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von Schaf » Donnerstag 8. März 2018, 19:57
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Kreator war mit "Phantom Antichrist" auf 5 und mit "Gods of Violence" auf 1 der deutschen Charts. Judas Priest mit "Nostradamus" auf 5, mit "Redeemer" auf 3. Iron Maiden mit den letzten drei Alben immer auf 1. Helloween auf 4 und auf 8 mit den letzten beiden. Slayer mit "World Painted Blood" auf 7 und mit "Repentless" auf 1. Manowar sowohl mit "Warriors Of The World" als auch mit "Gods Of War" auf Platz 2.
Und das wäre vor 30 Jahren bestimmt nicht passiert. Also ist "Repentless" das erfolgreichste Slayer-Album, denn ich vermute nicht, dass "Reign in Blood" seinerzeit die Top 10 der deutschen Charts geknackt hat.
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Schaf
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von Oliver Passgang » Donnerstag 8. März 2018, 20:08
Das Wort "erfolgreich" fühlt sich in dem Kontext komisch an. Auch wenn die Zahlen natürlich eindeutig und die Gründe dafür auch logisch sind.
np: WIEGEDOOD "De Doden Hebben Het Goed"
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 8. März 2018, 20:14
Schaf hat geschrieben:Und das wäre vor 30 Jahren bestimmt nicht passiert. Also ist "Repentless" das erfolgreichste Slayer-Album, denn ich vermute nicht, dass "Reign in Blood" seinerzeit die Top 10 der deutschen Charts geknackt hat.
Jo, klar. Ist halt immer die Frage, ob du "Erfolg" nun daran misst, wie viel Tonträger (inkl. Kauf-Downloads) total verkauft werden, oder daran, wie hoch der Marktanteil an tatsächlich verkauften Alben ist. Innerhalb der Bandhistorie macht es aber wenig Sinn, am aktuellen Marktanteil zu messen, von daher ist "Repentless" sicher nicht die erfolgreichste (=meistverkaufte) SLAYER-Scheibe. Man weiß, dass "Reign In Blood" und "Seasons" in den USA allein über eine halbe Million Einheiten verkauft haben; dafür hatten sie aber auch Jahrzehnte Zeit. Von "Repentless" weiß man, dass es in den ersten sieben Wochen nach VÖ in den USA ca. 80.000x verkauft worden ist. Finde ich immer noch recht stattlich, muss ich sagen. Mich interessiert ja immer mehr, wie einflussreich ein Album ist; aber das ist halt noch schwieriger zu messen; geht aber im Zweifel noch eindeutiger für die alten Alben aus. Aber nicht immer für die erfolgreichen.
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von Schaf » Donnerstag 8. März 2018, 20:34
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Jo, klar. Ist halt immer die Frage, ob du "Erfolg" nun daran misst, wie viel Tonträger (inkl. Kauf-Downloads) total verkauft werden, oder daran, wie hoch der Marktanteil an tatsächlich verkauften Alben ist. Innerhalb der Bandhistorie macht es aber wenig Sinn, am aktuellen Marktanteil zu messen, von daher ist "Repentless" sicher nicht die erfolgreichste (=meistverkaufte) SLAYER-Scheibe.
Ebenttt. Havoc meinte halt bloß, er wäre überrascht, dass "Redeemer of Souls" das erfolgreichste Priest-Album wäre. Und genauso wie man den "Erfolg" von "Reign in Blood" schlecht mit "Repentless" vergleichen kann, weil sie in zwei komplett unterschiedlichen Jahrzehnten veröffentlicht wurden, kann man den Erfolg von "Painkiller" schlecht mit "Redeemer" vergleichen. Großen Erfolg kann jede Band heutzutage für sich beanspruchen. "Uuuh, unser neues Album hat in der ersten Woche zehntausend Downloads auf Bandcamp und Millionen von Klicks auf Spotify! Das ist mehr als unser Album vor dreißig Jahren in der ersten Woche verkauft hat!" np: NECROPHOBIC - Mark of the Necrogram Mal hören, ob die tatsächlich taugt.
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von Oliver Passgang » Donnerstag 8. März 2018, 20:35
JUDAS PRIEST "Redeemer Of Souls" Ja, jetzt lasse ich mich hier anstecken... 
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von salisbury » Donnerstag 8. März 2018, 20:40
Rüdiger Stehle hat geschrieben: Mich interessiert ja immer mehr, wie einflussreich ein Album ist; aber das ist halt noch schwieriger zu messen;
Und kommt sicher darauf an, auf was man es bezieht. Setzen und Prägung einens Trends/bestimmten Sounds? Beliebtheit bei Kritikern? Beliebtheit bei anderen Musikern?
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von Havoc » Donnerstag 8. März 2018, 21:28
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 8. März 2018, 21:45
salisbury hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben: Mich interessiert ja immer mehr, wie einflussreich ein Album ist; aber das ist halt noch schwieriger zu messen;
Und kommt sicher darauf an, auf was man es bezieht. Setzen und Prägung einens Trends/bestimmten Sounds? Beliebtheit bei Kritikern? Beliebtheit bei anderen Musikern?
Im Prinzip definiere ich den (musikhistorischen) Einfluss eines Albums über dessen Vorbildwirkung für andere Musiker und darüber ob ein Album quasi zu den Grundpfeilern einer musikalischen Bewegung, ja, auch eines Trends gehört. Genredefinierende Bands sind in der Disziplin natürlich immer ganz vorne dabei.
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von salisbury » Freitag 9. März 2018, 09:13
Rüdiger Stehle hat geschrieben: Im Prinzip definiere ich den (musikhistorischen) Einfluss eines Albums über dessen Vorbildwirkung für andere Musiker und darüber ob ein Album quasi zu den Grundpfeilern einer musikalischen Bewegung, ja, auch eines Trends gehört. Genredefinierende Bands sind in der Disziplin natürlich immer ganz vorne dabei.
So ähnlich würde ich dies auch sehen. 
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von frankjaeger » Freitag 9. März 2018, 10:06
Schaf hat geschrieben:np: NECROPHOBIC - Mark of the Necrogram Mal hören, ob die tatsächlich taugt.
Und, wie findest du sie?
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