Steven Wilson

Re: Steven Wilson

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 3. März 2015, 21:02

Ja, natürlich kann er einfach einen schlechten Tag gehabt haben und mir ist auch bewusst, dass es eigentlich unlogisch und ungerecht ist, ich kann's aber einfach auch nicht ändern. Durchaus möglich, dass ich irgendwann noch einmal die Gelegenheit habe (und nutze) mit ihm zu sprechen und sich das Bild ändert oder ich mal wieder einfach Bock auf "In Absentia" oder "Deadwing" habe und danach alles wieder vergessen ist, was ich Negatives über ihn gedacht habe. Fakt ist aber auch, dass ich weder "Grace For Drowning" noch die beiden letzten beiden BLACKFIELD-Alben besonders spannend fand und das natürlich mit dazu beiträgt, diese negative Erfahrung nicht einfach zu ignorieren und die neuen Alben mit geringem Interesse zu verfolgen.
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Re: Steven Wilson

Beitragvon salisbury » Dienstag 3. März 2015, 21:05

Vollkommen nachvollziehbar. Und wie gesagt, nichts rennt weg und wenn es nicht sein soll, soll es nicht sein ;-) .
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Re: Steven Wilson

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 3. März 2015, 23:55

Havoc hat geschrieben:
Nils Macher hat geschrieben:Oder neidisch auf den "Erfolg"?


Ja. Das meinte ich.

Das ist ja aber ein weitverbreitetes Phänomen. Wie ich zuvor schon im Thread geschrieben habe....es gibt halt auch Leute die ein Album einfach gerne
schlecht finden wollen.

Und dazu zählst Du mich und/oder Jakob? Na, herzlichen Dank.

Havoc hat geschrieben:Weiterhin denke ich, dass die Anzahl der Neider bisweilen wohl noch größer ist als die seiner blind folgenden Fans die alles anhimmeln was er veröffentlicht.


Es scheint Dir nicht in den Sinn zu kommen, dass man die Musik einfach nicht mag, oder? Das ist halt nicht meine Art von Prog. Das ist mir zu pastellfarben. Ich mag lieber satte Töne. So einfach ist das.
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Re: Steven Wilson

Beitragvon Havoc » Mittwoch 4. März 2015, 08:15

Holger Andrae hat geschrieben:Und dazu zählst Du mich und/oder Jakob? Na, herzlichen Dank.


Nein.

Es scheint Dir nicht in den Sinn zu kommen, dass man die Musik einfach nicht mag, oder? Das ist halt nicht meine Art von Prog. Das ist mir zu pastellfarben. Ich mag lieber satte Töne. So einfach ist das.


Das ist mir schon klar. Ach. Vielleicht war es ein Fehler von mir, diese Diskussion jetzt hier im Wilson-Thread anzubringen. Weil eigentlich ist das ja eher ein allgemeines Thema. Vielleicht ist mir das jetzt gerade hier eingefallen weil es irgendwie gut passt.
Wilson ist finde ich schon ein Typ, der in die Richtung tendiert, dass man ihn schnell als hochnäsig und unsympathisch empfinden kann. Dazu kommt dann, dass er immer erfolgreicher wird und auch zu einem Kritiker-Liebling geworden ist. Dazu kommt dann jetzt das deutlich moderner klingende neue Album mit einem pinken Coverartwork. Ich denke, dass diese Randerscheinungen (und natürlich auch die Musik!) euch auch dazu gedrängt haben das ganze als "Business und Stelzen Prog" zu bezeichnen. Das wiederum hat mich ein wenig in die Wilson-Verteidigungsecke gedrängt. Wobei...ach...ich weiß selbst nicht mehr was ich jetzt nun damit sagen will. :grins: Jedenfalls verstehe ich, dass Dir, Jakob und Enemy das Album nicht gefällt...und zwar einzig aufgrund der Musik. Ich sage dann jetzt auch schon mal ganz vorsichtig was zum Album nach nun fünf Durchgängen. Ich finde es bisher wieder sehr stark, aber in die 10er Jubelarien von Herrn Macher kann ich bisher nicht ganz einstimmen. "The Raven..." war aus meiner Sicht schon noch besser und einzigartiger. Ein solch funkelnder Stern am Proghimmel ist die Neue für mich bisher nicht. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt.
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Re: Steven Wilson

Beitragvon Jakob » Mittwoch 4. März 2015, 17:18

Meine Einschätzung bezieht sich nur auf die Musik, den Wilson kenne ich weder persönlich, noch aus Interviews (außer Nils'). Das proggt halt (wie RUSH und TOOL) total an mir vorbei. Ich mag auch wie Holg eher satte, tiefe Töne, siehe Djent und Co. Und Action.
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Re: Steven Wilson

Beitragvon enemy-of-reality » Mittwoch 4. März 2015, 19:14

Bei mir liegt es tatsächlich auch nur am aktuellen Album. Bisher mochte ich ja eigentlich alle seine Outputs, auch wenn ich nicht jede Scheibe für eine Göttergabe halte. Und mit der Person Wilson hab ich eigentlich auch kein Problem, ich mag Nerds in der Regel ja ganz gerne.
Ein gröberer Ausrutscher ist aber eigentlich auch kein grosses Desaster, es gibt nur sehr, sehr wenige Künstler, von denen ich wirklich alles gut finde. Wenn mir seine nächste Scheibe gefällt (ob das nun PT oder wieder Solo ist), dann ist alles wieder in Ordnung.
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Re: Steven Wilson

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 4. März 2015, 19:46

Jakob hat geschrieben:Meine Einschätzung bezieht sich nur auf die Musik, den Wilson kenne ich weder persönlich, noch aus Interviews (außer Nils'). Das proggt halt (wie RUSH und TOOL) total an mir vorbei. Ich mag auch wie Holg eher satte, tiefe Töne, siehe Djent und Co. Und Action.


Wobei Du bei Rush natürlich schon auch mal Alben mit satten Tönen hast. :)
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Re: Steven Wilson

Beitragvon Havoc » Mittwoch 4. März 2015, 21:02

Holger Andrae hat geschrieben:
Jakob hat geschrieben:Meine Einschätzung bezieht sich nur auf die Musik, den Wilson kenne ich weder persönlich, noch aus Interviews (außer Nils'). Das proggt halt (wie RUSH und TOOL) total an mir vorbei. Ich mag auch wie Holg eher satte, tiefe Töne, siehe Djent und Co. Und Action.


Wobei Du bei Rush natürlich schon auch mal Alben mit satten Tönen hast. :)


Und bei TOOL eigentlich auch...zumindest teilweise.
Satte Töne sind auf der neuen Wilson höchstens bei den Songs "Home Invasion" und in der zweiten Halbzeit von "Ancestral" zu finden.
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Re: Steven Wilson

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 8. März 2015, 16:23

sofern nichts dazwischen kommt:

Album des Jahres!!!!

Ich sitz gerade in der Bahn und das Album entfaltet sich einfach zu so einem unglaublichen grower. Einfach schön.
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Re: Steven Wilson

Beitragvon Nils Macher » Sonntag 8. März 2015, 17:49

Pillamyd hat geschrieben:sofern nichts dazwischen kommt:

Album des Jahres!!!!

Ich sitz gerade in der Bahn und das Album entfaltet sich einfach zu so einem unglaublichen grower. Einfach schön.


DREAM THEATER kommt noch "dazwischen" :P

Aber ja, von den Alben, die ich bisher gehört habe, ist es das beste dieses Jahr.
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