Eure letzten Live-Erlebnisse

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Feamorn » Freitag 7. April 2017, 10:38

Dienstag gab es für mich Madder Mortem (und habe in dem Zuge Herrn Paßgang auch mal kennen gelernt :) ). Klasse Auftritt und mit einer Stunde für eine Support-Band auch echt lang. Dazu habe ich ein Lächeln und zustimmendes Kopfnicken von Agnete geerntet, als ich Armour mitgesungen habe... Hach... <3 8-)
Ansonsten, mir war nicht klar, dass das die erste Deutschlandtour der Band seit 14(!) Jahren war. Das ist für eine Band dieses Kalibers definitiv zu selten. Ich war definitiv begeistert, und die relativ intime Atmosphäre im Kölner Underground hat noch ihr übriges dazu beigetragen. Begeisterung pur!

Setlist:
If i Could
The Little Things
The Whole Where Your Heart Belongs
Pitfalls
Necropol Lit
Armour
My Name Is Silence
Rust Cleansing
Fallow Season
Underdogs


Soen haben mich leider nicht genug gezogen, dass ich den Schlafmangel (mit Hinblick auf den Folgetag) in Kauf nehmen wollte, weshalb ich schon bevor sie anfingen nach Hause bin, da könnte aber Oliver was zu sagen.


Mittwoch gab es dann in Sachen Veranstaltungsort, wie auch Musik, Kontrastprogramm. Ghost hielten im E-Werk Audienz, dort finden bis zu 2000 Leute Platz, ein deutlicher Kontrast zum Vorabend (Ausverkauft war es glaube ich nicht, aber schon sehr voll).
Ziemlich unerwartet war die Vorband, ein Duo aus Pittsburgh namens Zombi die, laut Wikipedia, "Space rock, electronic rock, dark wave, synthwave" machen. Also es gab Schlagzeug, Synthies und ab und zu Bassgitarre, keinen Gesang. Mir gefiel es recht gut, so wie auch einigen anderen Gästen, es war aber zu spüren, dass nicht alle mit dem Gebotenen richtig warm wurden, stilistisch halt schon weit weg von der Hauptband. Ich persönlich mag es ja, wenn ich im Vorprogramm interessante neue Dinge kennen lerne, insofern konnte ich die 45 Minuten gut genießen.
Die brandneue News-Meldung bezüglich der Klage ehemaliger Ghoule ignoriere ich jetzt übrigens mal, ist nämlich eigentlich irrelevant für meine aktuelle Erkenntnis:
im aktuellen Zustand sind Ghost eine der besten Live-Bands, die ich kenne. Nicht nur Papa Emeritus (dessen wahre Identität ja auch vor der Klage kein echtes Geheimnis mehr war (soviel zum ignorieren)) hat sich über die Jahre sehr gesteigert (ich habe die Band nun das dritte Mal gesehen), auch die Interaktion der Ghoule mit dem Publikum ist auf einem ganz neuen Niveau angelangt. Ich finde es recht beeindruckend, wie gut die Kommunikation da ohne Worte oder Mimik, rein über Gesten und eben die Musik/Instrumente funktioniert. Dazu haben die ja mittlerweile ein beachteliches Repertoir an wirklich guten Songs zu bieten (auch die Stücke der von mir nicht sooo geliebten zweiten Platte sind Live meist ziemlich cool). Da macht es auch nichts, dass die Ansage vor der "Zugabe" immer die gleiche ist. Ein hoch auf den weiblichen Orgasmus! ;)
Ansonsten war der Einstieg perfekt, da kamen direkt, ohne Pause Square Hammer, From The Pinnacle To The Pit und Secular Haze und die Halle damit direkt auf Touren. Mein persönlicher Favorit "He Is" macht auch live mit die beste Figur in Sachen Stimmung für mich (was natürlich eine selbsterfüllende Prophezeiung sein könnte ;) ). Zum tollen "Mummy Dust" ("we have one really heavy song") gab es sogar einen veritablen Moshpit!

So sehe ich Ghost auch in Zukunft gerne wieder!

Setlist:
Square Hammer
From the Pinnacle to the Pit
Secular Haze
Con Clavi Con Dio
Per Aspera ad Inferi
Body and Blood
Devil Church
Cirice
Year Zero
Spöksonat
He Is
Absolution
Mummy Dust
Ghuleh/Zombie Queen
Ritual
-------
Monstrance Clock
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Frozen » Samstag 8. April 2017, 22:06

Überfällig mein "Bericht" zum Iron Force Festival 2017 in Stans am 1. April - Nein, das ist kein Scherz. Viele Bands, ein langer, langer Festivaltag und ein entsprechend langer Bericht ;)

„Mein“ Festival. Nach dem Grosserfolg des ersten Jahres trotz einiger, organisatorischer Probleme wollten die IFler dieses Jahr mit ihrem zweiten Angriff beweisen, dass das nicht ein einmaliger Ausreisser war.

Eins hier schonmal vorneweg: Dieses Jahr gabs an der Organisation rein gar nichts auszusetzen. Vom vergrösserten Vorplatz durch eine andere Anordnung der Stände und des Bierzeltes über den tadellos eingehaltenen Zeitplan, man merkte, dass Chris, Yves und co. Dieses Jahr die Lehren aus ihrem Debüt gezogen hatten. Einziger Stolperstein: Eine Pre-Release Listening Session von COMANIAC's zweiter Scheibe wurde in letzter Minute vom Label abgeblasen. Sonst merkte man als Besucher nichts von der Orga, was eigentlich das grösste Kompliment ist.

Musikalisch begann es mit DARK SAMHAIN los, welche hauptsächlich Coverversionen spielten, und vor allem mit ihrer Version von "Headless Cross" ins Schwarze trafen.

Mit CHAINER folgte die erste Überraschung - kerniger, simpler, grooviger Heavy Metal, der schon mit "Burn this City" alle auf ihre Seite zogen. Das zogen Kevin, den ich lange kenne und gar nicht wusste, dass er eine Band hatte, und seine Kumpanen bis zum Ende durch. Stark, und das von der zweiten Band! Sogar Perma, der erst zwei Songs vor Ende eintrudelte, war erstaunt. Diese Band gehört an mehr Festivals, und würde, wie ich nachher zu Protokoll gab, perfekt ans Ice Rock passen. Ob da was geht?

KING ZEBRA konnten sowohl diese als auch die Fussstapfen ihrer Vorgänger im Glam Bereich vom Vorjahr, Hair Dryer, nicht ganz halten. Das war zwar solide dargeboten, aber nicht ein Highlight des Festivals, vieles wirkte etwas zu statisch.

Eine ganz geile Szene in der Pause im Bierzelt: Laute Partygesänge als wir nach King Zebra aus der Halle kamen. Bei genauerem Hinhören hörte man ANGEL WITCH's selbstbetitelten Klassiker, und für mich eine tolle Erinnerung an die unglaubliche Atmosphäre bei deren bisher einzigem schweizer Auftritt. Wenn das ganze Bierzelt einen Song mitsingt, wäre das doch ein leichter Wink in Richtung kommender Headliner?

Es folgte der einstimmige Abräumer des Abends: BLIZZEN. Für mich als NWoTHM Fan unverständlich, warum die deutschen Heavy Metaller nicht höher auf meiner Erwartungsliste standen, denn das war fantastisch, spielfreudig und toll gespielt. Mit jedem Song wurden die Anfeuerungsrufe lauter, hochverdient. Mit den Jungs muss ich mich noch viel, viel mehr Beschäftigen, diese Show hätte ENFORCER ernsthaft herausgefordert als Leader dieses Genres - trotz etwas weniger Speed.

Langsam gings zu den Grossen - aber GAME OVER hatten mit ernsthaften Soundproblemen zu kämpfen. Zu viel Drums, viel zu wenig Gitarren. Als ich anfing, weniger auf die Anlage und mehr auf die Amps zu hören, merkte ich zwar, dass da einiges an Technik im Spiel war, aber das hilft nicht über eine fast unhörbare Mischung hinweg... Schade.

Mit GONOREAS folgte das schweizer Aushängeschild des klassischen Metals. Nicht umsonst waren sie kürzlich mit DESTRUCTION auf Europatour. Auch sie hatten am Anfang aber die gleichen Probleme wie ihre Vorgänger, wussten sie aber im Verlaufe der Show zu korrigieren. Trotzdem... Ich habe Gonoreas schon stärker gesehen. Das spricht mehr für ihre sonstige Livestärker als ein Versagen am IF, aber ganz an die Spitze des Festivals reichte das dann doch nicht. Grosser Respekt aber, dass sie den Mitsingpart von "Bang your Head" umschrieben, um GRIM REAPER Tribut zu zollen, und eine verkürzte Version von "See you in Hell" einbauten. Der Auftritt war trotz allem immer noch stark - und diese Geste war mir einen Sonderapplaus wert.

Wessen Nacken nun noch nicht warm war, dem halfen ULTRA VIOLENCE auf die Sprünge. Mit nun passendem Sound wurde der Knüppel ausgepackt und ein Brett nach dem anderen in die euphorischen Zuschauer geprügelt. Ich weiss, dass die IF Organisatoren Mühe hatten, sich für einen Co-Headliner unter den Thrashern zu entscheiden. Nach der Show kann man sagen: UV haben diese Rolle perfekt angenommen und haben ein weiteres Highlight geboten.

Nun folgt der "Ersatz Headliner", TOKYO BLADE. Ich freute mich riesig auf die Show - und sah mich etwas enttäuscht. Die Veteranen spielten ihre Sache zwar solide herunter, aber ich würde es mehr einen Vortrag als eine Show nennen. Kaum Animation, wenig Bewegung auf der Bühne, ich bin ganz ehrlich, da hatte ich mich viel, viel mehr erwartet. Die Setliste, die fast ausschliesslich Songs der ersten beiden Alben umfasste, vor allem, dem Lineup gerecht, von "Night of the Blade", war super, aber leider bleibt ein fader Beigeschmack. Das war dieses Festival für mich die Enttäuschung.

Den Abschluss machten FINAL CUT vor sichtbar weniger Publikum. Dunkler Thrash Metal, der für mich glaub etwas unterhaltsamer gewesen wäre, hätten nicht schon einige der verbleibenden Zuschauer einiges zu viel intus gehabt. Final Cut hatten indessen auch eine echte Vorgabe im thrashigen Bereich zu erfüllen, was ihnen nicht ganz gelang, aber trotzdem ein solider Aubschluss des Festivals.

Abschluss? Nein, denn nun folgte die Aftershow Party. Geschätzte drei duzend Zuschauer trauten sich, bis halb fünf Morgens weiterzumachen, was grossmehrheitlich eine Zelebration der Klassiker wurde, welche uns der DJ servierte und von den noch sehr energetischen Zuschauern laut mitgesungen wurden. Die gut zwei Stunden vergingen relativ schnell, und ich konnte Chris beim langsamen Aufräumen ein hervorragendes Zeugnis für das zweite Iron Force Festival ausstellen.

Es bleibt dabei, das ist genau das, was ich mir immer wünschte. Das IF hat sich nun zum zweiten Mal in Folge als erfolgreiche und dringend nötige Veranstaltung im schweizer Metalkalender entpuppt. Nun wird wieder, wie schon letztes Mal, die Erfahrung des 2017er Festivals etwas ruhen gelassen. Aber so, wie es auch dieses Mal wieder lief, bin ich überzeugt, dass wir uns 2018 wieder sehen.
Top 5 Jahr 2015
1. ENFORCER - From Beyond
2. VISIGOTH - The Revenant King
3. ARMORED SAINT - Win Hands Down
4. SATAN - Atom by Atom
5. HORACLE - Dead Eyes Revelations

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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Mittwoch 12. April 2017, 17:15

Gestern bin ich direkt nach der Arbeit nach Hamburg gefahren.Zweck der Visite war das Konzert von Steve Hackett in der Laeiszhalle. Der Abend stand unter dem Motto: "Genesis Revisited With Classic Hackett". Mit letzterem begann der Abend pünktlich um 20 Uhr. Der Schwerpunkt im ersten Drittel lag natürlich auf dem aktuellen Album "The Night Siren", aber auch der eine oder andere Klassiker wurde zu Besten gegeben. Als Finale des ersten Teils gab des den Kracher "Shadow of the Hierophant" auf die Ohren.
Ohne Pause ging es in den zweiten Teil über. Nun kam auch Sänger Nad Sylvan zum Zuge. Das Hauptaugenmerk lag auf dem Album "Wind & Wuthering", welches in diesem Jahr sein 40jähriges Jubiläum feiert und mein Lieblingsalbum von Genesis ist. Fünf Songs gab es zu hören plus einem Song, der während der Sessions entstanden ist, es aber nicht auf das Album geschafft hat. Es wurde aber auch mit "Horizons" und "The Musical Box" ganz tief in die Oldie-Kiste gegriffen. Als Rausschmeisser gab es "Los Endos" auf die Ohren und die glückseligen Fans im nahezu ausverkauften Saal wurden kurz vor halb 11 in die regnerische Nacht entlassen.

Hackett scharrte eine schon ziemlich hochkarätige Band um sich herum.
http://www.hackettsongs.com/electric.html
Die Band war guter Laune und hat sehr stark aufgespielt. Nur Nad Synlan klang für meinen Geschmack bei den Wind & Wuthering Songs zu sehr nach Gabriel, als nach Collins, aber das ist jammern auf ganz hohem Niveau.

Die Setlist des Abends:
Every Day
El Niño
The Steppes
In the Skeleton Gallery
Behind the Smoke
Serpentine Song
Rise Again
Shadow of the Hierophant
Eleventh Earl of Mar
One for the Vine
Horizons
Blood on the Rooftops
...In That Quiet Earth
Afterglow
Dance on a Volcano
Inside and Out
Firth of Fifth
The Musical Box

Encore:
Slogans
Los Endos
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 7. Mai 2017, 00:23

Gerade zurück von THE RED PAINTINGS und das war absolut fantastisch. Immerhin etwas über 100 Leute hatte es in den Club verschlagen, die mittlerweile - bis auf Bandkopf Trash Sweeney - weibliche Band bestach durch absolut tightes Spiel, wie immer gab es sehr extravagante Kostüme, dazu waren zwei Maler und ein "Human Canvas" auf der Bühne, später ist auch ein Fan auf die Bretter gestiegen und hat den Pinsel - etwas unbeholfen - geschwungen. Das alles ist schon schön anzusehen und macht den Gig zum Erlebnis, aber natürlich ist vor allem die Musik absolut mitreißend. Wo auf "The Revolution Is Never Coming" ein krasser, orchestraler Breitwandsound die Nummer ziert, ist hier alles deutlich reduzierter auf eine Violine, Gitarre, Bass & Schlagzeug ausgerichtet. Von Samples wurde von einigen Sprachsamples (bei 'Streets Fell Into My Window' z.B.) abgesehen. Das gibt den Songs natürlich ein völlig anderes, raueres und energischeres Bild. Neben vielen Nummern vom noch aktuellen Album, gab es auch drei oder vier Songs zu hören, die ich nicht zuordnen konnte und zumindest z. T. vom kommendem Album sein dürften, gesagt hat das Trash explizit aber nur bei einer Nummer. Darüberhinaus noch Coverversionen von 'Mad World' und von 'They Don't Really Care About Us'. Total großartig.

Habe anschließend 2 Shirts (am liebsten hätte ich alle 6 oder 7 gekauft, die sie hatten, waren alle superschön), 2 Singles und eine DVD gekauft. Mache ich auch nur selten, aber diese Selfmade-Band muss man einfach unterstützen. Von daher geht am besten auch hin. Die Tour macht noch in diversen deutschen Städten halt.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Raphael Paebst » Donnerstag 18. Mai 2017, 20:24

Der späte April und Mai sind bei mir dieses Jahr ja ein kleiner Konzert und Festival Overkill, bisher kann ich aber nur großartige Konzerte vermelden.

IRON MAIDEN in Oberhausen am 24.04. war wie immer bei dieser Band super, wenn auch das Publikum etwas lahm und die Vorband wie immer bei Maiden in Deutschland völlig fehl am Platze war.

Das KIT war wie immer toll, darüber kann man ja anderenorts schon genug lesen.

Dann gab es am 02.05. Manilla Road in Marburg, wo ich als Veranstalter natürlich eine etwas weniger objektive Meinung habe. War ein Hammergig und mit 'Dreams Of Eschaton' gab es eine echte Überraschung im Set, Blizzen als Vorband waren auch wie immer super.

Am 03.05. ging es dann zu Saint Vitus nach Wiesbaden, die Vorband Tombstones spielte stoisch ihren sehr reduzierten und stumpfen Stoner Rock runter bevor es dann mit Scott Reagers einen unglaublich tollen Frontmann und mit Dave Chandler einen der grandiosesten Livegitarristen im kleinen Schlachthof zu bestaunen gab. Hammershow und natürlich eine tolle Setlist, die viel Wert auf das Vitus-Frühwerk legte.

Morgen geht's dann nach Portugal, beim Metal Keeper Fest steht mit Manilla Road, Dark Quarterer, Ironsword, Midnight Priest und Ravensire der absolute Epic Metal Overkill an, bevor es dann nächste Woche nach Athen zum Up The Hammers geht. Danach lasse ich den Frühsommer mit Rock Hard Festival, einer selbstorganisierten Show von Obscure Sphinx und schließlich Deep Purple in Frankfurt gemütlich ausklingen...
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 18. Mai 2017, 20:52

Raphael Paebst hat geschrieben:Der späte April und Mai sind bei mir dieses Jahr ja ein kleiner Konzert und Festival Overkill, bisher kann ich aber nur großartige Konzerte vermelden.

IRON MAIDEN in Oberhausen am 24.04. war wie immer bei dieser Band super, wenn auch das Publikum etwas lahm und die Vorband wie immer bei Maiden in Deutschland völlig fehl am Platze war.

Das KIT war wie immer toll, darüber kann man ja anderenorts schon genug lesen.

Dann gab es am 02.05. Manilla Road in Marburg, wo ich als Veranstalter natürlich eine etwas weniger objektive Meinung habe. War ein Hammergig und mit 'Dreams Of Eschaton' gab es eine echte Überraschung im Set, Blizzen als Vorband waren auch wie immer super.

Am 03.05. ging es dann zu Saint Vitus nach Wiesbaden, die Vorband Tombstones spielte stoisch ihren sehr reduzierten und stumpfen Stoner Rock runter bevor es dann mit Scott Reagers einen unglaublich tollen Frontmann und mit Dave Chandler einen der grandiosesten Livegitarristen im kleinen Schlachthof zu bestaunen gab. Hammershow und natürlich eine tolle Setlist, die viel Wert auf das Vitus-Frühwerk legte.

Morgen geht's dann nach Portugal, beim Metal Keeper Fest steht mit Manilla Road, Dark Quarterer, Ironsword, Midnight Priest und Ravensire der absolute Epic Metal Overkill an, bevor es dann nächste Woche nach Athen zum Up The Hammers geht. Danach lasse ich den Frühsommer mit Rock Hard Festival, einer selbstorganisierten Show von Obscure Sphinx und schließlich Deep Purple in Frankfurt gemütlich ausklingen...


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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Raphael Paebst » Donnerstag 18. Mai 2017, 21:12

Jhonny hat geschrieben:
Raphael Paebst hat geschrieben:Der späte April und Mai sind bei mir dieses Jahr ja ein kleiner Konzert und Festival Overkill, bisher kann ich aber nur großartige Konzerte vermelden.

IRON MAIDEN in Oberhausen am 24.04. war wie immer bei dieser Band super, wenn auch das Publikum etwas lahm und die Vorband wie immer bei Maiden in Deutschland völlig fehl am Platze war.

Das KIT war wie immer toll, darüber kann man ja anderenorts schon genug lesen.

Dann gab es am 02.05. Manilla Road in Marburg, wo ich als Veranstalter natürlich eine etwas weniger objektive Meinung habe. War ein Hammergig und mit 'Dreams Of Eschaton' gab es eine echte Überraschung im Set, Blizzen als Vorband waren auch wie immer super.

Am 03.05. ging es dann zu Saint Vitus nach Wiesbaden, die Vorband Tombstones spielte stoisch ihren sehr reduzierten und stumpfen Stoner Rock runter bevor es dann mit Scott Reagers einen unglaublich tollen Frontmann und mit Dave Chandler einen der grandiosesten Livegitarristen im kleinen Schlachthof zu bestaunen gab. Hammershow und natürlich eine tolle Setlist, die viel Wert auf das Vitus-Frühwerk legte.

Morgen geht's dann nach Portugal, beim Metal Keeper Fest steht mit Manilla Road, Dark Quarterer, Ironsword, Midnight Priest und Ravensire der absolute Epic Metal Overkill an, bevor es dann nächste Woche nach Athen zum Up The Hammers geht. Danach lasse ich den Frühsommer mit Rock Hard Festival, einer selbstorganisierten Show von Obscure Sphinx und schließlich Deep Purple in Frankfurt gemütlich ausklingen...


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Bei mir sind für Juli bis September nochmal ein paar Veranstaltungen geplant, Headbangers Open Air, Wacken, Summer Breeze, Bad Religion, dann die Europatour von Mega Colossus und schließlich das Harder Than Steel. ;-)
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Jhonny » Freitag 19. Mai 2017, 08:38

Raphael Paebst hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:
Raphael Paebst hat geschrieben:Der späte April und Mai sind bei mir dieses Jahr ja ein kleiner Konzert und Festival Overkill, bisher kann ich aber nur großartige Konzerte vermelden.

IRON MAIDEN in Oberhausen am 24.04. war wie immer bei dieser Band super, wenn auch das Publikum etwas lahm und die Vorband wie immer bei Maiden in Deutschland völlig fehl am Platze war.

Das KIT war wie immer toll, darüber kann man ja anderenorts schon genug lesen.

Dann gab es am 02.05. Manilla Road in Marburg, wo ich als Veranstalter natürlich eine etwas weniger objektive Meinung habe. War ein Hammergig und mit 'Dreams Of Eschaton' gab es eine echte Überraschung im Set, Blizzen als Vorband waren auch wie immer super.

Am 03.05. ging es dann zu Saint Vitus nach Wiesbaden, die Vorband Tombstones spielte stoisch ihren sehr reduzierten und stumpfen Stoner Rock runter bevor es dann mit Scott Reagers einen unglaublich tollen Frontmann und mit Dave Chandler einen der grandiosesten Livegitarristen im kleinen Schlachthof zu bestaunen gab. Hammershow und natürlich eine tolle Setlist, die viel Wert auf das Vitus-Frühwerk legte.

Morgen geht's dann nach Portugal, beim Metal Keeper Fest steht mit Manilla Road, Dark Quarterer, Ironsword, Midnight Priest und Ravensire der absolute Epic Metal Overkill an, bevor es dann nächste Woche nach Athen zum Up The Hammers geht. Danach lasse ich den Frühsommer mit Rock Hard Festival, einer selbstorganisierten Show von Obscure Sphinx und schließlich Deep Purple in Frankfurt gemütlich ausklingen...


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Das dachte ich mir schon... ;-)

Mein Geldbeutel würde das in keinster Weise zulassen, und auch meine Arbeit nicht - am Wochenende muss ich in aller Regel ja arbeiten.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 19. Mai 2017, 08:57

Gestern Abend bei THEM und den mir bis dahin nicht bekannten PECTORA. Das war beides sehr fein. So fein, dass ich mir gleich mal Vinyl, Demo CD und Shirt von den Dänen gehölt habe. Bei THEM bin ich schon ausgestattet. Nicht, dass das jemand falsch versteht.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Jhonny » Freitag 19. Mai 2017, 09:45

Holger Andrae hat geschrieben:Gestern Abend bei THEM und den mir bis dahin nicht bekannten PECTORA. Das war beides sehr fein. So fein, dass ich mir gleich mal Vinyl, Demo CD und Shirt von den Dänen gehölt habe. Bei THEM bin ich schon ausgestattet. Nicht, dass das jemand falsch versteht.


Coole Sache - auf THEM hätte ich auch Lust, v.a. da ich es heuer nicht zum Harder Than Steel schaffe.
PECTORA sagt mir bisher gar nix...
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