Weekly Playlist

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 15. Januar 2017, 23:39

Die "Anvil Is Anvil" zündet offenbar mit Verzögerung, oder sie kommt mit Verzögerung an. Hier wie drüben hantieren gerade viele damit rum. Hatte die fast schon im Regal versenkt, und dann nach Neujahr doch endlich noch zu Ehren gebracht.

Lancer finde ich ziemlich okay bis gut. Hat mehr Biss als schwedischer Melo-Speed im allgemeinen, aber ein Schuss mehr Charisma hätte nicht geschadet.

Und was den ausgemeindeten Engel angeht, bin ich grad ob Jhonnys Einordnung als Neo Thrash auch ein wenig drschrocken. Ich hör da auch 'nen ganzen Nullinger von Moderne und Karlvalentinskugeln fürs Liebchen. Das ist doch klassisch wie die alte Wildsau... Overkill, Nuclear Assault und Destruction wären mir da spontan eingefallen. Aber nicht mit deren 201x-er-Produktionen.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 15. Januar 2017, 23:51

Jhonny hat geschrieben:Tesla - Mechanical Resonance
Kenne ich wesentlich weniger gut als die Radio-Kontroverse, durfte daher mal wieder rotieren.

Sollte auch häufiger laufen, ist nämlich in meinen Ohren die beste TESLA. Gerade 'Modern Day Cowboy' ist ganz fantastisch.

Jhonny hat geschrieben:Porcupine Tree - In Absentia
Warum hab ich da noch nicht alles? Wunderfeiner Prog-Rock!

Das Album ist nicht gerade eine Blaupause für den Stil der Band. Ich bin nicht sicher, ob dir da wirklich alles gefällt.

Jhonny hat geschrieben:Rush - Clockwork Angels
Nach Ewigkeiten mal wieder aufgelegt. Besser als Snakes & Arrows, aber nicht ganz auf Vapor Trails Niveau.

"Vapor Trails" wird doch locker übertroffen. Sehr merkwürdige Aussage.

Jhonny hat geschrieben:The Ocean - Anthropocentric
Jetzt gerade der Erstdurchlauf. Sludgiger als erwartet. Gefällt bisher gut.

Die ist schon recht sperrig. Der Vorgänger "Heliocentric" ist deutlich runder.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:RAWHEAD REXX - Diary In Black
RAWHEAD REXX - Rawhead Rexx
=> Eine viel zu oft übersehene deutsche Power-Metal-Band aus dem Schwabenland, die auf knackige, unkitschige Weise das beste der europäischen und der amerikanischen Schule vereint, zudem mit einem tollen Sänger aufwarten kann. Leider kam nach dem Weggang von Drummer Löble zu Helloween nimmer allzu viel zusammen. Beide Alben sind klasse; das selbstbetitelte Debüt ist für mich einen Tick stärker. Eine Band, die man durchaus in einem Atemzug mit Brainstorm nennen darf.

Habe ich mal wieder rausgelegt. Habe ich ewig nicht gehört aber als sehr, sehr gut in Erinnerung.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:VON HERTZEN BROTHERS - New Day Rising
=> Mein Versuch, mich dem Kubismus zu nähern. Gelungen. Auch wenn's an sich gar nicht mein "Stil" ist, das ist wirklich großartig. Die Scheibe ist bestellt. Weitere kommen im Zweifel. Meine "Jungs" finden es auch gut.

Ich würde fast denken, dass dir die vorherigen Alben dann noch besser gefallen, denn die sind weniger geralinig und etwas kauziger.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 15. Januar 2017, 23:54

Peter Kubaschk hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:VON HERTZEN BROTHERS - New Day Rising
=> Mein Versuch, mich dem Kubismus zu nähern. Gelungen. Auch wenn's an sich gar nicht mein "Stil" ist, das ist wirklich großartig. Die Scheibe ist bestellt. Weitere kommen im Zweifel. Meine "Jungs" finden es auch gut.

Ich würde fast denken, dass dir die vorherigen Alben dann noch besser gefallen, denn die sind weniger geralinig und etwas kauziger.

Jau. Hab schon etwas quergehört, mit den Jungs im Schützenheim auf YT. Sehr vielseitig, sehr eingängig, sehr eigen. Die haben irre viele Ideen, die sie in den Videos auch super umsetzen. Ich bleib da dran.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Montag 16. Januar 2017, 00:17

Ich finde die ANGELUS APATRIDA modern. Aber ich meine das überhaupt nicht negativ. Die Band erinnert mich auch an TRIVIUM, die ich ja auch sehr mag.


@Peter: "Vapor Trails" ist meine liebste RUSH nach "Counterparts"...
Und: Von POCRCUPINE TREE liebe ich "Fear Of a Blank Planet", ein 10-Punkte-Album. Ist das repräsentativer?
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 16. Januar 2017, 00:23

Jhonny hat geschrieben:Ich finde die ANGELUS APATRIDA modern. Aber ich meine das überhaupt nicht negativ. Die Band erinnert mich auch an TRIVIUM, die ich ja auch sehr mag.

Ich hab das auch nicht als negative Einordnung deinerseits verstanden. Kann sie nur kaum nachvollziehen. Trivium ist eine Band, die sich ja auch gerade dadurch auszeichnet, sich aus der modernen US-Rock-Ecke kommend eher bei klassischen Metalbands zu bedienen. So gesehen kann ich im Ergebnis eine kleine stilistische Nähe der Bands schon nachvollziehen, aber ich finde ANGELUS APATRIDA echt viel, viel traditioneller als TRIVIUM. Ich höre bei den Engeln viel Overkill (der Opener), Megadeth (das Titelstück), hier auch etwas Annihilator, wie vorhin gesagt sogar Rage (bei Song 4) usw... und auch die Produktion ist für mich eher 90er als 2000er, gerade bei den cleanen Gitarren, die für mich viel Waters-Jeff atmen.

Egal, will dir nicht dreinreden. Hat mich halt verwundert.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 16. Januar 2017, 01:11

Jhonny hat geschrieben:Und: Von POCRCUPINE TREE liebe ich "Fear Of a Blank Planet", ein 10-Punkte-Album. Ist das repräsentativer?


Die Frühphase ist sehr viel softer, psychedelischer & floydiger. Wenn du die beiden Alben magst, kannst du aber zumindest auch "Deadwing" und "The Incident" bedenkenlos einpacken. Beim Rest solltest du mMn erst hineinhören.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Montag 16. Januar 2017, 11:19

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:Ich finde die ANGELUS APATRIDA modern. Aber ich meine das überhaupt nicht negativ. Die Band erinnert mich auch an TRIVIUM, die ich ja auch sehr mag.

Ich hab das auch nicht als negative Einordnung deinerseits verstanden. Kann sie nur kaum nachvollziehen. Trivium ist eine Band, die sich ja auch gerade dadurch auszeichnet, sich aus der modernen US-Rock-Ecke kommend eher bei klassischen Metalbands zu bedienen. So gesehen kann ich im Ergebnis eine kleine stilistische Nähe der Bands schon nachvollziehen, aber ich finde ANGELUS APATRIDA echt viel, viel traditioneller als TRIVIUM. Ich höre bei den Engeln viel Overkill (der Opener), Megadeth (das Titelstück), hier auch etwas Annihilator, wie vorhin gesagt sogar Rage (bei Song 4) usw... und auch die Produktion ist für mich eher 90er als 2000er, gerade bei den cleanen Gitarren, die für mich viel Waters-Jeff atmen.

Egal, will dir nicht dreinreden. Hat mich halt verwundert.


Ich hör sie mir heute oder morgen noch mal an ;-)
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Montag 16. Januar 2017, 11:20

Peter Kubaschk hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:Und: Von POCRCUPINE TREE liebe ich "Fear Of a Blank Planet", ein 10-Punkte-Album. Ist das repräsentativer?


Die Frühphase ist sehr viel softer, psychedelischer & floydiger. Wenn du die beiden Alben magst, kannst du aber zumindest auch "Deadwing" und "The Incident" bedenkenlos einpacken. Beim Rest solltest du mMn erst hineinhören.


Ich halte Ausschau nach den neueren Werken :)
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Nils Macher » Montag 16. Januar 2017, 13:58

Jhonny hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:Und: Von POCRCUPINE TREE liebe ich "Fear Of a Blank Planet", ein 10-Punkte-Album. Ist das repräsentativer?


Die Frühphase ist sehr viel softer, psychedelischer & floydiger. Wenn du die beiden Alben magst, kannst du aber zumindest auch "Deadwing" und "The Incident" bedenkenlos einpacken. Beim Rest solltest du mMn erst hineinhören.


Ich halte Ausschau nach den neueren Werken :)


Wenn du dich mit der Frühphase angefreundet hast, probier es ruhig mal mit WILSONs späten Solowerken. Da gibt es das klassische Progrock-Album "The Raven That Refused To Sing" und das eher artpoppige "Hand. Cannot. Erase.". Dürften dir beide gefallen, wohingegen "Grace For Drowning" und "Insurgentes" etwas experimenterller bzw. Jazz-lastiger sind.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Montag 16. Januar 2017, 16:27

Nils Macher hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:Und: Von POCRCUPINE TREE liebe ich "Fear Of a Blank Planet", ein 10-Punkte-Album. Ist das repräsentativer?


Die Frühphase ist sehr viel softer, psychedelischer & floydiger. Wenn du die beiden Alben magst, kannst du aber zumindest auch "Deadwing" und "The Incident" bedenkenlos einpacken. Beim Rest solltest du mMn erst hineinhören.


Ich halte Ausschau nach den neueren Werken :)


Wenn du dich mit der Frühphase angefreundet hast, probier es ruhig mal mit WILSONs späten Solowerken. Da gibt es das klassische Progrock-Album "The Raven That Refused To Sing" und das eher artpoppige "Hand. Cannot. Erase.". Dürften dir beide gefallen, wohingegen "Grace For Drowning" und "Insurgentes" etwas experimenterller bzw. Jazz-lastiger sind.


Den nicht-singenden Raben und die nicht radierende Hand habe ich bereits auf dem Einkaufszettel :)
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