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von Havoc » Mittwoch 9. August 2017, 09:46
Nils Macher hat geschrieben:Lieblingsalbum schwankt immer zwischen "The Shadowthrone" und "Nemesis Divina", beim Spätwerk ist es wohl "Now, Diabolical". Aber mir fehlen tatsächlich die "Volcano" und die "Rebel Extravaganza" noch in der Sammlung  Das selbstbetitelte Album fand ich auch ziemlich stark, aber nach mittlerweile drei Komplettdurchläufen habe ich den Eindruck. "Deep Calleth Upon Deep" könnte daran vorbeiziehen.
Das ist interessant. Dann hast du genau meine beiden Favoriten nicht. Dürfte ich nur ein Album der Band behalten, dann wäre es "Volcano". Ich liebe dieses Album. Das finde ich ganz groß. Alltime Fave von mir. Alles was danach kam baut meiner Meinung nach auf diesem Werk auf. Ich mag aber ausnahmslos alle Alben der Band.
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von Nils Macher » Mittwoch 9. August 2017, 10:06
Havoc hat geschrieben:Nils Macher hat geschrieben:Lieblingsalbum schwankt immer zwischen "The Shadowthrone" und "Nemesis Divina", beim Spätwerk ist es wohl "Now, Diabolical". Aber mir fehlen tatsächlich die "Volcano" und die "Rebel Extravaganza" noch in der Sammlung  Das selbstbetitelte Album fand ich auch ziemlich stark, aber nach mittlerweile drei Komplettdurchläufen habe ich den Eindruck. "Deep Calleth Upon Deep" könnte daran vorbeiziehen.
Das ist interessant. Dann hast du genau meine beiden Favoriten nicht. Dürfte ich nur ein Album der Band behalten, dann wäre es "Volcano". Ich liebe dieses Album. Das finde ich ganz groß. Alltime Fave von mir. Alles was danach kam baut meiner Meinung nach auf diesem Werk auf. Ich mag aber ausnahmslos alle Alben der Band.
Das finde ich - speziell bei den norwegischen Bands - echt interessant. Die Atmosphäre auf den ersten drei Alben finde ich einzigartig, speziall "Nemesis Divina" würde ich nicht missen wollen. Was macht denn "Volcano" für dich so einzigartig?
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von Havoc » Mittwoch 9. August 2017, 10:32
Nils Macher hat geschrieben:Das finde ich - speziell bei den norwegischen Bands - echt interessant. Die Atmosphäre auf den ersten drei Alben finde ich einzigartig, speziall "Nemesis Divina" würde ich nicht missen wollen. Was macht denn "Volcano" für dich so einzigartig?
"Dark Medieval Times" hat eine unfassbare Atmosphäre. Diese zog mich bereits von Beginn an in ihren Bann. Ausnahmsweise war hier auch tatsächlich das Debüt mal mein erstes Album. Denke, dass ich das 1996 oder so gekauft habe. "The Shadowthrone" und auch "Nemesis Divina" konnten da aus meiner Sicht erst mal nicht ganz mithalten. "Rebel Extravaganza" war dann schon ein Bruch. Steril und knallhart. Es gibt sicher nicht wenige die das Album damals entweder nicht verstanden haben oder es einfach gehasst haben. Aus meiner Sicht ist es ähnlich wie "Grand Declaration Of War" von Mayhem ein echtes Meisterstück. Aber eben ziemlich schwer zugänglich. "Volcano" hat da einen ganz anderen viel wärmeren Sound. Was macht das Album so besonders? Schwer zu sagen. Es verbreitet irgendwie eine etwas magische mystische dunkle Stimmung. Dazu ist es aber auch rockig ("Fuel For Hatred" - Auf diesem Song bauen die beiden kommenden Alben auf!!) und am Ende mit dem Megasong "Black Lava" auch schleppend und doomig. Dazu hat es mit "Repined Bastard Nation" einen weiteren echten Bandhit an Bord. Alle Songs sind geil. Selbst das etwas härtere "Possessed" mit Metallica-Gedächtnis-Riff. Zudem passt einfach alles. Auch Titel, Artwork, Bandfotos auf Island....es ist ein Gesamtkunstwerk. "Now, Diabolical" ist dann wirklich die logische Fortsetzung, dessen Quasi-Kopie "The Age Of Nero" auch wirklich cool ist. Das 2013er "Satyricon" ist dann zum Glück wieder etwas anders. Aber der Bruch ist bei weitem nicht so krass wie damals der von "Nemesis Divina" zu "Rebel Extravaganza". Ich mag das Album, aber ein Volltreffer ist es leider nicht. Ich hoffe, dass das neue Werk wieder etwas bahnbrechender sein wird. 
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von Nils Macher » Mittwoch 9. August 2017, 22:31
Ich habe SATYRICON wesentlich später als DIMMU BORGIR entdeckt. Ob ich 2002 schon bereit für "Volcano" gewesen wäre? Da lief bei mir die "Puritanical ..." rauf und runter. Das dürfte neben "Serenity In Fire" das prägendste Extrem-Metal-Album in meiner Historie sein. SATYRICON habe ich, wenn ich mich richtig erinnere, ab der "The Age Of Nero" sozusagen live entdeckt, die bisherigen Alben standen da logischerweise immer im Schatten des heiligen Frühwerks. Um den Bogen zur aktuellen Entwicklung von "Satyricon" zu "Deep Calleth Upon Deep" zu schlagen, muss ich das selbstbetitelte Album mal wieder auflegen. Das lief mir ganz hervorragend rein, aber der neueste Streich tönt da deutlich anders. Süchtig macht sie trotzdem/deswegen. Inklusive Arbeit und Sport habe ich sie seit gestern bestimmt 5-6 Mal gehört.
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 10. August 2017, 01:14
Nils Macher hat geschrieben:Die Scheibe läuft gerade zum ersten Mal. Drei Songs gehört, ich bin schon hin und weg. Die Vorfreude aufs Konzert steigt gerade noch mehr.
Geht mir auch so. Vier Durchläufe heute. Wunderbare Sache... ganz groß! Ich hab mich heute mal durch Satyrs Instagram-Account gewühlt, und ich hab den Eindruck, dass der Mann viel sympathischer ist, als er manchmal wirkt. Scheint sehr in sich zu ruhen, seine Musik, seine Weinfirma und sein Familienleben zu genießen. Wenn man sich so in sich ruht, hat man offenbar sehr viel Muße für eine sehr schönes und mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitetes Album. Dass er sich hierfür trotzdem so viel Grimm und Dunkelheit bewahren kann, ist erstaunlich. Lediglich wütend ist es nicht. Trotzdem intensiv wie ein gähnender Abgrund. Wirkt alles echt, auf dem Album.
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 10. August 2017, 01:20
Die Norwegerei setzt heuer mal wieder beträchtliche Akzente. Die ORDER ist der Hammer, die SATYRICON stellt dem einen ebenbürtigen Bruder zur Seite, und dann kommt noch ENSLAVED... eieiei...
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von Havoc » Donnerstag 10. August 2017, 10:04
Nils Macher hat geschrieben:Ich habe SATYRICON wesentlich später als DIMMU BORGIR entdeckt. Ob ich 2002 schon bereit für "Volcano" gewesen wäre? Da lief bei mir die "Puritanical ..." rauf und runter.
Och. Für "Volcano" vielleicht schon. Für "Rebel Extravaganza" vielleicht nicht. Dafür war sicher erst mal kaum jemand bereit.  Satyricon waren damals eine der ersten Black Metal Bands die ich so entdeckt habe. Die haben mich mit auf den Geschmack gebracht. Zwischenzeitlich hatte ich die Band aber mal ein wenig aus den Augen verloren. "Volcano" habe ich glaube ich auch nicht zur VÖ gekauft wenn ich mich recht erinnere. Erst zwei drei Jahre später glaube ich. Und dann wurde das Feuer aber extrem neu entfacht. Seitdem ist es eine meiner wichtigsten BM-Kapellen...wenn nicht sogar die Wichtigste. Naja. Sehr viele verfolge ich ja eigentlich nicht mehr so richtig. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Die Norwegerei setzt heuer mal wieder beträchtliche Akzente. Die ORDER ist der Hammer, die SATYRICON stellt dem einen ebenbürtigen Bruder zur Seite, und dann kommt noch ENSLAVED... eieiei...
Ne neue Dimmu Borgir steht ja auch noch an...und Immortal (aber ohne Abbath denke ich doch mal). Was für ein ORDER? Wer ist das?
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 10. August 2017, 12:29
Havoc hat geschrieben:Ne neue Dimmu Borgir steht ja auch noch an...und Immortal (aber ohne Abbath denke ich doch mal). Was für ein ORDER? Wer ist das?
Zwei MAYHEM-Originalmitglieder aus "Deathcrush"-Zeiten (Messiah und Manheim), Anders 'Neddo' Odden von CADAVER und der Gitarrist von GLUECIFER. Hier mal zwei feine Hörproben: https://www.youtube.com/channel/UClbjD_ ... fCarfakORQhttps://www.youtube.com/watch?v=06oVa_IUaR4
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von Jakob » Donnerstag 10. August 2017, 13:49
Ich habe bei SATYRICON immer die eigenständigen Schlagzeug-Arrangements geschätzt und daher auch einige Songs meinen Schülern beigebracht (wenn ein gewisses Level erreicht war). Auch dbzgl. ist das neue Album schön!
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von Nils Macher » Donnerstag 10. August 2017, 15:19
Ohja, das Frostige Drumming ist mal wieder vom allerfeinsten. Und auch echt gut produziert.
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