Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 14. August 2017, 23:29

Na ja, es gibt wohl nur Schmetterlinge oder Diebe. Wahrscheinlich nicht beides. Von daher bin ich da etwas zwigespalten.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 19. August 2017, 20:58

Jo, jetzt wo ich grad nach und nach die restliche norwegische Black-Metal-B-Ware aus der zweiten Hälfte der Neunziger einsammle, die ich damals übersättigungsbedingt links und rechts hatte liegen lassen, bestätigt sich meine alte Erkenntnis, die heute so unpopulär sein dürfte wie nie zuvor, aber was soll ich machen? Mir gibt irgendwie immer noch fast jede "drittklassige" 90er-Norweger-Kombo mehr als die heute gefeierten Helden der ernsthaften, schwarzstählernen, antikosmischen, atmosphärischen und postapokalyptischen Kapuzinerorthodoxie. Those were the days... those were MY days... still are...

Man liest heute ja gerne mal, dass all die Murgs und Mglas, die Ghoulenkulte und die Nidarosier, die Kaskadier und die Orthodoxen, die Suizidal-Depressiven und die Misanthropen etc... pp... qualitativ so viel besser und so authentischer und was weiß ich was alles noch seien. Ich hab die letzten Wochen viel solchem Zeug wie dem Frühwerk von Troll, Morgul, Mactätus, Ildjarn, Ragnarok, Tulus, Covenant, Svartahrid etc... gelauscht, und ja, was soll ich sagen? Mir gibt das persönlich alles immer noch viel mehr als die heutigen Flaggschiffe der neuen Schwarzheimergeneration. Und die finde ich ja auch nicht unbedingt schlecht, im Gegenteil, aber jo... früher war's doch nochmal besser; und das liegt nicht mal an der persönlichen Prägung, weil ich ja grad von Platten spreche, die ich damals eben nicht gekauft habe.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Feamorn » Freitag 25. August 2017, 14:00

Habe mir mal meine Last.fm-Statistik für das vergangene Jahr angesehen. Zum einen habe ich echt relativ wenig Musik gehört, aber wirklich erstaunlich fand ich die Tatsache, dass ca. ein Drittel der Musik mit Black Metal getagged war, ein weiteres Drittel mit Death Metal bzw. Melodic Death Metal. Natürlich kann man bezweifeln, dass die Künstler bei Last.fm alle sauber eingeordnet sind, aber die Zahlen überraschen mich dennoch. Das Drittel Black Metal muss eigentlich zu weiten Teilen von meiner relativ jungen Leidenschaft für Nocte Obducta stammen. Beim Death Metal stehe ich etwas auf dem Schlauch. Muss mir das mal irgendwann bei Gelegenheit intensiver ansehen, vielleicht kann ich da noch genauere Informationen gewinnen...
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 25. August 2017, 15:07

Hmm... fördert ja scheinbar Interessantes zu Tage, dieses last.fm. Wobei ich mich mit dem Format nie befasst habe, denn ich scheitere ja mit meinen Excel-Listen zur Protokollierung meines Hörverhaltens auch immer.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Feamorn » Freitag 25. August 2017, 15:25

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Hmm... fördert ja scheinbar Interessantes zu Tage, dieses last.fm. Wobei ich mich mit dem Format nie befasst habe, denn ich scheitere ja mit meinen Excel-Listen zur Protokollierung meines Hörverhaltens auch immer.


Es ist auch ohnehin furchtbar unzuverlässig.

Zum einen brauchst Du ja einen Player, der das gehörte irgendwie mit korrekten Daten erfasst, dann ein Programm, was diese Daten an last.fm weiter leiten kann. Dazu kommt es bei mir immer mal wieder vor, dass irgendeine App auf meinem Telefon spinnt, oder das Programm auf dem PC was an Winamp lauscht und schwupps hast Du mal ein Album, oder gleich eine ganze Woche oder mehr Datenverlust (man kann auch nicht nach belieben nachtragen). Umgekehrt habe ich früher auch schon doppelt oder dreifach Registrierungen zustande gebracht...
Zudem bin ich mir nicht 100% sicher, dass die last.fm-Server seit meiner Anmeldung vor 10 Jahren wirklich keine Daten verloren haben.

Eignet sich also alles leider nur so als grobe Übersicht. Trotzdem weiß ich so beispielsweise, dass ich in der ersten Zeit nach meinem Erstkontakt mit Ayreon so viel gehört habe, dass ich heute noch fast doppel so viele Songs gehört habe, wie vom Zweitplatzierten meine All-Time-Liste. Und das, obwohl ich Ayreon die letzten Monate/Jahre immer weniger auflege.

(All-Time Top 5:
3172x Ayreon, 1866x Iced Earth, 1857x Skyclad, 1804x Blind Guardian, 1621x Cradle Of Filth
betrachtet man nur die letzten 365 Tage ergibt sich z.B. folgendes Bild:
393x Kreator, 298x Ayreon, 297x Nocte Obducta, 204x Cradle Of Filth, 176x Madder Mortem)

Ist halt schon ganz nett, aber drauf verlassen würde ich mich nicht. Ich weiß z.b., dass mir dieses Jahr schon einige Scrobbles von Nocte durch die Lappen gegangen sind...
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 25. August 2017, 16:04

Jo, nun, da ich Musik - außer den Soundcheck - inzwischen fast ausschließlich entweder über die Stereoanlage oder über das Autoradio höre, die natürlich alle beide nicht mit dem Internet verbunden sind, und ein Smartphone nach wie vor nicht besitze, wird sich das Thema damit erledigt haben, was?
:grins:

Hab ich fast befürchtet.

Selbst wenn man frei nachtragen könnte, ist es ja genau das, woran meine Excel-Projekte immer gescheitert sind, daher wird das wohl so oder so nichts. Bin offenbar nicht der Typ für lückenlose Statistiken. Auch wenn ich es gerne wäre, denn das Ergebnis interessiert mich sehr, nur ist mehr der Weg dahin, es zu bekommen, viel zu beschwerlich.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Feamorn » Freitag 25. August 2017, 17:08

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Jo, nun, da ich Musik - außer den Soundcheck - inzwischen fast ausschließlich entweder über die Stereoanlage oder über das Autoradio höre, die natürlich alle beide nicht mit dem Internet verbunden sind, und ein Smartphone nach wie vor nicht besitze, wird sich das Thema damit erledigt haben, was?
:grins:

Hab ich fast befürchtet.

Selbst wenn man frei nachtragen könnte, ist es ja genau das, woran meine Excel-Projekte immer gescheitert sind, daher wird das wohl so oder so nichts. Bin offenbar nicht der Typ für lückenlose Statistiken. Auch wenn ich es gerne wäre, denn das Ergebnis interessiert mich sehr, nur ist mehr der Weg dahin, es zu bekommen, viel zu beschwerlich.



Ginge theoretisch tatsächlich, denke ich. Es gibt Tools, die generierte Textdateien bspw. von nicht online-fähigen MP3-Playern über eine API an last.fm weiterleiten, die konnte ich immer Klartext lesen und hätte theoretisch rumfummeln können. Aber das wäre natürlich ein unsinniger Aufwand. Kann mir aber vorstellen, dass es schon Tools gibt, die Handeingabe erlauben. Aber die Arbeit auf die man keine Lust hat bleibt natürlich, da hast Du recht. ;)

Alles was ich auf Vinyl, CD oder DVD/BluRay höre kommt bei mir selbstredend auch nicht die Statistik.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 30. August 2017, 23:08

Ziemlich blöde, wenn man ein großartiges Album viele Jahre nicht hört, nur weil der Sänger mit vielen anderen, ziemlich durchschnittlichen Sachen omnipräsent war und ist.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 30. August 2017, 23:10

Ja, doof. Dabei ist die Schéibe sensationell. Und das Konzert war ebenfalls ganz groß.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 30. August 2017, 23:15

Ja, ist völlig großartig. Meinst du den Gig mit Threshold im Logo 2001, wo wir waren?
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