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von salisbury » Mittwoch 11. November 2015, 21:34
Jajaaaaaah:
'The Final Solution', da isser ja. Ist das jetzt eigentlich naiv, oder ist das ernst oder geschmacklos oder nur eine bitterböse Parodie? Ich sehe gerade Brian mit seinem Kreuz (jeder nur ein Kreuz) zum Kreuzigung laufen und "Always look on the bright side of life" pfeifeln. Wen SABATON Briten wäre, dann...
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von salisbury » Mittwoch 11. November 2015, 21:46
Marauder hat geschrieben:NEIN, das kann doch nicht wahr sein ! Ist den jetzt schon wieder Fastnacht ? 
11.11 'Talvisota' und 'No Bullets' war schwach, 'Killing Ground' hat mir aber Spaß gemacht!
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von salisbury » Mittwoch 11. November 2015, 21:54
SABATON - Für Immer Nee, covern sollten sie nicht, autsch, das geht gar nicht. Aber der Schmerz geht auch wieder vorbei. Kleines Zwischenfazit, der Gesang ist speziell und relativ eigen, den werd ich sicher wiedererkennen. Manchmal übertreibt er seine Eigenheit aber ein wenig. Ansonsten fällt mir kein Musiker auf. Die Klampfensoli sind Durchschnitt, nix Filigranes, die anderen sind solider Metal-Durchschnitt. 'Masters Of The World' klingt ganz furchtbar nach Achtzigern mit demselben ekligen Synthiesound, der mir schon die vorletzte AMBERIAN DAWN vermiest hat. Hoffentlich kommt der nicht nochmal... 
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von salisbury » Mittwoch 11. November 2015, 21:57
SABATON - Aces In Exile
Auch das ist mir jetzt zuviel Hauruck-Metal. Es wird wieder Zeit für ein gutes Lied oder aber Alkohol. Aber kein Bier. Aus Trotz nicht!
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von salisbury » Mittwoch 11. November 2015, 22:04
SABATON - Carolean's Prayer Wow, das ist dafür wieder ein echt guter Song, hier passiert viel, einige Stimmungswechsel, gute Instrumental-Passagen. Bislang der beste Song. Nein, das war 'Stalingrad'. Oder? Fuck, jetzt bin ich verrutscht und weiß nimmer wo war...menno 
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von Chavo89 » Mittwoch 11. November 2015, 22:13
salisbury hat geschrieben:Jajaaaaaah:
'The Final Solution', da isser ja. Ist das jetzt eigentlich naiv, oder ist das ernst oder geschmacklos oder nur eine bitterböse Parodie? Ich sehe gerade Brian mit seinem Kreuz (jeder nur ein Kreuz) zum Kreuzigung laufen und "Always look on the bright side of life" pfeifeln. Wen SABATON Briten wäre, dann...
Das war der Song, der mich wirklich an SABATON (und meinem Geschmack) zweifeln ließ. Wenn man den live hört und alle freudig klatschend und schunkelnd über den Holocaust singen, dann ist es echt vorbei. Das war für mich der Grund nach Hause zu gehen und seitdem keine neues Album der Schweden mehr anzurühren.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 11. November 2015, 23:07
@ Thommy: 'Final Solution' ist halt flach, nichts besonderes, weder zum Guten noch zum Bösen. Zur Kreuzigung pfeifen passt als Analogie, wobei ich Sabaton jetzt nicht für Großmeister des schwarzen Humors halte. Den Song an sich finde ich auch nicht geschmacklos, aber dass es natürlich im Livekontext auf manche etwas makaber wirken mag, wenn man in der Hinsicht empfindlich ist, kann ich nachvollziehen, auch wenn ich selber nicht so ticke. Daher bleibt das Verdikt stehen: Ein flacher Song, der dem Thema nicht wirklich gerecht wird, aber auch nicht mehr und sicher nichts Schlimmeres. Gute Songs sind für mich vor allem die Sachen von der "Primo Victoria" wie zum Beispiel der Titeltrack oder vor allem "Panzer Batallion" und "Wolfpack": https://www.youtube.com/watch?v=ayjVxUC2qDEhttps://www.youtube.com/watch?v=0Y9ZQsAgveISchön finde ich auch die komplett in Schwedisch gesungene Auflage der "Carolus Rex", hier "Lejonet från norden": https://www.youtube.com/watch?v=gaHYB6q-rucDie Assoziation zu Grave Digger ist übrigens sehr treffend; das war damals als die Band auf der Bildfläche erschien, auch meine erste Vergleichsgröße. Die neueren Sachen sind noch keyboardlastiger und polierter als die alten, was mich persönlich ein wenig stört, aber wenn Schwedisch gesungen wird, gibt das immer einen Bonuspunkt.
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von salisbury » Mittwoch 11. November 2015, 23:15
Okay, nochmal 45 Minuten mehr SABATON; arg viel mehr Eindrücke habe ich nicht gewonnen. Es kamen noch ein paar ganz gute Songs, dazu viel Durchschnitt, aber keine großen Aufreger mehr. Vieles ähnelt sich, das Erfolgsrezept, worauf auch immer es sich begründet, wird immer nur leicht verändert. Das macht es für mich auf Dauer uninteressant.
Ach, ja, wie man auf die Idee kommt, diese Band mit den grandiosen Tonkünstlern von RHAPSODY in einen Topf zu werfen, ist mir völlig rätselhaft.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 11. November 2015, 23:26
Polierter Sound, symphonische Sounds (wenn auch beim Sabaton vom Keyboard), bombastische Chöre, Faustreck-Pathos, kein Dreck, kein Schmutz, kein Schweiß...
Du musst immer bedenken, dass viele von uns keine Musiker sind, und daher Musik mehr auf der Wirkebene als auf der Werkebene wahrnehmen. Ob der Turilli da besser fiedelt als der Sabaton-Klampfengott, das ist den meisten Leuten entweder egal oder es fällt ihnen kaum auf, weil primär auf den ästhetischen Gesamteindruck abgestellt wird, und nicht auf spielerische Details. Das kommt viel später, wenn überhaupt.
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von Siebi » Mittwoch 11. November 2015, 23:28
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Polierter Sound, symphonische Sounds (wenn auch beim Sabaton vom Keyboard), bombastische Chöre, Faustreck-Pathos, kein Dreck, kein Schmutz, kein Schweiß...
Danke!
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