Weekly Playlist

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Schaf » Sonntag 6. November 2016, 20:11

'Cause it's a bitter sweet weekly playlist, this post
Trying to make ends meet, you're a slave to the playlist then you sleep
I'll take you down the only post I've ever been down
You know the one that takes you to the playlist where all the albums meet, yeah
No change, I can change, I can change, I can change
But I'm here in my music, I am here in my music
But I'm listening to a million different albums from one week to the next...
I can't change my music, no, no, no, no
You've gotta change my music, no, no, no
It's just black and brutal, melodic and loud...


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БАТЮШКА - Литоургиіа
Fühlt sich tatsächlich an wie eine orthodoxe Messe mit seinen unheimlichen Chören und erinnert damit an die letzte THE RUINS OF BEVERAST oder FUNERAL MIST, aber kürzer und knackiger. Man möchte wirklich ein paar Kerzen entzünden, sich so einen sexy Kapuzenumhang umwerfen und mit diesem Album im Hintergrund ein paar Zeilen vor sich hin murmeln:
"...et ne nos inducas in tentationem, sed libera nos a malo. Amen."

Klick mich: Ектения VII: Истина

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BENT KNEE - Say So
Mein allerliebstes Lieblingsblautier hatte mir bereits mit "Shiny Eyed Babies" eine interessante Band vorgestellt, die mit "Say So" offenbar weiterhin ihren eigenwilligen Weg zu gehen scheint in einer ziemlich kunterbunten Mischung irgendwo zwischen TALK TALK, BJÖRK, THE RESIDENTS, FIONA APPLE, EXTRA LIFE und YES. Stoff, der auch unter meiner Definition das Wort "Progressiv" verdient hat. Und hässlich sieht die knuddelige Sängerin auch nicht aus ;-)

Klick mich: The Things You Love

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BURIED INSIDE - Chronoclast (Selected Essays on Time-Reckoning and Auto-Cannibalism)
Die beliebtesten und ausgelutschtesten Themen für Konzeptalben im Metal sind böse Diktaturen und die zunehmende Technisierung der Gesellschaft. Oder beides, wie erst neulich wieder von DREAM THEATER vertont. Wie lange wohl Petrucci beim Frühstück an dieser Story saß? Und demnächst liefert uns SEPULTURA das nächste Konzept-Album über die Technisierung der Gesellschaft! Da sind originelle Konzepte wie dieses hier gern gesehen bzw. gehört: Wie wir mit Zeit leben, umgehen, sie nutzen, wie sie uns kontrolliert und wie wir andere damit kontrollieren.

Klick mich: Time as Imperialism

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BURIED INSIDE - Spoils of Failure
Eine Band, die sich viel zu früh auflöste. Da wären noch mindestens zwei richtig gute Alben drin gewesen :(

Klick mich: V

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THE CURE - Three Imaginary Boys
Klassiker-Time. Denn man kann nie genug (frühe) THE CURE hören! Und mal ganz ehrlich: von allen hier genannten Alben hat dieses hier mit Abstand das beste Cover.

Klick mich: Fire in Cairo (in a bloody gorgeous live version)

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DEATHSPELL OMEGA - The Synarchy of Molten Bones
Hui... *Stirn abwisch* das... muss... erst einmal verdaut werden.

Klick mich: Famished for Breath

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FLORENCE + THE MACHINE - How Big, How Blue, How Beautiful
Tolle Stimme, toller Pop Rock. Oder Alternative Rock. Oder Indie Rock. Oder wie man das auch immer schimpfen mag. Mir gefällt's, aber das habe ich ja oft genug erwähnt oder angedeutet.

Klick mich, ich bin so ein richtiges Musikvideo, wie sie einst früher in den 80ern und 90ern gemacht wurden: Delilah

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GORGUTS - Pleiades' Dust
Wenn einem die aktuelle DSO noch nicht genug die Hirnwindungen gefickt hat...

Bei nur einem Track lohnt sich der Anspieltipp richtig :subber:

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INQUISITION - Ominous Doctrines of the Perpetual Mystical Macrocosm
Das erste Album, mit dem sich die ex-Kolumbianer weg vom "gewöhnlich" satanischen Black Metal hin zum orthodoxen Black Metal bewegten... Zumindest wird das behauptet. Was das auch immer heißen mag. Ich glaube, orthodoxe Black Metaller opfern weniger Jungfrauen und Katzen, studieren mehr Wörterbücher (Thesauri? Thesaurier? Thesäue? Thesäus?) und surfen auf Wikipedia zu den Themen Astronomie, Astrologie und Theologie. Das bedeutet einerseits, dass Dagon und Incubus scheinbar Tierliebhaber sind, aber andererseits auch Defetisten, die sich den gesellschaftlichen Umständen des sinkenden Alters der ersten sexuellen Erfahrungen junger Frauen und dem dadurch folgenden Mangel jungfräulicher Maiden beugen.

Klick mich: Hymn for a Dead Star

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INQUISITION - Obscure Verses for the Multiverse
Melodischer und hymnischer als der Vorgänger, mit einem wesentlich wärmeren Klang streicheln die Gitarren eher sanft die Ohren, während einen die Choren... Chori... Chorusse... Chöre... Refrains zu etwas verleiten möchten, was Black Metal niemals tun darf und eigentlich dem Schlagermetal überlassen sollte: die Faust bzw. die Hörner gen Himmel strecken und mitsingen! Ja, ich schäme mich auch ganz furchtbar... :(

Klick mich: Inversion of Ethereal White Stars

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INQUISITION - Bloodshed Across the Empyrean Altar Beyond the Celestial Zenith
Wie gesagt: Viel Halluzinogene rauchen, viel im Wörterbuch stöbern und alte Popeye-Cartoons gucken = WIN! Es sei denn, man bzw. frau ist so eine Pussy wie Frank. Dann muss man sich wahrscheinlich erst von Donald Trump grabben lassen, bevor man Heavy Metal zu würdigen weiß Bild

Klick mich: The Flames of Infinite Blackness Before Creation

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THY CATAFALQUE - Meta
Hat der Tamás wieder ganz toll hingekriegt. Man staunt, wie erbaulich und positiv das Album klingt, ohne dabei in gruslige Schlagermetal-Gefilde hinabzugleiten. Verwirrt bin ich nur, dass sowohl Kollege Stehle als auch RateYourMusic in dem Stilmix Doom Metal zu hören scheinen. Also ich vermag da beim besten Willen keinen ausmachen, aber wer weiß, was der Rabe und die tausenden User und hunderte Moderatoren von RYM für Definitionen von Doom Metal haben.

Klick mich: Ixión Düün

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TRUE WIDOW - Avvolgere
Eines der seltsamsten Reviews auf dieser Seite durfte ich vor kurzem zu dieser Scheiblette lesen: darin beschwerte sich Björn, dass es für Sludge nicht heavy genug wäre :grins:
Ich glaube, es hat noch nie jemand zuvor auf einem Album von True Widow nach Sludge-Elementen gesucht. Das wäre so, als würde ich darüber meckern, dass das aktuelle Album "Encore un soir" von CELINE DION zu wenig Deathcore-Elemente enthält. Die Aussage wäre sicher nicht falsch aus der Sicht eines Fans von JOB FOR A COWBOY oder WHITECHAPEL, aber ich bin mir sehr sicher, dass Madame Dion sich dieser Tatsache auch sehr bewusst ist. Nein, keine Sorge, der "Doomgaze", wie man neuerdings der Einfachheit halber diese Mischung aus Shoegaze, Slowcore und Stoner Rock schimpft, klingt immer noch nach echten Witwen: verzerrt, hypnotisch, verträumt, perseverativ (wie oft kommt man schon dazu, dieses Wort zu benutzen) — als hätte man ELECTRIC WIZARD mit OASIS gekreuzt.

Klick mich: Theurgist

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UNWOUND - Leaves Turn Inside You
Warum müssen Bands Doppelalben aus Alben machen, die weniger als 80 Minuten gehen? Ich dachte immer, Polycarbonate seien wertvoller Kunststoff? Wozu macht aus einem 74-minütigem Werk mit 14 Songs ein Doppel-Album und beschriftet die einzelnen Tonträger mit 2 und 3? "Because we're so fuckin' artistic, maaaaan! It's art, dude!" Seht ihr? Ich verstehe es nur einfach nicht! Egal, es gibt ja noch die Musik. Die liegt irgendwo zwischen SLINT, FUGAZI, DRIVE LIKE JEHU und SHELLAC und bietet recht experimentellen Post-Hardcore und Noise-Rock mit vereinzelten Anleihen von dem, was man später rückwirkend auch noch unter Post-Rock einordnen wird, weil es diesen stark beeinflusste. Aufgrund des größtenteils recht zurückhaltenden Gesangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber gerade die starken Anleihen an SLINT machen es dermaßen wollig, dass ich mich ausgiebig genug damit beschäftigen mochte, bis die ersten Songs ihre Hüllen aufbrachen und ihr Innerstes preisgaben.

Klick mich: Terminus

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ZØRORMR - Corpus Hermeticum
Hier schält sich bei jedem Hören ein wahres Kleinod der Schwarzkunst heraus. Diese Gitarrenarbeit ist famos und die Songs sind unwahrscheinlich eingängig ohne irgendwelche catchy Refrains. Da muss ich definitiv mal die Diskografie vervollständigen! Einzig der Name ist irritierend. Eine polnische Band mit einem Ø? Also polnische Bands mit deutschen Namen gibt es ja wie Sand am Meer, weil deutsch hart und evil klingt, aber Zørormr klingt weniger hart und evil denn skurril. Wenn ich ein polnischer Blackmetaller wäre, würde ich meine Band vielleicht KRÅMPFANFÄLL oder KEUCHHÜSTEN nennen, das klingt doch grimmig und frostbitten!

Klick mich: This I Command!
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Sonntag 6. November 2016, 20:58

Jetzt habe ich einen bittersweeten Ohrwurm...
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Schaf » Sonntag 6. November 2016, 21:13

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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Eike » Dienstag 8. November 2016, 00:28

DAVID BOWIE - "Blackstar"
JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE - "The Golden Anthropocene"
MISFITS - "Walk Among Us"
SAMHAIN - "Initium"
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Azmodes » Mittwoch 9. November 2016, 21:28

Eine Auswahl.

Cardinals Folly - Holocaust of Ecstasy & Freedom
Traditioneller Doom finnischer Schule, sehr solide und gottseidank flinker und riffiger als die aus irgendeinem Grund oft besungenen Landsmänner und Genrekollegen Rev Bizarre. Eher wie die großartigen Minotauri. Außerdem Brüste auf dem Cover.

Desolate Pathway - Of Gods and Heroes
Wieder Doom, nur diesmal epischer. Tönt sicher öfters bei Zeus und Poseidon aus der Stereoanlage. \m/

Janove - diverse Singleauskopplungen
Der Kaizers Orchestra-Fronter besitzt einfach ein Händchen für Melodien und Refrains. Wunderbarer bunter Pop auf Norwegisch, kann das Album kaum erwarten.

Japanische Kampfhörspiele - Welt ohne Werbung
Fett und skurril. Herrliche Lyrik.

Krypts - Remnants of Expansion
Das könnte mehr Gas geben, aber schon schön wuchtig.

My Midnight Creeps - Histamin
Würdevoller, bittersüßer Skandi-Rock. Man merkt sofort, dass hier ein Madrugada-Gitarrist mitwirkt.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Eike » Samstag 19. November 2016, 03:56

CODE - "Augur Nox"
CODE - "Mut"
CODE - "Nouveaux Gloaming"
CODE - "Resplendent Grotesque"
DARKHER - "Realms"
IGGY POP - "Post Pop Depression"
JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE - "The Golden Anthropocene"
METALLICA - "Hardwired... To Self-Destruct"
PARADISE LOST - "The Plague Within"
VARIOUS ARTISTS - "Digging Up Dirt"
VARIOUS ARTISTS - "Kein Mensch ist illegal. Solidarität und Freiheit für Menschen auf der Flucht"
VARIOUS ARTISTS - "Refugees Welcome. Gegen jeden Rassismus"
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Eike » Sonntag 18. Dezember 2016, 10:32

DAVID BOWIE - "Blackstar"
DREDG - "El Cielo"
FIELDS OF THE NEPHILIM - "Elizium"
HANK WILLIAMS - "The Country Music Hall Of Fame Presents Legendary Country Singers"
JUTE GYTE - "Perdurance"
LUCIFER'S FRIEND - "Banquet"
MEGA COLOSSUS - "Hyperglaive"
OCTOBER TIDE - "Winged Waltz"
THE VINES - "Highly Evolved"
V. A. - "Superhits Of Rock'N'Roll"
ZZ TOP - "Tres Hombres"
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 18. Dezember 2016, 12:02

MAYHEM "De Mysteriis Dom. Sathanas Alive"
RAW ENSEMBLE "Suffer Well"
FORBIDDEN "Trapped"
COLOSSUS "Drunk On Blood And The Sepulchre Of The Mirror Warlocks"
MEGA COLOSSUS "Hyperglaive"
DEXTER WARD "Neon Lights"
SPITFIRE "Tectonical Power"
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Eike » Samstag 24. Dezember 2016, 12:50

BIX BEIDERBECKE - "In A Mist"
DREDG - "El Cielo"
HAIL SPIRIT NOIR - "Mayhem In Blue"
HELLHOOKAH -"Endless Serpents"
LACERTILIA - "We're Already Inside Your Mind"
LOUIS ARMSTRONG - "Kings Of Swing CD 3"
TIAMAT - "Wildhoney"
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Eike » Samstag 31. Dezember 2016, 22:00

DORNENREICH - "Hexenwind"
MAYFAIR - "My Ghosts Inside"
OPETH - "Damnation"
PATRICIA BARBER - "A Distortion Of Love"
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