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von Havoc » Samstag 9. Februar 2019, 00:13
Peter Kubaschk hat geschrieben:Ja, dass sie ihren internen Querelen nie wirklich nach außen getragen haben, zeigt einfach den hohen Grad an Professionaliät von JLB & Co. - nicht mal Aussagen wie "ich hätte gerne einen anderen Sänger", die MP getätigt hat, haben für eine große, spürbare Unruhe gesorgt. Aber ich finde schon auch, dass gerade die ersten Gigs nach dem Abgang von Portnoy ganz spürbar befreit wirkten, weil einfach alle wieder Spaß an der Sache zu haben schienen. Sogar Myung.
Das stimmt wohl. Wahrscheinlich hat Portnoy irgendwann leidvoll feststellen müssen, dass ein LaBrie wohl doch einen gefestigteren Stand in der Band hatte als er. Naja. Da kann man viel spekulieren und diskutieren. Mit Mangini haben sie jedenfalls einen guten Ersatz gefunden. Die Meinungen gehen aber auch hier natürlich auseinander. Live fand ich Portnoy schon auch irgendwie noch geiler. Das war damals 2007 live echt eine Erfahrung wie der auch das Publikum mit seinem Spiel angeheizt hat. Hammer! Myung hat Spaß? Der hat irgendwie nie und immer Spaß. Ach Mann....so langsam habe ich keine Lust mehr über die Vergangenheit zu reden....ich will das neue Album hören!!!!!! Nur noch 2 Wochen! Bisher habe ich in nix reingehört...und das, obwohl seit zwei Wochen ein Song auf meinem Eclipsed-Sampeler auf CD direkt hier rumliegt. Ich bleibe hart! 
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von Pillamyd » Samstag 9. Februar 2019, 00:15
Ich hab Dream Theater auch erst nach Portnoys Abgang live gesehen. Aber da "A Dramatic Turn Of Events" für mich schon auf Platte wie ein Befreiungsschlag klang, war dies auch live zu spüren. Den Spaß hat man total gemerkt. Gerade bei Myung und LaBrie. Das Konzert bleibt mir sehr gut in Erinnerung. Danach noch 2014 und 2017 gesehen. 2017 war LaBrie auch krank, da hat man es gemerkt. Aber die Setlist war vor allem durch "Images & Words" und das komplette "A Change Of Seasons" für mich komplett geil.
Der dritte Song von der Neuen ist ja seit heute draußen. Da höre ich jetzt nicht rein. Bei den ersten beiden bin ich schwach geworden. Ich hab auch Ultra Bock. Ich hoffe ich komme zum hören, weil das natürlich in der Woche liegt wo ich am Wochenende arbeiten muss.
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von Pillamyd » Sonntag 10. Februar 2019, 17:41
Mike Portnoy und Jordan Rudess spielten vor 2 Tagen zusammen auf der Cruise To The Edge ein DT-Medley. Wer sichs anschauen möchte: Video sei
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von Hermann Wunner » Dienstag 12. Februar 2019, 19:39
Da kann ich nur die "Live At Luna Park" empfehlen, das ist mein insgesamt liebstes Livewerk vom Traumtheater. Aufgenommen am Ende der Tour zu "A Dramatic Turn Of Events". Die Band ist in top Form, Mangini reißt ein Drumsolo runter, dass einem nur die Kinnlade runterfallen kann und die Fans sorgen für eine bombastische Stimmung (ok, in Südamerika fast nicht anders zu erwarten). Vor allem LaBrie wirkt bei dieser Show auch irgendwie glücklicher als es sonst meistens den Anschein hat. Havoc hat geschrieben: Myung hat Spaß? Der hat irgendwie nie und immer Spaß.
ja, der scheint einfach in seiner eigenen Welt zu leben. Wenn auf seinem Gesicht ein ansatzweises leichtes Grinsen zu sehen ist, dann hat er gerade tierisch Spaß Havoc hat geschrieben:Ach Mann....so langsam habe ich keine Lust mehr über die Vergangenheit zu reden....ich will das neue Album hören!!!!!! Nur noch 2 Wochen! Bisher habe ich in nix reingehört...und das, obwohl seit zwei Wochen ein Song auf meinem Eclipsed-Sampeler auf CD direkt hier rumliegt. Ich bleibe hart! 
ich gieße mal ein bisschen Öl ins Feuer und sage dass mein Lieblingsalbum von DT in diesem Jahrtausend bis jetzt "Black Clouds & Silver Linings" war. Bis jetzt 
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von Drumtier » Mittwoch 13. Februar 2019, 13:29
Ich bin zwar weit entfernt von eurer Euphorie und der klassischen Zielgruppe eurer Artikelreihe aber 5 Alben der Band habe ich halt doch auch, und da ich erst kürzlich eine kleinere Prog-Phase hatte, passt das jetzt auch dazu.
Dies sind Images and Words, die zwar ganz gut ist, mir aber nicht so gefällt, wie das anscheinend der Fall sein sollte. Wenns technisch ist, bin ich voll dabei aber den Gesang halte ich auf dem Album weit weniger gut aus als auf den anderen. Awake ist in dieser Hinsicht besser weil der Gesang nicht ganz so poppig ist und das Gesamtpackage etwas weniger klebrig-süß daherkommt. Wieder stechen die technischeren Passagen und Soli positiv für mich heraus, das Songmaterial überzeugt mich aber weniger. Falling Into Infinity ist auch in meiner Wertung am unteren Ende anzusiedeln, die Balladen und ruhigeren Stücke gefallen mir zwar meist gut aber sonst bietet das Album zu wenige zwingende Momente. Metropolis Pt. 2 war mein erstes Album der Band und ich kenne es darum auch bedeutend besser als alle anderen. Das macht die Einordnung etwas schwierig aber ich denke, dass die Scheibe auch ohne diesen Startvorteil am besten aussteigen würde. Der Mix aus emotionalen Stücken und Technikgefrickel wirkt hier sehr mühelos und ungezwungen und auch die Songs entfalten sich ausgezeichnet. Nur knapp dahinter landet Train Of Thought, in dem die Komponenten zwar ähnlich sind, aber die Gesamthärte nach oben geschraubt wurde. Das funktioniert gut und sorgt für noch mehr in der Luft liegender Spannung, wenn z.B. Vacant als emotionales Zwischenstück etwas länger ausgebaut worden wäre, hätte das Album locker Chancen auf meinen Platz 1.
Fazit: Definitiv nicht meine Lieblingsband, funktioniert nicht immer aber eine nette Abwechslung wenn ich in der richtigen Stimmung bin.
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von Pillamyd » Mittwoch 13. Februar 2019, 14:55
Auch eine andere Sichtweise. Interessant. Wenn dir die härteren Sachen besser gefallen, aber dir die Songs an sich nicht zusagen, bleibt eigentlich nur noch Songweise dich weiter durchzuhören. Falls du das möchtest. Ich kann das technische, das du ansprichst nämlich nicht ganz einorden. Wenn ich an das technische denke kommt mir immer "Systematic Chaos" in den Sinn.
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von Hermann Wunner » Donnerstag 14. Februar 2019, 00:48
Pillamyd hat geschrieben:Mike Portnoy und Jordan Rudess spielten vor 2 Tagen zusammen auf der Cruise To The Edge ein DT-Medley. Wer sichs anschauen möchte: Video sei
sehr cool In dieser Besetzung dürfen die gerne ein Projekt starten, noch einen guten Sänger dazu und fertig ist die nächste Supergroup 
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von Drumtier » Donnerstag 14. Februar 2019, 12:34
Pillamyd hat geschrieben:Auch eine andere Sichtweise. Interessant. Wenn dir die härteren Sachen besser gefallen, aber dir die Songs an sich nicht zusagen, bleibt eigentlich nur noch Songweise dich weiter durchzuhören. Falls du das möchtest. Ich kann das technische, das du ansprichst nämlich nicht ganz einorden. Wenn ich an das technische denke kommt mir immer "Systematic Chaos" in den Sinn.
Ich werde durchaus immer wieder einmal anlassbezogen in Songs reinhören, bin aber besitztechnisch absolut ausgesorgt 
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von Havoc » Donnerstag 14. Februar 2019, 23:56
Gerade Teil 4 der Besprechungsreihe gelesen. Und in dieser Woche liefen bei mir dann auch "Black Clouds & Silver Linings" sowie "A Dramatic Turn Of Events". Beide Alben schätze ich sehr. Besonders die Einschätzung zu ersterem Album teile ich. Ich finde auch "Wither" und "The Best Of Times" spitze. Und die 19 min "The Count Of Tuscany" kommen einem vor wie 8 min oder so. Bei keiner Band verfliegt die Zeit so dermaßen schnell wie bei DT. Einfach irre. "The Shattered Fortress" macht auch sehr viel Spaß, wirkt auf mich aber fast wie ein Medley, da es sehr viele Parts enthält, die man schon kennt. Andererseits ist es schon ein sehr cooler Abschluss der TS-Suite. Trotzdem fehlt dem Album irgendwo das allerletzte Quentchen um es zu den ganz großen Werken der Band zählen zu können. Ich kann gar nicht so ganz genau sagen was. Aber der letzte Schuss Magie fehlt vielleicht.
"A Dramatic Turn Of Events" schlug bei mir damals direkt ein wie eine Bombe. Das fand ich vom Fleck weg einfach nur geil. Bisher ist es auch das einzige Album der Band, dass ich zu meinem Album des Jahres gewählt habe (wobei ich 2005 "Octavarium" z.B. noch nicht besaß). Ich weiß nicht ob ich das Album noch ganz so stark finde wie im Jahre 2011, aber ich finde es immer noch super. Und ich finde nicht, dass hier zu viele Balladen drauf sind. "This Is The Life" ist mit der beste Song auf dem Album. Und auch den Abschlusstrack finde ich sehr stark. Viel besser hätte ein Album nach dem Bruch mit Portnoy aus meiner Sicht kaum sein können. Die Longtracks sind auch klasse. Wobei mir auf "Lost Not Forgotten" fast etwas zu viel geschwurbelt wird. "Breaking All Illusions" ist wohl mein Favorit. Und den Hit "Build Me Up, Break Me Down" fand ich auch damals direkt saucool. Und ich mag den Song immer noch. Ich finde die drei Alben zwischen 2007 und 2011 alle super. Ich könnte mich da echt kaum entscheiden...
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von Hermann Wunner » Freitag 15. Februar 2019, 17:16
Danke für das Feedback @Havoc Nach deinen Einschätzungen zu den Alben in Teil 4 würde ich fast drauf wetten, dass du das neue Album lieben wirst. Als ich das Review geschrieben habe war ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich die jetzt tatsächlich besser finde als "Black Clouds & Silver Linings". Mittlerweile, nach einigen Umdrehungen mehr, sehe ich "Distance Over Time" als die stärkste Veröffentlichung von DREAM THEATER in diesem Jahrtausend. Insgesamt ist das Teil einfach am rundesten und macht am meisten Spaß. Solltest du also noch nicht vorbestellt haben, kannst du das ruhigen Gewissens tun. Ich bin schon sehr gespannt, was Jhonny im fünften Teil zur selbsbetitelten sagt, die ja allgemein auch meistens eher schlecht wegkommt, mir jedoch auch sehr gut gefällt. Insgesamt zwar nicht ganz so stark wie die direkten Vorgänger, aber keinesfalls schlecht.
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