111 Alben, die die Welt nicht braucht.

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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon frankjaeger » Dienstag 21. September 2010, 09:00

Wow, zwei großartige Bands - Purple kommt bei mir auch noch, Uriah Heep zwar nicht, weil ich kein einzelnes Album so großartig finde, auf jedem sind ein paar gute Songs und ein paar schwächere. Auf diesem finde ich den Titelsong alles überragend. Die durchgehend beste ist vielleicht die neueste Scheibe. Aber Heep sind natürlich toll, und du hast das mit der Wärme im Sound schön gesagt.

WOLVES ist auch ganz okay, da habe ich den Vortrag bei "Metal Matters" gehört, das war schon interessant, wenn auch immer noch nicht ganz mein Futterspektrum.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 21. September 2010, 09:59

frankjaeger hat geschrieben:Wow, zwei großartige Bands - Purple kommt bei mir auch noch, Uriah Heep zwar nicht, weil ich kein einzelnes Album so großartig finde, auf jedem sind ein paar gute Songs und ein paar schwächere. Auf diesem finde ich den Titelsong alles überragend. Die durchgehend beste ist vielleicht die neueste Scheibe. Aber Heep sind natürlich toll, und du hast das mit der Wärme im Sound schön gesagt.

Auf "Look at Yourself" ist kein schwächerer Song!
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jhonny » Dienstag 21. September 2010, 10:07

alles coole Musik - Wolves in The Throneroom ist ok, Heep gut und Purple genial.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Dienstag 21. September 2010, 18:49

Havoc hat geschrieben:Genau die sind auch oft die besten...CRADLE OF FILTH


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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 21. September 2010, 20:52

Wolfi ist echt spannend. Das Rast und hetzt und metzelt. Fett. Deep Purple ... 'Child In Time' ist gigantisch ...

Die Uriah Heep erscheint mir immer ein bisschen unterbewertet. Finde die auch total toll.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Dienstag 21. September 2010, 21:33

Holger Andrae hat geschrieben:Wolfi ist echt spannend. Das Rast und hetzt und metzelt.


Rast, hetzt und metzelt? Sicher, dass Du WOLVES IN THE THRONE ROOM gehört hast und nicht eines der darüber stehenden Songbeispiele zum Thema wahrer Black Metal?

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SÓLSTAFIR – Masterpiece of Bitterness
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Veröffentlichungsjahr: 2005
Land: Bild
Genre: Icelandic Sonicscape Metal

Breitbandklänge mit wundervollem Gesang. Da macht es auch nichts, dass die Band jeglichen Black oder Viking Metal aus ihrem Sound verbannt hat. So elegisch, melodisch, vor Schmerz und Melancholie triefend klingen nur wenige Bands, ohne dabei komplett in den Klischeetopp zu greifen. Wie machen diese Isländer das nur? So wie SIGUR RÓS klingt das hell, einsam und trist wie Island, aber auch ebenso schön und rau. Wunderbare Platte. Der Nachfolger natürlich auch, aber diese hier kenne ich halt schon ein paar Jährchen länger.

Ritual of Fire
Nature Strutter
Ljósfari


EMPEROR – In the Nightside Eclipse
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Veröffentlichungsjahr: 1994
Land: Bild
Genre: Irgendwas mit Black Metal

Eine meiner ersten BM-Platten, von daher muss sie ja auftauchen und hat auch den Vorzug bekommen gegenüber ihrem Nachfolger, der kurz nach meiner ersten Bekanntschaft mit diesem Album erschien. Alles lange her. Damals war das fremdartig, seltsam, böse, fies, hart... und vielleicht auch ein kleines bisschen albern, besonders was den Gesang angeht. Mittlerweile höre ich diese Art von Musik natürlich anders als vor 12 oder 13 Jahren; es ist aber immer noch amüsant, wenn ich an diese simpleren Zeiten zurückdenke. Der norwegische BM hat damals Klassiker am Fließband produziert... neben diesem hier natürlich die ersten 3 von SATYRICON (traurig, was aus dieser Band geworden ist...), BURZUM, MAYHEM, ULVER und reichlich vergessene oder weniger bekannte Perlen, die mir aufgrund von Alkoholeinfluss spontan nicht einfallen wollen. ISVIND sollte ich vielleicht erwähnen, damit Rüdiger auch weiß, dass er seinen Sampler nicht umsonst gebastelt hat ;)

I Am the Black Wizards
Cosmic Keys to My Creations & Times
Towards the Pantheon


DARK SUNS – Existence
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Veröffentlichungsjahr: 2005
Land: Bild
Genre: Progressive Metal

Prog Metal mit viel Gefühl und ohne Kitsch. PAIN OF SALVATION? Vergleichbar. Kein gläsern-steriler Klang, keine verkrampft verkopften Arrangement und auch kein Griffbrettgewichse, um dem "Genrekonventionen" gerecht zu werden. Einfach nur schöne, intime Songs voller Leidenschaft und Melancholie. Zerbrechlich, bedächtig, aber auch nachvollziehbar und einfach nur rührend. Leider klingt Prog Metal selten so, stattdessen ahmen die meisten Jungspunde viel lieber DREAM THEATER nach. Ziemlich traurige Welt, in der wir leben.

Her and the Element
Patterns of Oblivion
Anemone
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jhonny » Dienstag 21. September 2010, 22:28

3 mal gut.
Solstafir klingt echt cool und gibt mir ehrlich gesagt deutlich mehr als die hier auch erwähnten Sigur Ros.
Emperor kannte ich natürlich schon, klar ein Highlight des BM.
Dark Suns klingt gut und erinnert vom Klang her ein wenig an Nevermore.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Julian Rohrer » Dienstag 21. September 2010, 23:16

SOLSTAFIR ist spannend, hat sich bei mir aber er lange nach der Live-Erfahrung mehr oder weniger erschlossen. Finde das neueste allerdings am Besten.

EMPEROR sind unstreitbar die Könige, habe dort allerdings nur die "IX Equilibrium" - ein unglaublich spannendes und abwechslungsreiches Album. Muss mich auch mal mit Hardware aus dem Backkatalog ausrüsten.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Loenz » Mittwoch 22. September 2010, 10:13

Deep Purple wie du schon sagtest kennt hier eh keiner. Ist natürlich eins der Klassiker Album überhaupt.

Wolves in the Throne Room, das hat Atmosphäre und kann was.

Uriah Heep kann schon einiges. Haben gute Sachen gemacht.

Emperor mag ich auch.

Dark Suns find ich auch gut.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Mittwoch 22. September 2010, 11:19

Ich hatte heute einen seltsamen Traum, in dem ich in der Lage war, meine Posts zu editieren... na ja, egal. Heute ein amerikanisches Trio. U! S! A! U! S! A! [/homer]

NEUROSIS – Through Silver in Blood
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Veröffentlichungsjahr: 1996
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Genre: Doom Metal/ Hardcore/ Sludge

Der Sound von Kontinentalplatten, die langsam, aber unaufhaltsam mit Millionen Tonnen Gewicht aufeinander treffen, sich gegenseitig zermalmen, die Erdkruste aufreißen und zigtausende Menschen unter Schutt und Geröll begraben... ah, "Through Silver in Blood". Meine erste NEUROSIS. Damals eine kleine Offenbarung. So '98-'99 herum spielte ich mit ein paar Schulkameraden in einer Band. Nichts Ernsthaftes, einfach nur in einer Garage Spaß haben, Bier trinken und Metal spielen. Und Bier trinken. Viel Bier. Aber nur einer sah so aus, als wäre er alt genug, um Bier trinken zu dürfen und war es dann sogar irgendwann mal als einziger. Jetzt ratet mal, wer den Bölkstoff kaufen musste. Der Schlagzeuger natürlich, denn der ist ja dumm und lässt sich ausnutzen und hat doch sonst eh nichts zu tun. Tz, Schlagzeuger. Die sind doch nur in der Band, damit wenigstens einer mal die ganze Arbeit macht. Und wenn er nicht spurt, drohnt man ihm, ihn mit dem Drumcomputer zu ersetzen. Egal, nicht abschweifen. Wenn wir nicht gerade unseren Helden von SLAYER und METALLICA nacheiferten, spielten wir zumeist unter Anleitung unseres Leadsängers, Leadgitarristen, Bandleaders und Leadegomanen so normalen halbmodernen Meat-and-Potatoes-Metal (so nichtssagende unkonkrete Mischpoke wie VOLBEAT und Co.) oder aber ab und an mit etwas mehr Einflüssen und Gesang meinerseits etwas, was man heutzutage vielleicht Metalcore schimpfen würde. Hey, don't judge me! Konnte ja keiner damals ahnen, dass eine Kreuzung aus SLAYER und BLACK FLAG irgendwann mal so etwas wie AS I LAY DYING oder ähnlichen Haarspraycore heraufbeschwört... wie dem auch, hin und wieder kam ich auf die Idee, etwas strukturell zerfahrenere Musik zu spielen so mit Crescendos und wütenden Ausbrüchen, die dann in sich zerfallen zu minimalistischem Geplänkel. Aber mir kam nur ein Gedanke dabei: Wer will schon solchen Quark hören?! Also die Experimente schnell wieder aufgegeben. Dann fiel mir aber diese Platte in die Hand, als der Freund eines Freundes seine CD-Sammlung auflöste, bei der ich auch ein paar Platten von MORBID ANGEL und MY DYING BRIDE abstauben konnte. Er meinte nur "Hey, Du magst Krach? Höre Dir mal das hier an." Und Überraschung, diese NEUROSIS spielten die Art von Musik, die ich auch spielen wollte! Plötzlich tat sich ein neues Universum auf und Post-Rock sowie... ähm... "Post-Metal" (argh!) wurden über die Jahre gewohnte Begriffe in meinem musikalischem Kosmos. Aber lange Zeit blieb es erst einmal bei diesem Album. Diese intensive Zerstörungsorgie... herrlich. Tatsächlich gab es Bands, die Musik für mich spielen! Nein, ich will damit nicht sagen, ich hätte Post-Metal erfunden ;) Den gab es natürlich schon. Aber er wartete nur auf mich und meine Ohren.

Through Silver in Blood (Part 1) und Part 2
Eye
Locust Star (live) - manche Studioversion bei Youtube hat zwar besseren Sound (und kein defektes Mikro für den zweiten Sänger...), aber ich mag die Performance


SLEEPYTIME GORILLA MUSEUM - In Glorious Times
Bild
Veröffentlichungsjahr: 2007
Land: Bild
Genre: Progressive Rock

Jetzt beim Tippen habe ich erst das Wortspiel im Titel erkannt. Toll, hat ja nur 3 Jahre gedauert. Anglistik-Bachelor my ass. Egal. Was wollte ich sagen? Hier kommt was für Loenz. SGM spielen extrem abwechslungsreichen Progressive Rock mit allerlei unterschiedlichen Einflüssen, herrlich knöchern-industriellen Schlagwerk, vielseitigem Gesang und... ach halt, die waren ja schon einmal auf der Liste. Da brauche ich ja nicht mehr so viel tippen. Ich empfehle einfach mal, alle 4 Songs anzuhören, um einfach mal ein Gefühl für den Abwechslungsreichtum zu kriegen. Eine Platte, die - zumindest mir - extrem viel Spaß macht und zudem 87,6889% von dem beschämt, was sich heutzutage Progressive Rock oder Metal schimpft. Nebenbei gesagt sollte man keiner Statistik trauen, die sind nämlich in 96,541113% aller Fälle erlogen oder völlig falsch. In 3 von 4 Fällen sogar beides.

Helpless Corpse Enactment
The Companions
Angle of Repose
The Salt Crown


TOOL - Lateralus
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Veröffentlichungsjahr: 2001
Land: Bild
Genre: Progressive Rock

Anfang 2001 sah ich ein seltsames Video auf... MTV? VIVA2? Oder VIVA+? Wie hieß das damals? Ach, egal. Die Musik vermochte ich noch nicht so recht zu erfassen, aber es sah sehr faszinierend aus und wurde ständig wiederholt. Immer und immer wieder. Bis sich irgendwann mal die Coda in meine Großhirnrinde fräste... "I know the pieces fit, I know the pieces fit, I know the pieces fiiiiiiit". Japp, irgendwann mal beim Plattenladen vorbeigeschaut, nach der neuen TOOL gefragt (komischer Bandname, dachte ich mir so). Der erste Durchlauf hatte mich absolut geplättet. Ich wusste nicht genau, was es war, aber es klang großartig. Der Rest ist - wie es so schön heißt - Geschichte.

Schism
The Grudge
The Patient
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