Manowar

Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 31. Dezember 2016, 12:47

Und so als Beispiel, dass Eric halt auch die neuen Songs hörenswert macht, immer noch, vielleicht noch das hier:

https://www.youtube.com/watch?v=p74IAWbb-3I
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Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 31. Dezember 2016, 12:57

@ Mike:

Hmm... also ich hätte bei einem RTB-Gig in dem Line-up sicher auch meinen Spaß, bei den Songs, aber wenn wir da den Glanz vergleichen, dann bin ich nochmal deutlicher bei Marius. Es ist echt schade, dass das Line-up vom KIT und von HTS nicht dauerhaft wurde. Jetzt läuft's halt doch so wie bei der vorletzten (deutschen) Inkarnation der RTB-Band. Damit sinkt meine Vorfreude auf ein mögliches neues Album halt auch wieder.

Ich erlaube mir einfach, darauf zu hoffen, dass es ein oder zwei Jahre nach Ende der Abschiedstour dann doch die Reunion mit Ross gibt. Auch wenn's mir für Karl leid täte.
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Re: Manowar

Beitragvon Peter Kubaschk » Samstag 31. Dezember 2016, 13:44

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Bei aller Liebe zu Ross The Boss und bei aller Grandiosität des jungen ex-Sängers Mike Cotoia:

Nein, nicht matter!

Es kommt natürlich primär auf die Songauswahl an, die bei Manowar durchaus mal ein wenig enttäuschend sein kann, und die bei RTB natürlich immer super ist, aber was die Ausstrahlung angeht, ist Eric Adams halt doch unübertrefflich. Und auch Meister DeMaio hat eine unnachahmliche Präsenz, die man zwar sicher albern und nervig finden kann, aber er ist und bleibt eines der großen Originale.

Im Fazit möchte ich so sagen, dass ein Manowar-Gig halt mit der Songauswahl steht und fällt, denn wenn die nur Songs ab "Kings of Metal" spielen, dann bin natürlich auch ich maßlos enttäuscht, und so etwas ist halt schon passiert. Wenn die aber Setlists spielen wie beim Earthshaker, bei "Hell on Stage" oder beim "MCF 1" und "MCF 2", dann war das immer eine Machtdemonstration (bei der man natürlich das Ego von DeMaio ertragen können muss).

https://www.youtube.com/watch?v=JKnaN6m9C-E


Herrlich, es funktioniert doch immer wieder. 8-) Allerdings könnte ich das Ego von deMaio nicht ertragen, womit aller Glanz von Eric verblassen würde.
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Re: Manowar

Beitragvon frankjaeger » Samstag 31. Dezember 2016, 13:52

Hör auf, Rüdigers Knöpfchen zu drücken! :D
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Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 31. Dezember 2016, 15:32

Erics Glanz verblasst nicht einmal, wenn er "Stille Nacht" singt, das Phantom der Oper oder Balladen im Duett mit Sarah Brightman.

Die Knöpfchen hat Peter im Übrigen wohl gedrückt. Da wird mir zum rechten Zeitpunkt bewusst, dass auch nach 28 Jahren Manowarriortum immer noch Gänsehaut angesagt ist, wenn ich eine aktuelle Liveversion des einen Songs anhöre, mit dem alles angefangen hat: "The Crown and the Ring".

https://www.youtube.com/watch?v=UDIKndSHbzM

Was auch immer die meisten Szeneveteranen sagen mögen, ich finde es immer noch wahnsinnig erhebend zu sehen, wie massiv die Band bei ihren Gigs nach wie vor gefeiert wird. Die Mitsingquote und Textsicherheit, minutenlanges Dastehen mit dem "Sign of the Hammer", das komplette Mitsingen bei der Outro-Version von "The Crown..." Ich hab das tatsächlich bei keiner anderen Band je erlebt. Gut, manche nennen das dann "Reichsparteitag", aber der war ja auch blitzsauber inszeniert, da gibt's nix...
:-P

Auf der anderen Seite ist das halt im Zweifel auch der Grund, warum viele Leute der Band heute so feindselig gegenüber stehen, die von ihr enttäuscht sind. Die meisten von den schlimmsten Kritikern waren früher selber mal Fans von der Sorte, und da tut der Verlust der einstigen großen Liebe halt besonders weh. Ich bin recht gut in der Disziplin "Schönheitsfehler, Alterserscheinungen und Marotten nachsehen".

Forever in love!
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Re: Manowar

Beitragvon Havoc » Samstag 31. Dezember 2016, 15:41

Rüdiger Stehle hat geschrieben:...das komplette Mitsingen bei der Outro-Version von "The Crown..." Ich hab das tatsächlich bei keiner anderen Band je erlebt.


Nicht mal bei Cirith Ungol und Mayhem vermute ich! :grins:
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Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 31. Dezember 2016, 15:48

Cirith Ungol habe ich, wie 99,999% der europäischen Fans der Band, noch nie live gesehen, aber das wird, so die Götter wollen, sich ja nächstes Jahr endlich ändern. Im KIT-Rahmen von 2000 - 3000 Leuten, die zudem aus ganz Europa anreisen, gehe ich absolut davon aus, dass die Band gefeiert wird; aber selbst da gehe ich nicht davon aus, dass die Textsicherheit des Publikums so groß sein wird, wie bei einem durchschnittlichen Manowar-Gig. In der Hinsicht ist das schon sehr, sehr speziell. Auch bei Maiden, Priest etc... habe ich das in der Form nie erlebt.

Mayhem ist eine sehr durchwachsene Liveband. Die haben schon unsterbliche Gigs gespielt, aber auch schon Gigs zum Davonlaufen. Ich denke, da kommt's arg drauf an, wie sehr die Protagonisten "drauf" sind, und vor allem auch auf den Sound und das Motivationslevel. Bei Mayhem kann dir auch 45 Minuten Lärmorgie und dann "Gute Nacht!" passieren. Okay, böse Zungen werden sagen, dass das nie anders ist, bei Mayhem, aber ja, wenn ich so einen Gig wie auf der aktuellen Live-DVD sehe, dann werde ich halt schon sehr sentimental. Trotzdem: Ja, Mayhem erreicht weder im Outro noch sonstwo die Mitsingquote von Manowar.
:-D
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Re: Manowar

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 31. Dezember 2016, 15:54

Gar nicht mitbekommen, dass es eine neue Inkarnation gibt. Hab' das Ticket für März hier schon liegen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 31. Dezember 2016, 16:05

Holger Andrae hat geschrieben:Gar nicht mitbekommen, dass es eine neue Inkarnation gibt. Hab' das Ticket für März hier schon liegen.

Jo. Ich hab's vorgestern mitbekommen und finde das sehr, sehr schade. Cotoia kann offenbar aus beruflichen Gründen nicht ausgiebig touren, aber es gäbe (ihm zufolge) auch noch andere Gründe, die er aber nicht veröffentlicht hat. LePond ist sicher ein Guter am Bass, aber Bolembach hat das eben wirklich ausgezeichnet gemacht; das muss man erst einmal so hinbekommen. Auch die DeMaio-Körpersprache, wenn auch mit Augenzwinkern, hat er gut kopiert. Mit dem guten alten Rhino statt des Fate Breaks Down Drummers habe ich natürlich keinerlei Problem; das passt schon. Aber Marc Lopes (Hellspeak, Let Us Prey, Meliah Rage, ex-Trigger Effect, Dark Day Sunday, ex-Hammersmyth) anstelle von Cotoia wird sicher schwierig. Cotoia war ja gerade das Faszinosum der letzten RTB-Gigs, weil er eben echt über weite Stecken wie Eric klang.

Werde mir die Band nächstes Jahr trotzdem wieder anschauen. Ross und Rhino sind sehr, sehr sympathische Typen, und das Songmaterial sorgt bei mir immer für gute Stimmung. Aber für ein "nochmal durchstarten" sehe ich so die Perspektive leider nicht so richtig.
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Re: Manowar

Beitragvon mike » Samstag 31. Dezember 2016, 16:34

Wobei der Lopes ja eigentlich ein toller Sänger ist. Nur kling er halt, wie gesagt, nicht wie der junge Eric Adams und wird deshalb als Nachfolger von Cotoia nicht auf große Gegenliebe stoßen.
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