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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Chavo89 » Mittwoch 28. Oktober 2015, 11:55
Holger Andrae hat geschrieben:Chavo89 hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Chavo89 hat geschrieben:Bei mir ist auch alles korrekt abgespeichert. Ich brauche Ordnung in der Sammlung.
Ja, in der Sammlung schon. 
Auch eine Datensammlung ist eine Sammlung. Zumal ich eben meistens mp3 höre.
Wenn ich meine Nasenhaare sammle, ist das auch eine Sammlung. Nein, mal ernsthaft. ich habe auch einen Ipod und höre unterwgs mp3. Da achte ich beim taggen aber lediglich auf den richtigen Interpreten, damit ich die Daten auch wieder finde. Welchen Zweck hat ein vertaggen nach Subgenres? Völlig ernst gemeint. Vielleicht ergibt sich aus der Anwtort ein mir bislang nicht bekannter Vorteil.
Es sieht halt einfach mal schöner aus. Außerdem kann ich nach Genres sortieren und wenn ich Lust habe auf Folk Rock, dann kann ich ganz einfach in die Liste gucken und mir was rauspicken. Einen wirklich großen Nutzen hat es nicht.
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Chavo89
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von Holger Andrae » Mittwoch 28. Oktober 2015, 12:04
Es sieht schöner aus? Hm, auf meinem Ipod sehe ich den Interpreten und das Album. Das ist schön genug.
Da ich selten sage, ich habe Lust auf irgendein Genre, entfällt dieser Vorteil für mich. Ich habe meist Lust auf eine Band oder ein Album und daraus entsteht dann Lust auf Weiteres. Ich bin ja für nerdigen Schnickschnack zu haben, aber das bringt mir nichts.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Chavo89 » Mittwoch 28. Oktober 2015, 12:07
Holger Andrae hat geschrieben:Es sieht schöner aus? Hm, auf meinem Ipod sehe ich den Interpreten und das Album. Das ist schön genug.
Ich sehe es auf meinem Rechner. Das reicht. Holger Andrae hat geschrieben:Da ich selten sage, ich habe Lust auf irgendein Genre, entfällt dieser Vorteil für mich. Ich habe meist Lust auf eine Band oder ein Album und daraus entsteht dann Lust auf Weiteres. Ich bin ja für nerdigen Schnickschnack zu haben, aber das bringt mir nichts.
Das ist zugegeben auch eher ein vorgeschobener Grund. Wirklichen Nutzen habe ich davon nicht, egal. Mir bringt es zum Beispiel nichts, meine Hörgewohnheiten festzuhalten. Manch einer macht das trotzdem. 
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von Holger Andrae » Mittwoch 28. Oktober 2015, 12:10
Chavo89 hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Es sieht schöner aus? Hm, auf meinem Ipod sehe ich den Interpreten und das Album. Das ist schön genug.
Ich sehe es auf meinem Rechner. Das reicht. Holger Andrae hat geschrieben:Da ich selten sage, ich habe Lust auf irgendein Genre, entfällt dieser Vorteil für mich. Ich habe meist Lust auf eine Band oder ein Album und daraus entsteht dann Lust auf Weiteres. Ich bin ja für nerdigen Schnickschnack zu haben, aber das bringt mir nichts.
Das ist zugegeben auch eher ein vorgeschobener Grund. Wirklichen Nutzen habe ich davon nicht, egal. Mir bringt es zum Beispiel nichts, meine Hörgewohnheiten festzuhalten. Manch einer macht das trotzdem. 
Am Rechner höre ich nur SC und manchmal was auf YT oder bandcamp. Entfällt für mich also. Beim zweiten Punkt muss ich - Du hast es wohl erwartet - schmunzeln.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Schaf » Mittwoch 28. Oktober 2015, 12:28
Bei mir ist alles akkurat und korrekt getaggt. Ich lebe in Deutschland, da herrscht gefälligst Ordnung! So lange der iPod seine Kopfhörer unter meinen Tisch stellt, wird Slayer nicht unter Electro-Pop geführt!
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 28. Oktober 2015, 17:19
Ich bin da ganz bei Holg. Da ich die Schaltfläche "Genres" bei iTunes nie verwende, sehe ich normal gar nicht, welche Genre-Tags die MP3s haben, die mir irgendwelche Promoter schicken, oder die iTunes beim automatischen Erkennen von CDs vergibt. Daher fällt es mir nicht auf, was da für Tags herumspuken, oder ob die Alben überhaupt welche haben. Habe das jetzt extra für die Diskussion hier nachgeschlagen, und da kamen dann die obskuren Ergebnisse heraus, von welchen ich berichtete. Sachen, die ich normal eh nicht auf dem Schirm habe, muss ich auch nicht extra ändern.
Kann aber durchaus verstehen, dass man, wenn man seine MP3s als Sammlung ansieht, und das Zeug pflegt, man das auch richtig vertaggt. Bei mir zählen MP3s halt einfach nicht, also verwende ich auch keine Energie drauf. Selbst die wenigen Sachen, die ich als Download gekauft habe (wie jetzt kürzlich WatchTower), brenne ich mir dann auf CD und stelle sie ins Regal, weil sie sonst nicht existieren. iPod, MP3 etc... sind für mich nur zum Soundcheck und für Promos. Mit der Sammlung hat das irgendwie nichts zu tun. Das ist eine andere Welt.
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von Jhonny » Mittwoch 28. Oktober 2015, 19:51
Chavo89 hat geschrieben: Außerdem kann ich nach Genres sortieren und wenn ich Lust habe auf Folk Rock, dann kann ich ganz einfach in die Liste gucken und mir was rauspicken. genau so nutze ich das auch... aber eher, wenn ich Bock auf Death Metal hab und schnell schauen will, was ich da alles hören könnte. Vor allem wenn ich unterwegs bin und nicht ins CD Regal gucken kann.
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 29. Oktober 2015, 00:21
Ich überlege gerade, ob ich schon mal Bock auf ein Genre gehabt habe. Allgemein überlege ich gerade, wie bei mir der Entscheidungsfindungsprozess abläuft, in Sachen Auswahl der nächsten Scheibe.
Heute lief Payne's Gray. Aber nicht, weil ich Bock auf Prock hatte. Warum lief sie? Vermutlich, weil sie auf dem Stapel der noch ungehörten Neuerwerbungen oben lag. Ich müsst mich mal selbst beobachten, wie das bei mir so abläuft.
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von salisbury » Donnerstag 29. Oktober 2015, 01:52
Interessantes Thema,
Manchmal habe ich schon Bock auf eine bestimmte Richtung, ich würde aber niemals ein Computerprogram fragen, was denn alles in diese Richtung fällt. Manchmal kommt einfach eins aufs andere wie ein logischer Schritt. You Tube-Vorschäge oder ein Screening durch die Sammlung helfen da.
Meistens gibt es aber ein "Hörprgramm" das stark determiniert ist durch Rezi-Scheiben und VÖ-Deadlines. Ich mag das. Ganz ganz selten wird meine Hörlust hier durch eine Genrezugehörigkeit beeinträchtigt oder stimuliert. Es ist meinstens nur gute oder kack Musik. Na, ja oft ist es auch dazwischen....
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 29. Oktober 2015, 03:00
Ja, klar, oft hört man natürlich Sachen, die man hören muss, für Review, Soundcheck, Gruppentherapie. Klar, wobei ich das hier ausgeblendet habe, weil's mir um den privaten Hörgenuss ging, und nicht um das "professionelle" Hörpensum.
Am intensivsten höre ich in der Regel die Neuerwerbungen, die ich aus Interesse gekauft habe, also fürnehmlich jene, auf die ich mich gefreut und denen ich entgegen gefiebert habe (in der Regel neue Scheiben meiner alten Helden). Bloße Komplettierungskäufe und Schnäppchen müssen oft lange warten, bis sie mal gehört werden... wenn überhaupt, aber das ist aus meiner Sicht kein Problem, weil ich ja bekennender Archivar bin, der nicht den Anspruch hat, auch alles gehört zu haben oder unbedingt regelmäßig zu hören, was im Regal steht.
Bleibt die Frage, wie ich die Entscheidung treffe, was ich hören will, wenn grad kein aktuelles oder professionelles Hören angesagt ist. Was ich sicher nicht bin, das ist ein Stimmungshörer, der in traurigen Momenten Doom und in aggressiven Momenten Metalcore hört. Und auch keiner, der das Gegenteil macht, um seine Stimmungslage zu ändern. Als kein Gamma Ray zur Melancholiebekämpfung. Meistens sind es wohl "hirnige" Entscheidungen. Also nicht primär emotional gelenkt, sondern intellektuell. Sprich: Ich höre mir ein oft übersehenes hässliches Entchen as einer Diskographie an, um zu prüfen, ob das wirklich so schlecht ist wie sein Ruf. Es ist fast immer ein Wunsch nach der Einleitung eines Erkenntnisprozesses damit verbunden, wenn ich entscheide, was ich hören will. Kürzlich zum Beispiel: Hören wir von WASP "Neon God", um zu sehen, ob (a) wirklich der kreative Tiefpunkt der Band, (b) wie gut im Vergleich zum neuen Album und (c) um ggf. in irgend einem Forenthread darüber diskutieren zu können.
Das sind die selben Gründe, aus denen ich auch Alben kaufe. Irgendwie ticke ich da vielleicht seltsam, aber ich hab beim Albenkauf selten den Vorsatz eine Scheibe dauernd hören zu wollen, oder ständig gute Laune vom Hören zu bekommen. Bei mir ist das immer mehr ein: Ich will das kennen, ich will das einordnen können, ich will darüber Bescheid wissen, als ein "ich höre und kaufe, worauf ich grad Bock habe". Die Hör- und Kaufentscheidung ist daher fast immer weniger ein "worauf habe ich gerade Lust", als vielmehr ein "womit will ich mich gerade befassen".
Absurd wird's dann immer, wenn ich bedenke, dass mein Erkenntnisprozess in 90% der Fälle dadurch konterkariert wird, dass ich übermüdet einschlafe und nachher nur die ersten beiden Songs wach erlebt habe. Trotzdem muss ich wohl sagen, dass ich fast nie eine Scheibe auflege, um sie einfach nur zu hören und zu genießen, sondern fast immer mit einem (pseudo-)wissenschaftlichen oder (pseudo-)journalistischen Ansatz. Also nicht zwingend für Leser oder Diskussionspartner, sondern auch für mich selbst. Manchmal denke ich, dass ich echt öfters Musik höre, um den Geist zu stimulieren, als um die Seele zu befriedigen.
Letzteres kommt auch vor, aber (leider) verdammt selten. Ich wage zu sagen, dass das nicht jede Woche mal der Fall ist.
:-?
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Rüdiger Stehle
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