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von Martin van der Laan » Montag 6. März 2017, 00:12
Nachtrag zu Platz 17: Erscheinungsjahr von "With Vilest..." war übrigens 2001. Platz 16: BLIND GUARDIAN - Tales from the Twilight World:format(jpeg):mode_rgb():quality(40)/discogs-images/R-533090-1379417190-1390.jpeg.jpg) Bereits von "Follow the Blind" war ich heftig begeistert, aber mit dem Nachfolger "Tales from the Twilight World" haben BLIND GUARDIAN den Vogel abgeschossen - nach allen Regeln der Kunst. Besser kann man Würfel-Speed-Metal nicht spielen, die Hymnen-Dichte auf dieser Platte ist einfach unglaublich. Auch die nachfolgenden, wohl deutlich bekannteren Alben liebe ich (überwiegend) sehr, aber literweise Freudentränen erzeugt bei mir eben dieses dritte Album der Krefelder aus dem Jahre 1990. (Sorry, Holger...  ) Hörbeispiele: Lost in the Twilight HallTraveller in TimeWelcome to DyingThe Last Candle
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von Martin van der Laan » Montag 6. März 2017, 00:20
Platz 15: MEKONG DELTA - The Principle of Doubt Hier könnte genau so gut "The Music of Erich Zann" stehen. Diese beiden Alben haben meine Welt, mein Musikverständnis nachhaltig verändert. Bis heute sorgen diese Wunderwerke bei mir für eine amtliche Maulsperre. Wenn ich könnte, würde ich die gesamte MEKONG DELTA-Diskographie zum Heiligtum erklären. Diese wahnsinnige Musik kann man nicht beschreiben, und ich werde es auch gar nicht versuchen. Hört selbst und werdet zu Jüngern...! Hörbeispiele: A Question of TruthShades of DoomCurse of RealityEver Since Time Began
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von Martin van der Laan » Montag 6. März 2017, 00:31
Platz 14:WHILE HEAVEN WEPT - Of Empires Forlorn Dieses Album ist so wunderschön, dass es fast weh tut. Kaum ein Stück Musik setzt solche Emotionen in mir frei wie dieses. Nennt es Epic Doom, keine Ahnung, ist mir egal. Für mich ist es das Klang gewordene Paradies. Jeder Ton, den diese Band bisher aufgenommen hat, ist anbetungswürdig. "Of Empires Forlorn" erschien 2003 über Eibon Records; besser erhältlich ist wahrscheinlich die Wiederveröffentlichung von Cruz Del Sur Records aus dem Jahre 2010. Oder ist gönnt Euch die Doppel-Vinyl-Ausgabe von High Roller Records aus demselben Jahr... Hörbeispiele: Of Empires ForlornThe Drowning YearsSoulsadnessSorrow of the Angels
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von Martin van der Laan » Montag 6. März 2017, 00:42
Letzter Streich für heute... Platz 13: TITAN FORCE - Titan Force Fragt mich auch hier bitte nicht nach einer vernünftigen Erklärung. Sensationell komponierter, melodischer US-Metal mit dem einem der beiden besten Metal-Sänger aller Zeiten am Mikro. So far, so good... Aber von der Ganzkörper-Gänsehaut, die dieses Album bei mir erzeugt, könnt (und wollt) ihr euch kein Bid machen. Ich schmelze dahin, wie Butter in der Sonne, wenn diese in ihrer Schlichtheit und Erhabenheit Götterfunken versprühende Musik erklingt. Versucht's nicht zu verstehen, entweder man fühlt's oder nicht... Hörbeispiele: Master of DisguiseChase Your DreamsBlaze of GloryLord of Desire
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von Peter Kubaschk » Montag 6. März 2017, 12:10
HOLLENTHON: Die steht bei mir im Schrank, habe ich aber sicher schon seit 12 Jahren oder so nicht mehr gehört. Muss ich mal wieder auflegen. BLIND GUARDIAN: Zweitbeste Scheibe der Krefelder. MEKONG DELTA: Hier mag ich tatsächlich die neuen Alben wie "Into A Mirror Darkly" und "Wanderer At The Edge Of Time" lieber als die Klassiker. Die haben einen besseren Sänger und sind besser produziert. Das Frühwerk mag ich aber auch sehr gerne, wobei "The Principle Of Doubt" aus der Phase wohl nur meine Drittliebste hinter "Erich Zann" und "Dances Of Death" ist. WHILE HEAVEN WEPT: Ja, top. Muss ich auch mal wieder hören. Das lezte Album hat mich aber leider so gar nicht gekickt. TITAN FORCE: Klar, Klassiker. Auch live unfassbar gut gewesen. Muss ich auch mal wieder auflegen. PS: bislang habe ich alle Scheiben, die du am WE vorgestellt hast, auch im Schrank stehen. Nur weiter so, Kollege. 
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von Eike » Montag 6. März 2017, 17:09
Martin van der Laan hat geschrieben:Platz 17: HOLLENTHON - With Vilest of Worms to Dwell Majestätisch-symphonischer Düster-Metal zum Niederknien mit viel Tschingderassabum, erzeugt in mir Bilder aus Monumentalfilmen über vorchristliche Zeiten, ich liebe dieses zügellos obszöne, morbid-erotische Kopfkino, das ich mit diversen Rauschzuständen assoziiere. Erdacht im kranken Hirn von PUNGENT STENCH-Mastermind Martin Schirenc. Hörbeispiele: Y Draig GochWoe of the DefeatedLords of BedlamFire upon the Blade
Die ist gut.
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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von Martin van der Laan » Montag 6. März 2017, 17:10
Platz 12:WATCHTOWER - Control and Resistance:format(jpeg):mode_rgb():quality(40)/discogs-images/R-677865-1304623724.jpeg.jpg) Eine der beiden besten Progressive-Metal-Alben aller Zeiten, sowohl instrumental als auch gesanglich der absolute Wahnsinn. Kann nicht sagen, wie viele schlaflose Nächte mich diese Platte schon gekostet hat. Sprengte damals bei Erscheinen (1989) meine Vorstellungskraft zur Gänze und zerdepperte sie in tausend Stücke. (Das ebenfalls galaktisch geile Debüt "Energetic Disassembly" (1985) habe ich erst kurz danach kennen gelernt.) Kommt her, schaut und staunt! Denkt das Undenkbare!! Mathe-Metal-Massaker für Fortgeschrittene!!! Hörbeispiele: Instruments of Random MurderMayday in KievControl and ResistanceThe Fall of Reason
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von Martin van der Laan » Montag 6. März 2017, 17:23
Platz 11:PSYCHOTIC WALTZ - A Social Grace:format(jpeg):mode_rgb():quality(40)/discogs-images/R-1964693-1299089822.jpeg.jpg) Das andere der beiden besten Progressive-Metal-Alben aller Zeiten, sowohl instrumental als auch gesanglich völlig over the top, aber hier auch noch mit ganz viel Gefühl und einer wunderbar schwermütig-melancholischen Grundatmosphäre. Wobei a "A Social Grace" (1990) hier stellvertretend für alle vier PSYCHOTIC WALTZ-Alben bis 1996 steht, die einander an Genialität in nichts nachstehen. Der Erstkontakt ist halt meistens der bleibendste Eindruck - wobei dann müsste ich hier eigentlich das 1988er Demo-Tape nennen, das mich bereits fassungslos und um den Verstand beraubt zurück gelassen hatte. Besser kann man solche Musik nicht machen!! Hörbespiele: Halo of ThornsAnother Prophet SongI rememberNothing
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von Martin van der Laan » Montag 6. März 2017, 17:41
Platz 10:OMEN - Warning of Danger Eines der Alben, die mich als Grünschnabel zum Heavy Metal bekehrt haben. Ich kannte JUDAS PRIEST, SAXON, ACCEPT etc., und die fand ich schon sehr ansprechend bzw. ganz lustig zum Abrocken und Luftgitarre spielen, aber auf Dauer war mir das halt doch ein bisschen zu langweilig. Das hier war anders, dieser Sound hatte genau das, was mir bisher am Heavy Metal, wie ich ihn kannte, gefehlt hatte. Ich kann es bis heute nicht genau benennen, was es ist, das in meinen Ohren den kleinen und doch großen Unterschied machte, aber "Warning of Danger" (1985) hat mich damals - ein knappes Jahr nach der Veröffentlichung entdeckt - völlig aus den Latschen gekippt. Vielleicht war es auch die Abwesenheit dieses "Rockende Arbeiterklasse"-Proll-Faktors!? (*wegduck*  ) Sei es drum, das hier war die Musik, die ich mir bisher nur erträumt hatte, in der ich komplett versinken und wieder aufgehen konnte. Eine neuer Heavy-Metal-Jünger war geboren!! Hörbeispiele: Warning of DangerMarch OnPremonition / TerminationRuby Eyes (of the Serpent)
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von Martin van der Laan » Montag 6. März 2017, 17:55
Platz 9: SAVATAGE - Gutter Ballet:format(jpeg):mode_rgb():quality(40)/discogs-images/R-380954-1434771291-1924.jpeg.jpg) Nachdem ich mit OMEN & Co. den US-Metal - bzw. das was man damals Power Metal nannte  - für mich entdeckt hatte, glaubte ich mich in meinem musikalischen Doppelleben wunderbar eingenistet zu haben. Ich liebte Heavy Metal, so wie ich ihn verstand, und ich liebte die großen klassischen Symphonien, italienische Opern, Theater und Drama, Pathos, Filmmusik etc. (Jazz hatte wurde mir zwar in die Wiege gelebt, aber eine richtige Liebe wurde das erst in den 1990ern.) Und dann drehte da plötzlich diese Langspielplatte namens "Gutter Ballet" auf meinem Teller, die es doch tatsächlich zustande brachte, meine beiden Welten zusammen zu führen. Somit hat mich dieses Album zu einem sehr glücklichen Menschen gemacht. Klar, ich kannte zu diesem Zeitpunkt bereits "Hall of the Mountain King" und "Power of the Night" ("Sirens" kam für mich erst später), die fand ich auch beide ganz großartig, aber dies hier war eine andere Welt, das war MEINE Welt, das waren Glücksgefühle galore. Ich liebe dieses Album bis heute vom ersten bis zum letzten Ton. Hörbeispiele: Gutter balletWhen the Crowds are GoneHoundsOf Rage and War
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