Weekly Playlist

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 1. Januar 2017, 12:18

TOP 20 des Jahres 2016:
FATES WARNING - Theories Of Flight
MAYFAIR - My Ghosts Inside
WATCHTOWER - Concepts Of Math:Book One
REDEMPTION - The Art Of Loss
HAMMERS OF MISFORTUNE - Dead Revolution
FLOTSAM & JETSAM - Flotsam & Jetsam
IN MALICE'S WAKE - Light Upon The Wicked
ANNIHILATIONMANCER - Precursor Of Destruction
BLACK STAR RIDERS -The Killer Instinct
BEYOND FALLEN - As The Spires Fall
SEA - Sea
VEKTOR - Terminal Redux
VARIX - Morbid Tribute To Distortion
HEAVENS CRY - Outcast
WITCHCRAFT - Nucleus
PHARAOH - Bury The Light
READING ZERO - The Actual
TRIARCHY - Save The Khan
SKEPTIC SENSE - Mind Versus Soul
JESS & THE ANCIENT ONES - Second Psychedelic Coming

Das sind die 20 Platten mit den meisten Spins im abgelaufenen Jahr. Eine Mischung aus tollen Neuheiten, feinen Neuentdeckungen, Chartvorbereitungen und Reviewhören. Mein Kaufverhalten in 2016 war sehr verhalten, da ich mich etwas mehr auf das WIederentdecken von Klassikern und heimlichen Hits in der eigenen Sammlung konzentriert habe. Laut Musik-Sammler habe ich ganze 13 VÖs aus dem Jahr in die Sammlung gestellt. Da werden natürich in den nächsten Wochen noch einige dazu kommen, aber die reflexartige Kaufentscheidung bei nur guten Neuheiten ist quasi auf Null gesunken. Und das, bwohl ich die Dinger ja tagtäglich im Job in die Hand nehme. Fast ein bisschen erschreckend, aber die Reizüberflutung hat wohl ihren Peak bei mir erreicht, so dass die totale Euphorie nur noch selten ausbricht. Ray Alder hat es in diesem Jahr zwei Mal geschafft, Albüms einzusingen, die ich immer wieder gern auflege. Dazu kommt natütrlich die ungebrochene Begeisterung bei Watchtower. Reguläre Neuerscheinungen kommen emotional kaum noch an mich ran, weil die Masse einfach erschlagend ist . Da braucht es in der Regel noch irgendein additives Element, um mich zu fesseln. Das können Konzerte sein (Hallo an die Mayfair Jungs), eine Bindung aus alten Zeiten oder aber der Fingerzeig eines gleichgesinnten Geschmackskauzes. Ich habe das erste Mal überhaupt eine Kauf- und Checkliste angefangen, auf der ich mir Bands und Scheiben notiere,, die ich nochmal antesten möchte. Diese ist nicht besonders lang. Mal sehen, wohin mich diese Vorgehensweise führen wird.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 1. Januar 2017, 12:37

Peter Kubaschk hat geschrieben:1.943 Durchläufe von 477 Bands und 668 Alben. Das ist Anstieg von 14.3% bei den Spins, während die Anzahl an Bands um 10 Bands bzw. 2% gefallen und die Anzahl an Alben beinahe identisch ist (+3 Alben).
Das bedeutet, dass die einzelnen Alben im Schnitt ca. 15% häufiger gehört wurden.

Top 10 Bands 2015
01. Like Thieves - 116x (2 Alben)
02. Arcane (AUS) - 69x (3 Alben)
03. Rishloo - 62x (4 Alben)
04. Armored Saint - 54x (5 Alben)
05. Dead Letter Circus - 48x (5 Alben)
06. Caligula's Horse - 42x (3 Alben)
07. The Occupants - 37x (1 Album)
08. Ignite - 30x (3 Alben)
09. Rise Against - 26x (3 Alben)
10. Von Hertzen Brothers - 21x (2 Alben)

Top 10 Alben 2015
01. LIKE THIEVES - Autumn's Twilight - 58x
01. LIKE THIEVES - The Wolves At Winter's Edge - 58x
03. RISHLOO - Living As Ghosts With Buildings As Teeth - 56x
04. ARMORED SAINT - Win Hands Down - 40x
05. ARCANE (AUS) - Known - 38x
06. THE OCCUPANTS - Hindsight - 37x
07. CALIGULA'S HORSE - Bloom - 35x
07. DEAD LETTER CIRCUS - Aesthesis - 35x
09. RISE AGAINST - The Sufferer & The Witness - 23x
10. SECOND RELATION - Abiona - 20x

"All-Time" Top 10 Bands (seit 2009):
01. (01.) COG - 187x (4 Alben)
01. (02.) Biffy Clyro - 187x (7 Alben)
03. (03.) The Butterfly Effect - 152x (5 Alben)
04. (04.) Threshold - 135x (12 Alben)
05. (neu) Dead Letter Circus - 121x (6 Alben)
05. (05.) Alter Bridge - 121x (6 Alben)
07. (neu) Rishloo - 120x (4 Alben)
08. (neu) Like Thieves - 116x (2 Alben)
09. (07.) Shinedown - 114x (5 Alben)
10. (06.) Long Distance Calling - 110x (5 Alben)

"All Time" Top 10 Alben (seit 2009)
01. (01.) COG - Sharing Space - 113x
02. (02.) THE BUTTERFLY EFFECT - Final Conversation Of Kings - 89x
03. (03.) BIFFY CLYRO - Opposites - 88x
04. (04.) THE GRACIOUS FEW - The Gracious Few - 76x
05. (05.) COG - The New Normal - 64x
06. (06.) THRESHOLD - March Of Progress - 60x
06. (07.) ILLUMINATUS - Glasnost - 60x
08. (neu) LIKE THIEVES - Autumn's Twilight - 58x
08. (neu) LIKE THIEVES - The Wolves At Winter's Edge - 58x
10. (neu) RISHLOO - Living As Ghosts With Buildings As Teeth - 56x

Besonderheiten/Anmerkungen:
Bei LIKE THIEVES handelt es sich um zwei EPs, die ich immer gemeinsam gehört habe und für mich wie ein Album funktionieren.
Der Anstieg in Spins ist auch dem relativ hohen Anteil an EPs geschuldet, die in diesem Jahr liefen. Neben LIKE THIEVES und THE OCCUPANTS in de Toop10 des Jahres, haben auch U:CODIA, MASS SKY RAID, THE GIVEN THINGS oder LESSER KEY mehr als 10 Spins mit EPs erhalten. Bis auf LESSER KEY alles australische Bands. :)
Die Anzahl an Spins für den Einstieg in die Jahres-Top10 ist von 15 auf 20 gestiegen.
Die Anzahl an Spins für den Einstieg in die All-Time-Album-Top10 ist von 41 auf 56 gestiegen. In den Jahren davor war es von 39 auf 40 und von 40 auf 41.
Die Anzahl an Spins für den Einstieg in die All-Time-Band-Top10 ist von 84 auf 110 gestiegen. In den Jahren davor war es von 62 auf 71 und von 71 auf 84.
RISE AGAINSTs "The Suffer & The Witness" ist das einzige Album, das erneut in den Alben-Top10 des Jahres platziert ist. Dabei ist das Album von 2006. Ist aber auch perfekt bei der Frühstückszubereitung.
Nur fünf der Top10-Alben des Jahres wurden in 2015 erstmals veröffentlicht, allerdings kannte ich erst zwei (THE OCCUPANTS und RISE AGAINST) bereits in 2014 oder früher.


1.822 Durchläufe von 490 Bands und 716 Alben. Das ist Rückgang von 6% bei den Spins, während die Anzahl an Bands um 13 Bands bzw. 3% gestiegen und die Anzahl an Alben um 48 oder 7% gestiegen ist.
Das bedeutet, dass die einzelnen Alben im Schnitt ca. 16% weniger gehört wurden.

Top 10 Bands 2016
01. Biffy Clyro - 63x (6 Alben)
02. Le Projet - 47x (1 Album)
03. Fates Warning - 43x (8 Alben)
04. Candlebox - 41x (6 Alben)
05. Redemption - 36x (4 Alben)
06. Soen - 35x (3 Alben)
07. Long Distance Calling - 29x (4 Alben)
08. Nonpoint - 24x (3 Alben)
09. Like Thieves - 22x (2 Alben)
09. Five Finger Death Punch - 22x (6 Alben)

Top 10 Alben 2016
01. Biffy Clyro - Ellipsis - 52x
02. Le Projet - Quatre - 47x
03. Fates Warning - Theories Of Flight - 33x
03. Redemption - The Art Of Loss - 33x
05. Candlebox - Disappearing In Airports - 32x
06. Soen - Lykaia - 27x
07. Long Distance Calling - TRIPS - 26x
08. Colibrium - In Balance - 15x
08. Alter Bridge - The Last Hero - 15x
10. Nonpoint - The Poison Red - 12x
10. If These Trees Could Talk - The Bones Of A Dying World - 12x
10. The Occupants - Hindsight - 12x
10. Eclipse - Bleed And Scream - 12x

"All-Time" Top 10 Bands (seit 2009):
01. (01.) Biffy Clyro - 250x (10 Alben)
02. (01.) COG - 194x (4 Alben)
03. (03.) The Butterfly Effect - 159x (5 Alben)
04. (05.) Dead Letter Circus - 142x (6 Alben)
05. (04.) Threshold - 140x (12 Alben)
06. (10.) Long Distance Calling - 139x (6 Alben)
06. (05.) Alter Bridge - 139x (7 Alben)
08. (08.) Like Thieves - 138x (2 Alben)
09. (07.) Rishloo - 132x (4 Alben)
10. (09.) Shinedown - 117x (5 Alben)

"All Time" Top 10 Alben (seit 2009)
01. (01.) COG - Sharing Space - 117x
02. (03.) Biffy Clyro - Opposites - 93x
03. (02.) The Butterfly Effect - Final Conversation Of Kings - 91x
04. (04.) The Gracious Few - The Gracious Few - 79x
05. (08.) Like Thieves - The Wolves At Winter's Edge - 69x
05. (08.) Like Thieves - Autumn's Twilight - 69x
07. (10.) Rishloo - Living As Ghosts With Buildings As Teeth - 67x
07. (05.) COG - The New Normal - 67x
09. (06.) Illuminatus - Glasnost - 64x
10. (06.) Threshold - March Of Prgoress - 61x

Besonderheiten/Anmerkungen:
Bei LIKE THIEVES handelt es sich um zwei EPs, die ich immer gemeinsam gehört habe und für mich wie ein Album funktionieren.
Die Anzahl an Spins für den Einstieg in die Jahres-Top10 ist von 20 auf 12 gesunken.
Die Anzahl an Spins für den Einstieg in die All-Time-Album-Top10 ist von 56 auf 61 gestiegen.
Die Anzahl an Spins für den Einstieg in die All-Time-Band-Top10 ist von 110 auf 117 gestiegen.
THE OCCUPANTs "Hindsight" ist das einzige Album, das erneut in den Alben-Top10 des Jahres platziert ist. Eine EP mit vier Songs und 25 Minuten Länge und COG-Nachfolger
LE PROJET ist ein Projekt von Kevin Martin (CANDLEBOX, THE GRACIOUS FEW), das eine digitale EP mit vier Songs (einer davon ein Remix eines Songs) namens "Quatre" veröffentlicht hat. Die drei Songs gehen knapp 12 Minuten und liefen häufig kurz bevor ich ins Bett gegangen bin.
Die traditionelle Heavy-Metal-Band, die am häufigsten seit 2009 läuft, ist ARMORED SAINT. 104 Spins bedeuten #15. CANDLEMASS (58 Spins), METAL CHURCH (55 Spins), IRON MAIDEN (48 Spins) und ARGUS (46 Spins) folgen mit großem Abstand.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 1. Januar 2017, 12:38

Holger Andrae hat geschrieben:SEA - Sea


Das freut mich, dass die bei dir offenbar eingeschlagen hat. Mir gefällt sie gut, aber ich wusste, sie ist bei dir besser aufgehoben. :)
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 1. Januar 2017, 15:42

Holger Andrae hat geschrieben:Da ich jetzt auch so eine schicke Tabelle habe, kann ich euch auch ein bisschen mit Nerdlisten erfreuen:
Alben gehört in 2015: 1613 (412 Bands / 553 Alben)

Top 10 Bands seit 2009:
Slough Feg 64 (9 Alben)
Manilla Road 64 (14 Alben)
Rush 59 (12 Alben)
Uriah Heep 59(8 Alben)
Exodus 57 (15 Alben/Demos)
Candlemass 55(7 Alben)
Pharaoh 54 (5 Alben)
Black Sabbath 54 (11 Alben)
Threshold 51 (9 Alben)
Lanfear 51 (4 Alben)

Top 10 Alben seit 2009:
PAGAN ALTAR - Mythical & Magical 25
CRESCENT SHIELD - The Stars Of Never Seen 24
WARNING - Watching From A Distance 23
VILLAGERS OF IOANNINA CITY - Riza 20
ASHBURY - Endless Skies 20
MY VICTIM - 13 20
GHOST - Meliora 19
CANDLEMASS - Death Magic Doom 19
PRESSURE POINTS - False Lights 18
VEKTOR - Outer Isolation 18
VOTUM - Metafication 18
ARGUS - Boldly Stride The Doomed 18
BLEEDING - Bleeding (EP)18
HATCHET - Dawn Of The End 18


Alben gehört in 2016: 1718 (+103) , 371 (Bands / 624 Alben)

Top 10 Bands seit 2009:
01.Slough Feg (--) 79(+5)
01.Exodus (+4) 79(+22)
03.Fates Warning (neu) 77
04.Rush(-1) 75 (+16)
05.Threshold (+4) 72 (+22)
06.Candlemass (--) 71 (+16)
07.Uriah Heep (-3) 69 (+10)
07.The Tea Party (--) 69
09.Manilla Road (-7) 68 (+4)
10.Pharaoh (-3) 66 (+12)
10.Hammers Of Misfortune (--) 66

Top 10 Alben seit 2009:
01.MY VICTIM - 13 30 (+10)
02.PHARAOH - Bury The Light 25
02.PAGAN ALTAR - Mythical & Magical 25 (+0)
04.CRESCENT SHIELD - The Stars Of Never Seen 25 (+1)
05.WARNING - Watching From A Distance 23 (00)
05.GHOST - Meliora 23 (+4)
07.VILLAGERS OF IOANNINA CITY - Riza 21 (+1)
07.VEKTOR - Outer Isolation 21
07.FATES WARNING - Theories Of Flight 21
10.PROCESSION - To Reap Heavens Apart 20
10.SATAN - Atom By Atom 20
10.GRIFTEGARD - Solemn Secret Severe 20
10.ARGUS - Boldly Stride The Doomed 20 (+2)
10.ALLOY 20 - EP 2012 20
10.ASHBURY - Endless Skies 20
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 11. Januar 2017, 21:43

So, wenn ich nun die Tortur der Listenführung schon wieder angefangen habe, dann soll dieses Martyrium auch Früchte tragen, weshalb ich euch an dieser Stelle vielleicht mal wieder etwas regelmäßiger wöchentliche Spiellisten auftischen möchte.

Auch wenn die Liste bisher vollständig ist, wird der hiesige Auszug wie üblich einige Lücken enthalten, da ich mich zur Schonung meines Nervenkostüms und zur Verbeugung gegen mitleserische Schnappatmung der Nennung politisch verfolgter und verfemter Kapellen enthalten möchte, die aktuell doch einen recht stattlichen Teil meines Eskapismusmusikprogramms ausmachen.

Ach ja, und von der Nennung sämtlicher Klangtestalben möchte ich euch auch verschonen, so ich mich nicht besonders zu einem solchen äußern möchte; dass ich die Dinger angehört habe, lässt sich dann ja andernorts nachlesen.

Genug der Vorrede, hier nun der Überblick über die erste Kalenderwoche des Jahres 1 nach der Wiedererweckung der Hohen Herren vom Pass der Spinne.

GRAVE DIGGER - Witchhunter
=> Das Jahr habe ich klassisch eröffnet, weil ich mir wünsche, dass es ein klassisches Jahr wird. Weder waren die Grabschaufler je meine liebste Teutonenbrigade, noch ist dieses mein favorisiertes Album, doch es hat mal wieder Spaß gemacht, es zu hören. Ein schöner Neujahrsauftakt.
GRAVE DIGGER - Healed By Metal
=> Die Neue ist natürlich auch wieder stiltreu und kommt ohne Überraschungen aus. Sie hat aber nach ein paar hübschen Stücklein auch einige dünne Bretter zum Bohren gehabt. Kompositorisch ist da doch ein bisschen was ins Arge hinein geraten.

VAN TEEL - Funeralia
=> Atmosphärischer Schwarzstahlneuling aus Sachsen-Anhalt; besprechungshalber in meinen Hallen. Gefällt mir gut. Einflüsse sehe ich bei KHOLD und TULUS.

HALLOWS EVE - The Neverending Sleep
=> Ach ja, mir war nach übersehenen Alben, und das hier wurde ziemlich übersehen. Man merkt dem Werke stets an, dass es nicht auf monetäre Rosen gebettet war, doch ein bisschen Wiedergutmachung nach "E.N.D." und dem missratenen Königshofen-Auftritt ist den Dreschflegeln aus den Vereinigten Staaten durchaus gelungen. Ich mag die Lieder weitgehend sehr gerne.

ANVIL - This Is Anvil
=> Auch übersehen, dieses Mal jedoch vorrangig von mir. Gewohnheitsmäßig direkt gekauft, aber in Ermangelung akuter Ambosslust ewig liegen gelassen. Ahornambuss vom Fass, zum Guten wie zum Bösen. Ich mag's, ohne unmittelbare Euphoriezustände.

ORANSSI PAZUZU - Värähtelijä
=> Schafabische Empfehlung. Für gut befunden. Der Warenkorb bei den Schwatten in Finnland wird davon belagert. Absendung der Bestellung avisiert, indes noch nicht vollzogen.

HAMMERS OF MISFORTUNE - Dead Revolution
=> Wie der Amboss, so die Hämmer. Gleich verhaftet, ewig nicht gehört. Schöne Scheibe, vielleicht der beste Unglücksklöppel seit den Heuschreckenjahren.

SPITFIRE - Tectonical Power
=> Unsere badischen Freunde mit ihrer ersten vollständigen Langspielplatte. Schön; das Titelstück ist ein absolutes Fest. Ansonsten halt wie erwartet die alte flotte Schule ohne Schnörkel, dafür mit rolligem Rotz.

RAW ENSEMBLE - Suffer Well
=> Das ulmische Heimatgeschwader hat den Weggang von Sänger Criss sowie sonstige Besetzungswirren gut weggesteckt und kann wie die badischen Nichtstukas auch auf Scheiben voller Länge überzeugen. Drescherei mit schwarzen und tödlichen Versatzstücken.

SACRED GATE - Countdown To Armageddon
=> Auch dieses ist besprechungshalber in meinen Klauen gelandet. Leider ist es das Abschiedsalbum der gar nicht einmal so alten Mannschaft aus der Fohlenstadt. Mit neuem Sänger, der einem Brian Ross nicht unähnlich klingt, kann mich die Scheibe weitgehend überzeugen. Traditioneller melodischer Stahl zwischen Teutonik und britischem Einfluss.

DARK FUNERAL - Where Shadows Forever Reign
=> Eine der großen Überraschungen des vergangenen Jahres. In jeder Hinsicht eine tolle Scheibe und bei mir daher auch auf dem Stockerl.

CANDLEMASS - Psalms For The Dead
=> Die bis dato letzte Kerzenmesse, da zuletzt ja allenfalls eine kleine Zwischenandacht kam. Ich mag das Ding sehr, sehr gerne.

DEMON - Breakout
=> Einer der drei überzeugendsten Dämonen, aus meiner Sicht.

ENSLAVED - The Sleeping Gods – Thorn
=> Die obskur erschienenen Sachen jetzt doch noch auf einer anständigen Silberscheibe. Freut mich und gefällt mir.

WOLF COUNSEL - Vol. I – Wolf Counsel
=> Die aktuelle Scheibe ist gerade zum Besprechen da, und hat mich sehr überzeugt, daher habe ich mir auch den Erstling direkt bei der ukrainischen Plattenfirma bestellt. Auch gut, aber doch noch ein gutes Stück unscheinbarer als die Neue.

SODOM - Decision Day
SODOM - In War And Pieces
=> Ach ja, Sodom halt. Fein wie immer. Aktuell - und immer - die beste deutsche Thrash Band.

SAVATAGE - The Edge Of Thorns
=> Der viel zu frühe Abschied eines ganz großen Gitarristen; und ein toller Einstieg eines großartigen Sängers, auch wenn Savatage mit ihm auf der Gesangsebene perfekter, glatter und weniger heimelig wurde.

MANILLA ROAD - Crystal Logic
=> Unsterblich.

ALTER BRIDGE - The Last Hero
=> Jo. Sterblich.

SOEN - Tellurian
=> Der Versuch, modernrockgeprägte junge Menschen zu bespaßen. War erfolgreich.

RAGE - The Devil Strikes Again
=> Zusammen mit Dark Funeral der überraschende Veteranenknaller des Jahres.

METAL CHURCH - Blessing In Disguise
=> Klassiker hoch fünf.

DEATH IN JUNE - Rose Clouds
=> Unsterblich schöne Melancholie in Tüten.

CARVED IN STONE - The Forgotten Belief
=> Mehr Neo Folk... Raben, Felsen im Moor, tragischer Kindsmord und manch andere Moritat.

CRUACHAN - Blood For The Blood God
=> Für wen denn sonst... gruselig-schönes Keltenfest.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Eike » Sonntag 15. Januar 2017, 17:45

AL GREEN - "Al"
BETH GIBBONS & RUSTIN MAN - "Out Of Season"
CASSANDRA WILSON - "New Moon Daughter"
THE CRAMPS - "Flamejob"
DAVID BOWIE - "Blackstar"
IGGY POP - "Naughty Little Doggie"
IGGY POP - "Skull Ring"
IGGY POP - "Post Pop Depression"
LEONARD COHEN - "New Skin For The Old Ceremony"
OCTOBER TIDE - "Winged Waltz"
MANDO DIAO - "Give Me Fire!"
MARIANNE FAITHFULL - "Easy Come Easy Go" (2CD+DVD)
ORANSSI PAZUZU - "Värähtelijä"
PARADISE LOST - "The Plague Within"
PENSÉES NOCTURNES - "Grotesque"
STEVE VON TILL - "If I Should Fall To The Field"
STING - "The Soul Cages"
THE THE - "NakedSelf"
VARIOUS ARTISTS - "Refugees Welcome. Gegen jeden Rassismus"
VARIOUS ARTISTS - "The Unplugged Collection, Volume One"
WRETCH - "Wretch"
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Sonntag 15. Januar 2017, 23:08

Letzte Woche lief:

Sonata Arctica - The Ninth Hour
Wunderbarer Melodic Rock mit dicken Keyboards und Traummelodien. Metal-Gehalt tendiert gegen 0.

Flotsam And Jetsam - Flotsam And Jetsam
Macht immer noch Spaß, für mich das beste Album seit dem "Comeback" "The Cold"...

Medieval Steel - The Anthology Of Steel
Joa, mehr als der geniale Titelsong. Läuft immer wieder.

Tesla - Mechanical Resonance
Kenne ich wesentlich weniger gut als die Radio-Kontroverse, durfte daher mal wieder rotieren.

Lifehouse - No Name Face
Neo-Grunge der Jahrtausendwende. Viele schöne Nummern.

HIM - Love Metal
Jugendprägung.

Triarchy - Save The Khan
High Roller bringen mal wieder sechste-Reihe-NWoBHM raus. Gute Sache.

Falkenbach - Heralding The Fireblade
Meine liebste Falkenbach!

Falkenbach - Tiurida
Mittlerweile auch gern gemochter Nachfolger.

Crystal Myth - Patiently Waiting
Guter Prog im Waltz-Stil.

Blackwych - Out Of Control
Blieb bisher wenig hängen.

Infernäl Mäjesty - None Shall Defy
Gut, aber der Klassikerstatus erschließt sich mir bisher nicht.

Kreator - Hordes Of Chaos
Kreator in den letzten Jahren - eine zuverlässige Geschichte.

Sorcery - Arrival At Six
Walzender Underground-Death-Metal aus Schweden.

Bathory - Hammerheart
Klassikeralarm!

Game Over - Crimes Against Reality
Eher nur gehobener Durchschnitt im Neo-Thrash.

Cruachan - The Morrigan's Call
Gewohnt hochklassiges von CRUACHAN. Geniale Band.

Eyehategod - Eyehategod
Hardcorelastiger als erwartet. Nicht gerade easy listening, aber die Songs machen was her.

Herman Frank - Loyal To None
Irgendwie etwas untergegangen. Schade, da ziemlich gut.

Black Trip - Shadowline
Kein Dead-Lord-Niveau, aber doch ziemlich gut gemachtes Lizzy-Worshipping.

Darkthrone - Circle The Wagons
Erst ein Mal gehört. Joa, Darkthrone in den letzten 10 Jahren halt.

Sweet Mary Jane - Winter In Paradise
Hochklassiger AOR. Review ist bald online.

Falconer - Chapters From A Vale Forlorn
Zweitbeste Falconer.

Falkenbach - Ok Nefna Tysbar Ty
Die Falkenbach, die hier am seltensten läuft.

System Of A Down - Mezmerize
Irre. Abgedreht. Mein liebstes Album der Band. Oder doch nicht? Toxicity hatte noch mehr Hits, aber auch ein paar Filler.

Porcupine Tree - In Absentia
Warum hab ich da noch nicht alles? Wunderfeiner Prog-Rock!

Wytch Hazel - Prelude
Bestes Album 2016. Vielleicht sogar der letzten Jahre insgesamt.

Opprobrium - Serpent Temptation / Supernatural Death
Das Demo ist verzichtbar. Das Album ist für 80er Jahre Death Metal der absolute Hammer.

The Deathtrip - Deep Drone Master
Huginistische Plattenwahl. Gefällt.

Haken - Affinity
Neue Welten für mich. Durch meinen Bruder kennen gelernt. Da wird noch einiges kommen ins Regal.

Ritualization - Sacraments To The Sons Of The Abyss
Auch hier folgt bald ein Review. Französischer Death Metal.

Slipknot - Vol. 3: The Subliminal Verses
Meine liebste Slipknot.

Electric Light Orchestra - Out Of The Blue
Ein längst überfälliger Rock-Klassiker. Wollte ich schon lange haben.

Rush - Clockwork Angels
Nach Ewigkeiten mal wieder aufgelegt. Besser als Snakes & Arrows, aber nicht ganz auf Vapor Trails Niveau.

Quicksand Dream - Beheading Tyrants
Lief erst ein Mal. Keine zweite Eternal Champion, aber die Richtung stimmt.

At The Gates - Slaughter Of The Soul
Klassiker. Blinded By Fear ist einer meiner Top 10 Death Metal Songs. Aber was sind die anderen 9?

At The Gates - At War With Reality
Auf Albenlänge fast besser als Slaughter...

Refused - The Shape Of Punk To Come
Hardcore als Shape Of Punk To Come? OK? Aber gut gemacht!

Raven - Walk Through Fire
Simpel, aber effizient. Der Nachfolger fehlt mir noch. Und fast alles davor. Wird zum KIT 2018 natürlich nachgekauft.

Assassin - The Metal Knights
Stormspell-7.-Reihe-US-Metal. Mieser Sound, feine Songs.

Ahab - The Boats Of Glen Carrig
Nicht gerade leichtverdauliche Kost. Das Artwork kann immer noch alles.

Ed Sheeran - X
Die Mainstream-Scheibe der Woche. Lief drei Mal. Perfekt fürs Frühstück mit den Kids.

Blaze Bayley - Infinite Entanglement
Zwei mal gehört, um ein Review nachzureichen. Besser als Virtual XI.

Lord Vigo - Blackborne Souls
Candlemass-Scheibe ohne Leif. Nicht perfekt, aber doch mehr als ordentlich.

Lancer - Mastery
Beste 2017er Scheibe bisher. Ganz groß! Lief wieder mehrfach.

Anvil - Anvil Is Anvil
Späte Liebe. Fast ein Jahr im Regal, lief die Scheibe 2017 fast öfter als 2016.

Dexter Ward - Rendezvous With Destiny
Erst der vierte Durchgang. Klar ist das gut, aber so richtig gefesselt bin ich noch nicht.

Black Sabbath - 13
Nach Jahren wieder rausgekramt. Ozzy und Iommi rocken noch. Hoffentlich kommt noch mal was.

Armored Saint - Win Hands Down
Joa, das Highlight von 2015 hat mir heute den Nachmittag versüßt.

Helstar - Vampiro
Trotz etlicher Spins fräßt sich zu wenig in die Ohren hinein.

Angelus Apatrida - Hidden Evolution
Ziemlich moderner "Neo-Thrash". Ich mag die Bullet-For-My-Valentine-Momente aber durchaus.

Morgana Lefay - Sanctified
US-Metal mit 90er Gitarren Sound aus Schweden. Und Übersänger.

Rage - Secrets In A Weird World
Da kann nicht viel schiefgehen bei alten RAGE. Hoffe, ich finde da bald mehr Scheiben.

The Ocean - Anthropocentric
Jetzt gerade der Erstdurchlauf. Sludgiger als erwartet. Gefällt bisher gut.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 15. Januar 2017, 23:12

ASHBURY - Something Funny Going On
=> Wegen des geänderten Artworks beim Rerelease versehentlich doppelt gekauft. Schönes Album, sehr schöne, gefühlvolle, akustische Gitarrenmusik mit dennoch epischer Breite.

IN THE WOODS… - Pure
=> Das lange erhoffte Comeback der norwegischen Avantgardisten muss leider ohne den verstorbenen Oddvar und auch ohne Originalsänger Svithjod; aber der Mr. Fog macht seine Sache auch klasse. Vielseitiger Gesang, atmosphärische Arrangements, vielseitiges Songwriting. Macht Freude.

PSYCO DRAMA - From Ashes To Wings
=> Ein SMB-Tipp wollte es, dass mir auffiel, dass diese alten Post-QR-US-Progger mir mit ihrem Comeback nach drölfzig Jahren überhaupt noch auffielen. Nicht ganz so tricky wie die alten Werke, etwas plüschiger, aber durchaus ein geliehenes Ohr oder zwei wert.

SHAKIN‘ STREET - Psychic
=> Hab ich ja im Neuerwerbsthread und im WHIG-Thread schon kurz angesprochen: Rossenbossens alte Band, vor Manowar, um die französische Sängerin Fabienne Shine. Bluesrockiger 80er-Metal durchwachsener Qualität. Ross darf einige Songs mitdudeln. Die sind überwiegend die besseren. Kein Kleinodium, aber für Ross-Sammler durchaus "nice to have".

RAWHEAD REXX - Diary In Black
RAWHEAD REXX - Rawhead Rexx
=> Eine viel zu oft übersehene deutsche Power-Metal-Band aus dem Schwabenland, die auf knackige, unkitschige Weise das beste der europäischen und der amerikanischen Schule vereint, zudem mit einem tollen Sänger aufwarten kann. Leider kam nach dem Weggang von Drummer Löble zu Helloween nimmer allzu viel zusammen. Beide Alben sind klasse; das selbstbetitelte Debüt ist für mich einen Tick stärker. Eine Band, die man durchaus in einem Atemzug mit Brainstorm nennen darf.

SKINFLINT - Iklwa
=> Exotenmetal aus Botswana. Manowar, Maiden als Einflüsse. Afrikanische Mythologie und Folklore als schillernde Facette. Alles wirklich überzeugend umgesetzt. Für Weltmetaller sicher ein gefundenes Fressen.

DEATHTRIP, THE - A Foot In Each Hell
=> Die Demokollektion der Band, die mein Album des Jahres 2014 zu verantworten hat. König Aldrahn am Mikro. Durch das räudige Klangbild deutlich schwerer zu erschließen als die späteren Albumversionen, gerade dadurch aber auch spannend, und natürlich durch ein paar Non-Album-Tracks. Für Norge-Archäologen sicher vonnöten.

LAMENTED SOULS - The Origins Of Misery
=> Mehr Norwegen-Archäologie. Die melancholisch-düster-melodische Doom-Band um Simen Hestnæs, den man als klare Stimme von Borknagar und Dimmu Borgir kennt. Sehr cooles Nordland-Doom-Exponat, weil es eigenständig klingt. Weder nach typisch schwedischer Power-Doom-Epik, noch nach typisch finnischer Schwermut mit leichter Gruftschlagseite. Norwegen ist sicher keines der großen Doom-Länder, aber hier haben wir einen Treffer.

ISENGARD - Traditional Doom Cult
=> Meister Fenriz hat in seinen alten Tapes gewühlt und tatsächlich noch zwei alte Isengard-Schoten von 1989 und 1991 gefunden, die noch nicht verwurstet wurden. Räudig-rauschiger Old-School-Doom. Sicherlich charmant, gerade auch weil schön aufgemacht und mit sehr persönlichen Linernotes. Ernsthaft brauchen tun das aber sicherlich auch wieder nur besonders beflissene Nordland-Raubgräber.

EURYNOMOS - The Trilogy Singles
=> Ich war ja nicht so glücklich, als es hieß, dass Okkulto (DIE alte Desaster-Stimme) seine erste nennenswerte musikalische Baustelle nach DESASTER unbedingt als drei 7"EPs statt als ein Album veröffentlichen musste. Da ich aber das Label (Iron Pegasus) durchaus gerne unterstütze, da ich Okkultos Stimme mag, und in solchen Fällen ein ungeduldig Häselein bin, habe ich die drei Vinylinger halt doch gekauft. Dass am Ende dann doch noch die CD-Version kommt, überrascht mich nicht. Es ärgert mich auch nicht. Hätte ja warten können. Die Musik: Jo, genau das, was ich erwarte, wenn es um teutonischen, pechschwarzen Black/Thrash geht.

VON HERTZEN BROTHERS - New Day Rising
=> Mein Versuch, mich dem Kubismus zu nähern. Gelungen. Auch wenn's an sich gar nicht mein "Stil" ist, das ist wirklich großartig. Die Scheibe ist bestellt. Weitere kommen im Zweifel. Meine "Jungs" finden es auch gut.

GORGOROTH - Incipit Satan
=> Weil Kamerad Loomis sie sich zugelegt hat, musste ich mal wieder querhören. Doch, die Scheibe gefällt mir retrospektiv besser als bei VÖ und ist auch deutlich abwechslungsreicher, als ich sie in Erinnerung hatte.

RAGE - Carved In Stone
RAGE - Unity
=> Die Smolski'schen Wüter aus Herne. Heute ist es ja wieder angesagt, ein wenig auf die Smolski-Ära herab zu blicken und alles andere aus dem Hause RAGE besser zu finden, als die Alben mit Victor. Das möchte ich ein bisschen relativieren. Zwar war für mich der Neuanfang 2016 auch eine Frischzellenkur, aber eine Zeit lang hat Victor Peavys Band schon auch sehr viel gegeben. Gerade "Unity" war damals schon ein echter Kracher. Mein Lieblingswerk mit Victor. Bei "CIS" war dann aber schon ein gutes Stück zu viel Routine drin. Nutzte sich da für mich auch langsam ab, die Konstellation.

MOTÖRHEAD - 1916
=> Neben RAGE war es eben die beste Lemmy-Rille aller Zeiten, die am Freitag unsere Schützenheim-Kartenspielrunde begleiten durfte. Weiter Worte als "WAS FÜR EIN ALBUM!!!" dürften sich erübrigen. Falls nicht:
http://powermetal.de/review/review-Moto ... ,6141.html

Und dann noch mein rezensorisches Wahlpflichtprogramm aus Anlass der ersten Verklangtestung im Jahre 1 A.R.C.U.:

RAW ENSEMBLE - Suffer Well
http://powermetal.de/review/review-Raw_ ... 29673.html
=> Ulm-School Thrash Metal. Eigenpressung 1. Derb aber direkt und gut komponierter Thrash mit Death-Schlagseite.

SPITFIRE - Tectonical Power
http://powermetal.de/review/review-Spit ... 29685.html
=> Karlsruh-School Speed Metal. Eigenpressung 2. As old as school can be. Auch wenn's junge Buben sind.

SACRED GATE - Countdown To Armageddon
http://powermetal.de/review/review-Sacr ... 29687.html
=> Fohlen-School Heavy Metal. Mit Einflüssen von Iced Earth, Blitzkrieg und Judas Priest. Feine Stimme im Brian-Ross-Lager. Leider das Abschiedsalbum. Metal On Metal Records.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 15. Januar 2017, 23:26

@ Jhonny:

Irgendwie befürchte ich ein bisschen, dass unserer aller Playlists ein bisschen zu lang sind, um aus diesem Thread wirklich konstruktive Diskussionen zu generieren, aber ich will nicht unken.

(x) Flotsam
Ich mag "Cold" von den neuzeitlichen Sachen nach wie vor am liebsten, aber die neue kommt qualitativ nahe ran.

(x) Medieval Steel
Jau, zu unrecht als One-Hit-Wonder abgetan. Auch die aktuelle Scheibe ist klasse.

(x) Falkenbach
Ich mag tatsächlich wohl auch fast die Heralding am liebsten, was viele Falkenbach-Fans seltsam finden, da die von der Entwicklungslinie her etwas aus der Reihe schlägt. Finde aber eigentlich alle Scheiben der Band sehr schön. So fängt man Bathory-Spirit ein, ohne zu sehr zu kopieren.

(x) Kreator
Für mich leider in den letzten Jahren etwas abgenutzt. Auf hohem Niveau natürlich. Aber trotzdem. Meine Vorfreude auf die Neue ist überschaubar.

(x) Bathory
Kniefall.

(x) Cruachan
Schön, dass da von dir auch ein "gewohnt hochklassig" kommt. Morrigan ist etwas untergegangen, aber als letzte Scheibe mit Fulltime-Karen sicher ein Meilenstein der Band.

(x) Darkthrone - Circle The Wagons
Erst ein Mal gehört. Joa, Darkthrone in den letzten 10 Jahren halt.

So sehr ich diese Albenreihe mit Max Nekro mochte: Ich bin froh, dass die Neue wieder einen Umbruch bringt.

The Deathtrip - Deep Drone Master
Huginistische Plattenwahl. Gefällt.

Årets album i 2014.

Raven - Walk Through Fire
Simpel, aber effizient. Der Nachfolger fehlt mir noch. Und fast alles davor. Wird zum KIT 2018 natürlich nachgekauft.

Der Nachfolger ist m.E. noch ein gutes Stück besser als "WTF". Wird dir gefallen.

Blaze Bayley - Infinite Entanglement
Zwei mal gehört, um ein Review nachzureichen. Besser als Virtual XI.

Das ist ja nun nicht das größte Kunststück, das Blaze vollbringen konnte.

Anvil - Anvil Is Anvil
Späte Liebe. Fast ein Jahr im Regal, lief die Scheibe 2017 fast öfter als 2016.

Hier genauso.

Dexter Ward - Rendezvous With Destiny
Erst der vierte Durchgang. Klar ist das gut, aber so richtig gefesselt bin ich noch nicht.

Mich hat hier der tolle Livegig zum Kauf animiert. Ist schön, aber nicht überragend.

Black Sabbath - 13
Nach Jahren wieder rausgekramt. Ozzy und Iommi rocken noch. Hoffentlich kommt noch mal was.

Schau mer mal.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Siebi » Sonntag 15. Januar 2017, 23:29

Der Jonathan lässt's krachen.
Jhonny hat geschrieben:Lancer - Mastery
Beste 2017er Scheibe bisher. Ganz groß! Lief wieder mehrfach.

2017er? Immer diese Redakteure, haha. Hab noch gar nix aktiv auf dem Schirm bzw. sind die noch etwas bis weit weg. Lancer ist eher nix für mich, zwei Songs haben für diese Erkenntnis genügt.

Jhonny hat geschrieben:Anvil - Anvil Is Anvil
Späte Liebe. Fast ein Jahr im Regal, lief die Scheibe 2017 fast öfter als 2016.

Anvil ist G.O.T.T.! Wunderbar, hier laufen wir gemeinsam.

Jhonny hat geschrieben:Angelus Apatrida - Hidden Evolution
Ziemlich moderner "Neo-Thrash". Ich mag die Bullet-For-My-Valentine-Momente aber durchaus.

Modern? Neo? Ballet vo meim Valentin? ^.-
Für mich ein ziemlich geiles Riff-Thrashgeschoss im Metallica meets Evile-Old School-Habitus, fett produziert.
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