Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon frankjaeger » Sonntag 8. November 2015, 15:32

Holger Andrae hat geschrieben:Frank, das ist doch nicht böse, sondern realistisch. Da gehe ich mit dir auf einer sachlichen Ebene auch konform. Ich verkaufe das Zeug und sehe, welche Mechanismen funktionieren und welche nicht.

Aber: Auf einer emotionalen Ebene können mir gewisse Dinge schon mal dezent auf die Nüsse gehen. Musik funktioniert auf einer emotionalen Ebene und von daher ist es auch auch nicht schlimm, wenn man sich mal (künstlich) aufregt.


Ja, stimmt. Ich habe mich nur gewundert, mit welchem EInsatz ihr die Debatte führt. Ansonsten stimme ich euch zu - ich hätte auch lieber RAINBOW zumindest mit Dougie White, den ich auch eigentlich erwartete, und vielleicht mit dem einen oder anderen Weggefährten. Joe Lynn Turner wäre auch nicht zu überarbeitet, denke ich. Aber ich finde es trotzdem nicht ganz so schlimm, RAINBOW war und ist RBs Kind.

Und der RAm-Quatsch bringt mich kurz zum Schmunzeln, und dann ist es gut. Ist halt Marketing-Geseier.

Ich glaube, wir sind uns eh weitgehend einig, nur der Grad an Genervtheit unterscheidet sich etwas.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Sonntag 8. November 2015, 15:53

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Zumal Feldzüge ja konzeptionell ganz gut passen.


:grins: :dafuer:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Raphael Paebst » Sonntag 8. November 2015, 16:46

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Zumal Feldzüge ja konzeptionell ganz gut passen.

Mir gefällt ja gerade das militaristische Konzept an Sabaton, ohne dass ich ein großer Fan der Band wäre. Dazu ist mir die Musik manchmal (öfters) zu stumpf.

Siehst du, das genau macht die Band für mich noch unerträglicher. Da sind SABATON und MARDUK gleich schlimm, von HAIL OF BULLETS wollen wir gar nicht erst anfangen.
Und um nochmal auf eine Anmerkung von Tommy vor ein paar Seiten zurückzukommen:
Ich finde es völlig in Ordnung, eine Band aufgrund ihres Images und der textlichen Inhalte scheiße zu finden. Patriotismus und Militarismus gehen mir auf den Sack und Bands die damit auf plumpeste Weise hausieren finde ich scheiße, so einfach ist das, da können die musikalisch abziehen, was sie wollen. Selbst ein WATCHTOWER Konzeptalbum über die glorreichsten Schlachten der letzten 150 Jahre hätte es bei mir schwer.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 8. November 2015, 16:59

An dem Punkt wo die Worte "Patriotismus" und "scheiße" im selben Satz vorkommen, muss ich mich leider aus der Diskussion ausklinken. Ich find's nämlich abartig, Patriotismus "scheiße" zu finden. Daher dann mal hier Schluss und Aus für mich.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 8. November 2015, 17:06

Meine Güte, habt ihr alle Nachhilfe bei Klaus genommen?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Sonntag 8. November 2015, 19:48

Raphael Paebst hat geschrieben:Da sind SABATON und MARDUK gleich schlimm


Ach! Was ist denn so schlimm an dem Kriegskonzept? Gibt doch auch zig Kriegsfilme und so. Nur finde ich, dass diese Thematik überhaupt nicht
zu Sabaton und ihrer Musik passt. Zu Marduk, Hail Of Bullets, Bolt Thrower, God Dethronded und Konsorten allerdings schon.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Raphael Paebst » Sonntag 8. November 2015, 19:54

Havoc hat geschrieben:
Raphael Paebst hat geschrieben:Da sind SABATON und MARDUK gleich schlimm


Ach! Was ist denn so schlimm an dem Kriegskonzept? Gibt doch auch zig Kriegsfilme und so. Nur finde ich, dass diese Thematik überhaupt nicht
zu Sabaton und ihrer Musik passt. Zu Marduk, Hail Of Bullets, Bolt Thrower, God Dethronded und Konsorten allerdings schon.

Da ist erst mal nichts verwerfliches dran, ich mag es nur einfach nicht. Ich schaue auch extrem selten Kriegsfilme, finde sie aber auch n nicht grundsätzlich verwerflich. Dass es auch nicht zur Musik passt, kommt im Falle von SABATON noch erschwerend hinzu, da gebe ich dir Recht.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Sonntag 8. November 2015, 21:36

frankjaeger hat geschrieben:
Ich verstehe unter übrigens Heavy Metal nichts anderes als einen Aufkleber, der draufgepackt wird, der mir aber tatsächlich nichts bedeutet. Ich trenne da nur in "mag ich" und "mag ich nicht".


Das ist das beste Statement, das ich seit Langem zum Thema "Metal" gelesen habe. :dafuer: . Und jeder hat natürlich auch vollstes Recht, Metal zu "fühlen", sei es der SATAN-Fan aber auch den SABATON-Fan, oder der PANTERA-Fan und ich habe auch keinen Zweifel, dass diese Fans genauso dies auch tun.

Auch zum Thema Business spricht mit Frank auch aus dem Herzen. Ich bin doch mündiger Kunde und habe die Freiheit/den Luxus, mir das Produkt auswählen, das mir gefällt. Ich kann wählen, ob ich zum Wacken gehen oder zum kleinen Hammer Of Doom, ich kann ein Metal-Festival auf einem Schiff für 2000 Euro besuchen oder in einen muffigen Halle für 50 Steine. Oder- habe ich gelesen - sogar auf einem Berg. Alles hat seine Reize, alles darf, nichts muss, aber ich finde es super, diese Wahl zu haben. :D
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Pavlos » Sonntag 8. November 2015, 21:41

Ruth Maria Kubitschek hat geschrieben:Meine Güte, habt ihr alle Nachhilfe bei Klaus genommen?


:grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Siebi » Montag 9. November 2015, 09:47

salisbury hat geschrieben:
frankjaeger hat geschrieben:
Ich verstehe unter übrigens Heavy Metal nichts anderes als einen Aufkleber, der draufgepackt wird, der mir aber tatsächlich nichts bedeutet. Ich trenne da nur in "mag ich" und "mag ich nicht".


Das ist das beste Statement, das ich seit Langem zum Thema "Metal" gelesen habe. :dafuer: . Und jeder hat natürlich auch vollstes Recht, Metal zu "fühlen", sei es der SATAN-Fan aber auch den SABATON-Fan, oder der PANTERA-Fan und ich habe auch keinen Zweifel, dass diese Fans genauso dies auch tun.

Auch zum Thema Business spricht mit Frank auch aus dem Herzen. Ich bin doch mündiger Kunde und habe die Freiheit/den Luxus, mir das Produkt auswählen, das mir gefällt. Ich kann wählen, ob ich zum Wacken gehen oder zum kleinen Hammer Of Doom, ich kann ein Metal-Festival auf einem Schiff für 2000 Euro besuchen oder in einen muffigen Halle für 50 Steine. Oder- habe ich gelesen - sogar auf einem Berg. Alles hat seine Reize, alles darf, nichts muss, aber ich finde es super, diese Wahl zu haben. :D

Genau da sind sie, meine lieben Totschlagargumente. Mag ich, mag ich nicht, mündiger Kunde, alles darf, nichts muss. Boah, was für ein Bullshit, diese heile Businessvielfaltswelt! Vor allem, was hat das mit Metal zu tun? Gar nix, nada, niente!

Um das geht es eben in der Diskussion nicht! Denn das Mögen einer Sache ist in jeder Lebenslage gegeben, ein individuelles Privileg. Und ja, Herr Jäger, ich hinterfrage stets den Businesssumpf in vielen Bereichen des Alltags, auch meinem Job geschuldet, wo in der Cloud nur das Wahrhafte steckt. Ja freilich, lieber Arbeitgeber, nur so und nur da sind Daten sicher. Wie die Rente, gemäß schwarzem Nobbi.

Aus der Diskussion wird somit wiederum nix, weil man nicht verstanden werden will, aneinander vorbeigeredet wird. Und das, Holger, meinte ich mit meinen Bedenken, dass ich doch wieder was geschrieben habe. Denn am Ende dreht man sich nur im Kreis, weil jeder sein Argument hat, das wohl in seinem Kontext richtig zu sein scheint. Nur sind die Gesprächspartner nicht im selben Systemkontext, das ist wohl das Problem.
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