Fates Warning

Re: Fates Warning

Beitragvon Havoc » Samstag 19. Oktober 2013, 21:30

Siebi hat geschrieben:Weiter mit Fates Warning.


Ok. Ich habe letztens das neue Album gehört...und dann direkt danach "Disconnected". Genau deswegen wuchs in mir die Erkenntnis, dass das neue Album eigentlich nicht mehr als 8,5 Punkte bekommen darf. Denn "Disconnected" ist sowas von deutlich geiler. Die Atmosphäre, die Spielereien, die Drums...der Longtrack. Gut...ich bin ja auch ein Fan von OSI. Ich stehe halt wohl am meisten auf die "neumodischen" FW. Das Meisterstück ist für mich ja "A Pleasent Shade Of Gray"...aber auch "Disconnedted" und "Fwx" sind der Hammer...da kommt die Neue einfach nicht dran. ;-)
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Re: Fates Warning

Beitragvon Siebi » Sonntag 20. Oktober 2013, 14:28

Noten gibt es bei mir nicht (mehr), siehe andere Threads. Mir liegen alle Alder Warning-Scheiben, jede in sich geschlossen ein Gesamtkunstwerk, das je nach Stimmung besonders punktet. Vor allem sind es immer andere Nuancen, die auf einer Scheibe fokussiert werden, sei es im Songwriting, dem Sound oder der Dynamik. Es tönt nichts nach Part 2 etcpp..

Da Ray Alder zu meinen Top 10-Sängern gehört, die Gesangslinien immer eine Gänsehaut erzeugen, fällt es zudem schwer, die Alben untereinander zu vergleichen. Die beiden Longtracks der "Disconnected" sind Sahnehäubchen, "Something For Nothing" lief erst heute Morgen dank Random-Play. Das lange "And Yet It Moves" wirkt etwas konstruiert, vor allem beim abrupten Übergang in die Akustikpassage klingt es wie ein neuer Song. Trotzdem scheint mein Lieblingsalbum 2013 gefunden zu sein. Danke Fates Warning!
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Re: Fates Warning

Beitragvon Havoc » Sonntag 20. Oktober 2013, 18:23

Siebi hat geschrieben:Vor allem sind es immer andere Nuancen, die auf einer Scheibe fokussiert werden, sei es im Songwriting, dem Sound oder der Dynamik. Es tönt nichts nach Part 2 etcpp..


Das stimmt schon. Eine Kopie war bisher nicht dabei. Finde es auch ganz cool, dass das neue Album etwas härter geworden ist. Elektronikspielereien findet man ja bei OSI genug.
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Re: Fates Warning

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 25. Dezember 2014, 01:14

So, so... dann also doch nochmal mit John Arch, und dieses mal unter eigenem Namen:

http://powermetal.de/news/news-KEEP_IT_ ... 36045.html

Freue mich darauf!
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Re: Fates Warning

Beitragvon salisbury » Donnerstag 25. Dezember 2014, 01:33

Ich wünsche allen Anbetern viel Spaß dabei. Ich hab das schon gesehen, einmal reicht.

Irgendwie bin ich dabei, FATES WARNING für mich zu begraben. Goodbye, war schön mit Dir!
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Re: Fates Warning

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 25. Dezember 2014, 01:40

salisbury hat geschrieben:Ich wünsche allen Anbetern viel Spaß dabei.


Das ist der Punkt. Im Endeffekt freue ich mich so sehr auf das Event, weil ich weiß, wie unglaublich viel das so vielen Leuten bedeutet, die ich kenne. Das ist so ein Anlass, bei dem du so viele Mitvierziger Rührungstränen vergießen sehen wirst, wie nicht einmal bei der Meisterschaft ihres Fußballclubs. Das wird schon ein bewegendes Ereignis werden.

Selber war ich ja nie der ganz große FW-Fan, selbst nicht im Bezug auf die Frühphase, aber ich habe vor, der bis zum April zu werden, weil ich das dieses Mal auch voll mit erleben will. Mit Mitsingen und Mitgehen, und allem drum und dran. Daher werde ich in den 16 Monaten bis dahin drei bestimmte Alben sicher deutlich öfters anhören als jemals zuvor.
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Re: Fates Warning

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 25. Dezember 2014, 11:11

Das reicht allein schon als Grund, sich für 2016 eine KIT-Karte zu besorgen.
Arne muss das 2015 für mich erledigen.
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Re: Fates Warning

Beitragvon Drumtier » Freitag 27. Februar 2015, 22:48

Was ist das beste am aktuellen Hype um Fifty Shades Of Grey? Ich wurde jedesmal wenn ich gezwungenermaßen etwas davon gelesen hab, daran erinnert, dass ich seit der damaligen 100er Aktion FATES WARNING in meine ewige Einkaufsliste aufgenommen habe. Kürzlich hab ich die neue MARDUK bestellt und dazu Portokiller gebraucht und siehe da, ich bin ab jetzt nicht nur stolzer Besitzer von "Awaken The Guardian" und "A Pleasant Shade Of Gray" sondern meiner Meinung nach auch immer mehr ein Kapazunder auf dem Gebiet des Nicht-Death Metal.

ATG (hmm, das hat früher immer At The Gates bedeutet...) bietet ja am Gesang einen gewissen John Arch, der in traditionellen Kreisen eine Legende zu sein scheint und deshalb selbst mir (ja, Kapazunder!) schon etwas sagt. Und ja, ich verstehe seinen Status, Mittelmaß ist seine Sache nicht, entweder lieben oder hassen scheint mir. Ich liege wohl irgendwo dazwischen, was diese Aussage jetzt irgendwie, äh, egal. Gewöhnungsbedürftig ist seine Stimme auf jeden Fall und richtig spektakulär und die Musik die auch an sich schon nicht von schlechten Eltern ist, bekommt damit ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Zwei Probleme sind nach wenigen Durchläufen bis jetzt aufgetaucht:
Die Stimme lenkt bisweilen von der Musik ab. Vor meiner Zeit als Power Metal Kapazunder war ich es gewohnt, dass der Gesang als Instrument eingesetzt wurde und oft nicht so stark in den Vordergrund gemischt war, womit man sich somit leicht auf alle Instrumente (inklusive Gesang) einzeln konzentrieren konnte, wenn man das wollte. Wenn man das will, geht das bei ATG sicher auch, ist aber mit mehr Aufwand verbunden.
John Archs Stimme kann tierisch nerven. Wie gesagt, ich finde das Konzept so einer Stimme genial und würde sie nicht austauschen, aber irgendwann in der Mitte des Albums erwischte ich mich beim heimlichen Wunsch er möge doch einfach einmal die Klappe halten. Ein, zwei Instrumentals dazwischen würden der Stimme und dem Album sicher gut tun, denn beim letzten Song, im Anschluss an das kurze gesanglose Zwischenstück, fand ich seine Stimme wieder super.

APSOG kommt mir da deutlich mehr entgegen, der Gesang ist zugänglicher und die Musik weniger Power und mehr Prog, wie ich als Experte feststellte. Man könnte einwenden, dass der zugänglichere Gesang damit auch austauschbarer wird und das stimmt zweifellos aber eine einfache Holztür für die ich den Schlüssel habe, bringt mir mehr wenn ich ins wunderschöne Zimmer dahinter will, als eine einmalige, handgefertigte, verschnörkelte und verzierte Tür aus feinstem Marmor wenn ich den Schlüssel dafür verschusselt habe. Und das Zimmer dahinter ist in der Tat wunderschön! Dieses Album zeigt schon mit der Benennung seiner Titel, dass es als Album zu sehen und zu hören ist, und nicht dafür einzelne Songs daraus zu erwähnen. Ich mach das deshalb auch nicht aber der dritte Flussabschnitt, meine Fresse, also bei aller Konstanz der Wellen und so, aber das ist schon richtig geil. Auch sonst, fantastische Melodien und einige instrumentale Schmankerl aller Beteiligten. Inklusive Gesang.
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Re: Fates Warning

Beitragvon Jhonny » Freitag 27. Februar 2015, 23:14

Das liest sich sehr spannend, wie du diese großartige Band entdeckst!

Da John Arch für mich einer der 20 größten Metal-Sänger überhaupt ist, wird für mich das Frühwerk immer die neueren Alben toppen, aber auch Ray Alder ist ein starker Sänger und hat gute Alben eingesungen - mein Alder-Favorit ist bisher FWX.
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Re: Fates Warning

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 28. Februar 2015, 01:30

Sehr coole Anna Lüse, Herr Trommelmonster! Ich kann das alles wunderbar nachvollziehen und zieh meinen imaginären Hut vor Deinem Mut, so weit in fremde Gewässer vorzudringen. Respekt!
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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