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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Schaf » Mittwoch 25. November 2015, 19:10
Nils Macher hat geschrieben:Stereotyp des AMON AMARTH/EQUILIBRIUM/REITER Bandshirt, Schottenrock und Hut tragenden, betrunkenen, aus einem Horn Met trinkenden, "wacköön"/"Helga"Metal-Fan.
*grusel* Figuren wie diese kommen mir auch manchmal "WACKÖÖÖN!" brüllend entgegen, wenn ich mal ein Band-Shirt trage (höchstwahrscheinlich von einer Funeral Doom oder Black Metal-Band, von der die noch nie etwas gehört haben) und tun gleich so, als wäre ich seit Jahren ihr bester Freund. Dann doch lieber langweilige Radio-Pop-Hörer.
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Schaf
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von Holger Andrae » Mittwoch 25. November 2015, 19:15
salisbury hat geschrieben:Nils und Holg: nach was für Kritierien beurteilt ihr diese Leute denn und wie kommt ihr da so schnell zu einem Urteil über die Personen?
Wieso glaubst Du, dass ich da schnell zu einem Urteil gekommen bin?
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von salisbury » Donnerstag 26. November 2015, 01:38
Holger Andrae hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:Nils und Holg: nach was für Kritierien beurteilt ihr diese Leute denn und wie kommt ihr da so schnell zu einem Urteil über die Personen?
Wieso glaubst Du, dass ich da schnell zu einem Urteil gekommen bin?
Na ja, wenn einer bei dir im Laden ne SABATON-CD kauft, wird wohl eher selten Zeit geben, ausführliche Gespräche zu führen und ein Persönlichkeitsprofil anzulegen. Deshalb "schnell".
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von Holger Andrae » Donnerstag 26. November 2015, 10:00
salisbury hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:Nils und Holg: nach was für Kritierien beurteilt ihr diese Leute denn und wie kommt ihr da so schnell zu einem Urteil über die Personen?
Wieso glaubst Du, dass ich da schnell zu einem Urteil gekommen bin?
Na ja, wenn einer bei dir im Laden ne SABATON-CD kauft, wird wohl eher selten Zeit geben, ausführliche Gespräche zu führen und ein Persönlichkeitsprofil anzulegen. Deshalb "schnell".
Nun, in meiner Funktion als Verkäufer suche ich schon das Gespräch mit Kunden. Insbesondere dann, wenn sie mir als Stammkunden auffallen oder wenn sie sich in "meiner Musiknische" bewegen. Meine Erkenntnis dabei ist: Jemand, der Sabaton kauft, hat wenig Interesse an anderem Metal. Ich weiß, dass es Menschen gibt, bei denen das ganz anders ist, denke aber, dass diese Sabaton schon seit etlichen Jahren hören und sie nicht erst entdeckt haben als sie mit ihrer großartig durchstrukturierten Masche in die Formel Eins aufgestiegen sind. Da habe ich mehr Vergnügen mit ollen Blues-Käufern (sogar solchen, die Bonamossa hören) oder Jazz-Freaks. Die sind aufgeschlossener, hören auch mal in was rein oder kaufen gar blind eine Empfehlung.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von salisbury » Donnerstag 26. November 2015, 23:53
Schaf hat geschrieben:Nils Macher hat geschrieben:Stereotyp des AMON AMARTH/EQUILIBRIUM/REITER Bandshirt, Schottenrock und Hut tragenden, betrunkenen, aus einem Horn Met trinkenden, "wacköön"/"Helga"Metal-Fan.
*grusel* Figuren wie diese kommen mir auch manchmal "WACKÖÖÖN!" brüllend entgegen, wenn ich mal ein Band-Shirt trage (höchstwahrscheinlich von einer Funeral Doom oder Black Metal-Band, von der die noch nie etwas gehört haben) und tun gleich so, als wäre ich seit Jahren ihr bester Freund. Dann doch lieber langweilige Radio-Pop-Hörer.
Mir ist so etwas echt in all den Jahren noch nie passiert. Hmm, vielleicht weil ich ja oft selber betrunken bin auf Konzerten. Jedenfalls ist glaub die Münchner Heavy Metal Welt ein wenig anders als sonst so... Holger Andrae hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:Nils und Holg: nach was für Kritierien beurteilt ihr diese Leute denn und wie kommt ihr da so schnell zu einem Urteil über die Personen?
Wieso glaubst Du, dass ich da schnell zu einem Urteil gekommen bin?
Na ja, wenn einer bei dir im Laden ne SABATON-CD kauft, wird wohl eher selten Zeit geben, ausführliche Gespräche zu führen und ein Persönlichkeitsprofil anzulegen. Deshalb "schnell".
Nun, in meiner Funktion als Verkäufer suche ich schon das Gespräch mit Kunden. Insbesondere dann, wenn sie mir als Stammkunden auffallen oder wenn sie sich in "meiner Musiknische" bewegen. Meine Erkenntnis dabei ist: Jemand, der Sabaton kauft, hat wenig Interesse an anderem Metal. Ich weiß, dass es Menschen gibt, bei denen das ganz anders ist, denke aber, dass diese Sabaton schon seit etlichen Jahren hören und sie nicht erst entdeckt haben als sie mit ihrer großartig durchstrukturierten Masche in die Formel Eins aufgestiegen sind. Da habe ich mehr Vergnügen mit ollen Blues-Käufern (sogar solchen, die Bonamossa hören) oder Jazz-Freaks. Die sind aufgeschlossener, hören auch mal in was rein oder kaufen gar blind eine Empfehlung.
Sehr interessant zu lesen. Ich muss sagen ich habe sehr wenig bin kein Kontakt zu SABATON-hörenden Leuten und die wenigen sind eigentlich normale Metal-Fans. Jedenfalls steht das in keinem Verhältnis zu dem Brimborium, das allerorts um diese Band veranstaltet wird. Ja, ich bin nach wie vor erstaunt - auch fasziniert - wie diese stinknormale Durchschnitts-Heavy-Metal-Band so viel Kontroverse verursacht...nun gut! Ich bin vorerst satt von dieser Diskussion. 
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von Holger Andrae » Freitag 27. November 2015, 00:07
Ich denke das Bribamborium um Sabaton rührt daher, dass viele Metalfans eben nicht mit dieser Musik identifiziert werden wollen. Das passiert aber durch die Medienpräsenz und der Tatsache, dass Sabaton eben in der musikalischen Mitte ihren Kuschelpanzer gefunden hat. In dieser Mitte spielt Santiano auch Piraten-Metal.
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von Holger Andrae » Freitag 27. November 2015, 02:25
Hier läuft gerade dies:  Die habe ich schon seit 15 Jahren und bisher vielleicht zwei Mal aufgelegt, weil sie eben ganz oben auf dem Regal steht und ich da so nicht dran komme. Da ich aber vorhin Lust auf Journey hatte, habe ich zuerst "Escape" angeschmissen und nun läuft die zweite dieser drei CDs. Es ist der pure Wahnsinn. Da ist nicht eine Nummer drauf, die mir unter die Haut oder ans Herz geht. Sogar die instrumentalen Dinger sind super und auch die aus der Pre-Perry-Phase. Ergo: Ich muss mehr Journey hören.
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von Jhonny » Freitag 27. November 2015, 08:41
Holger Andrae hat geschrieben:Ich muss mehr Journey hören.
Das kann ich jederzeit blind unterschreiben. Ich brauch auch endlich mal mehr von ihnen als nur fünf Alben...
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von Permafrost » Freitag 27. November 2015, 15:21
Einige haben jetzt vom "Betrunken sein beim Konzert" geredet. Ich verstehe das nicht. Warum betrinkt man sich auf einem Konzert? Dann bekommt man das ganze ja schlechter mit, als im nüchternem Zustand? Sieht für mich eher nach einer Verschwedung aus, einen Liveauftritt im betrunkenen Zustand zu verschwenden. Wenn man in irgendeinem Club zu Konservenmusik abtanzt, dann tu ich mich auch betrinken, da ist die Musik und ihre Präsentation ja auch nicht wirklich so wichtig, wie auf einem Konzert. Kürzlich war ich auf einer Neurofunk (Drum & Bass) Party mit Liveacts und hatte keinen Tropfen Alkohol und es hat extrem viel Spass gemacht. Für mich würde Alkohol dann einfach die Wahrnehmung verschlechtern und so den Abend ruinieren?
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von Jhonny » Freitag 27. November 2015, 15:26
Vielleicht eine Frage der Prägung? Ich weiß es nicht. Am KIT laufen ja auch immer haufenweise Besoffene rum. Dass man mal etwas zu viel trinkt kann ich noch nachvollziehen, aber manche betrinken sich da ja mit Vorsatz und sind bei den letzten Bands zu blau, um sie mitzukriegen. Ich ärgere mich, wenn ich manchmal zu müde bin, um den Schluss mitzukriegen... aber das geschieht ja nicht mit Vorsatz.
Bin da jedenfalls ganz bei dir, Perma.
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