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Weekly PlaylistRe: Weekly PlaylistIst ja schon skurril, dass man MANOWAR schon zu "Hail to England"-Zeiten peinlich finden kann, dafür aber "Ich-ficke-Deine-Mutter"-Vollspacken abfeiert. Wenn es irgendwas auf der Welt gibt, was so richtig ultra-peinlich ist... Darum singe ich jetzt wieder mein Loblied auf die Unterschiedlichkeit der Menschen und der Wahrnehmungen - das Salz in der Suppe des Lebens, Digger!
![]() 668 - Neighbor of the Beast
Re: Weekly PlaylistHm, weiß nicht, ist weniger das künstlerische, was ich peinlich finde, als die Musik. Die lässt mich einfach erschauern ob ihrer Gruseligkeit. Früher, ja früher habe ich auch Felltangas usw. belächelt, mittlerweile nehme ich das sportlich und sehe es für das, was es ist: Kunst. MANOWAR sind halt Kunstfiguren, und genau dafür finde ich sie tatsächlich mittlerweile großartig. Aber die Musik ... nein, die Musik ist wirklich schlimm.
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Re: Weekly PlaylistJa, ich kann schon nachvollziehen, dass man die Musik von MANOWAR gruselig finden kann... man muss halt diese Ader für Epic-Warrior-Medieval-Fantasy-Hymnen-Kitsch haben, oder eben nicht. Als urbaner Post-SoZiemlichAlles-Mensch geht einem das sehr wahrscheinlich tausendmeilenweit am Allerwertesten vorbei... Ich selbst bin allerdings froh, dass ich beide Seelen in meiner Brust habe.
668 - Neighbor of the Beast
Re: Weekly Playlist
Jo, da hab ich echt Glück, dass ich ungefähr so urban bin wie Ol' MacDonald... hee-yah-hee-yah-hoo. Wäre echt schade, wenn mir das am Allerwertesten vorbei ginge. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Weekly Playlist
Verschreiber oder Absicht? ![]()
Re: Weekly PlaylistVerschreiber
![]() Ich habe das Gefühl, dass ich mich schon musikalisch sehr, sehr weit geöffnet habe, gemessen daran, dass ich bis noch vor ca. 5 Jahren ein ziemlich krasser Musiknazi gewesen bin. Aber an irgendetwas muss sich eben jeder abarbeiten, und bei mir ist das eben MANOWAR Dennoch, die künstlerische Bedeutsamkeit dieser Band würde ich niemals abstreiten. Nicht mehr, zumindest - das war auch mal anders =)
Re: Weekly PlaylistWeekly Playlist... muss ich auch mal wieder machen. Da ich ja meine Listenführung wieder aufgegeben habe, also aus dem Kopf:
ATTIC "Sanctimonious" => Nicht auf die Unken hören, die das Teil im Soundcheck recht weit nach unten gerissen haben, sondern auf Schwarze Feder und seine Einzelrezension hören! Lief zu Reviewzwecken einige Male, und auch jetzt wieder, wo ich mir das Gerät physisch gekauft habe. Wunderschöne Ersatzdroge für all diejenigen, die King Diamonds allzu lange Wartezeiten durchleiden. Toll aufgemachtes, wunderschönes Kloster-Horror-Konzeptalbum, mit packenden Songs und fesselnder Storyline. King Diamond ist klarer Haupteinfluss, vor allem gesanglich und konzeptionell, wobei es musikalisch auch einige Melodic-Black-Metal-Einflüsse der Marke DISSECTION gibt. Macht mir sehr viel Freude. Schon das Durchblättern des Booklets und das Betrachten des Artworks. MORGUL "Lost In Shadows Grey" MORGUL "Parody Of The Mass" => Zwei richtig schöne Norwegerscheiben aus den späten Neunzigern, die ich viel zu lange links hatte liegen lassen. Glücklicherweise habe ich sie halbwegs günstig bekommen können, als sie mir auf einen Tipp im DFF hin wieder ins Gedächtnis gerufen wurden. Wer die ersten beiden DIMMU BORGIR-Scheiben mag, und sich das mit mehr Streichern statt Piano und mit einem etwas doomigeren Grundtempo vorstellen mag, der liegt bei MORGUL goldrichtig. Auch hier sehr schöne Artworks. Typisch karger 90er-Style, aber für mich echt schön. VENOM INC. "Avé" => Dolan-VENOM ist zurück, und ich freu mich wie ein Schneekönig. Das dümmliche Spielchen Cronos vs. Demolition Man und Venom vs. Inc. mache ich nicht mit. Dazu bedeuten mir alle Beteiligten zu viel und dazu gefallen mir beide Versionen zu gut. Die neue INC. ist ein echtes Brett geworden, und bis auf die Single-Auskoppelung "Dein Fleisch" hat sie eigentlich nur gute Songs, etliche hervorragende. Der Titelsong erinnert ein wenig an Reunion-Venom zu "Cast In Stone"-Zeiten, aber zahlreiche andere Stücke gehen echt als legitime Nachfolger der 1989-1992-Ära durch, was genau das ist, worauf ich am meisten gehofft habe. Damit gibt es also jetzt einen legitimen Nachfolger für mein altes Lieblingsalbum "The Waste Lands", den ich gebührend feiern kann, bis Cronos zeigt, was er demnächst zu bieten hat. Doppelte Band, doppelte Freude. NEETZACH "True Servants Of Satan" => Gerne mal komplett übersehene Neunziger-Norge-Kombo aus dem GEHENNA-Umfeld in Stavanger. Typischer 90er-Kram. Gut bis sehr gut. SUFFERING "Sowing The Seeds Of Suffering" => Frühe Norweger-Obskurität mit starken Gitarrenmelodien und sehr coolem Flüstergesang. Leider hörte man vor und nach dem einzigen Album nimmer viel von dieser eigenwilligen Truppe. EUROPE "Bag Of Bones" => Bluesig und heavy. Die aktuelle EUROPE-Variante ist immer noch aller Ehren wert. CARCASS "Symphonies Of Sickness" => Hier fing der Grind aber stark an, sich in rifforientierten, thrash-lastigen Death Metal zu verwandeln. Bärenstarke Scheibe, die ich viel zu lange nicht wirklich intensive betrachtet habe. BRUJERIA "Pocho Aztlan" => Nach dem geilen Auftritt in Wacken dachte ich, dass ich von den Mexikanern auch mal eine Scheibe haben sollte, und dann hüpfte mir die hier billig über den Weg. Eingesackt, angehört, für sehr unterhaltsam befunden. Derber, punkiger, politisch zynischer, nicht allzu trumpophiler Mexico-Core. ... und was ich noch so alles vergessen habe. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Weekly Playlisthttps://powermetal.de/review/review-Brujeria/Pocho_Aztlan,29004,28920.html
Die BRUJERIA hatte ich hier schon mal abgefeiert ![]()
Re: Weekly PlaylistIch habe jetzt endlich mal wieder meine Bandliste ausgewertet. Einmal nach tatsächlich gehörten Songs (Platzierung in Klammern), einmal nach der Häufigkeit des Auflegens. Wenig überraschend führen hier die Bands, die ich ganz zu Anfang gehört habe, ganz einfach, weil ich da noch nicht so viele verschiedene Bands kannte. Einige große Namen tauchen relativ weit unten auf, da ich diese erst verspätet für mich entdeckt habe oder weil sie nach anfänglicher Begeisterung nicht nachhaltig gut geblieben sind. Persönliche Favoriten mit verhältnismäßig wenig Alben landen von daher natürlich auch etwas tiefer. Trotzdem überraschen einige Platzierungen.
1 Judas Priest (1) 2 Iron Maiden (2) 3 Tank (3) 4 Saxon (4) 5 Accept (6) 6 AC/DC (5) 7 Scorpions (7) 8 Mercyful Fate (13) 9 Metallica (9) 10 Queensryche (8) 11 Megadeth (14) 12 Slayer (10) 13 Anvil (11) 14 Anthrax (23) 15 Fates Warning (19) 16 Dio (17) 17 Thin Lizzy (12) 18 Exodus (16) 19 Rush (15) 20 Motörhead (18) 21 Dream Theater (21) 22 Metal Church (20) 23 Destruction (45) 24 Agent Steel (28) 25 Watch Tower (40) 26 OVERKILL (32) 27 Candlemass (33) 28 Helloween (44) 29 Van Halen (22) 30 Savatage (36) 31 VOI VOD (27) 32 Twisted Sister (29) 33 Pretty Maids (42) 34 Tygers Of Pan Tang (30) 35 Armored Saint (25) 36 Hades (26) 37 Psychotic Waltz (38) 38 Live (24) 39 Tori Amos (37) 40 Black Sabbath (46) 41 Whitesnake (41) 42 Flotsam &Jetsam (34) 43 Slough Feg (39) 44 SATAN (57) 45 Erosion (71) 46 Def Leppard (50) 47 Kate Bush (47) 48 Ozzy Osbourne (51) 49 Solitute Aeturnus (56) 50 Tea Party (43) Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Weekly PlaylistDie hohe Platzierung von WATCHTOWER finde ich für zwei volle Studio-Alben zum Beispiel beachtlich, auch wenn mir klar ist, dass das schon absolut deine Musik ist!
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