Zum Glück weiß in der Außenwelt niemand, dass ich hier bin und wie ich hier heiße, denn ich hab soeben etwas überprüft, was mich schon lange beschäftigt hat: Bei jedem Einordnen von neuen CDs ins Regal und gegebenenfalls Umschlichten in neue Fächer frage ich mich ob ich wirklich so viel mehr CDs von Bands mit Anfangsbuchstaben am Anfang des Alphabets als Bands mit späterem Anfangsbuchstaben habe. Dass das ganze sicher nicht ausgeglichen ist, konnte ich vom Hinsehen schon abschätzen, heute hab ich das einmal statistisch überprüft und siehe da, es hat sich in frappierender Weise bestätigt. Alben von Bands mit Anfangsbuchstaben A bis D machen beinahe ein Drittel (182, 32%) meiner gesamten Sammlung (574 Alben ohne Sampler) aus! Das ergibt einen Albenschnitt pro Buchstabe von 45,5 für A-D und 18,67 für E-Z (inlusive "Nummernbands" wie 40 WATT SUN). Das ist doch verrückt. Bei E-# sind außerdem nur drei Ausreißer in der 50-Alben-pro-Buchstabe-Kategorie enthalten, also M und S als generell häufige Buchstaben und I, getragen durch ICED EARTH und IN FLAMES, sonst wär der Schnitt noch bedeutend niedriger.
Hinweis: Bands mit unbestimmten oder bestimmten Artikeln A/THE/DER wurden selbstverständlich unter A/T/D geführt (zusätzlicher Boost für T) obwohl Musiksammler das unsinnigerweise anders macht, aber die Diskussion hatten wir ja schon einmal.
Könnt ihr mir noch folgen? ^^ Wer von euch viel zu viel Zeit hat, ist gern eingeladen, dies bei sich selbst zu überprüfen und hier mitzuteilen, für mich bin ich bis jetzt auf Erklärungsmöglichkeiten gekommen:
1a) Es gibt mehr Bands von A-D als danach.
1b) Es gibt mehr Metalbands aus "meinen" Stilen von A-D als danach.
2) Das Alphabet spielt in meinem Kaufverhalten eine Rolle! Wenn ich nicht gezielt nach bestimmten Alben suche, sondern zB beim Stöbern bei Verkaufsständen auf Festivals, bei denen ich alphabetisch vorgehe und durch finanzielle Einschränkungen dann sobald ich eine gewisse Anzahl an CDs erreicht habe, nicht mehr weiterschaue oder später kommenden Bands nicht mehr dieselbe Priorität zukommen lasse, die ihnen in einer Welt ohne Alphabet zustehen würde. Dasselbe wenn ich online bestelle um den Einkaufszettel abzuarbeiten. Dieser ist alphabetisch geordnet, sobald ich eine gewisse Geldmenge erreicht habe, breche ich wohl die Suche ab und über die Jahre und Jahre hinweg hat sich solch eine deutliche Diskrepanz aufgetan.
Es muss wohl zweiteres sein und das schockiert mich schon ein wenig
Das widerspricht völlig meinem Drang nach Symmetrie und Ordnung und auch wenn ich jetzt als Ausgleich zB meinen Einkaufszettel alphabetisch umgekehrt ordnen wollte, so schaffe ich das nicht, weil es meinem inneren Autisten furchtbare Schmerzen bereitet. Bei Festivals von Z bis A durchstöbern ist da noch leichter vorstellbar, aber wohl zu wenig um das auszugleichen. Ich bin übrigens nicht verrückt sondern ein sozial durchaus akzeptierter Zeitgenosse. Aber das nur so
