vaults II
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Regina Löwenstein » Mittwoch 25. August 2010, 16:02

Jesus hat geschrieben:THE RUINS OF BEVERAST – Foulest Semen of a Sheltered Elite
Bild
Veröffentlichungsjahr: 2009
Land: Bild
Genre: Doomish Black Metal

Deutscher Black Metal ist so ein Steckenpferdchen von mir. Und RUINS machen das seit 3 Alben ganz hervorragend, drum war es schwierig, mir nur eins davon auszusuchen. Es sollte nun das neueste Werk sein. Warum? Weil es so schön doomig ist. Bitterböse und tiefschwarz sind ja alle Alben der Band, aber gebt mir ein paar BPM unterm Gefrierpunkt und ich werde noch viel hellhöriger.

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Kain’s Countenance Fell
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Auja, klasse Album, gehört auch zu meinen Lieblingsalben. Eine der Scheiben, die meine keimende Sympathie zum Black Metal entfacht haben.
"Rock journalism is people who can't write interviewing people who can't talk for people who can't read." - Frank Zappa
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 25. August 2010, 16:24

YES:
Ich habe die "Tales From ..." und die "Magnification", welche mich aber beide nicht wirklich zu einer näheren Beschäftigung mit der Band gebracht haben. Ich bin auch noch nicht sicher, ob sich das ändern wird.

BETH:
Meine Frau mag das, mein Kumpel Thommy liebt es, ich bin nur mäßig begeistert. Klar, sie hat eine schöne Stimme, aber ein Song wie 'Funny Time Of Year' ist mir eindeutlig zu traurig.

THE STONE:
ja, Riffs. Durchaus viele Riffs. Das gefällt. Nicht, dass ich da jetzt vor Freude ausflippe, aber die Jungs können was.

GENESIS:
Muss her.

LIFE OF AGONY:
Soundtrack of my youth as well.

BEATLES:
TRANSATLANTIC haben mal live die komplette B-Seite der "Abbey Road" gecovert. Das war super. Ist das Album natürlich auch so.

SUN OF NOTHING:
Gibt mir erwartungsgemäß wenig. Ich glaube Drone finde ich doof. Aber ich gebe nicht auf.

BAUHAUS:
Das 'Double Dare'-Cover von NEVERMORE ist geil. Aber auch das Original kann vieles. Das ist wirklich visionär. 'Destructive Rock' trifft es ziemlich gut. Wahrscheinlich sind sie ein bisschen Vorbild für viele der Drone-Bands.

BLACK SABBATH:
Ich steh' mehr auf die aufgeräumteren Dio-Werke, aber das ist natürlich dennoch groß.

THE RUINS OF BEVERAST
Das bis jetzt beste extreme Album, das du gepostet hast. Sehr atmosphärisch, bitterböse, abwechslungsreich, cool.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon frankjaeger » Mittwoch 25. August 2010, 16:28

Nein, zu den BEATLES brauchst du sicher keine Anspieltipps geben :grins:

SUN OF NOTHING ist dann erwartungsgemäß nothing for me. Was aber nur am Gesang liegt. Musikalisch ganz cool.

BAUHAUS: Hm, denen bin ich noch nie bewusst begegnet. Klingt interessant, aber nicht zwingend.

BLACK SABBATH: Jawoll! Klassiker, aber auch schwer verdaulich. Wundert mich nicht, dass das deine Lieblings-Sabbath-Wundertüte ist.

THE RUINS: Auch hier musikalisch eigentlich ganz interessant, aber der Gesang ist schwierig. Ansonsten ist vor allem der erste Song durchaus spannend. Ich bin noch nicht ganz sicher, ob ich das wirklich ablehne. Vielleicht muss ich das noch ein paarmal hören. Oder günstig eintüten.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon firestarter » Mittwoch 25. August 2010, 17:42

BEATLES - die "Abbey road" ist groß. Besonders die Bandbreite von z.B. "Here comes the sun" bis "Come together" war toll.

Jesus hat geschrieben:BAUHAUS – In the Flat Field
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Genre: Post-Punk/ Proto-Gothic/ Destructive Rock


Cooles Zeuchs. Fällt das nicht unter "Death Rock"?

BLACK SABBATH - alles gesagt,

Der Rest war nicht so meins.
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