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Dimmu BorgirRe: Dimmu BorgirIch mochte bisher an sich alle Phasen, wobei die emotionale Bindung an Dimmu Borgir seit "Enthrone Darkness Triumphant" relativ linear abgenommen hat. Bei der Scheibe gingen die vorwiegend norwegischen Lyrics verloren, und das war der erste Rückschlag.Ansonsten schon eine tolle Scheibe, der aber das Archaische fehlt, das die beiden Vorgänger auszeichnete. Ich glaube bisher, dass ich die neue auch ganz gut finden werde, aber so ein Gefühl wie etwa die neue Enslaved löst sie nicht aus.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Dimmu Borgir
Mir fällt grad auf, da wird die Spiritual auch genannt... Ich mein, die ist echt gut, aber wenn ich mich recht erinnere, wurde auch gerade dieses Album doch damals in den Kritiken eher verrissen... Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Re: Dimmu BorgirDie "ungraden" Songs der "Spiritual", also 1,3,5,7,9 waren super... mir gefiel diese Ausrichtung, sie war epischer, Tägtgren hatte Hall drübergelegt, düstere Schwere... Allein dieser Beginn, diese dunkle Musik, Simens Vocals, dann der Text ("Reptile"):
Glowing eyes, staring eyes Manifest of evil presence With entities swept in disease and decay A fall from paradise beyond redemption WRATHCHILDS AFTERGLOW He who speaks of nightly tresures He who wraps the serpent around my neck He who pours poisonous wine in my chalice He who lets me serve and slip away ![]()
Re: Dimmu Borgir
Dazu muss ich jetzt auch noch kurz was sagen. Die Schubladendiskussion ist mir ja eh völlig egal, aber ich könnte jetzt nicht sagen, dass ich Peters Aussage unterschreiben würde. Die stilistische Entwicklung der Jungs von der gedimmten Burg finde ich sehr linear und sehe sie ohne große Stilbrüche; von daher ordne ich die Band immer noch dem schwarzmetallischen Spektrum zu; wie auch Arcturus, Mayhem oder Enslaved; auch wenn sie natürlich dessen ursprüngliche Basis stark verbreitern. Die Atmosphäre der neuen Dimmu Borgir ist für mich nach wie vor sehr schwarz und majestätisch; zwei Kernattribute des norwegischen Black Metals sind also weiterhin erfüllt. Sicherlich kein Puristen-BM, das ist klar, aber auf jeden Fall Musik, die ich als vorwiegend schwarzmetallisch geprägt ansehe. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Dimmu BorgirSo sehe ich das auch. Diese Bands werde ich immer dem Black Metal zuordnen auch wenn sie es sogesehen nicht mehr wirklich sind. Ich tue mich schwer damit eine Band wie Enslaved als Progband zu bezeichnen. Ist letzen Endes aber natürlich total schnuppe.
Re: Dimmu BorgirAlso ich habe eine recht legere Auslegung von Black Metal und von daher fallen darunter auch solche Sachen wie CODE und ALCEST (von der "Souvenirs" abgesehen). Aber auf solchen Alben wie "Death Cult Armageddon" oder "Spritual Black Dimensions" kann man den BM mit dem Elektronenmikroskop suchen und wird ihn nicht finden. Das ist kein Kritikpunkt an und für sich, aber Peters überrascht wirkende Aussage fand ich unter diesem Gesichtspunkt äußerst amüsant.
Re: Dimmu Borgirmp3-Trance? Was nicht verstanden??? Hm... Leider auch über die Anlage nicht besser, die Neue, habs probiert. Die rächende Elektra-Frauenstimme gefällt mir überhaupt nicht, viel zu schrill, und der männliche Klargesang ist auch wenig mitreißend. Der "Dimmu Borgir"-Track ist mir viel zu cheesy, oktavierte Rockstandards altbewährter Akkordfolgen.
So gehen die Ansichten mal wieder weit auseinander. Muss ja zugeben, meine 7 Punkte waren seinerzeit, was Nachhaltigkeit angeht, doch zu hoch bemessen; heute würde ich für dieses lau-unterhaltsame Album, dem ich spätestens nach 4-5 Minuten nicht mehr wirklich zuhöre, noch 5 verteilen. Ich wollte wohl, dass es mir gefällt... man kann es hören, zum Herr-Der -Ringe-Monopoly, aber es wirkt einfach reißbrettartig, das Ding, leblos, steril, berührt letztlich nicht. C'est la vie. ![]()
Re: Dimmu Borgir"Chess For The Abyss" oder wie der heißt ist mein Fave. Und eine oder zwei am Ende... "Jewel" ist dabei, glaub ich, kann die nicht auseinanderhalten
Warum kann die mir nicht so gefallen wie dir DIMMU-Enthusiast, Julian?
Re: Dimmu BorgirKeine Ahnung. Letztlich war die "In Sorte Diaboli" im Langzeitcheck eine echte Enttäuschung. Vielleicht hat mir deswegen die Neue so getaugt, weil sie eben den Mut für diese Überraschungen (blablabla, jaja, steht alles im Review
) aufgebracht haben. Wie hat dir denn die letzte gefallen?
Re: Dimmu BorgirDie letzte gefiel mir von Anfang an besser... da war ich bei den Kollegen aber einer von zweien, alle anderen *nö*... hab die neulich mal wieder gehört; da gefielen miur die beuden Bonustracks, welche ja sehr an "Enthrone..." erinnern und anders, organischer, nicht so klackernd produziert sind, am besten. Heute würde ich der noch 7/10 geben.
Die neue hab ich ja auch mit 7/10 bewertet. Beide Reviews, die ich dazu geschrieben habe, sind nach ca. 20 Umläufen der CD entstanden, waren also kein Schnellschuss. Mir gefallen durchaus einige Passagen, vor allem die letzten Songs. Da erinnern mich die Songs an echte DIMMU BORGIR. Vorher gibt es einiges, was wie ein Sideproject tönt. Dein Review finde ich sehr gelungen; du begründest deine Meinung und das kann ich so akzeptieren. Eigentlich möchte ich ja, dass es mir genauso geht Nun ja, ich gebe der CD noch eine Chance. Zwar wird sie wohl nicht mehr die Euphorie auslösen, wie die neue umwerfende MELECHSH, aber ich werde noch intensiver hinhören, wenn die "Abrahadabra" in Zukunft läuft (und das wird sie), versprochen.
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