Mein musikalisches Jahr 2018

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 26. Februar 2019, 01:00

Kein Problem. Meine eigene Verwirrung hat mich verwirrt.
:-D
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Ravnen fra steinfjellet.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 26. Februar 2019, 12:01

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Black Label Society | Grimmest Hits
Genre: Southern/Groove Metal Bild
VÖ: 19. Januar 2018


1. Trampled Down Below (05:04)
2. Seasons Of Falter (04:00)
3. The Betrayal (03:48)
4. All That Once Shined (03:54)
5. The Only Words (05:29)
6. Room Of Nightmares (02:31)
7. A Love Unreal (05:58)
8. Disbelief (05:28)
9. The Day That Heaven Had Gone Away (06:12)
10. Illusion Of Peace (04:07)
11. Bury Your Sorrow (04:41)
12. Nothing Left To Say (04:22)

Das letzte Album, das ich mir von Black Label Society gekauft habe, war 2005 mit „Mafia“. Danach konnte die Band mich nicht mehr überzeugen. Das war mir immer zu zerfahren und irgendwann auch einfach etwas zu glatt. Grimmest Hits war dann der vermeintliche Versuch mich wieder mit der Band anzufreunden. Willkommen Freunde!

Man hat mit der „Grimmest Hits“ wieder das Gefühl das Zakk Wylde genau weiß wohin er mit diesem Album will. Die Songs sind stärker, auch immer noch vielleicht etwas glatt, ja. Aber die Band spielt arschtight ohne auch nur einmal gezwungen zu klingen, was in der Vergangenheit durchaus schon öfters vorgekommen ist. Die Soli sind durch die Bank weg stark. Der Groove ist immer noch zu großen Teilen vorhanden („Room Of Nightmare“) und wird an den richtigen Stellen gut zelebriert. Das eine Ballade bei Zakk Wylde nicht fehlen darf, dürfte auch hinlängst bekannt sein. Das „The Day That Heaven Had Gone Away“, „In This River“ locker in die Tasche steckt war aber nicht auszumalen. Ebenso ist das mit “The Only Words“, dass an manchen Stellen stimmlich sogar ab und an ein wenig an Bruce Springsteen erinnert. Tolles Stück ebenfalls.
In diesen Momenten nimmt man jegliche Emotionen des gespielten ab. Gerade letzteres klingt auch sehr erwachsen.

Aber natürlich lassen wir auch Kracher wie „Seasons Of Falter“ oder „Illusion Of Peace“ nicht außer acht, die die lauten und raue Momente der Platte repräsentieren.

Im Grunde genommen, war ich sehr überrascht dank der wirklich starken Songs. Das Ding hat mich den langen Sommer 2018 begleitet. Hätte ich nicht für möglich gehalten, dass mich eine BLS noch so abholen würde.

Sehr gut gemacht Zakk!
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon frankjaeger » Dienstag 26. Februar 2019, 13:33

Die ist auch gut. Aber Euphorie hat sie bei mir nicht ausgelöst, liegt aber auch am Stil.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Wolle Ledl » Dienstag 26. Februar 2019, 18:01

@Pyllamid Bei BLS stimme ich dir 100% zu! Nach längerer Zeit mal wieder eine sehr geile Scheibe vom Zottelbär. Mein persönlicher Lieblingssong daraus ist das begnadete 'A Love Unreal', welches tatsächlich mal wieder große Gefühle bei mir hervorruft! :grins:
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 26. Februar 2019, 18:29

Auch ein sehr großer Song. Das Video zum Song ist auch sagenhaft :grins:
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 27. Februar 2019, 11:55

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Seven Sisters | The Cauldron And The Cross Bild
Genre: Heavy Metal
VÖ: 12. April 2018

1. The Premonition (05:39)
2. Blood And Fire (04:59)
3. Once And Future King (04:31)
4. Parting The Mists (04:26)
5. Turning Of The Tide (05:14)
6. 8Oathbreaker (04:19)
7. A Land In Darkness (05:57)
8. The Cauldron And The Cross Part I (07:36)
9. The Cauldron And The Cross Part II (08:32)

Ich hab mir das Album zugelegt weil ich von „Parting The Mists“ total begeistert war. Die Verbeugung an den guten alten NWOBHM war nicht zu überhören. Ich kannte die Band zuvor auch nicht. Wobei ich im Nachhinein schon öfters gelesen habe, dass das Debut Album soll nicht so überzeugt haben.

„Oathbreaker“ ist ein wunderbares Beispiel dafür warum mir die Platte so gefällt. Ich mein, was für unglaublich gute Gesangsmelodien wurden hier bitte kreiert?
Oder wenn ich da nur an „Turning Of The Tide“ denke. Mir will der Refrain einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Was für ein Übersong. Bei den Twin-Leads kriege ich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Außerdem legt die Band viel Wert auf Abwechslungs und das zeigt der Doppelpack am Schluss ganz gut auf. Denn da wird nochmal das ganze Können der Band aufgezeigt. Die Insgesamt 16 Minuten sind vollgespickt mit tollen Soli, Twin-Leads, Akustikgitarre, grandiosen Gesangsleistungen. Die Band scheint nur so vor Energie zu strotzen.

Seven Sisters schaffen es mit Raffinesse und viel Feingefühl für Melodien großartige Songs entstehen zu lassen, die in der Tradition alter Heavy Metal Helden stehen, aber niemals wie eine Kopie eben dieser klingen. Nein, das sind eigenständige Songs mit Biss, außergewöhnlich guten Ideen und Herzblut.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Havoc » Freitag 1. März 2019, 00:09

Kenne keine der drei bisher aufgeführten CDs. Am ehesten würde mich noch dieses "Howling Sycamore" interessieren. Mhh. Mal sehn.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 1. März 2019, 00:18

Die BLACK LABEL SOCIETY habe ich bis dato tatsächlich komplett ignoriert. Habe kein Album, kenne keinen Song. Weiß nur, dass der bärtige Mann mit der Ringelklampfe der Oberguru ist. Was ich gehört habe, hab ich vergessen.

SEVEN SISTERS muss ich mal noch genauer anhören. Einzelne Hörproben waren ganz gut.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Chavo89 » Freitag 1. März 2019, 07:26

Die SEVEN SISTERS ist natürlich super. Und eine feine Steigerung gegenüber dem Debüt. Gute Zusammenfassung!
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Freitag 1. März 2019, 12:01

Havoc hat geschrieben:Kenne keine der drei bisher aufgeführten CDs. Am ehesten würde mich noch dieses "Howling Sycamore" interessieren. Mhh. Mal sehn.


Das ein oder andere Teil wird auch dir hier noch gefallen.

Chavo89 hat geschrieben:Gute Zusammenfassung!


Dankeschön :)
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