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SatyriconRe: SatyriconAbsolut. Toll in Szene gesetzt, toll getrommelt. Sorry für offtopic, aber das gefällt mir auch bei der Order, was der olle Manheim da macht. Null ballerig, total natürlich, im Drumsound, wie ich finde.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Satyricon
Oh. Sehe gerade, dass von denen ja sogar ein Song auf dem letzten RH-Sampler war. Werde ich mir später auch noch mal anhören.
Re: Satyricon@Nils:
Wie fandest du denn so die "Live At The Opera" DVD?
Re: Satyricon
Ziemlich mächtig, muss ich sagen. Der Chor passt in den allermeisten Fällen sehr gut zu den Songs und sorgt für eine schöne Atmosphäre. Bei der DVD ist mir im Kontext des neuen Albums dann mal wieder aufgefallen, was Gitarrenarbeit und Songwriting Satyrs für einen hohen Wiedererkennungswert haben. Dir wird das neue Album super reinlaufen, da bin ich mir sicher ![]()
Re: SatyriconDie DVD habe ich noch gar nicht komplett gesehen, bis auf einige einzelne Songs bei YouTube. Habe aber das Album gehört. Ist schon nicht schlecht, aber ich muss sagen, dass mir DIMMU BORGIR mit Orchester eine ganze Ecke besser gefallen hat. Vielleicht liegt es daran, dass deren Songs von Haus aus schon ordentlich Bombast enthalten. Bei SATYRICON fand ich gerade 'Mother North' (einer meiner Lieblingssongs) mit Orchester wesentlich unspektakulärer als ohne.
Re: SatyriconIch muss es leider so sagen. Auch wenn ich "Deep Calleth Upon Deep" schon auch cool finde, so ist es bisher dennoch eher eine kleine Enttäuschung für mich. Im Vorfeld hat Satyr doch mitgeteilt, dass die Band hier quasi ein neues Kapitel aufgeschlagen hat und so weiter. Und auch die Vorab-Hinweise in manchen Gazetten gingen in diese Richtung. Und dann das? Das hier ist doch wieder ganz klar ein kleiner Rückschritt. Auf dem letzten Album hat man sich immerhin etwas weiterentwickelt und sich auch etwas getraut ("Phoenix"!). Aber das hier klingt doch nun wirklich wie "Now, Diabolical Teil 3". Klar gibt es hier und da nette Variationen und es passiert echt viel im Hintergrund. Nicht umsonst ist wohl der eher ungewöhnlichste Track "Dissonant" einer meiner Favoriten. Auch "The Ghost Of Rome" ist wirklich cool. Ein weiterer Favorit ist "Blood Cracks Open The Ground" (Diese Drums!!). Und dennoch überwiegt insgesamt das Gefühl einer kleinen Enttäuschung. Ich hatte nach den ziemlich euphorischen Meinungen wirklich ein Album erwartet, dass einen frischen anderen Ansatz hat. Als Fazit könnte man hier wirklich fast sagen: Ein durchaus starkes Album, das aber dennoch etwas enttäuscht!
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Re: SatyriconDas Album war hier zuletzt echt ziemlich in der Heavy-Rotation. So sehr wie lange kein Album mehr. Ich finde es cool, es hat eine gewisse Klasse und Faszination....und dennoch hatte ich irgendwie noch mehr und halt etwas anderes erwartet und erhofft. Echt komisch. Mich wundert es nicht, dass ich von dem Album bereits mehrere Plus/Minus-Kritiken gesehen habe. Ich glaueb ich könnte sogar selbst jeweils eine verfassen...auch wenn ich am Ende ganz klar im Plus lande. Ich versuche es hier mal ein wenig Track by Track.
1 Midnight Serpent -Der Opener erinnert einen gleich mal an die "Now Diabolaical / The Age Of Nero" Phase. Aber er ist insgesamt etwas vielfältiger und vertrackter. Für jemanden der viel Prog gewohnt ist kommt das aber wahrscheinlich nicht so extrem rüber wie für Hörer die eher straighte Sachen hören. Guter Song. ->8,0 2 Blood Cracks Open The Ground -Hier geht es weiter im selben Fahrwasser. Aber dieser Track hier ist noch deutlich verworrener. Das Drumming ist der Hammer. Das hier ist klar der schwierigste Song auf dem Album. Und wahrscheinlich ist es auch deswegen für mich der vielleicht beste Song des Albums. Das macht Spaß! -> 9,0 3 To Your Brethen In The Dark -In vielen Reviews die ich gelesen habe wurde der Song als besonders toll angepriesen. Er ist der langsamste des Albums und strahlt in der Tat eine elegante Atmosphäre aus. Andererseits erinnert er mich aber auch an Songs der Band aus der Vergangenheit. Die große Euphorie kommt hier bei mir leider nicht auf. -> 8,0 4 Deep Calleth Upon Deep -Das hier ist wohl der Ohrwurm des Albums. Aber auch der Song der am allermeisten an die besagte 2006/08er Phase erinnert. Ein echt cooler Song. Aber auch das hatten wir so schon in der Vergangenheit. Ausgerechnet der Titeltrack verkörpert wohl am ehesten meine insgesamt eher ausbleibende Euphorie. Gut ist der Song trotzdem. -> 8,0 5 The Ghost Of Rome -Den Song fand ich am Anfang wohl am besten. Auch dieser ist ein Hit ähnlich der schon erwähnten Phase. Aber er bringt etwas mehr Individualität mit ins Spiel. -> 8,5 6 Dissonant -Der vielleicht außergewöhnlichste Track des Albums. Er hat eine gewisse Jazz-artige Atmosphöre. Dazu ist der Gesang ähnlich verzerrt wie auf dem 99er Meisterwerk "Rebel Extravaganza". Etwas mehr Mut in Richtung dieses Songs hätte ich mir für das gesamte Album gewünscht. -> 9,0 7 Black Wings And Withering Gloom -In vielen Reviews haben Leute geschrieben, dass es hier back to the Nemesis Divina Roots gehen würde. Irgendwo habe ich sogar was von "The Shadowthrone" gelesen. Also bitte. Klar. Der Song ist wohl in der Tat der Song, der am ehesten an vergangene Zeiten erinnert. Aber dennoch hat er aus meiner Sicht kaum etwas mit den grantigen Frühwerken zu tun. Zudem ist er aus meiner Sicht der schwächste Song des Albums. Die Melodie ist nicht der Oberbringer und sieben Minuten sind hier vielleicht etwas zu lang. -> 7,5 8 Burial Rite -Beendet wird das Album mit einem weiteren sogenannten Hit, der auch schon 2006/08 auf den Alben hätte stehen können. -> 8,0 Im Gesamten lande ich dann wohl letzten Endes nun bei 8,5 Punkten. Da ein neues Satyricon-Album für mich immer noch etwas Besonderes ist...würde ich mich über ein paar weitere Meinungen von euch freuen. Rüdiger...9,5 really?
Re: SatyriconNoten sind immer Mist. 9,5 Punkte heißt "Ein Album für die Dauerrotation. Kratzt am Klassikerstatus." - Nun, ob etwas am Klassikerstatus grenzt, kann ich die vielleicht in zehn Jahren sagen, aber dass ich das Album jederzeit gerne hören kann, und dass es ein paar Wochen lang dauernd lief, das kann ich dir jetzt schon sagen. Die 9,5 Punkte sind zum einen vor dem Hintergrund unserer Definition zu sehen, und zum anderen halt im Kontext des gesamten Soundchecks.
Dass die Skala an ihre Grenzen stößt, wenn ein Album an den eigenen Klassikern der Band gemessen wird, ist ja nichts Neues mehr, muss ich nicht nochmal erklären. An sich müsste ich "The Shadowthrone" eben 12 oder 13 Punkte geben. Ich hasse Noten für Musik. alias Hugin der Rabe.
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Re: Satyricon
Ich finde es auch immer schwieriger Noten für Musik zu vergeben...das muss ich zugeben. Dass ich kein Freund des hier bei powermetal aufgestellten Notenerklärungssystems bin habe ich schon mal irgendwann erwähnt. Deswegen sind meine Vergaben auch nach dem RockHard-System zu verstehen...was da lautet. 1-3 Mies...4-6 Teilweise Hörbar...7-8 Gut...9-10 Spitze. Ich finde das völlig ausreichend. Schwierig ist halt immer der Kontext der Bewertung. Ich orientiere mich wohl am meisten am Schaffen der Band selbst und an dem was ich so erwartet hatte. Ein kleinwenig fließt dann aber auch noch mit rein wie ich das Album so mit dem Rest der Musikwelt verstehe. Naja. Schwierig. Jedenfalls ist das neue Satyricon-Album dann für mich eine knappe 8,5. Was auf Satyricon bezogen dann tatsächlich schon bedeutet, dass es ziemlich weit unten im eigenen Ranking angesiedelt ist. Aber ich mag tatsächlich alle Alben sehr. Möchte keines missen. Habe zuletzt noch mal "The Age Of Nero" aufgelegt. Auch das hat wirklich sehr starke coole Songs. Die Spitze bilden für mich aber nach wie vor "Rebel Extravaganza" und "Volcano".
Re: SatyriconJo, aber selbst nach der anderen Notendefinition wäre ich zwischen 9 und 10, denn ich finde das Album durchaus "Spitze!" im Sinne von Hans Rosenthal. Der Unterschied der Skalen ist doch eh nur, dass unsere Skala im Endeffekt einfach sehr offensiv betont, dass die Einschätzung rein subjektiv ist und gar nicht objektivieren will. Aber ansonsten unterscheidet sich das doch kaum von der RH-Skala. Ich kann mir im Hier und Jetzt kaum etwas vorstellen, was die Band für mich hätte zwingend besser machen können oder sollen, und ich hab sehr große Freude am Hören des Albums. Wie soll ich da dann zu weniger als "spitze" kommen? Weil "The Shadowthrone" für mich so weit erhaben und entrückt ist, dass kein Album danach jemals an diesem Thron kratzen könnte? Das macht dann aus dem Schattenthron halt mehr als "Spitze!", das macht ihn zum epochalen Klassiker, der "Deep Calleth" nicht ist und für mich sicher auch nicht werden wird. Aber toll finde ich die Scheibe halt trotzdem. Die Songs sind für mich griffig, das Album wirkt emotional und hingebungsvoll, die Produktion ist auf ihre Weise sehr eindrucksvoll. Was soll ich da machen? Okay, 9 Punkte wäre da noch die einzige Option gewesen. Aber dann war da ja noch die Jag Panzer, und die hat 9 Punkte bekommen. Die Satyricon finde ich aber sowohl rein subjektiv als auch im Kontext zum jeweiligen Bandschaffen einen Tick näher am Optimum als die Jag Panzer. Daher 9 für den Panzer, 9,5 für den Satyr. Für mich, so konsequent, wie es halt geht, auch wenn es mich selbst natürlich ein wenig wurmt, dass ich bei allen neun satyriconischen Werken eine Notenspanne von 8,5 (Nero) bis diverse Male 10 habe, und damit nur 1,5 Punkte Spannweite. Aber man weiß ja: Ich mag meine Bands... kann man nichts machen, und logischer wird die Wertung auch nicht, wenn ich das Spektrum zu dehnen versuche.
alias Hugin der Rabe.
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