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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Permafrost » Samstag 7. November 2015, 00:35
Brauchen gewisse Leute diese, sagen wir mal "Selbstbestätigung", indem sie sagen Band X ist nicht Metal? Das bringt was genau? Rein gar nichts. Solange die Band Publikum hat, kann sie machen, was sie möchte, ob Metal oder nicht. Das ganze Genrebashing die ganze Zeit geht auf den Sack. Am Schluss ist es nur der Neid, der aus diesen Leuten spricht. "WIR sollten so bekannt sein, weil WIR wahren Metal macht und nicht IHR". SO hört sich das für mich an. Ausserdem schiessen sie sich selber in den Fuss, weil ich sie dadurch schoneinmal unsympathisch finde, obwohl ich sie überhaupt nicht kenne.
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von salisbury » Samstag 7. November 2015, 00:45
Permafrost hat geschrieben:Brauchen gewisse Leute diese, sagen wir mal "Selbstbestätigung", indem sie sagen Band X ist nicht Metal? Das bringt was genau? Rein gar nichts.
Vielmehr, es ist einfach nur strohdumm! Diejenigen, die dort Beifall klatschen (warum auch immer), werden wohl die CDs eh schon haben und alle anderen denken sich: ...weil ich sie dadurch schoneinmal unsympathisch finde, obwohl ich sie überhaupt nicht kenne.
Genau das. Noch schlimmer, sollten sie dann mal ein Angebot bekommen, mit HAMMERFALL oder IN FLAMES zu touren, haben sie ein Riesen-Problem. Solche Charaktere schaffen es dann aber ganz sicher, sich rauszureden. "Das ham wir ja gar nicht so gemeint..."  . Und noch dazu ist RAM einfach geiler Stoff, hör es schon zu dritten Mal im Folge, fetzt voll! "Note nach oben korrigier"
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von salisbury » Samstag 7. November 2015, 12:25
Eines der besten Reviews, das ich je gelesen habe von Kollege Stehle: http://powermetal.de/review/review-Dark ... 27235.htmlEs ist nicht nur fantatsisch geschrieben, er schafft es auch, die momentanen Metal-Szene-Mode-Worthülsen (Ideale, Attitüte, Revolution) einen Inhalt zu geben und in einen schlüssigen und verständlichen Kontext zu bringen. Very well done, Rabe  !
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von Rüdiger Stehle » Samstag 7. November 2015, 13:07
Zu viel der Ehre, aber dennoch vielen lieben Dank! 
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von Havoc » Samstag 7. November 2015, 20:25
Ich höre momentan so gerne Musik, dass ich am liebsten jeden Tag meine komplette Sammlung anhören würde. 
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von Holger Andrae » Samstag 7. November 2015, 21:13
Siebi hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Hier treffen ganz einfach zwei komplett konträre Ansätze aufeinander. Ich tue mich halt auch schwer, Sabaton als "Heavy Metal" zu erkennen. Das ist für mich ganz einfach Etikettenschwindel. Mehr nicht. Ist ja nicht so, dass ich nur Heavy Metal hören würde. Da kann ich den Ausführungen von Oscar schon folgen.
Siebi ist mir dazwischen gegangen. Please stay in here, Grantel-Minister.
Genau das. Bleib schon da. Nur bei der Diskussion is' müßig, weil ich einfach meine Finger nicht im Zaum habe.
Ja, geht mir genau so. Ich denke mal, es hat auch etwas mit unserer Sozialisation und dem damalaigen Umfeld und der (Ob8, pöses Wort) damaligen "Szene" und dem dazu gehörigen Gefühl. Ich bin immer wieder dankbar, wenn Bands bei mir dieses Feeling auslösen können. Das gelingt RAM ganz ausgezeichnet. Dazu gehört auch dieses (überzeichnete) Image und die Aussagen. Übrigens finde ich RAM für den selbst gesteckten Rahmen auch gar nicht so bieder. Allein in der zweiten Hälfte des Albums gibt es ein paar Nummern, die aus der Reihe tanzen. Schaut man über die komplette Diskografie der Band, dann wandert die Truppe übrigens immer wieder in andere Nischen ihres kleines Metalversums. Zum Thema "Konzept durchziehen": Ja, ich ziehe meinen Hut vor dem Einsatz und Engagement von Sabaton. Aber finde ich das deswegen toll? Nö. Dann müsste ich auch Santiano oder Helene Fischer toll finden.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Jhonny » Sonntag 8. November 2015, 10:57
Ich habe auch Respekt vor SANTIANO und finde die Musik grausig Aber ich würde SANTIANO niemals mit Metal in Zusammenhang bringen. RAM liefen heute zum Frühstück wieder, ein großartiges Album. Musikalisch der Wahnsinn. Das Interview im RH (habe ich dazu gelesen) war eher so lala, aber ok. Würde die Band gerne mal live sehen, wären ja sicher auch mal was fürs KIT (wenn sie da nicht eh schon gespielt haben, sind ja jetzt keine ganz neue Truppe mehr). @Holg: Dass ich prinzipiell viel lieber Metal im RAM als im SABATON Stil höre, ist dir sicher klar... mein Metal-Universum kreist viel mehr um 80er Sounds als um steril produzierte, bombastische Nuclear Blast Produktionen von heute. Trotzdem höre ich die irgendwie auch manchmal ganz gerne 
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von Siebi » Sonntag 8. November 2015, 11:55
@Holg und alle Diskussionsteilnehmer zum Thema true oder false Metal oder das Business, wie ich es vernehme.
Da ist das immer wieder grüßende Murmeltier in der Diskussionsführung. Mir geht und ging es nicht darum, ob der RAM-Typ alle Latten am Zaun hat oder ob Fenriz wirklich die coolste Sau unter der Sonne Norwegens ist. Es geht mir bei Bands wie Battle Beast, Sabaton, The German Panzer oder Sonic Syndicate um ein Produkt, das an Mann wie Frau gebracht werden soll. Da wird nach meinem Eindruck künstlich eine Metalaura kredenzt oder mit verdienten Metalgrößen eine Allstartruppe an den Start geschickt, in den Merch und Label-Katalogen mit Großanzeigen gepusht, was das Photoshopfeuer hergibt. Dazu gekonnt werbewirksame Eyecatcher-Sätze von Labelkollegen, die das Must-Have aller Most-Have seit der Erfindung der Stromgitarre preisen. Dazu alles hübsch und hausfrauenfreundlich verpackt, böse aber doch plüschig lieb, damit auch die Oma mal Heavy Metal hört. Widerliche Businessmaschine, die für mich ja ein Sumpf ist, was Frank verneint.
Weil ich grad Frank anführe, fällt mir das Rainbow-Bohei ein. Nach der Bekanntgabe des Lineups muss ich sagen, Freunde der Sonne, was soll das? Für mich heißt das, die Leute wollen mit Anlauf verarscht werden. Darf man nicht sagen, habe ich woanders vernommen, ist despektierlich. Oh mei, dann lassen wir es und reden uns nur noch nach dem Mund und freuen uns der Grashüpfer und Blumenwiesen.
Dass die Mitglieder von Battle Beast oder Sonic Syndicate im Gegensatz zu mir plattenkaufenden Maulhelden etwas musikalisch bewegt haben mögen, das ehrt sie, ich nehme mir dennoch das Recht heraus, nicht alles zu fressen, was das Business (Mags, Labels, Szenewächter, ...) mir vorgibt, fressen zu müssen. Und nochmal. Wer das gut findet und hören will, bitte gerne, der Mensch zählt, dessen Geschmack muss ich niemals nie nicht teilen, trotzdem schätze ich meinen Gegenüber wert. Anders gesagt, nur weil jemand RAM hört und feiert, ist er nicht automatisch mein Freund, da gehören andere Wertebereiche des menschlichen Daseins dazu.
Zum Frauenspecial des DF fällt mir nur ein, dass ich selten Überflüssigeres gelesen habe. Britta Görtz schreibt in ihrem Essay alles Wesentliche, Thema durch. Ist der Tatsache geschuldet, dass mir Musik unabhängig des Geschlechts zusagt oder nicht. Die Aussage des Specials verstehe ich bis heute nicht. Klaus hat dazu einen Thread im DFF geschaltet, wo er auch begründet wieso weshalb warum. Keine Ahnung, kann man so sehen, aber irgendwie durchdringe ich die Intention bei der Thematik nicht wirklich.
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von Holger Andrae » Sonntag 8. November 2015, 12:13
Siebi hat geschrieben:@Holg und alle Diskussionsteilnehmer zum Thema true oder false Metal oder das Business, wie ich es vernehme.
Da ist das immer wieder grüßende Murmeltier in der Diskussionsführung. Mir geht und ging es nicht darum, ob der RAM-Typ alle Latten am Zaun hat oder ob Fenriz wirklich die coolste Sau unter der Sonne Norwegens ist. Es geht mir bei Bands wie Battle Beast, Sabaton, The German Panzer oder Sonic Syndicate um ein Produkt, das an Mann wie Frau gebracht werden soll. Da wird nach meinem Eindruck künstlich eine Metalaura kredenzt oder mit verdienten Metalgrößen eine Allstartruppe an den Start geschickt, in den Merch und Label-Katalogen mit Großanzeigen gepusht, was das Photoshopfeuer hergibt. Dazu gekonnt werbewirksame Eyecatcher-Sätze von Labelkollegen, die das Must-Have aller Most-Have seit der Erfindung der Stromgitarre preisen. Dazu alles hübsch und hausfrauenfreundlich verpackt, böse aber doch plüschig lieb, damit auch die Oma mal Heavy Metal hört. Widerliche Businessmaschine, die für mich ja ein Sumpf ist, was Frank verneint.
Weil ich grad Frank anführe, fällt mir das Rainbow-Bohei ein. Nach der Bekanntgabe des Lineups muss ich sagen, Freunde der Sonne, was soll das? Für mich heißt das, die Leute wollen mit Anlauf verarscht werden. Darf man nicht sagen, habe ich woanders vernommen, ist despektierlich. Oh mei, dann lassen wir es und reden uns nur noch nach dem Mund und freuen uns der Grashüpfer und Blumenwiesen.
Dass die Mitglieder von Battle Beast oder Sonic Syndicate im Gegensatz zu mir plattenkaufenden Maulhelden etwas musikalisch bewegt haben mögen, das ehrt sie, ich nehme mir dennoch das Recht heraus, nicht alles zu fressen, was das Business (Mags, Labels, Szenewächter, ...) mir vorgibt, fressen zu müssen. Und nochmal. Wer das gut findet und hören will, bitte gerne, der Mensch zählt, dessen Geschmack muss ich niemals nie nicht teilen, trotzdem schätze ich meinen Gegenüber wert. Anders gesagt, nur weil jemand RAM hört und feiert, ist er nicht automatisch mein Freund, da gehören andere Wertebereiche des menschlichen Daseins dazu.
Zum Frauenspecial des DF fällt mir nur ein, dass ich selten Überflüssigeres gelesen habe. Britta Görtz schreibt in ihrem Essay alles Wesentliche, Thema durch. Ist der Tatsache geschuldet, dass mir Musik unabhängig des Geschlechts zusagt oder nicht. Die Aussage des Specials verstehe ich bis heute nicht. Klaus hat dazu einen Thread im DFF geschaltet, wo er auch begründet wieso weshalb warum. Keine Ahnung, kann man so sehen, aber irgendwie durchdringe ich die Intention bei der Thematik nicht wirklich.
*signed* Aber des Murmeltier muss etwas ergänzen, sorry  Als Schreiber kann ich es schon bis verstehen, dass man nach Themen sucht und gerade diese Specials finde ich grundsätzlich lesenswert. Mir ist es in der Regel auch völlig wumpe, ob der ein Männlein oder ein Weiblein spielt, Hauptsache, mir gefällt der Gesang bzw. die Musik. Ich käme jetzt nicht auf die Idee, eine Scheibe zu kaufen, weil da eine Frau singt. Eine - vielleicht naive - Frage: Was haben Battle Beast und Sonic Syndicate denn musikalisch bewegt?
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Holger Andrae
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von Siebi » Sonntag 8. November 2015, 12:47
Holger Andrae hat geschrieben:... Eine - vielleicht naive - Frage: Was haben Battle Beast und Sonic Syndicate denn musikalisch bewegt?
Plattenvertrag, Studioaufnahme, Liveauftritte, also alles das, was ich nicht geschafft habe. Okay, kleines Studio mit Demoaufnahme und live war's auch mal in frühester Jugend, aber eine LP, nein, da sind sie mir alle voraus. Das meinte ich in erster Linie. Für den Fan dieser Bands haben sie sicherlich auch was bewegt.
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Siebi
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